Gas Abschlagszahlungen

10. Januar 2007 Thema abonnieren
 Von 
Sidius24
Status:
Beginner
(69 Beiträge, 8x hilfreich)
Gas Abschlagszahlungen

Hallo,

Ich habe hier ein kleines Problem: Wir haben ein Kern-Haus gebaut (durch Styroporbauweise Energiesparhaus), es handelt sich um ein Ein-Familienhaus mit 130qm. Mit einer Niederbrennwertterme von Wolf.

Jetzt hat mein Gasversorger die Monatlichen Abschlagszahlungen für Gas auf 217 Euro/Monat festgesetzt. Auch habe ich mit meiner Bauleitung gesprochen, der hat mir mitgeteilt das das für das Haus viel zu hoch sei. Andere Kunden die auch größere Häuser besitzen, zahlen zwischen 100€ und 55€ pro Monat.

Auch hat sich leider der Umstand ergeben, dass mich meine Frau verlassen hat, somit bewohne ich das Haus alleine. Auch kann ich einen so hohen Abschlag zur Zeit nicht leisten!

Ich habe beim Energieversorgen Einspruch eingelegt, auch habe ich in meinem Schreiben die schlechte Tarifberatung bemängelt, da ich in keinster Weise informiert wurde sondern gleich einen XXL Tarif erhalten habe.

Was kann ich denn jetzt tun?

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Sidius24
Status:
Beginner
(69 Beiträge, 8x hilfreich)

Hat hier keiner einen Vorschlag?

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#2
 Von 
cobold64
Status:
Lehrling
(1051 Beiträge, 823x hilfreich)

Vielleicht solltest Du Dich nochmal an den Gasversorger wenden und ihm den Wärmebedarfsausweis für Dein Haus vorlegen, der den niedrigen Verbrauch dokumentieren müsste. (ist allerdings nur eine theoretische Berechnung, die vom tatsächlichen Verbrauch abweichen kann)Möglicherweise hast Du ja Glück und der Versorger lässt sich darauf ein. Wegen des ungünstigen Tarifs musst Du die Schuld aber auch ein wenig bei Dir selbst suchen, denn so mündig sollte man schon sein, dass man sich informiert, bevor man einen Vertrag unterschreibt. Prüfe doch mal, ob mit dem Tarif eine bestimmte Laufzeit verknüpft ist oder Du gleich in einen anderen, günstigeren wechseln kannst.
Der monatliche Abschlag von 217 € erscheint mir für ein Haus von 130 qm auch viel zu hoch. Wir haben dreimal so viel Wohnfläche und zahlen nur 70€ mehr.

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#3
 Von 
Sidius24
Status:
Beginner
(69 Beiträge, 8x hilfreich)

man sagte mir das dieser Tarif der einzige sei, der bei mir in Frage kommen würde. Was allerdings eine Fehlinformation war! Den Wärmebedarfsausweis habe ich denen meinem Schreiben beigelegt und auch ausdrücklich darauf hingewiesen das ich diese hohe Abschlagszahlung so nicht akzeptieren werde/kann!

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#4
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(12906 Beiträge, 4387x hilfreich)

Prinzipiell denke ich mal, dass der Versorger die Höhe der Anschlagszahlung so lange nach "billigem Ermessen" festlegen kann, bis das es eine erste Verbrauchsabrechnung gibt, die dann konkrete Werte bezüglich Deines tatsächlichen Verbrauches bringt. Insofern bist Du darauf angewiesen, mit dem Versorger eine freiwillige Einigung herbeizuführen. Einen Rechtsanspruch auf niedrigere Abschlagszahlungen hast Du m.E. nicht.

Zwei Vorschläge zur Vorgehensweise:

1. Dort wo solche Energiesparhäuser gebaut werden, gibt es in der Nachbarschaft häufig noch weitere Häuser dieser Art. Sprech doch mal mit einigen Eigentümern vergleichbarer Häuser (ggf. kann Dein Bauträger Dir auch die eine oder andere Adresse geben) und informiere Dich, wie hoch deren Heizkosten sind. Ideal wäre natürlich, wenn diese anderen Hauseigentümer schon mindestens 1 mal eine Verbrauchsabrechnung erhalten haben. Die Ergebnisse dieser Recherchen kannst Du dann dem Versorger mitteilen und auf Basis dieser Werte eine realistische Abschlagshöhe vorschlagen.

2. Eine andere Möglichkeit wäre, zunächst eine vorläufige Abschlagshöhe zu vereinbaren und nach - z.B. 3 Monaten - eine Zwischenablesung vorzunehmen, um dann den Verbrauch hochrechnen zu können.

In der Regel haben die Versorger kein Interesse daran, am Jahresende hohe Beträge zurück zahlen zu müssen. Insofern sollte auf Basis eines dieser Vorschläge eigentlich eine Einigung möglich sein. Wichtig ist aber, dass Du auf jeden Fall, ggf. auch ohne Zustimmung des Versorgers, regelmäßige Zahlungen leistest, um zumindest Deine Zahlungs- und Einigungsbereitschaft zu zeigen.

Gruß,

Axel

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"Rechtschreibfehler dienen der allgemeinen Belustigung. Wer welche findet, darf sie gerne behalten."

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#5
 Von 
Was weiss ich?
Status:
Student
(2270 Beiträge, 789x hilfreich)

Ich denke, dass der Abschlag in Höhe von € 217 für ein Niedrigenergiehaus viel zu hoch angesetzt ist. Ich zahle für insg. 3 Wohnungen (=380 qm) jetzt (nach MWSt-Erhöhung) € 136,00 Abschlag (und habe ein 'normales' Haus).

Wenn du eine Einzugsermächtigung erteilt hast, würde ich die sofort widerrufen und auf den von dir gescholderte Sachverhalt hinweisen und ankündigen, dass du z.B. € 100 monatlich überweisen wirst. Ein Tipp: Behalte das ganze Jahr über mal den Gasverbrauch im Auge (vielleicht monatlich ablesen?). So kannst du dir selbst ausrechnen, was du verbrauchst und wieviel dich das kostet. Wenn du mit den € 100 hinkommst, dann zahle sie ein Jahr lang und warte dann auf die Abrechnung des Versorgers.

Ehrlich gesgt verstehe ich nicht, warum der Versorger so ein Theater macht. Ich habe mein Haus mal für fast ein Jahr nicht vermietet, weil ich in Eigenarbeit Umbauarbeiten vorgenommen habe. Dies habe ich allen Versorgern (Gas, Wasser, Strom) mitgeteilt und darum gebeten, die Abschlagszahlungen herunterzusetzen. Das passierte sofort und anstandslos. Habe mich sogar alle gefragt, wie viel ich denn monatl. zahlen möchte. War alles kein Problem.

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"Wissen ist Macht! Wir wissen nichts. Macht nichts!"

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#6
 Von 
Sidius24
Status:
Beginner
(69 Beiträge, 8x hilfreich)

Hallo und danke für die Antworten.

Ich habe bis jetzt noch keine Antwort meines Versorgers, ich werde aber am Montag 120€ Abschlag zahlen, damit es nicht heist, hier wird gar nicht gezahlt. Und dann hoffe ich das wir uns einigen können!

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