Hallo zusammen + gleich eingangs schonmal "Danke" fürs Lesen. :-)
Das Ehepaar K wohnt seit 2006 in einer Mietwohnung.
- Wäschetrocknen im Schlafzimmer (folgend SZ)
- 2-3 x täglichem Stoßlüften
- Heizen des SZ
- allgemeiner Wasch- & Trockenraum existiert nicht
2006-2008 - In den kalten "Winter"monaten:
Nasse Wand im SZ oberhalb der Schalosiekästen + seitl. oberhalb je nach Niederschlag.
Wand nur auf der Etage von außen nicht verputzt nach Balkon-Abriss..
Luftentfeuchter = ohne Ergebnis, es ist ja auch nicht die LUFT feucht.
2006:
Meldung a.d. Vermieter erbrachte ein "Kann auch Ihre Wäsche sein", letztenendes aber ein "Sobald es trocken ist, lasse ich das machen!"
Was nicht passierte, trotz Nachhaken.
2007:
Gespräch mit Vermieter - seine Aussage: "Schalosiekasten wahrscheinlichere Ursache."
Schalosiekasten ordentlich mit Styropor + schimmelbest. Silikon abgedichtet/gedämmt. Dann wars aber für "die Saison" zu spät, wärmer + trockener = keine Feuchtigkeit mehr.
Ein Metalldetektor schlägt exakt dort an, wo die Feuchtigkeit sich sammelt - Kältebrücke?
2008:
Kaum wird es kälter: nasse Wand - von wegen Schalosiekasten! :-(
Zusammengefasst:
- immer nur i.d. Wintermonaten bei Niederschlag, je nach Niederschlagsintensität feucht bis pitschnass
- nur dort, wo Metall i.d. Wand liegt (Stahlträger o.ä.) / von außen nicht verputzt ist
Was nun?
Dem Vermieter erneut eine Frist setzen zur Mängelbeseitigung?
Besteht bei sowas kurzfristig Handlungsmöglichkeit, quasi präventive maßnahmen oder müssen die Ks die Feuchtigkeit ertragen + wieder warten, "bis es draußen trocken" ist?
Nochmals Danke fürs Lesen!
Grüße,
camer
-- Editiert von camer am 25.11.2008 10:44
Feuchte Wand - Außenwand unverputzt, Kältebrücke?
--- editiert vom Admin
@Morthingale:
Danke - kurz und präzise. ;-)
Mit Mietminderung garnieren? Ohne RA? Auch = gar nix gut, oder?
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--- editiert vom Admin
Na, net "gleich mit nem RA kommen", so war das net gemeint.
Bislang kannte ichs nur so "Lieber keine Mietminderung o h n e einen RA", das meinte ich.
Den RA würde ich auch nicht direkt beauftragen, so etwas kommt nicht so gut und kostet nur viel Geld. Eventuell probieren Sie es mal beim Mieterschutzbund. Kostet nicht viel und bringt meist maximalen Erfolg für den Mieter.
A. Meyer
--- editiert vom Admin
@Morthingale Mieterschutzbund:
Soetwas i.d. Art wollte ich auch grad schreiben.
Wenn ein RA quer aufstößt, dann auch ein Schreiben eines MSB o.ä..
Das Mietverhältnis ist an sich ja auch 1a - ob ne neue Wanne, ein neuer Durchlauferhitzer oder die Kostenübernahme für sämtl. bisher ausgetauschte Bodenbeläge.
Nur eben die Geschichte mit der Wand net.
Problem wahrscheinlich: VM unser Ansprechpartner, Verwaltung jedoch (Beseitigung/Beauftragung) durch Verwandten.
--- editiert vom Admin
Joa, Feuchtigkeit geht an die Bausubstanz.Deswegen ist das Nichthandeln erst recht nicht zu verstehen!
Frau K sagt zu Herrn K auch immer "Das geht an die Bausubstanz", woraufhin Herr K "Ach so n Quatsch" sagt.
Frau K denkt sich dann immer "Hach, diese Weitsicht - herrlich!"
Die Ks haben dem VM schriftlich den Mangel mitgeteilt und Fristen z. Beseitigung gesetzt, eine f. zumindest temporäre Maßnahmen (trockenlegen im nasskalten Winter geht wohl weniger...) und eine fürs endgültige Beseitigen, sobald es trocken und warm genug dafür ist.
Hallo miteinander.
Reaktion des VM:
Kam gestern zu den Ks und erklärte:
1. wann ein Begutachtungstermin mit einem MALER möglich sei.
Würde der sagen "Das ist aber nicht von der Wäsche", würde er mal bei einem Bau-Ing. aus dem Gebiet nachhaken.
Er habe da auch vor einiger Zeit einen Vortrag i.d. Verbr.zentrale besucht, da wurde auch erklärt, wieviel Feuchtigkeit Wäsche überhaupt produziere und das in einem Raum, i.d. Wäsche getrocknet werde, 2,3x täglich Lüften nicht ausreichen würde.
Er nannte glaube ich 6-8x täglich als dabei zutreffend...?! Wie soll man das machen? Die Arbeit aufgeben???
2. Heute kamen VM und Maler, guckten sich die Wand von Weitem an:
Es wäre die Feuchtigkeit der Wäsche.
Metall i.d. Wand??? Reaktion "Na wird wohl so sein, da im Beton ja auch Metall ist".
Ende vom Lied:
Der VM will die eine Wand tapezieren und eine "Schimmelex"-Behandlung (Einsprühen wurde glaub ich erwähnt) tragen, dann normale Raufaser - jetzt ist glatte Tapete dran.
Wenn die Ks den Rest des Raumes passend haben wollen würden, müssten sie die Kosten dafür selbst tragen + wenn alles v.d. Tapetenstruktur her passen solle, sollten sie die ganze Tapete besorgen.
Dezente Frage an den Maler, was die reine Tapezierarbeit kosten würde:
5 EUR pro Quadratmeter - ohne jegliches Material.
Wieviel vertapeziert so ein Maler pro Stunde wohl? 15qm bei 3m hohen Räumen = 5 Bahnen oder mehr?
Nuja, jetzt kommts:
Der VM würde einen Kondenstrockner bezahlen, der dann bei Auszug natürlich i.d. Wohnung bleiben solle.
Hä?
Dann doch lieber das SZ richtig sanieren, oder?
Man kann doch niemanden zwingen, mit nem E-Trockner zu trocknen? Ist so im Mietvertrag verankert, nur soweit ich es weiß, ist es nicht annähernd legitim. Eine alternative Trockenstelle ist nicht vorhanden.
Und die Ks lüften und heizen ja sachgemäß!
Ich bin perplex! O_o
Grüße + danke schonmal für Antworten,
camer
--- editiert vom Admin
Schon logisch, dass Wäsche nicht grad wenig Feuchtigkeit produziert.
Aber das kann es doch dennoch nicht sein, oder?
Und jetzt?
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