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jemand hat auf meinen namen ware bestellt?!

6.5.2018 Thema abonnieren
 Von 
neuling000
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
jemand hat auf meinen namen ware bestellt?!

Hallo!

Jemand hat auf meinen namen ware bestellt ein postbote machte mich darauf aufmerksam, da verkäufer xyz die ware zurück haben möchte. diese ware wurde mir 1) nicht übergeben und 2) auch keinem nachbar.

er/sie benutzen meinen nachnamen nicht 100%, sondern leicht abgeändert -> statt holm (ist nur ein beispiel) benutzen die hölm und es lebt hier kein hölm und da ist auch kein briefkasten/klingel mit diesem nachnamen.

die können von mir auch meine IP/Computer (muss ich denen meinen Pc geben?) was auch immer haben.
darf die polizei eigentlich hier einfach so rein? wenn ja, dann räume ich kurz auf, da es hier unordentlich aussieht :D

kurz gesagt: ich habe damit nichts zu tun. muss ich mir jetzt einen anwalt suchen? sorry kenne mich nicht so aus.

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7427 Beiträge, 3052x hilfreich)

Woher soll denn der Postbote wissen, ob irgendwer ein versandtes Paket zurück haben möchte...? Irgendwie ist das nicht schlüssig.

Signatur:

"Valar Morghulis"

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(99802 Beiträge, 36963x hilfreich)

Zitat (von neuling000):
Jemand hat auf meinen namen ware bestellt

Nö, hat man laut Schilderung ja gerade nicht.



Zitat (von neuling000):
ein postbote machte mich darauf aufmerksam, da verkäufer xyz die ware zurück haben möchte

Das ist schlicht Unfug, woher soll der Verkäufer denn wissen wer der Postbote war?



Zitat (von fb367463-2):
Irgendwie ist das nicht schlüssig.

Offenbar will da jemand testen, wie man am besten Verkäufer betrügen kann.



Zitat (von neuling000):
darf die polizei eigentlich hier einfach so rein?

Nö, die benötigen in der Regel einen Durchsuchungsbeschluss.



Zitat (von neuling000):
wenn ja, dann räume ich kurz auf, da es hier unordentlich aussieht :D

Es wird nichts nützen den Browserverlauf zu löschen, selbst wenn Du die Festplatte verbrennst, es würde nichts nützen.
Die relevanten Daten sind beim Verkäufer, Deinem Provider und den beteiligeten Plattformen gespeichert - und da kommst Du nicht ran um "aufzuräumen".



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
neuling000
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

OMG DIESE ANTWORTERN!

1) habe ich sowas nicht nötig.

2) es handelte sich um frauen parfum + samsung smartphone. Mit ersteren kann ich nichts anfangen und einen smartphone (2 monate alt) besitze ich schon.

zum postboten/briefzusteller: es kam ein inkasso brief an und die lady fragte meinen vater ob dieser Hölm hier leben würde oder ob ichs bin ... habe nochmal nachgefragt. falls ihr dazu fragen habt, schreibt einfach.

wegen aufräumen: damit meinte ich wirklich aufräumen ... weil es hier ziemlich assi aussieht und ich zu faul war bzw. immer noch bin aufzuräumen.


ich brauche wirklich eure hilfe, da ich hier sonst nicht nachgefragt hätte und selber überrascht bin.


edit: sobald ich wieder am PC bin, lese ich mir die anderen kommentare nochmal genauer durch ... aber bitte lasst sowas!

-- Editiert von neuling000 am 06.05.2018 17:44

-- Editiert von neuling000 am 06.05.2018 17:45

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von neuling000):
Jemand hat auf meinen namen ware bestellt

Nö, hat man laut Schilderung ja gerade nicht.



Zitat (von neuling000):
ein postbote machte mich darauf aufmerksam, da verkäufer xyz die ware zurück haben möchte

Das ist schlicht Unfug, woher soll der Verkäufer denn wissen wer der Postbote war?



Zitat (von fb367463-2):
Irgendwie ist das nicht schlüssig.

Offenbar will da jemand testen, wie man am besten Verkäufer betrügen kann.



Zitat (von neuling000):
darf die polizei eigentlich hier einfach so rein?

Nö, die benötigen in der Regel einen Durchsuchungsbeschluss.



Zitat (von neuling000):
wenn ja, dann räume ich kurz auf, da es hier unordentlich aussieht :D

Es wird nichts nützen den Browserverlauf zu löschen, selbst wenn Du die Festplatte verbrennst, es würde nichts nützen.
Die relevanten Daten sind beim Verkäufer, Deinem Provider und den beteiligeten Plattformen gespeichert - und da kommst Du nicht ran um "aufzuräumen".


es wurde mein NACHNAME benutzt, aber leicht verändert ... diese person lebt hier nicht mal!


-- Editiert von neuling000 am 06.05.2018 17:49

-- Editiert von neuling000 am 06.05.2018 17:57

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
neuling000
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von fb367463-2):
Woher soll denn der Postbote wissen, ob irgendwer ein versandtes Paket zurück haben möchte...? Irgendwie ist das nicht schlüssig.


ich habe meinen vater nochmal kurz per telefon gefragt ... es war ein briefzusteller hat nach nach dem briefkasten gesucht und nichts gefunden ... er/sie fragte ihn dann, ob diese person hier lebe oder ob ich diese person sei und meinen nachnamen nur falsch eingetippt hätte.

an uns oder den nachbarn ist nichts abgegeben worden ... deshalb frage ich ja nach ob ich einen anwalt benötige oder ihnen schon meine IP senden muss (was auch immer), da ich mich kaum auskenne.

-- Editiert von neuling000 am 06.05.2018 17:53

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(99802 Beiträge, 36963x hilfreich)

Na das

Zitat (von neuling000):
ein postbote machte mich darauf aufmerksam, da verkäufer xyz die ware zurück haben möchte.

ist ja nun eine ganz andere Sachverhaltsschilderung wie das
Zitat (von neuling000):
es war ein briefzusteller hat nach nach dem briefkasten gesucht und nichts gefunden ... er/sie fragte ihn dann, ob diese person hier lebe oder ob ich diese person sei und meinen nachnamen nur falsch eingetippt hätte.



Man weis also gar nicht was in dem Brief stand und wieso, weshalb, warum da ein Brief kam ...


Derzeit musst Du rein gar nichts tun.

Man muss nur darauf achten, was man für Briefe bekommt, das der Empfänger stimmt. Also wenn was für Hölm im Kasten liegt, Adresse durchstreichen und mit "hier nicht wohnhaft" in den nächsten Briefkasten werfen.

Falls mal irgendwann was von einem Inkasso kommen sollte, wo dann tatsächlich der korrekte Name draufsteht, wieder hier melden.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
neuling000
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Na das
Zitat (von neuling000):
ein postbote machte mich darauf aufmerksam, da verkäufer xyz die ware zurück haben möchte.

ist ja nun eine ganz andere Sachverhaltsschilderung wie das
Zitat (von neuling000):
es war ein briefzusteller hat nach nach dem briefkasten gesucht und nichts gefunden ... er/sie fragte ihn dann, ob diese person hier lebe oder ob ich diese person sei und meinen nachnamen nur falsch eingetippt hätte.



Man weis also gar nicht was in dem Brief stand und wieso, weshalb, warum da ein Brief kam ...


Derzeit musst Du rein gar nichts tun.

Man muss nur darauf achten, was man für Briefe bekommt, das der Empfänger stimmt. Also wenn was für Hölm im Kasten liegt, Adresse durchstreichen und mit "hier nicht wohnhaft" in den nächsten Briefkasten werfen.

Falls mal irgendwann was von einem Inkasso kommen sollte, wo dann tatsächlich der korrekte Name draufsteht, wieder hier melden.


Ah okay.

Ich drehe bei sowas immer durch ... vor 4 monaten eine fake email von einem inkasso bekommen und da war ich auf 360.

aber die polizei kann nicht einfach so reinstürmen oder? da sie vielleicht denken hölm = holm ... wäre so peinlich.

ich weiß ... wozu so panisch reagieren wenn man nichts damit zu tun hat?! so bin ich eben ... habe mir glaube ich zu viele dokus über menschen angeschaut, die jahre im gefängnis saßen, obwohl diese unschuldig waren.



0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(99802 Beiträge, 36963x hilfreich)

Zitat (von neuling000):
Ich drehe bei sowas immer durch

Ok, da hilft aber auch kein Anwalt. Da muss man lernen wie man die Ruhe bewahrt, da gibt es Fachleute für die einem das beibrigen.



Zitat (von neuling000):
aber die polizei kann nicht einfach so reinstürmen oder?

Wie gesagt, erst mal muss ein Gericht das prüfen. Und die pflegen das sehr sorgfältig zu prüfen.



Zitat (von neuling000):
habe mir glaube ich zu viele dokus über menschen angeschaut, die jahre im gefängnis saßen, obwohl diese unschuldig waren.

Da ging es aber nie um so eine Kleinigkeit wie eine fehlerhafte Bestellung ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Kampfradler
Status:
Schüler
(261 Beiträge, 109x hilfreich)

Und woher weiß man, dass es um ein Frauneparfüm und ein Smasung Smartphone geht? Du hast doch den Inkassobrief nicht etwa angenommen und auch noch geöffnet, obwohl er nicht an dich adressiert ist?

Signatur:

Alle Äußerungen spiegeln eigene Meinungen und Erfahrungen wieder!

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#9
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24966 Beiträge, 16031x hilfreich)

Also ich persönlich würde zur Polizei gehen und Strafanzeige gegen unbekannt wegen Verdacht des Betruges erstatten. Dabei offen lassen, ob A) das Inkasso sich alles ausgedacht hat, B) die den echten nicht wiederfinden und nun einfach jemand anderen (dich) mit ähnlichem Namen anschreiben oder C) wirklich jemand mit Identitätsmissbrauch Waren gekauft hat.
Alles drei ist eine Variante des Betruges.

Normalerweise musst du nicht aktiv werden, aber es vereinfacht die Argumentation, auch gegenüber einem Inkasso. Man kann dann das "War ich nicht" immer gut untermauen damit, dass man sich auch mit Strafanzeige gewehrt hat.

Ansonsten würde ich auch warten, bis das mal korrekt adressiert ist und immer so vorgehen, dass man Briefe mit "Wohnt hier nicht" immer wieder bei der Post abgegeben werden.

Signatur:

Mitglied im AK Inkassowatch. Anfragen per PM. Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Siche

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