Unterschlagung - Betrug - Miet und Kaufvertrag

15. November 2007 Thema abonnieren
 Von 
ImpCaligula
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)
Unterschlagung - Betrug - Miet und Kaufvertrag

Folgendes Szenario.

PersonA und PersonB vereinbaren per Vertrag eine Vermietung mit Kaufrecht an 4 Stk.
KfZ Alufelgen, welche sehr selten sind. PersonB ist Besitzer dieser Alufelgen. PersonB
setzt daher einen Miet/Kaufvertrag auf. Dieser Vertrag beinhaltet folgende Klausel.

PersonA bekommt die Alufelgen. Dafür bezahlt er für 3 Monate 350 Euro Miete. Nach Ablauf
der 3 Monate muss PersonA die Alufelgen zurück geben, oder den Kaufbetrag von 850 Euro
bezahlen - dann gehören die Alufelgen nicht mehr PersonB, sondern PersonA.

Inzwischen verkauft PersonA den PKW. Die Alufelgen sind beim Verkauf montiert, es wird aber
mit dem neuen Käufer des PKW vereinbart, dass die Alufelgen nur zum Transport genommen werden
und dass der Käufer die Alufelgen der PersonA wieder zurück gibt, sobald das KfZ beim Käufer
ist und dieser sich neue normale Felgen/Reifen draufgemacht hat.

PersonB weiß nichts von diesem KfZ Verkauf und dass de facto seine Alufelgen auf dem verkauftem
PKW von PersonA sind.

PersonB meldet sich nach 3 Monaten und möchte gerne Alufelgen oder Geld.
PersonA versucht vergeblich den Kontakt zu dem Käufer, welcher ja die Alufelgen auf dem PKW hat,
zu erreichen. Dies scheitert jedoch.

PersonB möchte nun nicht mehr das Geld haben, sondern besteht auf die Rücklieferung der Alufelgen.
Die 3 Monate sind überschritten. Inzwischen sind 2 Monate überschritten. PersonA kann jedoch den
Käufer nicht kontaktieren und hält PersonB hin.

PersonA überweist unaufgefordert 400 Euro an PersonB und hofft dass damit die Sache erledigt ist.
Er irrt sich dabei im Betrag (350 Euro plus 400 Euro machen keine 850 Euro), aber er irrt sich laut
PersonB auch generell. Denn die Miete waren 350 Euro (die bei Abholung bezahlt wurden) und wenn
wären die jetztigen 400 Euro auf den Kaufpreis von 850 Euro anzurechnen - es fehlen also, wenn,
dann noch 450 Euro!

Irgendwie verliert sich sowohl bei PersonA als auch bei PersonB das Ganze im Sande.

Nach 5 Monaten meldet sich PersonB wieder bei PersonA. PersonB droht nun mit einer Strafanzeige!
Er möchte innerhalb einer Woche seine Alufelgen. PersonA versucht nun nochmals Kontakt zu dem
Käufer des PKW aufzunehmen, der aber unauffindbar ist.

PersonA versucht mit PersonB zu reden. PersonA bietet an, die selben Alufelgen versuchen zu besorgen
mit der gleichen Qualität, dazu benötigt PersonA aber mehr Zeit. Zudem bietet PersonA an, den restlichen
Betrag von 450 Euro zu bezahlen, damit wären die 850 Euro aus dem (abgelaufenem?) Kaufvertrag gedeckt.

PersonB möchte weder, dass sich PersonA um die gleichen Alufelgen bemüht, noch möchte PersonB, die restlichen
450 Euro haben. PersonB möchte genau seine Alufelgen und würde dann die 400 Euro an PersonA zurück bezahlen.
Wenn PersonA dies nicht kann, so wird PersonB Strafanzeige wegen betrug und Unterschlagung stellen.

PersonA würde jetzt die 450 Euro überweisen.

Welches Szenario droht nun PersonA?
Straftatbestand?

Probleme nach Kauf?

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