Unfallwagen gekauft

11. Februar 2008 Thema abonnieren
 Von 
catdog123
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 1x hilfreich)
Unfallwagen gekauft

Guten Tag,

ich habe folghendes Problem:

Letztes Jahr im April habe ich mir einen Ford gekauft. Dieser hat diesen Monat TÜV, also bin ich zu einer Werkstatt und wollte das Auto auf seine Sicherheit testen lassen.

Laut Werkstatt, hatte das Auto mal einen schönen Frontschaden.
Dieser wurde von außen so gut repariert, dass man als Laie nichts erkennt. Im Motorraum, sowie unter dem Auto wurde aber so gepflickt, dass ich damit nicht durch den TÜV komme.

Ich habe jetzt Kontakt mit dem Verkäufer ausgenommen.
Dieser schrieb, er hat den Wagen selbst erst vor kurzen gekauft, jedoch selbst nie genutzt. Von einen Unfall weiss er nichts.

Also habe ich gerade den Vorbesitzer angerufen.
Dieser sagte, ja klar meine Tochter hatte einen Unfall. Wir haben das reparieren lassen und das Auto an einen Bekannten verkauft, der es in unserem Auftrag verkaufen sollte.

Kaufvertrag gibts es aber nicht.

Welche Chancen habe ich, den Verkäufer zu beweisen, dass er von den Unfall wusste?
Am Tag der Abholung sagte mir der Verkäufer noch: "Ich habe extra nochmal einen Bekannten beauftragt, unter das Auto zu schauen, damit die Kiste auch 100%-ig läuft." Hätte da der Bekannte nicht spätestens da den Mangel feststellen müssen?

In meinen Kaufvertrag ist nichts mit dem Unfall vermerkt. Nur das die Frontstoßstange getauscht wurde.

Probleme nach Kauf?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
murgab123
Status:
Student
(2959 Beiträge, 654x hilfreich)

Keine!

Sie müssten ihm nachweisen, dass er vorsätzlich und wissentlich das Fahrzeug mit Unfallschaden an Sie verkauft hat. Dies ist unter dem Gesichtspunkt, dass der Schaden für einen Laien nicht ersichtlich ist, schwierig, zumal der Schaden - wie Sie selbst schreiben - von einem Vorbesitzer verursacht wurde.

Es sei denn, dieser hat den Schaden im Kaufvertrag vermerkt und direkt an Ihren Verkäufer verkauft.

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#2
 Von 
Die_Hessen
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 3x hilfreich)

Meine Ex hatte damals (5 Jahre her) auch einen PKW als unfallfrei gekauft. Der hatte aber einen Schaden gehabt, was der Verkäufer aber nicht wusste. Trotzdem musste er den Wagen zurück nehmen und sich dann seinerseits mit dem Verkäufer der ihm den Wagen verkaufte auseinandersetzten.

Du klagst gegen Deinen Verkäufer, weil er falsche Angaben gemacht hat. Unwissenheit schützt hier vor Strafe nicht. Der muss dann gegen seinen Verkäufer vorgehen.

Er kann Dir keinen Wagen als unfallfrei verkaufen wenn er es nicht 100% weiß. Wenn ich einen Wagen verkaufe schreibe ich immer rein: "Während meiner Bestizzeit kein Unfall vorhanden".

Du hast doch sicher einen Kaufvertrag gemacht? Steht da drin, dass der Wagen unfallfrei ist? Falls ja hast Du gute Chancen. Falls nein siehts schlecht aus.

Fakt wäre in diesem Fall, das die Angabe unfallfrei schlichtweg falsch ist.

Bedenke aber....wenn Du recht bekämst und den Wagen zurück geben könntest, müsstest Du für die Nutzung des Wagens aufkommen, d.h. es würde vom Kaufpreis (den Du wiederbekämst) abgezogen.

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#3
 Von 
guest123-2021
Status:
Bachelor
(3488 Beiträge, 684x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
epoeri
Status:
Lehrling
(1709 Beiträge, 408x hilfreich)


>>Wir haben das reparieren lassen und das Auto an einen Bekannten verkauft, der es in unserem Auftrag verkaufen sollte.<<

:devil: Wusste der 'Bekannte' an den 'verkauft' wurde, um die Karre zu 'verkaufen' von dem Unfall?

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