Beweglichen und nicht ortsfesten Solarzellen + Powerstation

4. August 2023 Thema abonnieren
 Von 
müllermilch
Status:
Schüler
(396 Beiträge, 118x hilfreich)
Beweglichen und nicht ortsfesten Solarzellen + Powerstation

Hallo, ist das Aufstellen von eines faltbaren Solarpanels (400 Watt) und einer Powerstation im Garten einer Mietswohung erlaubt? Sie wird am Abend komplett abgebaut und in die Wohung gebracht und Morgends wieder aufgestellt.
Gruß

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28 Antworten
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#1
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6396 Beiträge, 1373x hilfreich)

bei derart spärlichen Informationen nicht zu beantworten

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(116097 Beiträge, 39206x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
ist das Aufstellen von eines faltbaren Solarpanels (400 Watt) und einer Powerstation im Garten einer Mietswohung erlaubt?

Es kommt halt darauf an, welche Vorschriften für das spezielle Grundstück gelten.

Da ist dann auch die Landesbauordnung und das Nachbarschaftsrecht des Bundeslandes relevant, die geben aber in der Regel nur den groben Rahmen vor.

Entscheidend sind regelmäßig die regionalen Gesetze, Verordnungen wie z.B. Bau- und Nutzungsordnungen, Bebauungsplan etc. der Gemeinde und vertragliche Vereinbarungen die sich mit dem Grundstück und den Nachbargrundstücken beschäftigen (Kaufvertrag, Grundbuch, Baulastenverzeichnis, …), Brandschutz und Lärmschutz können auch relevante Elemente sein.

Regelungen zu Natur- und Wasserschutzgebieten können ebenfalls noch relevant sein.

Und natürlich sollten auch die mietvertraglichen Regelungen nicht unbeachtet bleiben.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
müllermilch
Status:
Schüler
(396 Beiträge, 118x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
bei derart spärlichen Informationen nicht zu beantworten

Das sind typische Campinganlagen.
Welche Informatonen werden denn vermisst?
Gruß

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#4
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6282 Beiträge, 2290x hilfreich)

Was ist denn mit dem Recht auf Gartennutzung ? Außerdem finde ich nicht, daß dies eine typische Gartennutzung wäre.

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

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#5
 Von 
müllermilch
Status:
Schüler
(396 Beiträge, 118x hilfreich)

Zitat (von Spezi-2):
Außerdem finde ich nicht, daß dies eine typische Gartennutzung wäre

Ist ein Basketball Korb auf einem fahrenden Gestell typisch? Ein Erdbeebeet auf Rädern...In der heutigen Zeit sollte es doch eher cool sein, so was nützen zu wollen, sogar gewollt. Warum muss es typisch sein?
Ich "tanke" damit einen Hyprid Wagen oder betreibe, wenn er voll ist, den Kühlschrank oder lade die Powerbanks. Da geht nichts ins Hausnetz. Sind immerhin 12-15 km am Tage die ich bei Sonne hin bekomme. Der Garten wird doch sonst fast nicht genutzt. Ein Pänel ist vielleicht 2,5 Meter lang (ausgefaltet) und das kleinere 2 Meter und steht in der regel davor. Es ist noch genug Platz.
Warum soll das nicht erlaubt sein?
Gruß

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#6
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3288 Beiträge, 516x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Warum soll das nicht erlaubt sein?

Was erlaubt ist - oder nicht, kann ihnen ihr Vermieter sagen.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(30384 Beiträge, 5436x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
ist das Aufstellen von eines faltbaren Solarpanels (400 Watt) und einer Powerstation im Garten einer Mietswohung erlaubt?
Ja. Nein. Vielleicht.
Zitat (von müllermilch):
Welche Informatonen werden denn vermisst?
Was sagt dein Vermieter? Erlaubt er dir das? Wenn nicht, warum nicht und was steht im Mietvertrag zur Gartennutzung?

Deine Gegenfragen zu Basketball, Erdbeeren usw... passen hier nicht, oder hast du das auch in deinem Garten der Mietwohnung?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(116097 Beiträge, 39206x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Basketball Korb auf einem fahrenden Gestell typisch? Ein Erdbeebeet auf Rädern..

Äpfel und Birnen zu vergleichen ist selten sinnvoll, auch wenn beides Obst ist.



Zitat (von müllermilch):
Warum soll das nicht erlaubt sein?

Ganz einfach, weil es verboten ist.



Zitat (von müllermilch):
Welche Informatonen werden denn vermisst?

Das was zum Thema in dem in #2 Aufgezählten steht



Zitat (von Loni12):
Was erlaubt ist - oder nicht, kann ihnen ihr Vermieter sagen.

Ich bezweifele stark das er das kann.
Und selbst wenn er es könnte, er muss es nicht erklären. Und sollte es besser auch nicht, schon alleine wegen der Haftung.



Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#9
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9667 Beiträge, 4405x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
ist das Aufstellen von eines faltbaren Solarpanels (400 Watt) und einer Powerstation im Garten einer Mietswohung erlaubt? Sie wird am Abend komplett abgebaut und in die Wohung gebracht und Morgends wieder aufgestellt.
Zitat (von müllermilch):
Der Garten wird doch sonst fast nicht genutzt. Ein Pänel ist vielleicht 2,5 Meter lang (ausgefaltet) und das kleinere 2 Meter und steht in der regel davor. Es ist noch genug Platz.


Das scheinen mir bis jetzt die wesentlichen Informationen des Teilnehmers zu sein. Damit lässt sich nun nicht wirklich eine Antwort geben. Ich frage daher mal konkret:

1) Wurde der Garten zur alleinigen oder zur gemeinschaftlichen Nutzung mitvermietet?
2) Falls eine gemeinschaftliche Nutzung vorliegt, stellt sich mir die Frage, wie die Anlage abgesichert ist. Wie willst du verhindern, dass andere (z.B. neugierige Kinder) daran rumspielen und schlimmstenfalls einen Stromschlag bekommen?
3) Ich vermute, du willst die Anlage auf dem Rasen aufstellen. Wieviel Prozent der Rasenfläche wäre davon belegt?

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#10
 Von 
müllermilch
Status:
Schüler
(396 Beiträge, 118x hilfreich)

Hallo vielen Dank für die Fragen,

Zitat (von cauchy):
Wurde der Garten zur alleinigen oder zur gemeinschaftlichen Nutzung mitvermietet?

Gemeinschaftlich

Zitat (von cauchy):
Falls eine gemeinschaftliche Nutzung vorliegt, stellt sich mir die Frage, wie die Anlage abgesichert ist. Wie willst du verhindern, dass andere (z.B. neugierige Kinder) daran rumspielen und schlimmstenfalls einen Stromschlag bekommen?

Die Anlage selbst ist nicht gesichert. Es sind Steckverbinungen, die nur fest verbunden sind und nicht so einfach geöffnet werden können. Es muss eine Sntriegelung geöffnet werden.
Aber eine Frage, wie hat man denn die Steckdosen daheim gesichert? Die meisten gar nicht.
Hier sind 2 Sicherungen vorhanden. Erstens ist eine Klappe davor die man öffnen muss um an eine Steckdose zu kommen und 2tens muss man für den Wechselstrombetrieb einen Schalter betätigen.

Möbel können aufgestellt werden, sollen aber nach Rechtssprechung Abends wieder weggetragen werden. Was mache ich, ich verringere den CO2 Haushalt und verringere die Abbhängigkeit von Fossielen Brennstoffen auf eine Weise, die die Regierung zum Klimaziel ausgegeben hat. Der Garten ist ca. 13x13 Meter groß. Ich brauche davon 2,5 mal 1,5 Meter vielleicht von 10 Uhr bis 18 Uhr. Dabei verändere ich den Standort einmal wegen der Sonne.
Die Gartenfläche ist eingezäunt, aber natürlich gibt es 2 Zuwege über Türen und in der Regel ist da niemand. Und wenn, die Anlage steht am Rand des Rasens. Ich habe vom Balkon aus sicht auf das ganze.
Was ist denn der Unterschied zu Möbeln, einem Grill, einer Gartenliege....? Es gibt dort Gemeinschaftsmöbel die außer im Winter dort permanent stehen. Diese kann jeder nutzen. Auch ein Sandkasten. Der sicherlich um 100% mehr Platz braucht als meine Anlage die abgebaut wird. Hin und wieder sonnt sich jemand auf einer Gartenliege oder ein Kinderpool stand 2 Wochen schon im Garten.
Natürlich ist es keine übliche Nutzung des Gartens. Aber Klimaziel der Regierung ist es, CO 2zu sparen. Und ich spare am Tag CO2 für ca. 8-12 km Autofahrt. Das macht in der Woche schon mal 40 km. Und was macht ihr? Ich meine, was ihr machen könnt um uns z.b. auch unabhängig von Russland, den Arabischen Emiraten zu machen, ich muss wohl nicht sagen was da alles Menschenunwürdiges, auch mit unserem Geld, gemacht wird. Aber ok, anders Thema....
Nicht üblich? Nun ja, als wir vor über 10 Jahren einzogen gabs das Thema Solar auch nicht so verbreitet.
Sogar bei Balkonkraftwerken gibt es bald, die Gesetzesänderung soll ja noch im Sommer kommen, eine "Priorisierung". Was auch immer das bedeutet. So weit ich weiß kaann der Vermieter kaum Ablehnen. Schon gar nicht wenn ich den Strom gar nicht einspeiße und keine baulichen Veränderungen, wie Löcher bohre. Den Strom kann ich verwenden um ihn im Auto einzuspreisen, die Powerbanks, Handys der Familie auf zu füllen oder den Kühlschrank damit benutzen. Das alles liebe Leute sind Ziele der Bundesregierung und ich hoffe auch der deutschen Bevölkerung.
Angesehen davon, dass ich etwas für die Menschen tue. Es gibt auch Urteile zu Balkonkraftwerken: "Allerdings wiegt im Fall von Heller dessen Anspruch auf Genehmigung der Solaranlage höher als die vertragswidrige Nutzung. Die Begründung des Gerichts ist eine kleine Revolution. Denn:

Das Urteil verweist auf den in Artikel 20a GG verankerten Umweltschutz. Durch das Balkonkraftwerk kann nicht nur Heller seine Energiekosten reduzieren, gleichzeitig wird auch Energie als solche gespart. Mit Hinblick auf die angestrebte Energiewende in Richtung erneuerbare Energien sei eine Solaranlage „objektiv vorteilhaft", so das Amtsgericht.

Ich habe die Anlage mit einem Drahtseil und Fahrradschloss an einem Baum, bzw. Zaun gekettet. In der Hoffnung sie bleibt dort. Immerhin kostet die Anlage über 3000 EUR. Nein, bei Verlst haftet keiner, das weiß ich schon. Und ins Netz wird nichts eingespeißt.

Nun gut, danke für die hilfreichen Antworten und manche, die ich auch blödsinnig finde.
Es gibt Regeln, Gesetze und auch Veränderungen. Diese ziehen auch in die Gerichte ein. Unter dem Strich, so ist der Stand heute muss ich an meine Kinder denken und denen eine Lebenswerte Welt zurücklassen. Und jeder der nichts tut was er eben tun könnte sollte sich was schämen. Ich finde er macht sich schuldig. Denn viele haben die Möglichkeit eine kleine Solaranlage für 50-150 EUR zu kaufen und zu betreiben. Das alles spart in Summe CO2, dass bislang unsere Welt, scheinbar, schädigt.
Und am Ende ist das ein Riesenspaß wenn ich mit Sonnenstrom aus meinem Garten fahre, CO2 spare und auch Steuern, denn noch ist die Sonne kostenlos.
Gruß

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#11
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9667 Beiträge, 4405x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Die Anlage selbst ist nicht gesichert. Es sind Steckverbinungen, die nur fest verbunden sind und nicht so einfach geöffnet werden können. Es muss eine Sntriegelung geöffnet werden.
Aber eine Frage, wie hat man denn die Steckdosen daheim gesichert?
Bei mir in der Wohnugn habe ich sie gar nicht gesichert. Aber ich habe keine kleinen Kinder zuhause und wenn Gäste mit Kindern kommen, weise ich sie im Zweifel darauf hin bzw. bin dabei.

Ich verstehe, dass du dich mit der Idee voll identifizierst. Aber der Grundstückseigentümer hat eine Verkehrssicherungspflicht. Im Zweifel ist erst einmal er verantwortlich, wenn irgendwelche Kinder aus dem Haus versuchen, mit einem Schraubendreher mal die Technik zu untersuchen. Klar kann man dann über Aufsichtspflicht und anderes diskutieren. Aber im Gegensatz zu Möbeln stellt Elektrizität nunmal ein deutlich höheres Risiko dar.

Mein Fazit wäre, dass der Vermieter das unbeobachtete Aufstellen verbieten kann, auch wenn die Anlage jeden Abend wieder abgebaut wird. Wenn du permament dabei sein würdest, würde ich das anders bewerten.

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#12
 Von 
müllermilch
Status:
Schüler
(396 Beiträge, 118x hilfreich)

Zitat (von cauchy):
mit einem Schraubendreher mal die Technik zu untersuchen

Gut, finde ich abenteuerlich, aber solche Gedanken kommen einem nicht selbst.
Ich kann es auch, notfalls einhausen. ne Box verschließbar einstellen usw. Dann?
Es gibt ja abschließbare Kunsstoffboxen, Lüftungsloch rein und gut ist?

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9667 Beiträge, 4405x hilfreich)

Du musst nicht mich oder das Forum sondern deinen Vermieter überzeugen. Gelingt dir das nicht, dann kannst du es entweder lassen oder ein Gericht überzeugen. Bei letzterem musst du eben meiner Meinung nach viel auffahren. Dauerhaft bauen darfst du im Garten eh nichts. Du bräuchtest also eine kindersichere Anlage, die man eben schnell morgens auf- und abends abbauen kann. Scheint mir echt schwierig.

Selbst wenn dir so etwas gelingt, wäre noch das Thema, wieviel Garten du prozentual sehr regelmäßig belegst. Im Garten dürfen Kinder auch mal Ball spielen. Geht das dann überhaupt noch? Wenn der Ball in deine Anlage fliegt, ist sie kaputt und die Kinder im Zweifel nicht Schuld. Das wäre das nächste Thema.

Und auch wenn man das alles irgendwie gelöst bekommt, müsstest du im Zweifel ein Gericht davon überzeugen, dass dies der üblichen Gartennutzung entspricht. Ich mag mir nicht vorstellen wie der Garten aussieht, wenn jede Partei eines Mehrfamilienhauses so eine Anlage da aufstellt.

Ich glaube einfach nicht daran, dass du ein Gericht wirst überzeugen können. Also bleibt dir nur zu versuchen, außergerichtlich den Vermieter zu überzeugen. Einfach wird das sicherlich nicht.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
müllermilch
Status:
Schüler
(396 Beiträge, 118x hilfreich)

Hallo,
nein ist nicht schwierig.

Zitat (von cauchy):
die man eben schnell morgens auf- und abends abbauen kann. Scheint mir echt schwierig

Wiegt zwar zusammen ca. 50 kg, aber ich brauche keine 5 min dann ist sie zusammen gebaut und 5-8 Min dann ist sie oben bei mir in der Wohung.
Zitat (von cauchy):
Geht das dann überhaupt noch?
nicht falsch verstehen, die Fragen können wir ja auch vor gerichtgestellt werden.
Also ich brauche 3-4 qm zu 150 qm garten. Es wird ein Teil der 13 m langen Wand belegt - ca. 2,5 meter kalr geht das noch. Auch Kinder können nicht alles machen. Das ist ein Gemeinschaftsgarten, auch diese müssen Rücksicht nehmen. Und da das sind relativ biegsame Pänels, keine Glaspänels, die sind aus Kunststpoff. Und da stehen auch keine Drähte raus, das ist alles ziemlich sicher. Aber klar, gehen tut alles. Wie war das mit der Aufsichtspflicht?

Zitat (von cauchy):
Ich mag mir nicht vorstellen wie der Garten aussieht, wenn jede Partei eines Mehrfamilienhauses so eine Anlage da aufstellt.

Nun ja, ich mag mir vorstellen wenn es viele tun, wie unabhängig wir von Despoten, Türannen, Terroristen sind. Wenn das viele machen, was ist dann? Der Umwelt zuliebe, den Kindern zuliebe eine bessere Zukunft. Das Beispiel wäre das mit den Affen. Wenn sich keiner herunter getraut hätte, lebten wir dann noch auf Bäumen? Oder das mit der Dampflock. Ich weiss ja, dass Watts die Aussage bekam, man stirbt ab 20 kmh.. (o.ä.) Das nett man mit der Zeit gehen und Fortschritt.
Und was ist mit Art. 20a GG?
Auf was muss die Mietergemeinschaft verzichten? Ist das denn so viel?
Gruß

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(30384 Beiträge, 5436x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Warum soll das nicht erlaubt sein?...Wenn das viele machen, was ist dann?...Wie war das mit der Aufsichtspflicht?...Und was ist mit Art. 20a GG?...Auf was muss die Mietergemeinschaft verzichten?...Ist das denn so viel?...die Fragen können wir ja auch vor gerichtgestellt werden
Ja. Alles später vor Gericht möglich. Dann wäre das Forum schon schnell fertig.
Oder? Du verbündest dich trotz falsch verstandenem GG und noch viel falscher verstandenem Klimaschutz mit den übrigen Mietern und dann...tankst du einfach Sonne und ihr rettet gemeinsam die Welt auf 169m² mit 400Watt an x Tagen, die der Welt noch bleiben.
:bang:

vorher nochmal meine Fragen:
Was sagt dein Vermieter? Erlaubt er dir das? Wenn nicht, warum nicht ? --->Die Antwort dürfte nicht schwierig sein.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(116097 Beiträge, 39206x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Es gibt auch Urteile zu Balkonkraftwerken

Richtig, was wir hier als Grundlage nehmen, ist die aktuelle Rechtslage.
Die wurde sogar schon oft geändert, weil Leute das dann gerichtlich geklärt haben und auch Grundsatzurteile erwirkt haben.

Leider fehlt den meisten der Mut dazu.



Zitat (von müllermilch):
finde ich abenteuerlich,

Kinderlos?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
müllermilch
Status:
Schüler
(396 Beiträge, 118x hilfreich)

Zitat (von Anami):
..tankst du einfach Sonne und ihr rettet gemeinsam die Welt auf 169m² mit 400Watt

Hallo, gut das mehere anders denken. Mein Bekannter meinte, jemand hat sich einen E-Wagen gekauft und hat 1600 Watt auf dem Dach. Er braucht so gut wie keinen Strom und Benzin. Fällt dir was auf? Irgend wo muss angefangen werden und wenn es dann so weit ist, dass man sich im Garten um die Sonnenplätze streitet, na dann ist schon viel an CO2 eingespart worden. Überlege einfach was ein Vernseher, Kühlscharank und Licht so am Abens verbaucht. Ich gehe mal von 300 Watt in der Stunde aus. Wenn du das gespeichert hast, dann wird dafür kein CO2 mehr produziert. Machen es mehrer dann hat es auch pos. Auswirkungen.
Ewig Gestriger!


Zitat (von Harry van Sell):
Kinderlos?

Nein, eben deswegen, möchte ich auch meinen Kids eine lebenswerte Welt hinterlassen und mit gutem Beispiel vorran gehen. Und meine Kinder haben nie an so was gespielt. Man kann natürlich auch noch eine Kindersicherung rein legen, wäre dass Thema dann entschärft? Danke dir, auch wenn ich oft nicht deiner Meinung bin, aber danke.

Zitat (von Harry van Sell):
gerichtlich geklärt haben

Dahin wirds wohl raus laufen. Aber das mache ich dann erst wenn die Prioriesierug durch ist.

Auch wenn sie damit direkt nichts zu tun hat.
Gruß Tom


0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3288 Beiträge, 516x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Auch Kinder können nicht alles machen. Das ist ein Gemeinschaftsgarten, auch diese müssen Rücksicht nehmen

Die Kinder müssen also auf ihre Anlage Rücksicht nehmen, sowie die anderen Mitbewohner auch.
Es ist schon ein Unterschied, ob ein Sandkasten und Pool für die Kinder vorhanden ist oder ihre Anlage.
Als Eigentümer würde ich das verbieten, weil mir das Wohl der anderen Mieter wichtiger ist, als ihre Stromersparnis.
Ich bin sehr für Klimaschutz, wir bauen eine neue Heizung gesetzeskonform ein, kostet rund 100 000 €.
Aber einen kleinen Garten, wie sie es vorhaben dafür verwenden, käme nie infrage. Nur sie hätten etwas davon, alle anderen müssten auf sie Rücksicht nehmen.
Man kann nicht alles so verwirklichen wie man es gerne hätte. Wenn alle im Haus einen Nutzen hätte, könnte man darüber nachdenken.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10552 Beiträge, 4179x hilfreich)

Du haust hier unter dem "Deckmantel" des Umweltschutzes leider vieles zusammen, was nicht zusammen gehört.

Zitat (von müllermilch):
Also ich brauche 3-4 qm zu 150 qm garten. Es wird ein Teil der 13 m langen Wand belegt - ca. 2,5 meter kalr geht das noch.

Es würde sicherlich gehen, Du hast aber eben KEIN Recht darauf, dass es Dir erlaubt würde.

Zitat (von müllermilch):
Das ist ein Gemeinschaftsgarten, auch diese müssen Rücksicht nehmen

Eben es ist ein Gemeinschaftsgarten und nicht Dein eigenes "Reich".
Die bisher von Dir geschilderte "Ausstattung" des Gartens ist für ALLE Mieter GEMEINSAM nutzbar und nicht exklusiv von jemandem beansprucht.
Ebenso müssen Kinder weitaus weniger Rücksicht nehmen als erwachsene Personen.

Zitat (von müllermilch):
Es gibt auch Urteile zu Balkonkraftwerken

Welche mit Deinem Vorhaben nichts zu tun haben, denn Du willst eine solche Anlage eben nicht auf eine zur alleinigen Nutzung überlassenen/gemieteten Fläche installieren, sondern auf einer Gemeinschaftsfläche.

Zitat (von müllermilch):
Sogar bei Balkonkraftwerken gibt es bald, die Gesetzesänderung soll ja noch im Sommer kommen, eine "Priorisierung".

Dann mal was zum drüber nachdenken: Ist der Balkon von Dir zur alleinigen Nutzung mit gemietet, oder ist es ein "Gemeinschaftsbalkon"?

P.s.
Du hast ja offenbar einen Balkon, installiere die Anlage doch dort, dann kann sie auch hängen bleiben.
Die Einbußen durch "nicht direkt in der Sonne" dürften sich durch die längere Zeit draußen durchaus ausgleichen.


-- Editiert von User am 11. August 2023 13:27

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(30384 Beiträge, 5436x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
gut das mehere anders denken.
Du kannst es dir sicher nicht vorstellen, ich denke anders. Aber ziemlich anders als du. Was du hier veranstaltest, hat nichts mit dem Problem zu tun. Du laberst hier über das, was wer darf und hat und hätte oder dürfte oder dürfen müsste und GudW und willst damit die Welt ein bißchen retten.
Zitat (von müllermilch):
Machen es mehrer dann hat es auch pos. Auswirkungen.
Wieviel mehrer sollten es denn sein...von den 8 Mrd., damit es mehr positive als negative Auswirkungen hat? ...Rechenkünstler!

---> Du schreibst hier in einem Forum zu Mietrechtsfragen. Bringst es aber nicht fertig, relevante Fragen dazu zu beantworten.
1. Hat dein Vermieter es verboten?
2. Was steht in deinem Mietvertrag?

Ich gehe davon aus: Weil dein Vermieter dein Balkonkraftwerk verboten hat, willst du dein GG-Recht im Mietergarten durchsetzen.
Nein, kinderlos bist du nicht, und erwerbstätig bist du auch nicht. Klar, dass dir solche Ziele wie Priorisierung von Balkonkraftwerken und Solarpanelen im Mietergarten, auch Grundrecht auf jedes selbst erzeugte Watt und ähnlicher Schwachmatenfug einfällt.

Mach dich doch selbstständig mit deinen Ideen, erzeuge watt und erkläre der Wohngeldstelle wie schon letztes Jahr, dass du wegen xyz deiner Kinder und überhaupt dem Zustand der Welt überhaupt nicht in der Lage bist, erwerbstätig und unabhängig von *staatlichem Strom* zu sein.
Und bring so was dann noch vor ein Gericht. Ein Glück, dass es nicht mehrere deiner Art gibt.

Ich beantrage die Schließung des Threads oder Verschiebung in die Plauderecke.



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Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#21
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6282 Beiträge, 2290x hilfreich)

Was würde aus der mitgemieteten "gemeinschaftlichen Gartennutzung " wohl werden, wenn sich jeder Bewohner dort eine eigene Solarzellen- + Powerstation aufstellen würde ?

Ich denke bei einem "gemeinschaftlichen Gartennutzungungsrecht" hat kein Mieter das Recht einen bestimmten Platz für sich zu reservieren, d.h. alle haben Anspruch diese Fläche für die Zeit ihrer Anwesenheit zu nutzen.

Auch der Vermieter kann diese vereinbarte gemenschaftliche Nutzung nicht plötzlich einschränken und einem Mieter Sonderrechte einräumen.



-- Editiert von User am 11. August 2023 14:08

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#22
 Von 
müllermilch
Status:
Schüler
(396 Beiträge, 118x hilfreich)

Hallo,

Zitat (von Spezi-2):
"gemeinschaftlichen Gartennutzung " wohl werden, wenn sich jeder Bewohner dort eine eigene Solarzellen- + Powerstation

Ich schränke die Fläche um ca. 3 qm ein. Ich gehe dahin wo frei und sie Sonne ist. Ich verlange ja keine festen
Plätze. Auch nicht jeden Tag. Und ist Kindergeburtstag, wie letzte Woche, baue ich das rechtzeitig ab. Oder der Hausmeister kommt und ich oder er versetzt die Solapanäle solange er mäht. Das ist so weit auch mit ihm oder den Nachbarn geklärt. Der Garten i.d.R. ist leer. Und bei den 12 Parteien weiß jeder wem das gehört. Von den Mietern, den Eigentümern die dort Wohnen, gabs keine Probleme. Es gab nur Zustimmung.
Es stört den Vermieter nur "aus Prinzip". Er schrieb nur ich soll die Anlage abbeuen, Begrünung gabs dafür keine. Und das Solarpanäl am Balkon war zusätzlich, schon seid einem halben Jahr oben, eben außen befestigt.
Ich habe die Powerstation und die Solarsegel zur Verfügunggestellt bekommen. Die Aufstellung hat nichts mit dem Mietverhältnis oder dem Abbau des Panäls am Balkon zu tun.
Wenn kein Platz mehr wäre kann man sich ja zusammen setzen. Jedoch hat bislang noch keiner die Absicht geäußert. Dann muss man eben sehen.


Im Mietvertrag steht gar nichts. Das wurde damals als ich, meine Frau und der Vermieter da war eben nebenbei gesagt, dass wir natürlich den Garten nutzen können.
Gruß

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10552 Beiträge, 4179x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Es stört den Vermieter nur "aus Prinzip". Er schrieb nur ich soll die Anlage abbeuen, Begrünung gabs dafür keine.


Und damit hat es sich dann, eine Begründung ist nicht notwendig.

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3288 Beiträge, 516x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Immerhin kostet die Anlage über 3000 EUR.
Zitat (von müllermilch):
ch habe die Powerstation und die Solarsegel zur Verfügunggestellt bekommen.

Sie mussten also nichts dafür bezahlen, somit können sie die Anlage anderen Personen zur Verfügung stellen.
Irgendwann wird sie jemand mit eigenem Garten finden, der das Teil aufstellen kann.

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(30384 Beiträge, 5436x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Es stört den Vermieter nur "aus Prinzip". Er schrieb nur ich soll die Anlage abbeuen, Begrünung gabs dafür keine. Und das Solarpanäl am Balkon war zusätzlich, schon seid einem halben Jahr oben, eben außen befestigt.
Du sollst die Anlage abbauen. Das darf der Vermieter fordern. Ob er was begrünen muss, wenn dein PANÄL abgebaut ist, wird sich ergeben. Das Balkonkraftwerk hat er dir --verboten--.

Zitat (von müllermilch):
Im Mietvertrag steht gar nichts.
Zitat (von müllermilch):
dass wir natürlich den Garten nutzen können.
Er ahnte damals vermutlich nicht, dass du dort ein mobiles Kraftwerk auf+abbauen wollen würdest.

btw. Vermieter dürfen Prinzipien haben. Wenn eine Fläche von 169 m2 als Gartennutzung für alle Mieter (wie viele Wohnungen?) vorhanden ist, gibt er (wenn es soweit ist) vermutlich auch Gründe an.
--->Nach der Priorisierung und vor Gericht.
Ob dein Vermieter vorher anders handelt, wirst du abwarten müssen.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6282 Beiträge, 2290x hilfreich)

@müllermilch
da darf auch niemand ein eigenes Gremüsebeet anlegen, weil es gärtnerische Nutzung wäre, aber eben seine eigene.
Und dies gibt das Recht auf gemeinschaftliche Nutzung nicht her.

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(116097 Beiträge, 39206x hilfreich)

Zitat (von müllermilch):
Auch Kinder können nicht alles machen.

Doch, genau das können sie, weshalb die Gerichte auch regelmäßig die Erschaffer von Gefahrenquellen im Rahmen der "Verkehrsicherungspflichten" bei Versäumnissen verurteilen.

Insofern sollte alles was eine Gefahr ist, entsprechend gesichert sein.



Zitat (von Spezi-2):
Und dies gibt das Recht auf gemeinschaftliche Nutzung nicht her.

Aktuell jedenfalls nicht.

Je nach Lage und Größe des Balkons würde ich es einfach auf den Balkon stellen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10552 Beiträge, 4179x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Aktuell jedenfalls nicht.

Je nach Lage und Größe des Balkons würde ich es einfach auf den Balkon stellen ...


Die Aufstellung auf dem (am) Balkon hat der Vermieter doch ebenfalls bereits untersagt, da wäre es dämlich es einfach so zu machen.
Richtiger Weg wäre, auf Zustimmung zu klagen und im Falle des Balkons, sehe ich, im Gegensatz zum Gemeinschaftsgarten, sogar eine Aussicht auf Erfolg.

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