Vorsätzlicher Betrug ? Brauche dringend Hilfe !!!

16. Oktober 2007 Thema abonnieren
 Von 
Hubert123
Status:
Frischling
(48 Beiträge, 7x hilfreich)
Vorsätzlicher Betrug ? Brauche dringend Hilfe !!!

Liebe Freunde,

ihr habt mir schon in mehreren Angelegenheiten gute Ratschläge gegeben ! Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön !

Heute muß ich eure Hilfe erbeten, da ich selbst nicht beurteilen kann, was die "beste" Methode wäre.....

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Am VW Lupo meiner Tochter ist das Getriebe kaputt gegangen. Nach langer Suche haben wir über eine "Aukt.-Plattform" einen Verkäufer gefunden und kontaktiert, da dieser –lt. Auktionsbeschreibung- ein passendes Getriebe vorrätig hätte. Laut telefonischer Info des Verkäufers bräuchten wir den Sofortkauf nicht zu tätigen (wäre nicht notwendig).

Nach einiger Kommunikation (per Mail u. telefonisch) und Überweisung von 750 EUR für das uns zugesagte Getriebe haben wir unser defektes (Kennbuchstabe DED) an die Hamburger Adresse verschickt . Nach Eintreffen sollte das „neue“ (sprich: fachgerecht überholte) mit dem Kennbuchstaben „ETF“ (auf dieses haben wir uns geeinigt) innerhalb 2-3 Tagen an uns verchickt werden.

Wir haben letztlich ca. 2 Wochen gewartet und mussten uns laufend Ausreden und Ausflüchte anhören bzw. per Mail gefallen lassen. Am 10.10.07 haben wir dann endlich ein Getriebe zurück erhalten.
Nach Überprüfung durch einen versierten Kfz.-Mechaniker stellt sich aber heraus:

- Das Getriebe ist nicht das zugesagte ETF-Getriebe ! Er hat "unser" DED-Getriebe nicht gerade fachmännisch repariert, den Kennbuchstaben DED vermutlich weggeschliffen und das Getriebegehäuse schwarz lackiert.
- Unser Getriebegehäuse hatte eine größere Bruchstelle und einen Riß. Diese Stellen wurden –so sagt man in den Fachkreisen- „geklebt“ und sind eindeutig identifizierbar.
- Das Getriebe macht seltsame „mahlende“ Geräusche.

Da meine Tochter dringend auf ein Auto angewiesen ist, haben wir entschieden (mit einem gewissen Unbehagen…), daß das Getriebe jetzt erst mal wieder eingebaut werden soll. Sie traut sich nun aber nicht mehr, mit dem Auto zu fahren…sie hat Angst, daß das Getriebe kurzfristig wieder defekt ist und sie dann irgendwo in der Pampa stehenbleibt. Das kann aufgrund der Größe der Bruchstellenklebung und des verklebten Risses nicht ausgeschlossen werden !

Der Verkäufer schrieb in einer Mail, daß er aufgrund seiner Sachkunde "24 Monate Garantie bietet ... (auch wenn es sich hier um einen Privatverkauf handelt)".

Man könnte meinen, das Problem wäre damit nur „halb so wild“…. ABER:

Wie können wir uns gegen diesen –wir meinen- „vorsätzlichen Betrug“ zur Wehr setzen, denn er hat auf meine Anfrage(n) "quasi schriftlich" bestätigt, ein überholtes ETF-Getriebe zu schicken ?

Wir sehen drei Möglichkeiten:

1. Wir setzen ihm eine Frist von einer Woche. Innerhalb dieser Woche hat er ein fehlerfreies und 100% passendes Getriebe auf seine Kosten (An- und Rücklieferung) zu liefern. Außerdem gegen verbindliche Kostenübernahme-Erklärung seinerseits die Kosten für den Aus- und Einbau des Getriebes sowie die Kosten für einen gleichartigen Leihwagen. Nach erfolgreicher Kontrolle kann er das „alte“ Getriebe abholen lassen. Andernfalls würden wir ihn wegen vorsätzlichen Betruges anzeigen ! … oder

2. Wir erstatten direkt Anzeige wegen vorsätzlichen Betruges (Bei der Polizei ? Beim Anwalt ?) mit allen Konsequenzen für ihn, wie z.B. Schadenersatzforderungen, Lieferung eines fachgerecht überholten Getriebes, Erstattung aller entstandenen Kosten usw. …oder

3. Wir bringen gegen verbindliche Kostenübernahme-Erklärung seinerseits das Auto in eine örtliche VW-Werkstatt und lassen das Getriebe überprüfen und, wenn nötig, fachgerecht instandsetzen. Dazu kämen ebenfalls Kosten für einen Leihwagen…

Was soll(t)en wir tun ?

Wer muß den Leihwagen bezahlen ?
Wer muß die Kosten eines (wenn nötig) Anwalts bezahlen ?
Was müssen wir unternehmen, damit nicht wir alle anfallenden Kosten im Voraus bezahlen müssen ?
Wer ist zuständig für die verbindliche Ausfertigung einer Kostenübernahme-Erklärung ?

Abgesehen davon haben wir vor, ihn dem Hamburger Zoll zu melden, da er diese Getriebe-Verkäufe in größerem Stil (am Finanzamt vorbei) betreibt und wir zur Zeit nicht die einzigen (insgesamt 7 !!) sind, die Trouble mit ihm haben.

Wir hoffen sehr, daß ihr uns einige Ratschläge/Empfehlungen geben könnt, denn das Problem eilt !

Vielen Dank bereits im Voraus für eure Hilfe !!

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-1700
Status:
Praktikant
(969 Beiträge, 168x hilfreich)

Vorsätzlicher Betrug ist ein Pleonasmus. :)

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Hubert123
Status:
Frischling
(48 Beiträge, 7x hilfreich)

>>Vorsätzlicher Betrug ist ein Pleonasmus.<<

Na...das ist doch mal ein hilfreicher Beitrag .... :kotz:

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest123-1700
Status:
Praktikant
(969 Beiträge, 168x hilfreich)

Solchen freundlichen Motzkis hilft man doch gern. :)

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
DaRules
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 20x hilfreich)

... ja, aber dafür schön philosophisch, wenn man als epithethische rhetorische Figur keine andere Antwort weiß...

Sorry Hubert, aber auf diesen unnützen Quark von C. musste ich auch meinen Senf loswerden...

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"<a href="http://DaRules.hat-gar-keine-homepage.de">www.DaRules.de</a>"

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest123-1700
Status:
Praktikant
(969 Beiträge, 168x hilfreich)

Meinten Sie: epithetische rhetorische Figur ?

Wenn man von schon bei wikipedia kopiert, sollte man wenigstens vorhandene Fehler korrigieren, damit es nicht gleich auffällt. :grins:

-- Editiert von cuno am 17.10.2007 09:28:04

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
normi
Status:
Senior-Partner
(6102 Beiträge, 946x hilfreich)

Mal abgesehen von der wirklich überflüssigen Antwort von Cuno hat er natürlich recht: Betrug ist immer vorsätzlich, sonst wäre es kein Betrug.

Im übrigen wifst du, Herbert, einen derart vielschichtigen Fragenkomplex auf, daß ich nicht weiß, ob sich hier jemand die Mühe macht, alles im Detail zu beantworten. Hier würde eine ausführliche Beratung bei einem Anwalt sicher sinnvoller sein.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
DaRules
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 20x hilfreich)

>Meinten Sie: epithetische rhetorische Figur ?<

Nun, sieht so aus, als hätte ich Ihre Wissensquelle gefunden... :grins:

Aber genug davon, wollte damit bloß zum Ausdruck bringen, das solch ein (sorry) Erguss den Fragesteller nicht wirklich weiter bringt.

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#8
 Von 
DaRules
Status:
Schüler
(189 Beiträge, 20x hilfreich)

>Meinten Sie: epithetische rhetorische Figur ?<

Nun, sieht so aus, als hätte ich Ihre Wissensquelle gefunden... :grins:

Aber genug davon, wollte damit bloß zum Ausdruck bringen, das solch ein (sorry) Erguss den Fragesteller nicht wirklich weiter bringt.

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0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
guest123-1700
Status:
Praktikant
(969 Beiträge, 168x hilfreich)

...wenn man als epithethische rhetorische Figur keine andere Antwort weiß...

Wie darf man denn den Satz verstehen?

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
keinname123
Status:
Lehrling
(1828 Beiträge, 211x hilfreich)

Boah, wer soll den ganzen Roman lesen?

0x Hilfreiche Antwort

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