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unerlaubte Werbung

27.4.2019 Thema abonnieren
 Von 
InfoSuche555
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
unerlaubte Werbung

Stellt es einen Verstoß gegen das Markenrecht oder unerlaubte Werbung dar, wenn in einer schriftlichen Publikation (Buch) der Kauf eines Produktes in Verbindung mit der Nennung der Marke empfohlen wird?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(68952 Beiträge, 31967x hilfreich)

Möglicherweise ja, möglicherweise nein. Kommt halt auf die Details des jeweiligen Einzelfalles an.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
eh1960
Status:
Student
(2014 Beiträge, 715x hilfreich)

Zitat (von InfoSuche555):
Stellt es einen Verstoß gegen das Markenrecht oder unerlaubte Werbung dar, wenn in einer schriftlichen Publikation (Buch) der Kauf eines Produktes in Verbindung mit der Nennung der Marke empfohlen wird?

Nein.
Das Markenrecht ist nicht betroffen, und jeder darf konkrete Kaufempfehlungen aussprechen.

Signatur:Eine "UG" gibt es nicht. Es gibt nur die "UG haftungsbeschränkt".
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#3
 Von 
RrKOrtmann
Status:
Praktikant
(618 Beiträge, 470x hilfreich)

Zitat (von InfoSuche555):
Stellt es einen Verstoß gegen das Markenrecht oder unerlaubte Werbung dar, wenn der Kauf eines Produktes in Verbindung mit der Nennung der Marke empfohlen wird?

Markenrechtlich und wettbewerbsrechtlich zulässig:
"Kaufen Sie sich baldmöglichst zwei Ferraris!"

Markenrechtlich unzulässig, wettbewerbsrechtlich ok:
"Wir empfehlen Ihnen die günstigen Ferraris des indischen Sportwagen-Produzenten Mang-But"

Markenrechtlich erlaubt, wettbewerbsrechtlich unzulässig:
"Empfehlenswert ist besonders der neue Xiu-Pii-Roadster, ein gelungener Nachbau des aktuellen italienischen Ferrari XYZ3."

Wettbewerbsrechtlich unzulässig:
"die unwahre Angabe oder das Erwecken des unzutreffenden Eindrucks, der Unternehmer sei Verbraucher oder nicht für Zwecke seines Geschäfts, Handels, Gewerbes oder Berufs tätig;"

( Kürzlich wollte eine Frau, die unter Ausnutzung der Bekanntheit ihres von ihrem bekannten Ehemann angenommen Ehenamens Fotos von sich veröffentlich, mit denen sie sich in Verbindung mit Gegenständen ihres täglichen Lebens präsentiert, allen Ernstes den unzutreffenden Eindruck erwecken, sie sei mit dem Veröffentlichen bestimmter Fotos aus ihrem Privatleben "als Verbraucherin", und nicht gewerbsmäßig tätig ( etwa mit dem Veröffentlichen eines Fotos, das sie beim "privaten" Spielen mit ihrem Kind mit einem blauen Stoff-Elefanten mit deutlich sichtbarem Markenzeichen zeigt), wenn sie für ihr Präsentieren keine Vergütung, etwa vom Stofftier-Hersteller, erhalte ).

RK

RK

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#4
 Von 
peterwe1980
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe auch eine kurze Frage. Wie läuft es mit der Werbung in Instagramm? Wie siehts es gesetzlich aus?

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#5
 Von 
Sir Berry
Status:
Senior-Partner
(6846 Beiträge, 2471x hilfreich)

Zitat (von RrKOrtmann):
den unzutreffenden Eindruck

wieso unzutreffend? C.H. wurde doch freigesprochen.

Berry

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