Betriebskosten / Nebenkosten Nachzahlung bei münlichem Mietvertrag

21. März 2007 Thema abonnieren
 Von 
Seefahrer
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Betriebskosten / Nebenkosten Nachzahlung bei münlichem Mietvertrag

Hallo.

Ist ein Untervermieter, der ohne schriftlichen Vertrag Zimmer vermietet hat, berechtigt nach Auszug eine Betriebskostenabrechnung durchzuführen? Wie sehen seine Chancen aus das ganze einzuklagen?
Die Problematik besteht darin, dass die Nachzahlung überaus hoch ist. Ferner wurde mir der monatliche Abschlag erst bei der Abrechnung bekannt. Die mündliche Vereinbahrung bei Einzug lautete sinngemäß: Die Abschläge sind wahrscheinlich deckend, es könnte noch ein bisschern nachkommen. Das bisschen waren dann über 700 Euro für einen Zeitraum von nur 5 Monaten(2007). Die 3 Monate in 2006 sollen +/- 0 aufgegangen sein.
Auf was kann ich mich da einstellen, wenn er das vor den Richter tragen will?

Vielen Dank.

P.S. Double Post tut mir leid! Ich habe mich in der Überschrift verschriebn und das ließ sich nicht editieren...

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"Vor Gericht und auf hoher See..."

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6 Antworten
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#1
 Von 
Gast
Status:
Praktikant
(533 Beiträge, 144x hilfreich)

Ist in irgendeiner Form eine Ablesung, welcher Uhren und Zählern auch immer, durchgeführt worden?

Welche Nebenkosten werden abgerechnet?
Es muss dazu Rechnungen und Belege geben.
z.B. Grundsteuer, Gebäude- Versicherung und Haftpflichtvers. etc. Wartung, Heizung....???

Wie sind die Nebenkosten auf die einzelnen Parteien umgelegt worden?

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#2
 Von 
Seefahrer
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich wohnte ab Oktober 2005 bis Ende April 2006 mit dem Untervermieter zusammen, im Mai kam seine Freundin dazu (zu dritt) und ab Juni war ich draußen. 2005 gab es keine Abrechnung.
Die Ablesung erfolgte vom Vermieter. Von meinem Untervermieter erhielt ich eine schriftliche Abrechnung, die jedoch sehr kompliziert war. Enthalten sind Wasser, Strom, Gas und eine Gebäudeversicherung. Von den ersten Seiten der Einzelrechnungen waren Kopien beigelegt.
Die Verteilung war nach Mietzeitraum errechnet, allerdings waren die Rechnungen ab mitte November 2005 gestellt, während die Abschläge von 75 Euro pro Monat erst an Januar 2006 gezählt wurden. Außerdem hat er bei seiner kaum Gaskosten berechnet mit der Begründung, dass ich mehr in der Heizperiode wohnete. Daraus folgt, dass meine Nachzahlung fast 3mal so hoch ist, wie die seiner Freundin.

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"Vor Gericht und auf hoher See..."

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#3
 Von 
Gast
Status:
Praktikant
(533 Beiträge, 144x hilfreich)

Das klingt doch alles sehr verworren.
Wenn du bis April in der Wohnung warst, kannst du nicht erst im Juni ausziehen, oder im Mai zu dritt dort gewohnt haben.

Wenn ich richtig rechne hast du dort ca 8 Monate gewohnt. Das wäre eine Vorauszahlung von 600 €.

Aber die ganze Geschichte ist zu kompliziert um hier für dich eine befriedigende Lösung zu finden.

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#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47917 Beiträge, 16935x hilfreich)

Um Nebenkosten überhaupt abrechnen zu können, muss eine Vereinbarung darüber bestehen, welche Nebenkosten genau abgerechnet werden sollen und nach welchem Umlageschlüssel dies erfolgen soll.

An einer derartigen Vereinbarung fehlt es aber. Die einfache Vereinbarung, dass es sich bei den Nebenkosten um eine Vorauszahlung handelt, reicht m.E. nicht um später über die Nebenkosten abrechnen zu können.

Inhaltlich scheint aber nach Deiner Beschreibung auch einiges durcheinander gelaufen zu sein. Daher kann man diese Abrechnung inhaltlich eigentlich nur vernünftig prüfen, wenn sie uns vorliegen würde. So aus dem Forum heraus ist das äußerst schwierig.

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#5
 Von 
Seefahrer
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Bezüglich der ersten Antwort: Es handelt sich natürlich um die Jare 2005 und 2006, nicht um 06 und 07. Damit sollten alle unklarheiten beseitigt sein. Ich wohnte also bis Ende April letzten Jahres in dieser Wohnung.

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#6
 Von 
Seefahrer
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Und zum letzten Beitrag: Ja, die Rechnung ist äußerst komplizirt und für dieses Forum ungeeignet. Daher frage ich ja, ob man bei einem Untermietvertrag ohne schriftlichen Vertrag überhaupt eine Nachzahlung verlangen kann. Ich biete meinem Vermieter im Moment eine pauschale von 300 Euro an, was ich schon für sehr großzügig halte. Ich tue das nur, weil er selber wohl ziemlich überrascht war, dass die Nachzahlungen so hoch waren. Weiterhin bin ich aber nicht bereit dafür gerade zu stehen, seinen Irrtum komplett mitzutragen.
Sein letztes Angebot war, dass ich 15% weniger zahle. Das ist meines Erachtens immer noch viel zu viel. Ich werde nicht über die 300 Euro gehen.
Gibt es da etwas eindeutiges in der Rechtsprechung, oder bzw. wer hat die besseren Chancen in so einem Fall (sollte er sich nicht auf mein Angebot einlassen)?
Nochmal: Es gab keinen schriftlichen Vertrag und über die Nebenkosten eine Vereinbahrung, dass - wenn überhaupt - nur wenig nachgezahlt werden müsse.
Hat da noch jemand eine Idee?

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"Vor Gericht und auf hoher See..."

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