Hausratversicherung vermieter

4. April 2024 Thema abonnieren
 Von 
Dali88
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Hausratversicherung vermieter

Hallo
Ich und meine Frau wohnen über 10 Jahren in ein Mehrfamilienhaus mit 3 Parteien, wo ein wäschkeller zu Verfügung steht , aufgrund von viele Probleme mit ein Nachbar und nach Überprüfung von unsere Mietvertrag wo stand kein klauste das ist in der Wohnung ein waschmaschine zu haben verbot ist , haben wir entschieden die waschmaschine in wohnung zu wechseln. Vor 3 Monaten hat unsere Vermieter uns mitgeteilt das er den Haus für ein hausverwaltung übergeben hat . Die neue hausverwaltung hat gefunden das wir ein waschmaschine in der Wohnung haben seitdem hat uns mitgeteilt ob wir weder in keller stellen oder ein hausratversicherung zu abschließen und schriftlich zu mitteilen das die versicherung haftet in fall von Wasserschaden .
Meine Frage darf sie so was Fragen ,
Danke

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121104 Beiträge, 39985x hilfreich)

Zitat (von Dali88 ):
Meine Frage darf sie so was Fragen ,

Soweit ist das dem wirren Kauderwelsch entnehmen konnte, fragt die Hausverwaltung, ob man eine Hausratversicherung hat oder künftig eine abschließen möchte?
Das geht die Hausverwaltung zwar rein gar nichts an, aber fragen darf sie es.



PS: Hausrat und Haftpflicht sind 2 Versicherungen die jeder haben sollte.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9939 Beiträge, 4494x hilfreich)

Der Text ist sehr schwer zu lesen. Offenbar haben Mieter eine Waschmaschine in einer Mietwohnung. Die vom Vermieter beauftragte Hausverwaltung verlangt den Abschluss und Nachweis einer Hausratversicherung. Es gibt einen Wäschekeller. Es gibt im Mietvertrag keine Vereinbarung, welche ein Verbot einer Waschmaschine in der Wohnung vorsieht.

Soweit mein Verständnis des Sachverhaltes. Folgt man diesem Urteil und den darin enthaltenen Begründungen (LG Freiburg, 10.12.2013 - 9 S 60/13), so ist die Waschmaschine in der Mietwohnung zulässig. Ich kann keine Rechtsgrundlage erkennen, nach der der Vermieter den Abschluss einer Hausratversicherung nachträglich fordern darf. Ich kann im übrigen aus Sicht des Vermieters auch keinen Sinn darin erkennen. Eine Haftpflichtversicherung würde da schon eher Sinn machen.

Da der Sachverhalt nicht ganz so klar beschrieben wurde, würde ich dem Mieter empfehlen, freundlich beim Vermieter bzw. der Hausverwaltung nachzufragen, auf welche rechtliche Grundlage sie ihre Forderung stützen. Dann kann man prüfen, ob diese Grundlage trägt. Vielleicht gibt es ja doch irgendwo im Mietvertrag oder in einer Hausordnung eine Regelung.

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#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32647 Beiträge, 5721x hilfreich)

Zitat (von Dali88 ):
Meine Frage darf sie so was Fragen ,
Ja. Das darf sie.

In D sollte man als Mieter mindestens eine ---Privathaftplicht-Versicherung--- haben. Die ist gar nicht teuer und versichert sehr viele Fälle. Nicht nur Wasserschäden.
Viele Vermieter fordern auch eine Hausrat-Versicherung mit Leitungswasserschaden-Klausel.

Zitat (von Dali88 ):
schriftlich zu mitteilen das die versicherung haftet in fall von Wasserschaden .
Das kannst du später machen, wenn du eine Versicherung hast.

Zitat (von Dali88 ):
kein klauste das ist in der Wohnung ein waschmaschine zu haben verbot ist
Es muss im Mietvertrag keine Klausel zu Verbot stehen.
Vielleicht steht dort, dass der Mieter verpflichtet ist, eine Versicherung nachzuweisen...(bei mir steht das drin)

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#4
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9939 Beiträge, 4494x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Vielleicht steht dort, dass der Mieter verpflichtet ist, eine Versicherung nachzuweisen...(bei mir steht das drin)
Als AGB wäre das sehr wahrscheinlich unwirksam.

Letztlich waren solche Dinge aber der Grund wegen dem ich dem Mieter geraten habe, bei der Hausverwaltung nach der rechtlichen Grundlage für ihre Forderung nachzufragen. Dann kann man weiterdiskutieren, ob die Grundlage wirklich trägt.

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#5
 Von 
Gerd61
Status:
Praktikant
(766 Beiträge, 98x hilfreich)

Unabhängig einer rechtlichen Verpflichtung würde ich aber Jedem dringend anraten eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen. Die kostet i.d.R. unter deutlich unter 40€ pro Jahr und spart einem insbesondere als Mieter unkalkulierbaren Kosten (wenn z.B. die Waschmaschine durch einen Defekt das halbe Haus unter Wasser setzt).

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32647 Beiträge, 5721x hilfreich)

Zitat (von cauchy):
Als AGB wäre das sehr wahrscheinlich unwirksam.
Vielleicht nützt es schon was, wenn man mein ---Vielleicht-- beachtet?
Mein Text bezog sich auf---keine Klausel zu Verbot.
In meinem Mietvertrag mit meinem privaten Vermieter steht das jedenfalls und ich habe keinerlei Grund, das anzuzweifeln.
Ich habe übrigens schon immer und in jeder Wohnung die WM in der Wohnung... und schon seit zig Jahren keine Hausratversicherung mehr.

Ich habe mir einfach erlaubt, meine Meinung zu schreiben. Vielleicht kannst du das tolerieren?
Ich hatte übrigens wenig Probleme, den Text zu verstehen.
Und wie immer, kann hier jeder User dem Fragesteller empfehlen, was er möchte....was auch einige tun.

-- Editiert von User am 4. April 2024 16:55

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#7
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9939 Beiträge, 4494x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ich habe mir einfach erlaubt, meine Meinung zu schreiben. Vielleicht kannst du das tolerieren?
Ich ignoriere deine Antworten weitestgehend. Ich werde aber nicht aufhören, falsche Darstellungen zu korrigieren bzw. Fragesteller auf deine rechtliche Inkompetenz hinzuweisen.

In diesem Fall erklärst du, dass es eine Vereinbarung zum Nachweis einer Hausratversicherung im Mietvertrag geben könnte. Das ist korrekt. Zur Vollständigkeit gehört aber der Hinweis, dass eine solche Vereinbarung nicht unbedingt wirksam sein wird (zurückhaltend formuliert). Da du diesen durchaus wichtigen Hinweis weggelassen hast, entsteht beim Fragesteller im Zweifel ein falscher Eindruck und das willst du doch nicht, oder? Von daher solltest du dich eigentlich freuen, wenn andere Forenteilnehmer einen solchen Hinweis übernehmen.

Was du selber so treibst und was in deinem Mietvertag so alles steht, ist für den Sachverhalt irrelevant.

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#8
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32647 Beiträge, 5721x hilfreich)

Zitat (von cauchy):
In diesem Fall erklärst du, dass es eine Vereinbarung zum Nachweis einer Hausratversicherung im Mietvertrag geben könnte. Das ist korrekt.
Der TE könnte in seinem Mietvertrag nach so einer *Versicherungsklausel* suchen, bisher fand er nur kein Verbot für WM in Wohnung.
Zitat (von cauchy):
Zur Vollständigkeit gehört aber der Hinweis
evtl. ist es eine Ergänzung...denn um vollständige Erörterung und rechtliche Beleuchtung geht es (noch) nicht.
Es wurde etwas anderes gefragt. Korrekt?
Zitat (von cauchy):
entsteht beim Fragesteller im Zweifel ein falscher Eindruck und das willst du doch nicht, oder?
Im Zweifel kann der TE hier wieder nachfragen. SO geht das hier in unendlich vielen Fällen.

Zitat (von cauchy):
Was du selber so treibst und was in deinem Mietvertag so alles steht, ist für den Sachverhalt irrelevant.
Vielleicht aber für den TE interessant zu lesen?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#9
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2346 Beiträge, 365x hilfreich)

Ich frage mich auch nach dem Sinn.
Was verspricht sich der Vermieter davon, dass der Mieter eine Hausratversicherung gegen Leitungswasserschäden hat?
Die Schäden am Gebäude trägt ohnehin die Gebäudeversicherung (so er denn eine hat) und die Schäden, die eine Hausratversicherung abdecken würde, sind Schäden am Inventar des Mieters, die den Vermieter ohnehin nichts angehen.

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