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Erhöhung Inkl-Pauschalmiete

11.10.2021 Thema abonnieren
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)
Erhöhung Inkl-Pauschalmiete

Hallo zusammen,

Es geht im Hause weiter, man möchte jetzt die Miete erhöhen.

Ausgangslage : 33m² Wohnung zu psch. 200 Euro.
Hier ist seit Beginn alles drin.
Wasser/Warmwasser/Heizung/Strom und Internet.
Einzig GEZ zahle ich selber.
( im Mietvertrag so nicht aufgeführt. Dort steht einfach 200 Euro keine NK o.ä)

Was mich vorerst interessiert ist, gelten bei so einer Miete, die gleichen Reglen wie für Mieten mit NK?

Es soll wohl wegen den Heizkosten wie Oil usw. die Miete im Hause erhöht werden, wie mir die Nachbarin heute erzählte.
Eine definitive Begründung liegt noch nicht vor


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38 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Bachelor
(3519 Beiträge, 973x hilfreich)

Und was ist nun genau die konkrete Frage?

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#2
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Und was ist nun genau die konkrete Frage?


Zitat:

"Was mich vorerst interessiert ist, gelten bei so einer Miete, die gleichen Reglen wie für Mieten mit NK?"

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#3
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20412 Beiträge, 4188x hilfreich)

Ja. Auch Pauschalmieten können erhöht werden.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92588 Beiträge, 35870x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Was mich vorerst interessiert ist, gelten bei so einer Miete, die gleichen Reglen wie für Mieten mit NK?

Grundsätzlich ja.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#5
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Grundsätzlich ja.



Grundsätzlich?

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#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(40933 Beiträge, 14680x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Grundsätzlich?


Ja, auch in so einem Fall ist eine Erhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete möglich.

Als Begründung kann dabei auf einen Mietspiegel, auf 3 Vergleichswohnungen oder auf ein Gutachten verwiesen werden.

Da mir kein Mietspiegel bekannt ist, in dem Inklusivmieten aufgeführt sind und ein Gutachten vergleichsweise teuer ist, wird der Vermieter wohl auf 3 Vergleichswohnungen verweisen müssen. Bei den Vergleichswohnungen kann er dabei jedoch auch auf die Warmmiete von Wohnungen verweisen, bei denen eine Kaltmiete zzgl. Nebenkosten vereinbart wurde.

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#7
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)

Ich werde das Schreiben, sobald es vorliegt wieder geschwärzt hochladen.

Danke euch erstmal .

Aber hier dann maximal 20% in 3 Jahren?
Also maximal darf auf 240 Euro erhöht werden?

-- Editiert von Malermeister1 am 11.10.2021 21:34

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#8
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(40933 Beiträge, 14680x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Aber hier dann maximal 20% in 3 Jahren?
Also maximal darf auf 240 Euro erhöht werden?


Richtig.

Handelt es sich um eine Einliegerwohnung in einem vom Vermieter selbst bewohnten Haus?

-- Editiert von hh am 11.10.2021 21:40

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#9
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von hh):
Handelt es sich um eine Einliegerwohnung in einem vom Vermieter selbst bewohnten Haus?



Puh. Das ein Mehrparteien Haus. Ein paar Eigentumswohnungen, ein paar Mietwohnungen. Und die VM wohnt in ihrer eigenen Wohnung. Aber im Haus .

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#10
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(40933 Beiträge, 14680x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Das ein Mehrparteien Haus.


Dann ist ein Inklusivmiete gar nicht erlaubt. Mindestens die Heizkosten und die Kosten für Warmwasser müssen dann nach Verbrauch abgerechnet werden.

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#11
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von hh):
Dann ist ein Inklusivmiete gar nicht erlaubt. Mindestens die Heizkosten und die Kosten für Warmwasser müssen dann nach Verbrauch abgerechnet werden.



Abgerechnet wird soweit mir bekannt, so mit allen Mietpartein.

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#12
 Von 
Leo4
Status:
Lehrling
(1132 Beiträge, 218x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Es geht im Hause weiter, man möchte jetzt die Miete erhöhen.

Ausgangslage : 33m² Wohnung zu psch. 200 Euro.
Hier ist seit Beginn alles drin.
Wasser/Warmwasser/Heizung/Strom und Internet.
Einzig GEZ zahle ich selber.
( im Mietvertrag so nicht aufgeführt. Dort steht einfach 200 Euro keine NK o.ä)

In einem MFH ist diese Abrechnung nicht möglich. Es müssen mindestens die Verbrauchskosten nach Verbrauch abgerechnet werden. Wenn nun ein einzelner VM diese Kenntnis nicht hat wäre ja möglich, aber dass alle Eigentümer/Vermieter genau so verfahren ist schlecht zu glauben.
Vielleicht sagt der MV doch genauer aus, wie die NK abgerechnet werden.
Der Hinweis: "200 € keine NK o.ä." würde ja bedeuten, dass es die NK gar nicht gibt; oder ist das nur von Dir falsch angegeben?

Zitat (von Malermeister1):
Was mich vorerst interessiert ist, gelten bei so einer Miete, die gleichen Reglen wie für Mieten mit NK?

Ja! Es gibt die Ausnahme nur bei einen Haus mit 2 Wohneinheiten, indem der VM selbst in einer Wohnung wohnt.Auch hier müssten die Heizkosten und Warmwasser abgerechnet werden sofern dafür Zähler angebracht wären.

Zitat (von Malermeister1):
Es soll wohl wegen den Heizkosten wie Oil usw. die Miete im Hause erhöht werden, wie mir die Nachbarin heute erzählte.
Eine definitive Begründung liegt noch nicht vor

Warte ab, was Dein Vermieter dazu sagt. Die Miete darf angepasst werden, wenn die Erhöhung rechtens ist.

So meine Kenntnis.

Signatur:

Meine persönliche Meinung.

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#13
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von Leo4):
In einem MFH ist diese Abrechnung nicht möglich. Es müssen mindestens die Verbrauchskosten nach Verbrauch abgerechnet werden. Wenn nun ein einzelner VM diese Kenntnis nicht hat wäre ja möglich, aber dass alle Eigentümer/Vermieter genau so verfahren ist schlecht zu glauben.
Vielleicht sagt der MV doch genauer aus, wie die NK abgerechnet werden.
Der Hinweis: "200 € keine NK o.ä." würde ja bedeuten, dass es die NK gar nicht gibt; oder ist das nur von Dir falsch angegeben?



Hoi,

Also, das ist so ein Standard MV wie aus dem Buchladen.

Dort ist nur eingetragen das ich 200E Miete zahle. Sonst gar nichts.
Kontonummer ist ergänzt und 600e Kaution.
Der Rest ist Standart.

Seit dem ersten Tage habe ich bis auf GEZ alles inkl. Ich weiß von meiner Nachbarin, das die 600e psch. bezahlt also auch inkl. Miete.
Und ebenfalls alles psch. Ist.

Es gibt zwar Stromzähler im Haus , aber nichts für die Heizung oder Warmwasser.
Das Haus war vor Jahren mal eine Pension und die Zimmer wurden dann zu Mietraum umgestaltet.
Und was groß genug war verkauft.

Ich warte nun erstmal ab, auf das Schreiben zur Mieterhöhung und lade das hier hoch.

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#14
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20412 Beiträge, 4188x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Aber hier dann maximal 20% in 3 Jahren? Also maximal darf auf 240 Euro erhöht werden?
Hat sich vermutlich erledigt, weil der Mieter zu Recht auf die ungültige Variante mit der Pauschalmiete hinweisen kann.
Ich empfehle, abzuwarten, was die VM schreibt.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Verbrauchskosten erhöhen. Pauschalmieten bürgen eben auch Risiken.
Dein MV erlaubt eine Erhöhung der Pauschalmiete wegen höherer Heizölpreise nicht.

Eine Idee: Du kannst im Zuge des Streits wegen des Kellerraums vielleicht eine Einigung finden?
zB. Ich zahle gern trotz der unwirksamen Inklusivmiete-Regelung ab ... pauschal X € mehr, wenn mir im Gegenzug der Kellerraum zur Nutzung bleibt. Ich behalte mir vor, meinen Mietvertrag unabhängig von einer Mieterhöhung prüfen zu lassen.

Wenn du über die Wintermonate sowieso nicht dort wohnst, also nur minimal heizt, tangiert dich das *heiße Thema* vermutlich nicht so stark.
Die VM hat wahrscheinlich die Horrormeldungen der bebilderten Zeitungen und etliche Schlagzeilen gelesen.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#15
 Von 
Leo4
Status:
Lehrling
(1132 Beiträge, 218x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Ausgangslage : 33m² Wohnung zu psch. 200 Euro.
Hier ist seit Beginn alles drin.


Wenn das so ist, zahlt der M ca. € 6,00qm inkl alles drin. Das ist wahrllich nicht überteuert. Kommt natürlich auf die Lage/Ort an.
Zitat (von Malermeister1):
Seit dem ersten Tage habe ich bis auf GEZ alles inkl. Ich weiß von meiner Nachbarin, das die 600e psch. bezahlt also auch inkl. Miete.
Und ebenfalls alles psch. Ist.

Solange die M damit einverstanden sind ist doch alles i.O., denn "wo kein Kläger, da auch kein Richter".

Signatur:

Meine persönliche Meinung.

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#16
 Von 
kathi2008
Status:
Bachelor
(3191 Beiträge, 984x hilfreich)

Zitat (von hh):
Da mir kein Mietspiegel bekannt ist, in dem Inklusivmieten aufgeführt sind und ein Gutachten vergleichsweise teuer ist, wird der Vermieter wohl auf 3 Vergleichswohnungen verweisen müssen.

Muss er nicht, er muss die Miete nur auf die Nettokaltmiete runterrechnen.
Davon unberührt bleibt natürlich, dass er die Heizkosten rausnehmen und darüber abrechnen muss.

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#17
 Von 
Dirrly
Status:
Praktikant
(929 Beiträge, 325x hilfreich)

Zitat (von Leo4):
Solange die M damit einverstanden sind ist doch alles i.O., denn "wo kein Kläger, da auch kein Richter".


So ist es. Ich habe auch mal in einer Wohnung gewohnt, wo der Vermieter meinte, dass es ihm zu viel Aufwand ist ein Abrechnung zu machen. Und da der Preis für mich in Ordnung war, haben wir es halt ohne NK-Abrechnungen gehandhabt...

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#18
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)


Freilich, mich hatte das nie interessiert. Finde und fand das immer nen super Deal und alles war gut.
Dazu habe ich 35 Euro für Stellplatz und Keller bezahlt.
Würde mich nie beschweren.
Nur spielt mein VM gerade spielchen mit mir . Grundsätzlich ist mir auch das wegen dem Mietpreis egal. Rechtlich soll dann aber schon alles ablaufen .


@Anami,

Ja das mit dem Keller wäre ein super Vorschlag gewesen :)
Aber das wird nicht mehr gehen , Anhänger ist gekauft.

Wie meinst Du deine Aussage? Er kann erhöhen wie er möchte ? Oder eine Erhöhung ist grundsätzlich nicht möglich?

Zitat (von Anami):
Hat sich vermutlich erledigt, weil der Mieter zu Recht auf die ungültige Variante mit der Pauschalmiete hinweisen kann.
Ich empfehle, abzuwarten, was die VM schreibt.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Verbrauchskosten erhöhen. Pauschalmieten bürgen eben auch Risiken.
Dein MV erlaubt eine Erhöhung der Pauschalmiete wegen höherer Heizölpreise nicht.

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#19
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20412 Beiträge, 4188x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Oder eine Erhöhung ist grundsätzlich nicht möglich?
Nichts ist unmöglich... ;)

Zuerst müsste sie den Mietern ein sog. Mieterhöhungsverlangen schicken. Erstmal das. Ein richtiges, wirksames... Das ist dann noch keine Mieterhöhung. Die VM hätte dann zunächst ein heftiges Verlangen... dem du begegnen kannst.

Nach § 560 BGB geht eine Erhöhung wegen gestiegener Nebenkosten nur, wenn eine Nebenkostenpauschale oder eine Nebenkostenvorauszahlung vereinbart ist. NK sind BK---
Warte doch ab, was die VM sich überlegt und schreibt.

Pauschal ist ne Superlösung für Mieter.

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#20
 Von 
Leo4
Status:
Lehrling
(1132 Beiträge, 218x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Nach § 560 BGB geht eine Erhöhung wegen gestiegener Nebenkosten nur, wenn eine Nebenkostenpauschale oder eine Nebenkostenvorauszahlung vereinbart ist. NK sind BK---

Wenn die NK pauschal abgerechnet werden, können diese auch angepasst werden, wenn ausdrücklich im MV vereinbart. Wobei bei "pauschal" nicht abgerechnet wird.

Signatur:

Meine persönliche Meinung.

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#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92588 Beiträge, 35870x hilfreich)

Zitat (von Leo4):
In einem MFH ist diese Abrechnung nicht möglich.

Aber selbstverständlich ist das möglich. Der Frager schildert es doch ...



Zitat (von Anami):
Pauschal ist ne Superlösung für Mieter.

Genau ... und deswegen haben Gesetzgeber und Rechtsprechung das auch nur aus lauter Langeweile streng limitiert und nicht etwa als Schutz für die Mieter ...



Zitat (von Anami):
Zuerst müsste sie den Mietern ein sog. Mieterhöhungsverlangen schicken. Erstmal das.

Richtig.



Zitat (von Anami):
Ein richtiges, wirksames.

Nö, nicht mal das.

Kann auch ein unwirksames sein. Eventuell sogar am besten?
Wenn der Vermieter neuerdings Spielchen spielen will, warum spielt dann nicht auch der Mieter Spielchen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#22
 Von 
kathi2008
Status:
Bachelor
(3191 Beiträge, 984x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Nach § 560 BGB geht eine Erhöhung wegen gestiegener Nebenkosten nur, wenn eine Nebenkostenpauschale oder eine Nebenkostenvorauszahlung vereinbart ist.

Sie geht aber auch bei einer Pauschalmiete, wenn die Nebenkosten so hoch werden, dass die Nettokaltmiete unter Mietspiegel liegt.

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#23
 Von 
Leo4
Status:
Lehrling
(1132 Beiträge, 218x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Aber selbstverständlich ist das möglich. Der Frager schildert es doch

Hätte ich schreiben müssen: ...ist nicht rechtens?

Signatur:

Meine persönliche Meinung.

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#24
 Von 
Malermeister1
Status:
Beginner
(105 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Wenn der Vermieter neuerdings Spielchen spielen will, warum spielt dann nicht auch der Mieter Spielchen?


Kann er gern machen, mein Leben bietet mehr als mit meinem VM Hulahup zu spielen. Wenn er Langeweile hat soll er sich nen Hobby suchen oder mal wieder ausgehen.
Ich weiß besseres zu tun mit meiner Zeit.
Mich stört es auch mich damit befassen zu müssen. Da ich für solche Sachen nichts über habe. Aber gut so soll es sein .....
Jeder wie er mag .




Grundsätzlich sieht mein MV genau so aus.
Die anderen Seiten sind Kontonummer, Wohnfläche usw.

AM: dort steht nur 200 , da ist einiges durchgedrückt beim ausfüllen.

https://abload.de/image.php?img=20211012_210259xyjho.jpg

-- Editiert von Malermeister1 am 12.10.2021 21:18

-- Editiert von Malermeister1 am 12.10.2021 21:21

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#25
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20412 Beiträge, 4188x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
und deswegen haben Gesetzgeber und Rechtsprechung das auch nur aus lauter Langeweile streng limitiert
Ja, klar. Die strenge Limitierung scheint für den Mieter trotzdem super sein.
Er kann sich aufs --*Reagieren* zurückziehen und abwarten, was der VM einfällt.
Ja, stimmt. Irgendein Mieterhöhungsschreiben genügt auch schon.
------------------------------------------------
Zitat (von kathi2008):
wenn die Nebenkosten so hoch werden, dass die Nettokaltmiete unter Mietspiegel liegt.
Wie hoch/niedrig liegt denn in der TE-Wohnung die NKM? Gibts dort einen Mietspiegel? Oder gibts dort mind. 3 Vergleichswohnungen?
Das sind doch alles Dinge, über die sich die VM Gedanken machen könnte. Der TE kann in aller Ruhe auf ein ...Schreiben über eine Mieterhöhung warten.

Es kann ein Ping-Pong werden, aber der TE will nicht mal Hula Hoop und will ab 12/21 sowieso länger weg.
Wozu sollten wir hier den Weg eines Rechtsstreites pflastern?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#26
 Von 
kathi2008
Status:
Bachelor
(3191 Beiträge, 984x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Wie hoch/niedrig liegt denn in der TE-Wohnung die NKM? Gibts dort einen Mietspiegel? Oder gibts dort mind. 3 Vergleichswohnungen?

Das ist doch doch eigentlich erstmal völlig egal. Meine Antwort bezog sich nur auf diese

Zitat (von kathi2008):
Nach § 560 BGB geht eine Erhöhung wegen gestiegener Nebenkosten nur, wenn eine Nebenkostenpauschale oder eine Nebenkostenvorauszahlung vereinbart ist.

von dir getätigte Aussage, die so eben nicht ganz stimmt.

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#27
 Von 
Anami
Status:
Heiliger
(20412 Beiträge, 4188x hilfreich)

Zitat (von kathi2008):
die so eben nicht ganz stimmt.
Was stimmt daran nicht?

Signatur:

ist nur meine Meinung.

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#28
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(40933 Beiträge, 14680x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Grundsätzlich sieht mein MV genau so aus.
Die anderen Seiten sind Kontonummer, Wohnfläche usw.

AM: dort steht nur 200 , da ist einiges durchgedrückt beim ausfüllen.

https://abload.de/image.php?img=20211012_210259xyjho.jpg


Dann hat es der Vermieter einfach.

Es ist eine Abrechnung der Betriebskosten vereinbart worden und gleichzeitig eine Nebenkostenvorauszahlung in Höhe von 0€. So etwas ist rechtlich zulässig. Die 200€ sind daher die Nettokaltmiete und der Vermieter kann über eine Nebenkostenabrechnung sämtliche angefallenen Nebenkosten nachfordern.

Wenn er das in den letzten Jahren versäumt hat, dann hast Du Glück gehabt. Spätestens, wenn jemand mit entsprechenden rechtlichen Kenntnisses (z.B. ein Anwalt) durch den Vermieter eingeschaltet wird, dann dürfte es kräftige Nachforderungen geben.

Eine Mieterhöhung ist somit gar nicht erforderlich und die am Anfang dieses Thread getätigte Aussage, es handle sich bei der Miete in Höhe von 200€ um eine Inklusivmiete war ganz einfach falsch.

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#29
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(92588 Beiträge, 35870x hilfreich)

Zitat (von Malermeister1):
Hier ist seit Beginn alles drin. Wasser/Warmwasser/Heizung/Strom und Internet.

Das ist ausweislich des Dokumentes schlicht falsch.



Zitat (von Malermeister1):
Dort steht einfach 200 Euro keine NK o.ä)

Nein, das genaue Gegenteil steht da. 200 Euro Grundmiete + Betriebskosten werden geschuldet.


Der Mieter sollte also besser keine Spielchen spielen, den Ball ganz flach halten und ganz kleine Brötchen backen.
Mit etwas Glück merkt der Vermieter es nicht.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#30
 Von 
kathi2008
Status:
Bachelor
(3191 Beiträge, 984x hilfreich)

Zitat (von hh):
Eine Mieterhöhung ist somit gar nicht erforderlich und die am Anfang dieses Thread getätigte Aussage, es handle sich bei der Miete in Höhe von 200€ um eine Inklusivmiete war ganz einfach falsch.

Würde ich nicht so sehen, da auch die Gesamtmiete bei 200€ liegt.

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