Auszug MIeter- Haustür defekt

5. Juni 2019 Thema abonnieren
 Von 
micha1234
Status:
Frischling
(26 Beiträge, 0x hilfreich)
Auszug MIeter- Haustür defekt

vor ca. 2 Monaten stellten wir bei der Wohnungsbesichtigung fest, daß die Haustüre quietscht und der Kolben verzogen ist.
Wir gaben die Anweisung was zu tun ist. Ohne Erfolg.
Nun zieht der Mieter aus.
Unsere Idee ist nur noch den Kolben abzuschneiden, was bedeutet die Haustüre rauszunehmen.
Nun unsere Frage: wir sind ja für die Haustüre als Vermieter verantwortlich. Doch der Mieter hat uns nicht rechtzeitig informiert dass hier "Schaden" droht. D.h. eine quietschende Haustüre hat er nicht zur Kenntnis genommen. So wäre ein Schaden vermeidbar gewesen.
Nun die Frage, sind wir berechtigt bei Auszug dies als Mangel aufzunehmen.
Gibt es hier ein "Mitverschulden" des Mieters?
Schriftlich haben wir bisher nur angefragt ob die Tür sich gelöst hat.

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6467 Beiträge, 2321x hilfreich)

Woraus soll sich ein Anspruch geben, dass der Mieter Mängel außerhalb seiner Wohnung melden müßte ?
Jedem Vermieter obliegt die Pflicht regelmäßig zu überprüfen, ob die Zugänge zur Mietsache, Treppen, Türen usw. in Ordnung sind. Solche Überprüfungen gehören zur ordnungsgemäßen Hausverwaltung.

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

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#2
 Von 
fb367463-2
Status:
Schlichter
(7422 Beiträge, 3093x hilfreich)

Zitat (von micha1234):
Wir gaben die Anweisung was zu tun ist.
heißt?

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#3
 Von 
Lolle
Status:
Bachelor
(3431 Beiträge, 1952x hilfreich)

Handelt es sich denn um die Haustüre in einem Mehrfamilienhaus oder um die Haustüre in einem komplett vermieteten Einfamilienhaus?

Meiner Meinung nach ist es aber mit schlichten Anweisungen an den Mieter in keinem Fall getan.
Der Mieter ist zwar verpflichtet, Mängel/Reparaturbedarf ggf. anzuzeigen.
Aber die Ausführung der Reparatur liegt immer beim Vermieter (auch wenn der Vermieter die Kosten bei einer Kleinreparatur (an der Mietsache, nicht aber an Gemeinschaftseinrichtungen) oder bei einer Beschädigung ggf. wieder ersetzt verlangen kann.
Zudem habt ihr/Vermieter ja schon selbst festgestellt, dass die Haustüre Pflege/Einstellung oder einer Reparatur bedarf, um größeren Schaden zu vermeiden. Einer zusätzlichen Mängelanzeige durch den Mieter bedarf es da nicht mehr.

Mir stellt sich das so dar:
Ihr seid eurer Verantwortung als Vermieter nicht nachgekommen, habt irgendene "Anweisung" an den Mieter gegeben und seelenruhig abgewartet, wie sich der Schaden weiter vergrößert.
Nö - eine Pflicht zu einer Kostenbeteiligung des Mieters wegen "Schadensvergrößerung" sehe ich da überhaupt nicht.

Signatur:

Es hilft nichts,das Recht auf seiner Seite zu haben.Man muss auch m.d. Justiz rechnen - D Hildebrand

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121274 Beiträge, 40004x hilfreich)

Zitat (von micha1234):
Doch der Mieter hat uns nicht rechtzeitig informiert dass hier "Schaden" droht.

Wie genau hätte er das erkennen können?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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