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Falsche Bedienung der Heizung/Warmwasserversorgung durch Vermieter.

21. Februar 2020 Thema abonnieren
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)
Falsche Bedienung der Heizung/Warmwasserversorgung durch Vermieter.

Hallo zusammen.

Ich lebe seit vielen Jahren in einem Zweifamilienhaus. Die andere Wohnung wurde von der Eigentümerin bewohnt. Diese war in all der Zeit für die Einstellungen im Heizungskeller zuständig. Die Gas- uns Stromkosten waren jenseits von gut und böse. Zum schlimmsten Zeitpunkt beliefen sie sich auf 200€ mtl. für Gas und 235€ für Strom.

Nun habe ich in all den Jahren (erfolgreich) versucht, diese Kosten zu reduzieren. So wurden alle Thermostate ausgetauscht gegen Programmierbare und alle elektrischen Geräte wurden an Leisten hinter einer Steckdose mit Funkfernbedienung angeschlossen. Sobald ein Raum länger verlassen wurde, wurde der Strom für alle Geräte getrennt. Im Laufe der Jahre bin ich so auf 160€ Gas und 144€ Strom gekommen.

Nun ist die Eigentümerin ins Altersheim gekommen und ihre Wohnung wurde vermietet. Seit der neue Mieter eingezogen ist, gibt es enorme Probleme mit dem heißen Wasser. Sobald der Mieter duschen geht, gibt es für mich kein heißes Wasser mehr. Die Heizungswartung wurde mehrmals gerufen und schnell zeichnete sich ab, dass beide Parteien das heiße Wasser aus dem selben Kessel ziehen. Nach etlichen Terminen scheint nun endlich alles so eingestellt, dass die beiden Wasserkreisläufe getrennt sind.

Ein Blick auf den Verbrauch der letzten beiden Monate hat mich beinahe in Ohnmacht fallen lassen. Während ich in den letzten Jahren rund 230m³ im Monat an Gas verbraucht habe, wurden an meinem Zähler in nur 52 Tagen nach dem Ablesen bereits knapp 1.400m³ verbraucht. Das ist die Hälfte meines üblichen Jahresverbrauchs.

Der Vermieter hat bereits mitgeteilt, dass es dort zu einem Abschlag kommen wird. Allerdings frage ich mich jetzt, was ich in all den Jahren zuviel gezahlt habe in denen die Heizungsanlage falsch eingestellt war und ob es eine Möglichkeit gibt, einen Teil erstattet zu bekommen? Des weiteren Frage ich mich, ob ich eventuell auch teilweise für das Heizen in der anderen Wohnung bezahlt habe. Ich sehe je einen Tank im Heizungskeller für jede Wohnung. Wenn das heiße Wasser fürs Duschen etc. aus meinem kam, kam dann eventuell auch das Wasser für die Heizungen da raus?

Zu erwähnen wäre eventuell auch noch, dass in all den Jahren der Betrieb der Heizung im Sommer auch nicht ausgestellt wurde, weil die Eigentümerin das schlicht vergessen hat. Zwar wurden die Heizkörper hier oben immer abgestellt, aber der Mischer lief ununterbrochen und schickte heißes Wasser in die Heizkörper. Auch wurde keine Zeitschaltuhr für die Zirkulation benutzt, so dass die Pumpe 24/7 in all den Jahren gelaufen ist und somit wohl auch einen Teil zu der immer noch sehr hohen Stromrechnung beigetragen hat.

Wie schaut hier die Lage aus? Habe ich schlicht und ergreifend Pech gehabt und darf lediglich hoffen, dass ich in Zukunft weniger zahlen muss (nachdem für das nächste Jahr wohl erst einmal eine saftige Erhöhung kommen dürfte)? Oder kann mir hier etwas erstattet werden weil die Anlage nicht richtig bedient wurde?

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20 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3162x hilfreich)

Es ist oft so, dass alte Leute auch im Sommer frieren und deswegen die Heizung anlassen. Die Kosten wurden ja nach Verbrauch berechnet, es wurde ja verbraucht, so what?

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#2
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AltesHaus):
Es ist oft so, dass alte Leute auch im Sommer frieren und deswegen die Heizung anlassen. Die Kosten wurden ja nach Verbrauch berechnet, es wurde ja verbraucht, so what?


Das Abstellen der Heizung wurde vergessen. Sie hat nicht gefroren.

Und der Verbrauch ist ja auf meinem Zähler gelandet, nicht auf ihrem. Uumindest was das heiße Wasser angeht, das kam immer aus meinem Kessel und nicht aus ihrem.

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#3
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass ich Strom und Gas nicht pauschal in sie/den Vermieter gezahlt habe sondern direkt an die Stadtwerke.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3162x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Zitat (von AltesHaus):
Es ist oft so, dass alte Leute auch im Sommer frieren und deswegen die Heizung anlassen. Die Kosten wurden ja nach Verbrauch berechnet, es wurde ja verbraucht, so what?


Das Abstellen der Heizung wurde vergessen. Sie hat nicht gefroren.

Und der Verbrauch ist ja auf meinem Zähler gelandet, nicht auf ihrem. Uumindest was das heiße Wasser angeht, das kam immer aus meinem Kessel und nicht aus ihrem.


Ob die Dame gefroren hat oder nicht, können wir beide nicht beurteilen. Ich gehe halt hier von Erfahrungswerten aus, welche mir als Eigentümer von diversen älteren Herrschaften mitgeteilt wurden. Und auch wenn die Heizung an war, respektive eingeschaltet war, heißt es ja noch lange nicht dass sie genutzt wurde sie haben ja nicht geheizt. Spielt aber auch keine Rolle. Meines Erachtens haben sie ja keine Ansprüche auf irgendwelche Rückzahlungen oder Erstattungen. Die Frage die sich mir an ihrer Stelle stellen würde, wäre doch, was ist zukünftig? Hier würde ich ansetzen und versuchen eine adäquate Regelung zu finden.

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#5
 Von 
charlyt4
Status:
Bachelor
(3944 Beiträge, 869x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Uumindest was das heiße Wasser angeht, das kam immer aus meinem Kessel und nicht aus ihrem.



Was verstehst du unter `deinem `Kessel?



gruß charly

Signatur:

Gruß Charly

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#6
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von charlyt4):
Zitat (von Kiouki):
Uumindest was das heiße Wasser angeht, das kam immer aus meinem Kessel und nicht aus ihrem.



Was verstehst du unter `deinem `Kessel?



gruß charly


Für jede der beiden Wohnungen gibt es im Heizungskeller je eine Heizung und einen Warmwasserspeicher. Das Wort fiel mir vorhin nicht ein. Heizung Nr.1 und Speicher Nr.1 gehören zur Wohnung im Obergeschoß (die ich bewohne), Heizung Nr. 2 und Speicher Nr. 2 gehören zur Wohnung im Erdgeschoß.

Jedoch ist der gesamte Warmwasserverbrauch für Wohnung Nr. 2 durch eine Fehlschaltung permanent aus Speicher Nr. 1 gezogen worden. Ergo habe ich all die Jahre für das warme Wasser (eventuell auch für das Heizungswasser) mitgezahlt.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3162x hilfreich)

Wenn es zwei Speicher sind und zwei Termen, dann sind das auch zwei separate Kreisläufe, wie soll da eine Vermischung geschehen?

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#8
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AltesHaus):
Wenn es zwei Speicher sind und zwei Termen, dann sind das auch zwei separate Kreisläufe, wie soll da eine Vermischung geschehen?


Fehlerhafter Anschluß der Zirkulationsleitung. Die Firma die die Heizungswartung hier macht wollte es selbst erst nicht glauben, aber sie konnten es bestätigen. Das Haus wurde soweit ich weiß hauptsächlich in Eigenarbeit gebaut. Das 2. Badezimmer hier oben bei mir war auch falsch angeschlossen und zog kaltes Wasser aus der falschen Leitung.

Ähnliche Probleme gibt es hier auch mit den Stromkreisläufen, die auch nicht sauber getrennt wurden.

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105586 Beiträge, 37794x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
aber sie konnten es bestätigen.

Das haben die auch schriftlich gemacht?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Kiouki):
aber sie konnten es bestätigen.

Das haben die auch schriftlich gemacht?


Bekomme ich schriftlich, ja.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(105586 Beiträge, 37794x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
Bekomme ich schriftlich, ja.

Dann dürfte der Vermieter der Adressat der Schadenersatzforderungen sein...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
charlyt4
Status:
Bachelor
(3944 Beiträge, 869x hilfreich)

Zitat (von Kiouki):
wurden an meinem Zähler in nur 52 Tagen nach dem Ablesen bereits knapp 1.400m³ verbraucht.


Ich sag jetzt mal, das dürfte fast unmöglich sein. Das wären umgerechnet ca. 1400l Heizöl in 52 Tagen.


Zitat (von Kiouki):
Heizung Nr.1 und Speicher Nr.1 gehören zur Wohnung im Obergeschoß (die ich bewohne),



Stellt sich die Frage, warum du `deine` Heizung im Sommer nicht abgestellt hast und die Schuld bei der Oma suchst.


Zitat (von Kiouki):
Ergo habe ich all die Jahre für das warme Wasser (eventuell auch für das Heizungswasser) mitgezahlt.


Was meinst du mit Heizungswasser? Eine Heizung `verbraucht`kein Wasser.


gruß charly

Signatur:

Gruß Charly

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3162x hilfreich)

Die Oma hat die Heizung im Keller mutmaßlich reguliert.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von charlyt4):
Ich sag jetzt mal, das dürfte fast unmöglich sein. Das wären umgerechnet ca. 1400l Heizöl in 52 Tagen.


Wir heizen mit Gas, nicht mit Öl.

Zählerstand am 31.12.2019: 62.248m³
Zählerstand am 21.02.2020: 63.607m³
Differenz: 1.358m³

Dazu mal zum Vergleich:

Brennerstarts Untergeschoß: 1.736
Brennerlaufzeit Untergeschoß: 125h

Brennerstarts Obergeschoß: 3.652
Brennerlaufzeit Obergeschoß: 401h

Der neue Mieter duscht im Durchschnitt 20 Minuten (Haus ist hellhörig und wir stehen zur selben Zeit auf in der Woche) und hat trotz kalter Temperaturen einige Fenster Tag und Nacht offen.

Zitat (von charlyt4):
Stellt sich die Frage, warum du `deine` Heizung im Sommer nicht abgestellt hast und die Schuld bei der Oma suchst.


Weil ich keinen Zugang und keine Einweisung hatte, bis sie ins Altersheim gegangen ist.

Zitat (von charlyt4):
Was meinst du mit Heizungswasser? Eine Heizung `verbraucht`kein Wasser.


Nein, aber die Anlage schickt heißes Wasser in die Heizkörper, welches mit Gas aufgeheizt wird. Und wenn auch das teilweise aus meinem Speicher kam, habe ich auch da erhöhten Gasverbrauch.




-- Editiert von Kiouki am 22.02.2020 11:19

-- Editiert von Kiouki am 22.02.2020 11:20

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Lolle
Status:
Bachelor
(3432 Beiträge, 1926x hilfreich)

Das kam nicht aus deinem Speicher.
Das Wasser im Heizkreislauf läuft nicht durch den Warmwasserspeicher. Das sind normalerweise 2 gänzlich voneinander getrennte Zirkulationssysteme > erwärmtes Wasser im Heizkreislauf Vorlauf/Rücklauf und > erwärmtes warmes Brauchwasser (evtl. mit Zirkulationsleitung).

Das Heizkreislauf-Wasser sollte auch möglichst wenig ausgetauscht werden, weil die im Frischwasser enthaltenen Stoffe die Leitungen angreifen. Und weil das Heizkreislauf-Wasser i.d.R. schon ewig kreist, kommt beim Entlüften auch meist so schwarze Brühe.

Bei deinen Befürchtungen, die Heizwärmebereitung der anderen Partei zu finanzieren, hätte ich schon längst mal die eigene Heizung ausgeschaltet. Wenn's dann auch bei der anderen Partei kalt bleibt, kannst du eine Forderung an den (neuen) Vermieter auf entsprechende Überprüfung damit untermauern.

M.E. wird es nichts damit, jetzt noch bei der Oma im Altersheim Schadenersatz zu fordern.
Dazu müsstest du ein Verschulden der Oma nachweisen - d.h. dass sie tatsächlich von den falsch angeklemmten Warmwasser-Leitungen wusste.
Und wenn du jahrelang nichts unternommen hast, wirst du dir auch ein gewisses Eigenverschulden anlasten lassen müssen.

Hattest du denn wegen der hohen Heizkosten mal Bedenken geäußert? Um Überprüfung gebeten?

Jede Partei hat ihre eigene Heizungsanlage - das ist ja eigentlich ein besonderer Glücksfall. Normal hat man das nur bei Etagenheizungen/Thermen, die aber i.d.R. innerhalb der Wohnung sind.
Jedenfalls lohnt es sich erheblich mehr, schon bei der Heizwärme-Herstellung anzusetzen als am Ende (bei steuerbaren Thermostatventilen.
Jede Anlage hat Herstellungsverluste, Rohrleitungsverluste, Zirkulationsverluste. Alles was gar nicht erst an Wärme "hergestellt" werden muss, kann schomal nicht verloren gehen.

Jetzt scheinst du dich ja mit der Anlage vertraut gemacht zu haben.
Wirklich viel spart es, wenn die Vorlauftemperatur möglichst niedrig ist - d.h. nur so hoch, dass es in der Wohnung noch warm wird.

Signatur:

Es hilft nichts,das Recht auf seiner Seite zu haben.Man muss auch m.d. Justiz rechnen - D Hildebrand

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Lolle):
Hattest du denn wegen der hohen Heizkosten mal Bedenken geäußert? Um Überprüfung gebeten?

Jede Partei hat ihre eigene Heizungsanlage - das ist ja eigentlich ein besonderer Glücksfall. Normal hat man das nur bei Etagenheizungen/Thermen, die aber i.d.R. innerhalb der Wohnung sind.
Jedenfalls lohnt es sich erheblich mehr, schon bei der Heizwärme-Herstellung anzusetzen als am Ende (bei steuerbaren Thermostatventilen.
Jede Anlage hat Herstellungsverluste, Rohrleitungsverluste, Zirkulationsverluste. Alles was gar nicht erst an Wärme "hergestellt" werden muss, kann schomal nicht verloren gehen.

Jetzt scheinst du dich ja mit der Anlage vertraut gemacht zu haben.
Wirklich viel spart es, wenn die Vorlauftemperatur möglichst niedrig ist - d.h. nur so hoch, dass es in der Wohnung noch warm wird.


Ich habe in all den Jahren immer wieder über den hohen Gasverbrauch geklagt und um Überprüfung gebeten gehabt. Wenn ich die Heizungswartung ins Haus gelassen habe, haben wir oft über meinen Verbrauch gesprochen und mir wurde all die Jahre gesagt, dass ich viel zu hoch liege.

Als dann der neue Mieter einzog und ich plötzlich kein heißes Wasser mehr hatte wurde die Firma welche die Heizungswartung durchführte damit beauftragt, die Automatik auf die Thermen zu bauen. Vorher gab es das hier nicht. Als auch das zu keiner Besserung führte, wurde über mehrere Termine hinweg nach der Ursache gesucht bis man schließlich heraus fand, dass das Untergeschoss von meinem Speicher versorgt wurde.

Übrigens ist sie im Prinzip immer noch meine Vermietern, lediglich vertreten durch ihren Sohn.

Danke für die Aufklärung über die Funktionsweise. Da wir jeder nur einen Speicher haben, handelt es sich dann um Tank in Tank Speicher?

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3162x hilfreich)

Hoppala ... da war jährlich eine Wartung der Heizung und es ist nicht aufgefallen, dass alles falsch angeschlossen war? Echt jetzt?

-- Editiert von AltesHaus am 22.02.2020 20:08

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
Kiouki
Status:
Beginner
(66 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AltesHaus):
Hoppala ... da war jährlich eine Wartung der Heizung und es ist nicht aufgefallen, dass alles falsch angeschlossen war? Echt jetzt?

-- Editiert von AltesHaus am 22.02.2020 20:08


Ja :(

Gewartet wurden die Therme und die Speicher und die Pumpen im Heizungskeller (soweit ich weiß). Die Automatik kam ja erst dieses Jahr im Januar und erst da konnte man auslesen, welche Therme wie oft und wie lange aufheizen musste.

All die Hähne für Zirkulationsleitung und was auch immer (ich verstehe nun wirklich nicht viel davon) waren 2 Räume weiter, weitere Hähne in einem anderen Raum und irgendwo in diesen beiden Räumen war der Fehler. Da hat die Wartung nie etwas gemacht, außer mal den Haupthahn abzustellen.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
guest-12314.08.2020 22:54:59
Status:
Praktikant
(769 Beiträge, 114x hilfreich)

Zitat (von AltesHaus):
Hoppala ... da war jährlich eine Wartung der Heizung und es ist nicht aufgefallen, dass alles falsch angeschlossen war? Echt jetzt?

-- Editiert von AltesHaus am 22.02.2020 20:08


Warum verwundert Sie das? Der Techniker überprüft die Heizungsanlage auf Funktion, tauscht routinemäßige Verschleißteile aus und das war es. Er überprüft ganz bestimmt nicht in welche Wohnung die Heizungs- und Warmwasserrohre hinführen. Das kann er im Zweifelsfall auch gar nicht, die Rohre verschwinden in der Wand, im Steigschacht oder wohin auch immer. Das ist ganz bestimmt kein augenfälliger Fehler der sofort auffallen muss.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
guest-12314.08.2020 22:54:59
Status:
Praktikant
(769 Beiträge, 114x hilfreich)

Der Mieter hat ein Anrecht auf eine ordnungsgemäße Strom-, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation. dazu gehört auch das der Verbrauch verursachergemäß erfasst und abgerechnet werden kann.

Daher sollte der Mieter die festgestellten Mängel (Fehler in der Verrohrung) zum Anlass nehmen und mit den "ungewöhnlichen" Verbrauchswerten der Vergangenheit den Vermieter auffordern die kompletten Installation hinsichtlich ihrer Zuordnung zu den Wohnungen zu überprüfen.

Das festzustellen sollte auch im Interesse des Vermieters liegen und dürfte erst einmal auch nicht all zu viel Geld kosten. Schwieriger und kostspieliger dürfte da schon die Korrektur der eventuell erkannten Fehler sein.

Inwieweit für die falsch abgerechneten Kosten der Vergangenheit ein Schadensersatzanspruch , bzw. ein Neuberechnungsanspruch besteht kann ich nicht sagen und überdies wird es auch schwer werden diese Kosten einigermaßen verlässlich zu bestimmen.





2x Hilfreiche Antwort

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