Überzogene Versandkosten Amazon Marketplace

16. Juni 2014 Thema abonnieren
 Von 
fb391806-42
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)
Überzogene Versandkosten Amazon Marketplace

Hallo,
Ich habe bei Amazon Marketplace von einem Artikel 3 Stück gekauft. Für jeden Artikel wurde mir jeweils 4 € Versandkosten berechnet, also insgesamt 12 €.

Nun kam das Päckchen heute morgen an und war gerade einmal mit 1.45€ frankiert.

Nun fühle ich mich natürlich über den Tisch gezogen, da der Warenpreis der Artikel jeweils nicht mal 2€ war. Wie kann ich da vor gehen, da ich es nicht einsehe, 12 € für den Versand zu zahlen.

Habe vom Verkäufer keine weitere Wiederrufsbelehrung bekommen und auch bei Amazon sind im Bereich Rücksendung keine weiteren Angaben des Verkäufers hinterlegt.

Ware ist ungeöffnet.

Danke für Eure Hilfe

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muran
Status:
Lehrling
(1332 Beiträge, 1049x hilfreich)

F

quote:
ür jeden Artikel wurde mir jeweils 4 € Versandkosten berechnet, also insgesamt 12 €.

Das war war doch vor Kauf bekannt, oder nicht?
quote:
Wie kann ich da vor gehen, da ich es nicht einsehe, 12 € für den Versand zu zahlen.
.

Schicken Sie doch den Versand zurück.
Begründung... entspricht nicht der Artikelbeschreibung.
Weil für 12 Euro kann man schon ein dickes Paket verlangen.
Mal im ernst... Versandkosten sind nicht gleich Portokosten.



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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
radfahrer999
Status:
Unparteiischer
(9029 Beiträge, 4884x hilfreich)

quote:
von muran am 16.06.2014 11:56

Versandkosten sind nicht gleich Portokosten.

Eben.

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""Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zum Problem." CJS"

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
fb391806-42
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 1x hilfreich)

Mir ist bekannt, das Versand nicht gleich Port ist. Jedoch erwarte ich bei 12 €, dass es entweder ein sehr stabiles Paket ist. Jedoch kam die Sendung in einem zerknickten Großbrief.
Bei den letzten Bestellungen war es halt üblich, dass ich nicht die multiplizierten Versandkosten tragen musste, sondern ein Teil erstattet wurde, eben abzüglich des Mehraufwandes um 3 Dinge zu versenden.

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1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
radfahrer999
Status:
Unparteiischer
(9029 Beiträge, 4884x hilfreich)

Es handelt sich jetzt weder um Herrschaftswissen, noch um einen Hinweis auf den man nicht hätte selber kommen können.
Aber wie wäre es sich mal mit dem VK (gewerblich oder privat?) in Verbindung zu setzen. Das wäre das was ich als erstes machen würde, anstatt mich in einem Forum zu registriern und über ungelegte Eier diskutiere.

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""Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zum Problem." CJS"

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
BigiBigiBigi
Status:
Junior-Partner
(5398 Beiträge, 1814x hilfreich)

quote:
Jedoch erwarte ich bei 12 €, dass es entweder ein sehr stabiles Paket ist. Jedoch kam die Sendung in einem zerknickten Großbrief.


Das ist irrelevant, weil der gewerbliche VK sowieso das Versandrisiko trägt und der K daher nicht dadurch geschädigt ist, daß der VK eine "unsicherere" Versandart gewählt hat, zumal ja auch nichts passiert ist - und einen "hypothetischen Schaden" kann man nun mal nicht reklamieren.

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1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122721 Beiträge, 40167x hilfreich)

Eventuell auch nur ein Versehen des Verkäufers? Falsche Einstellungen in der Software?





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
guest-12320.09.2014 20:57:52
Status:
Bachelor
(3393 Beiträge, 2075x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Habe vom Verkäufer keine weitere Wiederrufsbelehrung bekommen und auch bei Amazon sind im Bereich Rücksendung keine weiteren Angaben des Verkäufers hinterlegt. <hr size=1 noshade>


Das ist ja wohl ein gewerblicher Verkäufer, dann erkläre doch einfach den Widerruf und schicke die Ware zurück.

Da gilt zwar seit 13.06. neues Recht, aber wenn dich der Verkäufer vorher nicht darauf hingewiesen hat, musst du auch nach neuem Recht die VSK nicht tragen.

Bloß die Form hat sich etwas geändert, § 355 BGB :

... Der Widerruf erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Unternehmer. Aus der Erklärung muss der Entschluss des Verbrauchers zum Widerruf des Vertrags eindeutig hervorgehen. Der Widerruf muss keine Begründung enthalten. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs.

(2) Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. ...


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1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8525 Beiträge, 4064x hilfreich)

Hallo,

Leute mal ehrlich, wieso der meiner Meinung nach wirklich nicht gute Rat den Käufer hier einen Rücktritt erklären zu lassen???

Was soll das bitte?

Wie und auf welche Art der Händler versendet hat ist doch irrelevant, relevant ist doch nur, der Artikel ist angekommen und auch heile angekommen!

quote:
Jedoch erwarte ich bei 12 €, dass es entweder ein sehr stabiles Paket ist.
Wenn keine besondere Art der Verpackung oder des Versandes ausgemacht war, dann hast du ehrlich gesagt nicht viel mehr zu erwarten, als wie das deine Sachenbei dir heile ankommen, egal auf welche Art und Weise!

Du hast 12 Euro für den Versand gezahlt, die Sachen sind auch bei dir angekommen, wohl auch heile, sonst hättest du anderes geschrieben, damit wars das dann auch schon, reg dich nicht auf und belasse es dabei, hat dich ja keiner gezwungen dort zu kaufen, die Versandkosten waren dir vorher mitgeteilt wordenund du hast die 12 Euro akzeptiert, wieso also dann das Ganze hier???

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1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
guest-12320.09.2014 20:57:52
Status:
Bachelor
(3393 Beiträge, 2075x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Leute mal ehrlich, wieso der meiner Meinung nach wirklich nicht gute Rat den Käufer hier einen Rücktritt erklären zu lassen??? <hr size=1 noshade>



Widerruf , § 355 BGB .

Nicht Rücktritt.

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1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
lesen-denken-handeln
Status:
Richter
(8525 Beiträge, 4064x hilfreich)

Meinte ich ja, trotzdem was soll ehrlich gesagt so ein "******"???

Was versprecht ihr Euch davon???

Ir wollt damit doch nur dem Händler eine reinwürgen, was sonst?

Der Händler hat geliefert, zu den angegebenen Versandkosten, alles rechtlich korrekt!

Zwar teure Versandkosten, aber korrekt.

Wegen Leuten wie Euch, die dann immer gleich kommen, mach doch nen Widerruf, geht ja zu kosten des Händlers, bedenkt mal, die Kosten gehen nicht zu Lasten des Händlers, sondern zu Lasten aller Käufer, da ein Händler soche Rückläufer mit einkalkulieren muss, was sich dan letztendlich auf den Preis der Angebotenen DInge wiederschlägt.

Bei einem berechtigten Wiederruf habe ich keine Probleme damit, aber nur weil ein Händler mal teuerer Versandkosten hat, ne Leute, sorry aber das is für mich nur noch Ausnutzung des Rechtssystemes, entspricht aber keinem angemessenem Verhalten mehr...

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1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
RrKOrtmann
Status:
Lehrling
(1587 Beiträge, 678x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>Ich habe bei Amazon Marketplace von einem Artikel 3 Stück gekauft. <hr size=1 noshade>


Waren das drei verschiedene Bestellvorgänge zu verschiedenen Zeitpunkten? Hatte der Verkäufer bei der Bestellung angeboten, die Zahl der gewünschten Artikel bestimmen zu können ( 1, 2,3,.... ) ?

quote:<hr size=1 noshade>Für jeden Artikel wurde mir jeweils 4 € Versandkosten berechnet <hr size=1 noshade>


War vereinbart worden, daß die zu tragenden Kosten für die Durchführung der Versendung von der Anzahl der glei d.h. vor dem "Bestellen"-Klick ) unmißverständlich klar gemacht worden, daß 12€ Versandkosten zu zahlen sein würden?

quote:<hr size=1 noshade>Habe vom Verkäufer keine weitere Wiederrufsbelehrung bekommen und auch bei Amazon sind im Bereich Rücksendung keine weiteren Angaben des Verkäufers hinterlegt. <hr size=1 noshade>


Dann muß der Unternehmer sämtliche vereinahmten Versandkosten, d.h. 12€ zurückerstatten, § 312e BGB . Ohne ordnungsgemäße, in klarer und verständlicher Weise erteilte Kosteninformation besteht kein Anspruch auf Versandkosten!

RK

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