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Bauarbeiten im Keller

10.9.2019 Thema abonnieren Zum Thema: Vermieter Keller
 Von 
katze123maus
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 10x hilfreich)
Bauarbeiten im Keller

Hallo, Seit 6 Jahren wohne ich in einem Mietshaus. Die Beheizung aller Wohnungen erfolgt mit Kohle. Seit vergangenem Jahr erfolgt die Anbindung bzw Erneuerung der Wasser und Abwasserleitungen.
In meinem Kellerabteil liegt der Anschluss der Wasserleitung an.
Mein Keller ist fast bis zur Decke mit Heizmaterial gefüllt. Nun verlangt der Vermieter, dass ich ca 130 Zentner Kohlen aus dem Keller beräume. Die Kohlen wurden von mir im Frühjahr, wie jedes Jahr, bestellt.
Da im Keller keinerlei Platz ist die Kohlen zwischen zu lagern, müsste ich nun die gesamten Kohlen mit Eimern wieder vor das Haus tragen und nach Beendigung der Bauarbeiten wieder in den Keller schaffen. Vom Vermieter erfolgte im Vorfeld keinerlei Informationen, das Bauarbeiten auch im Haus notwendig sind.
Kann der Vermieter das Beräumen des Kellers "anordnen"
LG

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Vermieter Keller


17 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69882 Beiträge, 32134x hilfreich)

Zitat (von katze123maus):
Kann der Vermieter das Beräumen des Kellers "anordnen"

Da er es der Schilderung nach offenbar bereits getan hat, lautet die Antwort logischerweise JA.

Viel relevanter wäre eigentlich die Frage, ob der Mieter dem Folge leisten müsste.



Zitat (von katze123maus):
Seit vergangenem Jahr erfolgt die Anbindung bzw Erneuerung der Wasser und Abwasserleitungen.

Zitat (von katze123maus):
Die Kohlen wurden von mir im Frühjahr, wie jedes Jahr, bestellt.

Man wusste also bereits vor der Bestellung, das die Kohlen da irgendwann raus müssen?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
katze123maus
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 10x hilfreich)

Vielen Dank für die Antwort, Ich bekomme die Aufforderung zur Beräumung des Kellers noch einmal schriftlich.
Ich wusste nicht das es nötig ist Arbeiten in meinem Keller durchzuführen, der Vermieter offenbar schon. Keinem der Mitparteien wurde mitgeteilt wie und in welchem Umfang Baumaßnahmen im Grundstück und im Haus durchgeführt werden. Lediglich einen schriftlichen Aushang im Haus ca. eine Woche vor Beginn der Bauarbeiten das es notwendig ist den Hof aufzugraben und in dieser Zeit das Parken auf dem Grundstück nicht möglich ist.
Ich hab den Bauarbeiten heut morgen Kaffee gekocht und wir haben uns über die Bauarbeiten unterhalten. Von diesen erfuhr ich das auch eine Anbindung ans Haus notwendig ist und sie in diesen Keller müssten. Ich hab ihnen gesagt das der Keller bis zur Decke mit Kohlen voll ist. Kurz darauf stand der Vermieter vor der Tür.
Ich seh ja das Problem prinzipiell ein aber ich wusste nicht mal das durch meinen Keller ne Wasserleitung geht. Wenn ich gewusst hätte das die in den Keller müssen, hätt ich die Kohlen zum Sommerpreis bestellt, in den Hof schütten lassen und zu gedeckt.
Auf meine Frage, wie ich denn die Kohlen wieder aus dem Keller bekomme war die Antwort des Vermieters das ihm dies egal wäre. Ich müsste die Menge an Kohlen wirklich mit Eimern wieder in den Garten schaffen und nach Beendigung der Bauarbeiten wieder reinschaffen. Einleuchten ist für mich das Argument, das Leitungen frei zugänglich sein müssen. Was passiert wenn da irgend eine Leitung kaputt geht und ich grad im Urlaubsflieger sitze?
LG Susi

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69882 Beiträge, 32134x hilfreich)

Zitat (von katze123maus):
aber ich wusste nicht mal das durch meinen Keller ne Wasserleitung geht.

1. Bedeutet es liegt jetzt noch gar keine dort?
2. ist das überhaupt ein Kohlenkeller oder nur ein normaler Keller?



Zitat (von katze123maus):
das der Keller bis zur Decke mit Kohlen voll ist

Da ist schon mächtig viel, wie geht denn dann noch die Türe zu?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
katze123maus
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 10x hilfreich)

Nein die Leitung liegt schon drin. Als ich dort einzog waren noch Kohlen vom Vormieter drin. Ja die Keller werden von allen Mietparteien als Kohlenkeller genutzt, da das Heizen ausschließlich mit Festbrennstoffen geschieht. Mit der Tür gibt es keine Probleme, die geht nach außen in den Kellergang auf. Das die Kohlen beim öffnen der Tür nicht unkontrolliert in den Kellergang purzeln, sind Bretter zwischen Tür und Mauerwerk geklemmt, aber nicht bis ganz unten. So kann ich die Kohlen noch in den Eimer schaufeln. Ich mag Öfen sehr.

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#5
 Von 
Lolle
Status:
Bachelor
(3094 Beiträge, 1754x hilfreich)

Zitat (von katze123maus):
Kann der Vermieter das Beräumen des Kellers "anordnen"
Der Vermieter kann das Beräumen in dem Sinne "anordnen", dass du es im Rahmen der von dir zu duldenden Arbeiten zu dulden hast.
Das bedeutet aber keineswegs, dass das Beräumen deine Aufgabe ist!

Etwaig erforderliche Beräumung ("Baufreiheit herstellen") ist Sache des Vermieters.
siehe z.B.
https://www.promietrecht.de/Blog/Baufreiheit-Muessen-Mieter-fuer-Handwerker-Zimmer-raeumen-E2042.htm
https://www.mieterverein-leipzig.de/aktuelles-detailansicht/article/38304-renovierung-mieter-muss-nicht-baufreiheit-herstellen.html

Meiner Meinung nach ist es mit "irgendwo im Garten lagern" auch nicht einfach so getan.
Die Kohlen müssen so gelagert werden, dass sie nicht nass werden.

Signatur:Es hilft nichts,das Recht auf seiner Seite zu haben.Man muss auch m.d. Justiz rechnen - D Hildebrand
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#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69882 Beiträge, 32134x hilfreich)

Zitat (von Lolle):
Etwaig erforderliche Beräumung ("Baufreiheit herstellen") ist Sache des Vermieters.

Da bin ich mir unsicher.

Da verläuft sichtbar eine Leitung durch, die nun reparaturbedürftig ist. Dennoch schüttet man den Keller voll mit Kohlen. Könnte sein, das das dem Mieter auf die Füße fällt, denn das Argument, das solche Leitungen frei zugänglich sein müssen ist schon ein gutes ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#7
 Von 
katze123maus
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 10x hilfreich)

Hallo und Danke für die Antworten, nein ich wusste nicht das da ne Leitung liegt. Als ich dort einzog waren noch Kohlen vom Vormieter drin. ich hab neue bestellt und oben drauf geschaufelt, der Keller war nie ganz leer.
Ärgerlich für mich ist vielmehr das vorgehen des Vermieters. Die Arbeiter haben hier schon fast bis zum besagtem
Fenster den Hof aufgegraben. Dies wurde uns ja auch mitgeteilt.
Die Bauarbeiter haben mir gesagt das sie in den Keller müssen. Ich konnte mir leider das Lachen nicht verkneifen und hab ihnen von dem Berg Kohlen erzählt. Keine halbe Stunde später stand der Vermieter unten und wollte in den Keller schauen. Den hab ich ihm auch gezeigt und er musste schlucken. Er sagte das ich das rausräumen müsse und ich hab gesagt das ich das nicht mache. Das hat ihn glaub ich etwas verärgert und er sagte das er nun die Räumung des Kellers schriftlich anordnet. Ich hab ihm gesagt,dass er das gerne machen kann, die Kohlen aber trotz der schriftlichen Anordnung nicht allein in den Garten hüpfen. Ich sagte ihm noch das es der Wohnungsverwaltung sicher schon seit Frühjahr 2018 bekannt war das auch die Leitungen im Haus erneuert werden müssen (die Bauarbeiten, auch im Grundstück wurden da zum Teil schon gemacht)und mir dies nun wirklich etwas kurzfristig erscheint ca. 130 Zentner Kohlen mit dem Eimer in den Garten zu schaffen und dies am besten schon vorgestern. Ich versuchte ihm noch von meinem anstrengenden Schichtdienst in der Jugendarbeit zu erzählen und er sagte mir das ihn das nicht interessiert.
Wenn der Vermieter mir dies Anfang des Jahres mitgeteilt hätte, wäre es möglich gewesen die Kohlen später zu bestellen und den verbliebenen Rest im Kohlenkeller so umzuschichten das die Leitung frei liegt. Mit guten Argumenten hätte ich sogar die 200 Euronen des Sommerpreises in den Wind geschrieben.
Aber so nun nicht---.denk ich mir.
LG Susi

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#8
 Von 
katze123maus
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 10x hilfreich)

Ups-ist mir gerade noch eingefallen. Es ist auch nicht "irgendein" Vermieter, der wegen irgendwelchen Anträgen bei irgendwelchen Ämtern anstehen müsste, sondern die Stadt selbst, die solche Bauarbeiten wie Anschluss ans Abwassernetz und Neuverlegung von Wasserleitungen im gesamten Dorf, in der Regel erst in ihren Bedarfsplan aufnehmen müsste und so evtl. Mieter über Baumaßnahmen die in angemieteten Räumen durchgeführt werden müssen, rechtzeitig informieren könnte.

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#9
 Von 
pk2019
Status:
Beginner
(135 Beiträge, 29x hilfreich)

Da das Haus ausschließlich mit Kohleöfen beheizt wird ist die Nutzung des Kellers als Kohlelagerraum eine ganz normale, bestimmungsgemäße Nutzung.

Ich bin mir zwar auch nicht sicher aber ich denke das der Vermieter hier in der Pflicht ist zumindest einen ortsnahen Ersatzraum zur Verfügung zu stellen und wenn das nicht möglich ist die Kohlen auf seine Kosten zeitweise umzulagern.

Dem könnte, meiner nach nur entgegenstehen, das die Menge an gelagerten Kohlen zu hoch ist. Hätten die Kohlen auch so gelagert werden können das die bestehenden Leitungen zugänglich geblieben wären, ggf. wenn nur eine kleinere Menge an Stapelbriketts gelagert würden?

Für wie lange reichen denn voraussichtlich die angesprochenen 130 Zenter Kohle?

Meine Eltern hatten früher (vor 50 Jahren) auch Kohleöfen und einen kleinen Keller, da wurden zweimal im Jahr Kohlen bestellt.

-- Editiert von pk2019 am 11.09.2019 22:03

-- Editiert von pk2019 am 11.09.2019 22:05

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#10
 Von 
pk2019
Status:
Beginner
(135 Beiträge, 29x hilfreich)

Zitat (von pk2019):
Da das Haus ausschließlich mit Kohleöfen beheizt wird ist die Nutzung des Kellers als Kohlelagerraum eine ganz normale, bestimmungsgemäße Nutzung.

Ich bin mir zwar auch nicht sicher aber ich denke das der Vermieter hier in der Pflicht ist zumindest einen ortsnahen Ersatzraum zur Verfügung zu stellen und wenn das nicht möglich ist die Kohlen auf seine Kosten zeitweise umzulagern.

Dem könnte, meiner nach nur entgegenstehen, das die Menge an gelagerten Kohlen zu hoch ist. Hätten die Kohlen auch so gelagert werden können das die bestehenden Leitungen zugänglich geblieben wären, ggf. wenn nur eine kleinere Menge an Stapelbriketts gelagert würden?

Für wie lange reichen denn voraussichtlich die angesprochenen 130 Zentner Kohle?

Meine Eltern hatten früher (vor 50 Jahren) auch Kohleöfen und nur einen kleinen Keller, da wurden zweimal im Jahr Kohlen bestellt.



-- Editiert von pk2019 am 11.09.2019 22:08

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#11
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6700 Beiträge, 1232x hilfreich)

Zitat (von katze123maus):
die solche Bauarbeiten wie Anschluss ans Abwassernetz und Neuverlegung von Wasserleitungen im gesamten Dorf, in der Regel erst in ihren Bedarfsplan aufnehmen müsste und so evtl. Mieter über Baumaßnahmen die in angemieteten Räumen durchgeführt werden müssen, rechtzeitig informieren könnte.
Zitat (von katze123maus):
Vom Vermieter erfolgte im Vorfeld keinerlei Informationen, das Bauarbeiten auch im Haus notwendig sind.

Wenn du dir sicher bist, dass die Stadt/dein Vermieter dir als Mieter nicht ausreichend frühzeitig diese Info hat zukommen lassen--- dann kannst du dich zunächst sehr ruhig verhalten.
Offenbar gibts bisher nur den Disput vor Ort.
Zitat (von katze123maus):
Kann der Vermieter das Beräumen des Kellers "anordnen"
Hast du inzwischen was Schriftliches?

Wenn in deinem Kellerabteil solche Hausanschlüsse liegen, gehört ein Hinweis an die Tür und eine Auflage als Anlage in den Mietvertrag--- worauf man selbst dann uU erst aufmerksam gemacht wird. -ICH- würde mal im MV nachschauen, ob sich dort sowas versteckt.

btw. durch meinen Keller führen an der Decke (immer sehr sichtbar) Entw-Leitungen fürs ganze Haus entlang.
Ein deutliches Hinweisschild an meiner Kellertür (für Handwerker) und ein Hinweisblatt im MV bei mir. Wegen der eingeschränkten Nutzung erhielt ich den größeren Kellerraum.
Hätte ich das damals gewusst, wie oft die H. dort ziemlich schlimm handwerken müssen---hätte ich einen kleinen K-Raum genommen.

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#12
 Von 
katze123maus
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 10x hilfreich)

Hallo,
Es war noch nichts schriftliches im Briefkasten. Ich wurde bei meinem Einzug nicht darüber informiert das durch den besagten Keller irgendwelche Leitungen führen. Weder im Mietvertrag noch an der Kellertür sind sind Hinweise auf irgendwelche Leitungen zu finden.
Die Menge der Kohlen ist meiner Meinung nach angemessen, Ich hab in der Wohnung 4 Öfen. Wenn es sehr kalt ist muss ich evt. noch mal nachbestellen.

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#13
 Von 
katze123maus
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 10x hilfreich)

Hallo, was wäre denn in diesem Fall eine angemessene Frist. Ich habe gerade noch einmal mit dem Vermieter tefoniert, um eine gangbare Lösung für alle zu finden. In ca 2 Tagen sind die Bauarbeiter an meinem Keller.
Der Vermieter stellt sich stur. Er sagt er hätte mir die Räumung des Kellers mitgeteilt. Da ich in dem Gespräch gesagt habe das ich mich für das beräumen des Kellers nicht zuständig fühle, ist er nun der Meinung das er seiner Informationspflicht nachgekommen ist. Auch habe ich versucht ihm zu erklären das er, bzw. die Stadt für die Baufreiheit verantwortlich ist, das ich mich darüber informiert hätte. Sein Kommentar " und wenn sie das das Staatministerium um Rat gefragt haben ist mir das ergal, er greift meine Kohlen nicht an da diese mein Eigentum sind-würden die Kohlen zerbrechen, würde ich ihn noch dafür in Haftung nehmen. ( irgendwie erinnert mich das an eine mittlere Kindergartengruppe). Er lässt mich sozusagen auflaufen und droht das ich für die entstehenden Kosten aufkommen müsse, würde ich der mündlichen Aufforderung zur Räumung des Kellers nicht nachkommen. Ich habe ab Mittwoch Urlaub und habe ihm nochmals gesagt das ich ihm oder den Arbeiten den Zugang zu meinem Keller nicht verweiger, ich aber nicht bereit bin den Keller allein auszuräumen.
Ich bin jetzt schon etwas unsicher das ich den ganzen Mist bezahlen muss, habe aber prinzipiell meinen guten Willen signalisiert. Sein sarkastischer Kommentar er wünscht mir einen schönen Urlaub, dann hat er aufgelegt.
LG Susi

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#14
 Von 
cauchy
Status:
Senior-Partner
(6512 Beiträge, 3408x hilfreich)

Zitat (von katze123maus):
Er sagt er hätte mir die Räumung des Kellers mitgeteilt.
Dann soll er dir doch mitteilen, nach welchen Gesetzen du dazu verpflichtet bist. Lolle hat bereits darauf hingewiesen. Die mir bekannten Gesetze verpflichten dich maximal dazu, solche Erhaltungsmaßnahmen zu dulden (§ 555a BGB). Explizit ist im Gesetz sogar aufgeführt, dass der Vermieter notwendige Kosten ersetzen muss und sogar auf Verlangen Vorschuss zu leisten hat.

Von daher kannst du nochmal darauf hinweisen, dass du selber diesen Keller nicht räumen wirst. Der Vermieter solle dir doch bitte mitteilen, ob der Vermieter die Räumung und Lagerung deines Eigentums selber beauftragen wird oder ob du dies machen sollst. Er sollte ihm jedoch klar sein, dass die Einholung von Angeboten Zeit in Anspruch nehmen wird und du selbstverständlich einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Kosten einer Fachfirma verlangen wirst, wenn du die Firma selber beauftragen sollst.

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#15
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6700 Beiträge, 1232x hilfreich)

Zitat (von katze123maus):
Ich habe ab Mittwoch Urlaub
Vergiss nicht, den Kellerschlüssel abzugeben. Der Kellerraum sollte zugänglich sein, das ist jetzt wichtig. Der Vermieter sollte wissen, wo er den Schlüssel findet.
Du kannst auch heute noch ein paar Fotos vom Keller machen. (Nicht wegen der Kohlen, sondern wegen der anderen Sachen, die dort evtl. lagern und evtl. beschädigt werden könnten.

Da die Handwerker schon übermorgen dort arbeiten wollen/sollen, hat sich das mit der Frist erledigt.
Du duldest einfach, was sie machen. Dazu musst du nicht einmal zu Hause sein.

Zitat (von katze123maus):
Ich bekomme die Aufforderung zur Beräumung des Kellers noch einmal schriftlich.
Hast du was bekommen?

Ich wünsch dir auch einen schönen Urlaub. Wirklich, ganz ohne Sarkasmus. :)

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#16
 Von 
katze123maus
Status:
Frischling
(32 Beiträge, 10x hilfreich)

Hallo, vielen Dank für die mehr als ausführliche Antwort.
Nein, ich hab immer noch nix schriftliches, aber mich hat heute fast der Schlag getroffen.
Während meiner Abwesenheit war der Geschäftsführer der Wohnungsverwaltung wieder vor Ort und hat 2 Mitmieter gebeten den Keller leer zu räumen. Der eine ist fast 70 und kann ganz schlecht laufen, der andere Mitmieter ist so klein und dünn das man denkt der Wind trägt ihn weg. Als Alternative zur Lagerung hat er nun den Gemeinschaftsraum benannt der von allen zur Unterbringung der Gartengeräte genutzt wird. Wer reinigt und renoviert nach der Umlagerung dann das macht mich einfach nur sprachlos- wieder und kommt für evt. entstandene Schäden am Putzt oder was weiß ich auf. Psychologisch sehr geschickt, weil mich dann das schlechte Gewissen plagt.
LG Susi

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#17
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69882 Beiträge, 32134x hilfreich)

Zitat (von katze123maus):
Wer reinigt und renoviert nach der Umlagerung ... und kommt für evt. entstandene Schäden am Putzt oder was weiß ich auf.

Nicht Dein Problem ...



Zitat (von katze123maus):
weil mich dann das schlechte Gewissen plagt.

Pack das in dem Fall mal in eine Schublade und schließ ab.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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