Widerruf - Bett nicht abbaubar

23. Juni 2012 Thema abonnieren
 Von 
Sguddi
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Widerruf - Bett nicht abbaubar

Hallo!

Habe vor zwei Wochen im Internet ein Metallbett für 80€ bestellt und Donnerstag vor einer Woche erhalten.
Da das Bett allerdings in keinerlei hält was angepriesen wurde nutze ich das Widerrufsrecht. Widerruf per Email bei der Firma genutzt und gesagt bekommen, dass sie die Abholung des Pakets veranlassen sobald alles wieder verpackt ist.
Problem: Das Bett besteht aus solch einem billigen Material dass man die Schrauben beim Zusammenbau mehr oder weniger durchgedrückt hat. Die Schrauben kriegt man jetzt absolut nicht mehr raus. Somit ist das Auseinanderbauen und verpacken höchstens noch mit einem Bolzenschneider möglich.

Wie ist jetzt die Rechtslage? Ist die Firma verpflichtet den Preis zu erstatten wenn das Bett a) entweder so abgeholt werden muss oder b) in unbrauchbare Einzelteile zerlegt ist. Was ist möglich?

Liebe Grüße



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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
CBW
Status:
Lehrling
(1635 Beiträge, 1000x hilfreich)

Hallo,
ich bin jetzt selbst gespannt, was die Leser hier so Antworten. Denn:
Das Widerrufsrecht beschränkt sich darauf, das die Ware - wie in einem Geschäft - begutachtet werden kann! Aber deiner Schilderung nach käme hier eher das Gewährleistungsrecht in Betracht!

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Khryztynna
Status:
Lehrling
(1052 Beiträge, 494x hilfreich)

quote:
Das Widerrufsrecht beschränkt sich darauf, das die Ware - wie in einem Geschäft - begutachtet werden kann


Da ich davon ausgehe, in einem Geschäft würde man das Bett im aufgebauten Zustand ausprobieren können, dürfte auch der Aufbau noch unter "wie im Laden ausprobieren" fallen und nicht unter "wie ein Eigentümer in Gebrauch genommen".

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#3
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5522 Beiträge, 2494x hilfreich)

Ich sehe es sogar umgekehrt wie CBW:

Gewährleistung sehe ich keine, da das Bett (vermutlich) die Funktion eines Bettes erfüllt, ich denke nicht, dass das "Nicht-mehr-Auseinanderschraubbar" ein Reklamationsgrund ist, es sei denn, das leichte Auseinanderschrauben wäre explizit vereinbart.

Allerdings gehört der Zusammenbau sicher zu einem Test "wie im Geschäft", daher dürfte ein Widerruf rechtlich problemlos möglich sein.


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0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Khryztynna
Status:
Lehrling
(1052 Beiträge, 494x hilfreich)

quote:
ich denke nicht, dass das "Nicht-mehr-Auseinanderschraubbar" ein Reklamationsgrund ist


Die Auseinandernehmbarkeit dürfte bei Standardmöbeln wohl verkehrsüblich sein. Das ist ja kein Flugzeugmmodell, das man zusammenklebt und dann nicht mehr in seine Teile zerlegen können soll, sondern ein Möbelstück, das auch mal beim Umzug wieder kleinpackbar sein soll.

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