online-Bestellung storniert, Storno verweigert, geliefert, zurückgesendet, wieder bekommen......

13. Januar 2026 Thema abonnieren
 Von 
Kaso
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
online-Bestellung storniert, Storno verweigert, geliefert, zurückgesendet, wieder bekommen......

Moin zusammen,

Meine Frau bestellte über ihren Klarna-Account Ware für meine Firma für einen terminierten Auftrag.
Die Ware sollte lt. Texthinweis im Bestellprocedere bei Bestellung Freitag 14.11.25. am folgenden Dienstag (18.11.25) eintreffen.
Montag, 17.11.25, 14:40 war die Ware lt. Sendungsverfolgung noch nicht an den Logistiker übergeben (im tiefsten Bayern), konnte also definitiv nicht am Dienstag eintreffen (im höchsten Norden).
Daraufhin habe ich mit der Firma telefoniert, sehr patzige Antworten bekommen und daraufhin die Bestellung schriftlich storniert am Montag 14:40, und meldete Annahmeverweigerung an, sofern doch geliefert wird.

Der Logistiker (GLS) lieferte am 20.11.25 und stellte das Paket ohne Abstellgenehmigung vor der Haustür ab ohne zu klingeln, es war jemand zu Hause.

Daraufhin beauftragten wir den Logistiker, das unerwünschte Paket wieder abzuholen, was dieser innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist tat.
Weitere 2 Wochen später stand das - inzw. ziemlich ramponierte - Paket wieder vor unserer Haustür. Wieder ohne Abstimmung.

Daraufhin sendeten wir die immer noch originalverpackte Ware auf eigene Kosten zurück an den Lieferanten, nun natürlich außerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist.

Jetzt meldet der Lieferant, dass er die Retoure ablehnt, wegen Überschreiten der Rücksendefrist u weil das Paket in schlechtem Zustand ist. Sie würden es an mich zurücksenden, wenn ich die zusätzlichen Versandkosten zahle.

ich habe nicht übel Lust, das ganze einem Anwalt zu übergeben, bin selbst rechtschutzversichert.
Aber meine Frau hat bestellt, welche keine Rechtschutzversicherung hat.

Eine etwas verfahrene Situation, was kann ich tun? Ärgern und abschreiben?

Über Ihre Einschätzung wäre ich sehr dankbar




3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Chrominanz
Status:
Praktikant
(694 Beiträge, 72x hilfreich)

Zitat (von Kaso):
Die Ware sollte lt. Texthinweis im Bestellprocedere bei Bestellung Freitag 14.11.25. am folgenden Dienstag (18.11.25) eintreffen.

Also keine verbindliche Lieferzusage vom Lieferanten.
Selber einen terminierten Auftrag auszulösen wäre bessere Alternative gewesen.


Zitat (von Kaso):
daraufhin die Bestellung schriftlich storniert am Montag 14:40

Wann wurde der Brief dem Lieferanten zugestellt?
Frühestens Dienstag möglich. Folglich zu spät um den Versand abzubrechen.


Zitat (von Kaso):
Daraufhin beauftragten wir den Logistiker, das unerwünschte Paket wieder abzuholen

Direkt den Logistiker oder über den Lieferanten.


Zitat (von Kaso):
was dieser innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist tat.

Egal. Für Unternehmen gelten keine gesetzlichen Widerrufsfristen

Signatur:

Meine Meinung gebildet auf Basis von Erfahrung und Recherche.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Kaso
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)


die Bestellung haben wir am Montag 14:30 telefonisch, dann 14:40 per email storniert. Nicht per Brief.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
drkabo
Status:
Legende
(19177 Beiträge, 10325x hilfreich)

Tja, das Problem ist, dass - nach der bisherigen Schilderung - weder die Vorraussetzungen für eine Stornierung noch die Voraussetzungen für einen Widerruf vorlagen.
Als Firmeninhaber sollte man sich da aber auskennen.

Je nach Warenwert muss man sich wohl tatsächlich überlegen, ob man die Ware abschreibt oder Geld in eine erneute Lieferung investiert und dann annimmt.

Signatur:

Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.

1x Hilfreiche Antwort

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