Heizverbrauch und Heizkosten viel zu hoch?!

16. Oktober 2025 Thema abonnieren
 Von 
michi_maus
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Heizverbrauch und Heizkosten viel zu hoch?!

Hallo liebes Forum,

ich lebe in einem Mehrfamilienhaus mit ca. 25-28 Partein (Baujahr 2018, Erstbezug 2019). Geheizt wird Mittels Fernwärme. Bin mir jetzt nicht sicher, ob wir das Warmwasser zentral oder dezentral (mit Wärmetauscher) erhitzen. Durchlauferhitzer gibt es aber nicht.

Wohnfläche des gesamten Hauses wären 1.700 qm.

Pro Jahr verbrauchen wir im Haus rund 60 MWh für Heizung und Warmwasser.

Frage: Ist der Verbrauch normal?

Ich habe mir vom Hausmeister auch mal die Werte des Hauptzählers geben lassen:

29.07.2025: 139,922 MWh
28.08.2025: 144,595 MWh
30.09.2025: 150,416 MWh

Sind die Verbräuche so „normal" (auch für die Sommermonate wo ja eig. gar nicht geheizt wird)?

Desweiteren ist mir aufgefallen, dass der Wert des Hauptzählers für 2024 im Vergleich zu den Werten der Nebenzähler in den Wohnungen eine größere Differenz aufweist.

Hauptzähler Stand 31.12.24: 113 MWh
Nebenzähler Stand 31.12.24: 57 MWh

Ich würde mich über eine Einschätzung von Euch freuen - vielleicht sind hier ja sogar „Fachleute" aktiv :-)

LG
Michi




121 Antworten
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#1
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(39149 Beiträge, 6436x hilfreich)

Zitat (von michi_maus):
Ist der Verbrauch normal?
Ja.Nein.Vielleicht. Bei 60 MWh/p.a. tendiere ich zu JA.
d.h. durchschnittlich, denn was ist schon *normal*.
Erfolgt die Abrechnung über 1 Jahr, dann ist Sommer+Winter dabei.

Warum interessiert dich der Verbrauch des gesamten Hauses/aller Bewohner?
Welcher Ablesedienst macht denn die Heizkostenabrechnung für das Objekt?

Der Hauptzähler sollte den gesamten Wärmeverbrauch des Gebäudes zählen---> z.B. 60 MWH.
Der Nebenzähler zählt den Verbrauch in der jeweiligen Wohnung.---> zB 57 MWh p.a. für alle Wohnungen.

Zitat (von michi_maus):
29.07.2025: 139,922 MWh--28.08.2025: 144,595 MWh--30.09.2025: 150,416 MWh
Das sind offenbar keine Fernwärme-Verbrauchseinheiten für 2025 und das Gebäude.

Ich bin kein Experte, ich habe zum Vergleich ein ca doppelt großes Gebäude:
- Gebäudefläche ca 3200 m².
- 50 WE mit untersch. m² Wohnfläche
- Fernwärme lt. Beleg 2024 ca 114 MWh---> für das Gebäude
- Meiers Heiz/WW-kosten für 2024 und x m² Wohnfläche ---> ca 1.400,-
- Müllers Heiz/WWKosten für 2024 und gleicher Wohnfläche---> ca 1.900,-
- Schulzes Heiz/WWkosten für 2024 und y m² Wohnfläche---> ca. 890,-

Alle verbrauchen *normal*/durchschnittlich.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#2
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo Anami,

erst einmal Danke für Deine Einschätzung.

Zitat (von Anami):
Ja.Nein.Vielleicht. Bei 60 MWh/p.a. tendiere ich zu JA.
d.h. durchschnittlich, denn was ist schon *normal*.
Erfolgt die Abrechnung über 1 Jahr, dann ist Sommer+Winter dabei.

Da hast Du Recht, was ist schon "normal". :grins: Ich wollte eben nur eine grobe Einschätzung, wie das bei anderen ist.
Die Werte, welche ich hier rein geschrieben habe, waren die Werte des Hauptzählers von Juli, August und September (also quasi "Sommermonate", wo wenig bis nicht geheizt wird).
Ich gehe davon aus, dass im Winter, wenn dauerhaft die Heizung läuft, mehr Energie verbraucht wird, als im Sommer, wo nicht/kaum geheizt wird und die Heizanlage nur für's Warmwasser zuständig ist. Oder mache ich da einen Denkfehler? :???:

Zitat (von Anami):
Warum interessiert dich der Verbrauch des gesamten Hauses/aller Bewohner?

Interessiert mich dahingehend, ob es eben "Einsparungspotential" gibt. Habe schon öfter gehört, dass teilweise die Vorlauftemperaturen so dermaßen hoch eingestellt sind, dass die Heizanlage "unnötig" Energie verbraucht oder die Heizanlage defekt ist. Habe auch gelesen, dass manchmal die Heizanlage auch im Sommer auf "Heizen" eingestellt ist und nicht "nur" auf "Warmwasser". Kenne mich da nicht aus und wollte deshalb eine Einschätzung.

Zitat (von Anami):
Welcher Ablesedienst macht denn die Heizkostenabrechnung für das Objekt?

Ista.

Zitat (von Anami):
Der Hauptzähler sollte den gesamten Wärmeverbrauch des Gebäudes zählen---> z.B. 60 MWH.
Der Nebenzähler zählt den Verbrauch in der jeweiligen Wohnung.---> zB 57 MWh p.a. für alle Wohnungen.

Genau. Aber sollte nicht der Wert des Hauptzählers ungefähr den Werten der Nebenzähler in den Wohnungen entsprechen? Bei uns war 2024 ja der Stand, dass der Stand des Hauptzählers 113 MWh (lt. Ista-Abrechnung) war und die Stände der Nebenzähler 57 MWh. Deshalb frage ich so doof - mir kommt die Differenz zwischen Haupt- und Nebenzählern sehr hoch vor. Und deshalb stelle ich Vermutungen an, warum das so ist und ob die Heizung dann nicht effizient läuft oder "falsch" eingestellt ist.

Von der abgenommenen Heizenergie beim Versorger in Höhe von 113 MWh wurden ja offensichtlich nur 57 MWh (also gerade mal die Hälfte) direkt in den Wohnungen verbraucht.

Zitat (von Anami):
Das sind offenbar keine Fernwärme-Verbrauchseinheiten für 2025 und das Gebäude.

Ich kann Dir gerne im nächsten Post mal das letzte Bild des Zählers hier rein stellen, welches ich vom Hausmeister erhalten habe.

Viele Grüße :-)

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#3
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)
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#4
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Was hat denn Ista als gesamt Jahresverbrauch an Energie für Heizung und Warmwasser angegeben?
Warmwasser kann nur zentral über Wärmetauscher sein. Das dreht sich der Zähler im Sommer natürlich auch.
Detzentral wären Durchlauferhitzer bzw. Kleinespeicher, dann wäre die Stromrechnung höher.
Bezeichnest du als "Nebenzähler" die Summe aller "Nutzerzähler"?
Oder ist der "Nebenzähler" evtl. für Warmwasser?

-- Editiert von User am 16. Oktober 2025 16:52

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#5
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
Was hat denn Ista als gesamt Jahresverbrauch an Energie für Heizung und Warmwasser angegeben?


https://www.directupload.eu/file/d/9074/ox52vwqd_jpg.htm

Aufstellung der Gesamtkosten = 113.326 kWh (= vereinfacht 113 MWh)
Aufteilung der Gesamtkosten (bei den 70 % Verbrauchskosten) = Gesamteinheit der Liegenschaft = 57.603,87 kWh (= vereinfacht 57 MWh)

Also verstehe ich das so, dass die Liegenschaft insgesamt 113 MWh vom Versorger abgenommen hat, in den Wohnungen an den Nebenzählern wurden aber nur 57 MWh gemessen bzw. dort ist nur diese Menge an Energie "angekommen".

Anmerkung: Es steht hier "Gas" aber das wurde schon angemerkt, dass das falsch ist (richtig = Fernwärme).

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#6
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
Bezeichnest du als "Nebenzähler" die Summe aller "Nutzerzähler"?
Oder ist der "Nebenzähler" evtl. für Warmwasser?


Mit "Nebenzähler" meine ich die Zähler in den einzelnen Wohnungen (= Energie, welche die Nutzer in den Wohnungen verbrauchen).
Mit "Hauptzähler" meine ich den Zähler im Keller, welche die gesamte Menge an Energie erfasst, welche vom Versorger abgenommen wird.

Einen Warmwasserzähler haben wir nicht. Nur Kaltwasserzähler.

Ps. Danke für's "Einklinken" :smile:

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#7
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von michi_maus):
Aufstellung der Gesamtkosten = 113.326 kWh (= vereinfacht 113 MWh)
Aufteilung der Gesamtkosten (bei den 70 % Verbrauchskosten) = Gesamteinheit der Liegenschaft = 57.603,87 kWh (= vereinfacht 57 MWh)

Dachte ich mirs doch.
Da hast du einen Denkfehler:
70% gehen über Verbrauch.
+ die anderen 30% nach Fläche.
Also Verbrauch 113 MWh.
57 MHw wären sehr niedrig gewesen,
Aber 113 sind immer noch nicht zu hoch hoch.
Ich hab hier ein Haus mit 1600m² und 30 WE wird nur mit Gas geheizt und 128 MWh, Warmwasser mit Strom dezentral.

-- Editiert von User am 16. Oktober 2025 17:02

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#8
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ich bin kein Experte, ich habe zum Vergleich ein ca doppelt großes Gebäude:
- Gebäudefläche ca 3200 m².
- 50 WE mit untersch. m² Wohnfläche
- Fernwärme lt. Beleg 2024 ca 114 MWh---> für das Gebäude
- Meiers Heiz/WW-kosten für 2024 und x m² Wohnfläche ---> ca 1.400,-
- Müllers Heiz/WWKosten für 2024 und gleicher Wohnfläche---> ca 1.900,-
- Schulzes Heiz/WWkosten für 2024 und y m² Wohnfläche---> ca. 890,-


Hierzu wollte ich noch kurz etwas sagen:

Dein Beispiel zeigt auf, dass das Gebäude, von dem Du sprichst, ca. doppelt so viel Wohnfläche und ca. doppelt so viele Wohnungen hat, wie das Haus in dem ich lebe.
Trotzdem wurde bei Dir ungefähr gleich viel Energie verbraucht (114 MWh für's ganze Haus) wie bei mir (113 MWh).

Das sollte doch stutzig machen...? :???:

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#9
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
Dachte ich mirs doch.
Da hast du einen Denkfehler:
70% gehen über Verbrauch.
+ die anderen 30% nach Fläche.
Also Verbrauch 113 MWh.


Kann Dir leider nicht folgen...?

Wenn insgesamt 113 MWh abgenommen wurden = 113 MWh = 100 % = Wert des Hauptzählers
Dann wären 70 % (von 113 MWh) doch 79 MWh und nicht wie auf der Abrechnung unter "Gesamteinheiten der Liegenschaft" steht 57 MWh :???: :???:

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#10
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von michi_maus):
Kann Dir leider nicht folgen...?

Wenn insgesamt 113 MWh abgenommen wurden = 113 MWh = 100 % = Wert des Hauptzählers
Dann wären 70 % (von 113 MWh) doch 79 MWh und nicht wie auf der Abrechnung unter "Gesamteinheiten der Liegenschaft" steht 57 MWh[/quote

Nicht die MHw werden 70 / 30 geteilt, sondern die Kosten €.
70 % der Kosten : geteilt durch gesamt Verbrauch x dein Verbrauch.
+ 30 % der Kosten € : gesamt Wohnfläche x deine Wohnfläche.

-- Editiert von User am 16. Oktober 2025 17:16

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#11
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
Nicht die MHw werden 70 / 30 geteilt, sondern die Kosten €.
70 % der Kosten : geteilt durch gesamt Verbrauch x dein Verbrauch.
+ 30 % der Kosten € : gesamt Wohnfläche x deine Wohnfläche.


Ja, das verstehe ich schon.

Aber wieso wird dann im ersten Schritt von Gesamtverbrauch von 113 MWh gesprochen und bei der Aufteilung der "Gesamteinheiten der Liegenschaft" werden dann nur 57 MWh hergenommen? :crazy:
Ich kann ja nicht einmal von 10 Äpfeln sprechen und dann aufeinmal nur noch von 6... ?

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#12
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Das ist richtig. 70 % vom 113 sind mehr als 57. Etwas Differenz ist möglich und zulässig, aber nicht so viel, das ist richtig.
Ich denk das ist das Warmwasser, davon seh ich aber nichts auf dem Beleg. Gibt es noch eine Warmwasser Abrechnung?
Gibt es Warmwasserzähler? Ista?

Was anderes noch : Es werden 5 % Stromkosten ausgewiesen 998,80€ , diese Summe mus bei den restlichen Betriebskosten Strom wieder gutgeschrieben werden.

-- Editiert von User am 16. Oktober 2025 17:37

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#13
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von michi_maus):
Einen Warmwasserzähler haben wir nicht. Nur Kaltwasserzähler.


Dann doch dezentral?

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#14
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

So ich hab noch mal über den Ista Beleg geschaut.
Nicht nur Gas statt Fernwärme ist falsch , sondern das gelb markierte heißt nicht MHw sondern gesamt Einheiten (alle Nutzer) .
Die Zeile muß heißen:
16.486,53€ :
57.603,87 Gesamteinheiten = 0,286205€
x deine Einheiten 3.093 = 885,24€


-- Editiert von User am 16. Oktober 2025 18:54

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#15
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(39149 Beiträge, 6436x hilfreich)

Zitat (von michi_maus):
Das sollte doch stutzig machen...?
Ja, Eben.

Ich muss mich korrigieren:
Ich habe für Heizung 114 MWh...und für Warmwasser 59 MWH verbraucht.
Also in 2024 insgesamt 173 MWh. Sorry, ich hatte nur die 1.Seite der HK-Berechnung gelesen.

Nun nähern wir uns vielleicht den Realitäten?

Zitat (von michi_maus):
Die Werte, welche ich hier rein geschrieben habe,
Das waren 3 monatliche Verbräuche.
ABER: Ich habe keine Ahnung, ob die abgelesenen horrenden Monatswerte dann von ista noch umgerechnet werden. Das weiß ein Experte.

Es gilt auch bei uns: 30% Grundkosten Heizung, 70% Verbrauchskosten (für Wohnfläche).
Ich habe x Einheiten (nicht kWh oder €) verbraucht für Heizung.
Ich habe x m³ verbraucht für WW.
Ich habe x m³ Kaltwasser verbraucht.
Bei uns wird Wasser über WW+KW-Zähler gemessen/gezählt.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#16
 Von 
Sumsalabim
Status:
Beginner
(83 Beiträge, 20x hilfreich)

Zitat (von michi_maus):
Hauptzähler Stand 31.12.24: 113 MWh

Der Zählerstand. Wann wurde der Zöhler mit Stand 0 eingebaut? Vermutlich ca. Ende 2022. Seit dann wurden 113 MWh genutzt.

Zitat (von michi_maus):
Nebenzähler Stand 31.12.24: 57 MWh

Nein, das ist die Summe der Differenzen. Siehe Abrechnung, Die Differenz des Hauptzählers zu Ende 2023 dürfte ähnlich sein.

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#17
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(49851 Beiträge, 17473x hilfreich)

1.100€ jährliche Heizkosten für eine 54m² große Wohnung mit Baujahr 2018 ist schon ziemlich viel. Dass die Wohnungszähler nur etwa die Hälfte des Hauptzählers messen ist auch ungewöhnlich.

Allerdings liegt auch ein für die Wohnanlage überdurchschnittlich hoher Verbrauch vor. Bei Durchschnittsverbrauch wären nur 740€ Heizkosten angefallen. Man sollte also schon mal darüber nachdenken, warum der eigene Verbrauch etwa 70% höher ist als der Durchschnitt der Wohnungen in dem Haus.

Der Gesamtverbrauch des Hauses mit 113MWh für 1.732m² Wohnfläche ist jedenfalls dann nicht ungewöhnlich, wenn auch Warmwasser über Fernwärme erhitzt wird.

Zitat (von michi_maus):
Bin mir jetzt nicht sicher, ob wir das Warmwasser zentral oder dezentral (mit Wärmetauscher) erhitzen.

Ich tippe auf dezentral mit Wärmetauscher, denn bei zentraler Warmwassererwärmung müsste in der Abrechnung Warmwasser auftauchen. Ich tippe darauf, dass sich in der Wohnung eine sogenannte Wohnungsstation befindet.

Zitat (von Sumsalabim):
Der Zählerstand. Wann wurde der Zöhler mit Stand 0 eingebaut? Vermutlich ca. Ende 2022. Seit dann wurden 113 MWh genutzt.

Das ist falsch. Es handelt sich um den vom Wärmeversorger abgerechneten Jahresverbrauch.

Zitat (von Sumsalabim):
Nein, das ist die Summe der Differenzen. Siehe Abrechnung, Die Differenz des Hauptzählers zu Ende 2023 dürfte ähnlich sein.

Welche Differenzen? Bei den 57MWh handelt es sich laut Abrechnung um die Summe der Verbräuche laut Wohnungszähler.

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#18
 Von 
MurphysLaw
Status:
Schüler
(239 Beiträge, 58x hilfreich)

Ich räume vorab rein, keine Uploads angeschaut zu haben, aber ganz generell:

Es ist ein Unterschied, ob du z.B. im Erdgeschoss wohnst oder im "Sandwich" wo unter und ober dir vielleicht deutlich mehr geheizt wird.
Wer ganztägig beruflich ausser Haus ist, braucht weniger Heizung als die pflegebedürftige Rentnerin, die den meisten Teil des Tages daheim ist.
Mit Kind dreht man vielleicht die Heizung mehr auf und und und.

Ach ja, der Vermieter muss NICHT den günstigsten Anbieter wählen und die Mieter haben darauf weder Einflussmöglichkeit noch sonst wie Anrecht.

Wenn also eine Einheit z.B. 25 Cent kostet, es aber andere mit 20 Cent gibt, dann haben die Mieter das Nachsehen!
Ach ja und die Region, in der du lebst, kann auch teurer sein als andere in D. (Ist ja bei Stromkosten nicht anders, dass es z.t. regional ERHEBLICHE Unterschied gibt!)

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#19
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
Das ist richtig. 70 % vom 113 sind mehr als 57. Etwas Differenz ist möglich und zulässig, aber nicht so viel, das ist richtig.
Ich denk das ist das Warmwasser, davon seh ich aber nichts auf dem Beleg. Gibt es noch eine Warmwasser Abrechnung?
Gibt es Warmwasserzähler? Ista?


Es gibt keine Warmwasserabrechnung.
Es gibt auch nur Kaltwasserzähler.

Zitat (von Mausheister):
Was anderes noch : Es werden 5 % Stromkosten ausgewiesen 998,80€ , diese Summe mus bei den restlichen Betriebskosten Strom wieder gutgeschrieben werden.

Kannst du das kurz erklären? Verstehe ich nicht :???:

Zitat (von Mausheister):
Dann doch dezentral?

Ich denke mittels Wärmetauscher.

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#20
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
So ich hab noch mal über den Ista Beleg geschaut.
Nicht nur Gas statt Fernwärme ist falsch , sondern das gelb markierte heißt nicht MHw sondern gesamt Einheiten (alle Nutzer) .
Die Zeile muß heißen:
16.486,53€ :
57.603,87 Gesamteinheiten = 0,286205€
x deine Einheiten 3.093 = 885,24€


Ja genau. Für alle Nutzer, also für die gesamte Liegenschaft wurden 113.326 kWh (so steht es ja da) abgenommen.


Die Zeile lautet ja genau so wie du es schreibst.
Aber das macht für mich keinen Sinn. Wenn ich insgesamt 113.000 kWh als Liegenschaft für alle Mieter abnehme, müssen diese 113.000 kWh ja auch irgendwo ankommen und dort gemessen werden, also quasi in den einzelnen Wohnungen.
Dass die abgenommene Energie nicht 100 % der der Zähler in den Wohnungen (Transportverluste, etc.) entspricht, ist mir klar. Aber dass die Zähler in den Wohnungen nur 50 % der Gesamtenergie messen, find ich komisch. Für was wurden denn dann die anderen 50 % verbraucht? Und auch diese muss ich doch irgendwo messen können?

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#21
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Ich muss mich korrigieren:
Ich habe für Heizung 114 MWh...und für Warmwasser 59 MWH verbraucht.
Also in 2024 insgesamt 173 MWh. Sorry, ich hatte nur die 1.Seite der HK-Berechnung gelesen.

Nun nähern wir uns vielleicht den Realitäten?


Dann dürfte unsere Liegenschaft aber quasi analog nur knapp 90 MWh in 2024 verbraucht haben, wenn wir mal dein Beispiel nochmal her nehmen. Verbraucht haben wir aber ja angeblich 113 MWh. :???:

Zitat (von Anami):
ABER: Ich habe keine Ahnung, ob die abgelesenen horrenden Monatswerte dann von ista noch umgerechnet werden. Das weiß ein Experte.

Was meinst du mit "umgerechnet"? Der Hauptzähler im Keller weißt ganz klar die Einheit "MWh" aus. Die Abrechnung der Ista weist nicht "Einheiten" aus, sondern ganz klar "kWh".

Ich poste die gesamte Abrechnung gleich mal rein. :smile:

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#22
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Moin.
Gut wenn du ista Abrechnung postest.

-- Editiert von User am 17. Oktober 2025 07:45

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#23
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Sumsalabim):
Der Zählerstand. Wann wurde der Zöhler mit Stand 0 eingebaut? Vermutlich ca. Ende 2022. Seit dann wurden 113 MWh genutzt.

AAAAAAAAAAH okay. So habe ich das noch gar nicht gesehen, dass es sich bei diesem Wert um den Zählerstand, nicht um den Verbrauch handelt :schock:

Das würde dann auch mit dem Verbrauch hin kommen, wenn der Zählerstand des Hauptzählers heute ca. 150 MWh anzeigt. Vielleicht dann 170 MWh bis Ende des Jahres. Dann wäre der Verbrauch für 2025 ja:
Zählerstand Ende 2025 (beispielsweise 170 MWh) - Zählerstand Ende 2024 (= 113 MWh) = Verbrauch für 2025 ca. 57 MWh.

Kurzer Moment der Erleuchtung :-) !!!

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#24
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von hh):
1.100€ jährliche Heizkosten für eine 54m² große Wohnung mit Baujahr 2018 ist schon ziemlich viel. Dass die Wohnungszähler nur etwa die Hälfte des Hauptzählers messen ist auch ungewöhnlich.

Allerdings liegt auch ein für die Wohnanlage überdurchschnittlich hoher Verbrauch vor. Bei Durchschnittsverbrauch wären nur 740€ Heizkosten angefallen. Man sollte also schon mal darüber nachdenken, warum der eigene Verbrauch etwa 70% höher ist als der Durchschnitt der Wohnungen in dem Haus.

Der Gesamtverbrauch des Hauses mit 113MWh für 1.732m² Wohnfläche ist jedenfalls dann nicht ungewöhnlich, wenn auch Warmwasser über Fernwärme erhitzt wird.


1.100 € Heizkosten pro Jahr finde ich eben auch relativ viel für so eine kleine Wohnung in einer doch noch neuen Liegenschaft. Meinen Verbrauch mit 3.100 kWh (für Heizung und Warmwasser) halte ich für relativ niedrig. Laut google benötigt man zwischen 5.000 und 10.000 kWh für eine 54 qm Wohnung.
Geheizt wird bei mir max. 5 Monate pro Jahr und dann auch "nur" bis 22 Grad im Wohnzimmer und Bad. Schlafzimmer ist niedriger oder aus.

Wie schließt du darauf, dass mein Verbrauch um 70 % höher ist als der Durchschnittsverbrauch der Wohnungen im Haus? Wie gesagt, ich halte 3.100 kWh pro Jahr für Heizung und Warmwasser für sehr sparsam und sehr wenig (?) :???:


Zitat (von hh):
Ich tippe auf dezentral mit Wärmetauscher, denn bei zentraler Warmwassererwärmung müsste in der Abrechnung Warmwasser auftauchen. Ich tippe darauf, dass sich in der Wohnung eine sogenannte Wohnungsstation befindet.

Ich denke so ist es.


Zitat (von hh):
Zitat (von Sumsalabim):
Der Zählerstand. Wann wurde der Zöhler mit Stand 0 eingebaut? Vermutlich ca. Ende 2022. Seit dann wurden 113 MWh genutzt.

Das ist falsch. Es handelt sich um den vom Wärmeversorger abgerechneten Jahresverbrauch.


Ich bin jetzt auch der Meinung von Sumsalabim und gehe davon aus, dass es sich bei den 113 MWh um den Zählerstand Stand 31.12.2024 handelt und nicht um den Verbrauch.


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#25
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von MurphysLaw):
Ich räume vorab rein, keine Uploads angeschaut zu haben, aber ganz generell:

Es ist ein Unterschied, ob du z.B. im Erdgeschoss wohnst oder im "Sandwich" wo unter und ober dir vielleicht deutlich mehr geheizt wird.
Wer ganztägig beruflich ausser Haus ist, braucht weniger Heizung als die pflegebedürftige Rentnerin, die den meisten Teil des Tages daheim ist.
Mit Kind dreht man vielleicht die Heizung mehr auf und und und.

Ach ja, der Vermieter muss NICHT den günstigsten Anbieter wählen und die Mieter haben darauf weder Einflussmöglichkeit noch sonst wie Anrecht.

Wenn also eine Einheit z.B. 25 Cent kostet, es aber andere mit 20 Cent gibt, dann haben die Mieter das Nachsehen!
Ach ja und die Region, in der du lebst, kann auch teurer sein als andere in D. (Ist ja bei Stromkosten nicht anders, dass es z.t. regional ERHEBLICHE Unterschied gibt!)


Da stimme ich dir zu. Lebe in einer EG-Wohnung (unter mir Tiefgarage). Außenwand habe ich aber nur eine.

Ich bin ganztägig außer Haus, drehe aber nicht ständig die Heizung hoch und runter. Ich heize also so, dass ich eine "Wohlfühltemperatur" von 22 Grad erreiche. Meiner Meinung nach nicht zu doll hoch geheizt aber auch nicht extrem sparsam. Aber man soll sich ja auch wohlfühlen. Würde Geld keine Rolle spielen, würde ich bestimmt noch 1-2 Grad höher heizen. :grins:

Fernwärme gibt es hier in der Region nur einen Anbieter, d.h. alle in der Umgebung müssen diesen nehmen.

Laut Preisblatt des Anbieters liegt der Brutto-Arbeitspreis bei 15,65 ct/kWh und der Jahres-Grundpreis (brutto) bei 30,86 €/kW. Vielleicht kann hier ein anderer Nutzer mit Fernwärme eine Einschätzung geben, wie's anderswo ist. Ob der Preis "gut" oder "schlecht" ist.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
Moin.
Gut wenn du ista Abrechnung postest.


Moin
Anbei die einzelnen Seiten der Abrechnung:

https://ibb.co/0yDJPVKh

https://ibb.co/d4yHbfqc

https://ibb.co/N2VckRJL

https://ibb.co/WvK28Sjg

https://ibb.co/8Dt9RpRM

Bei dieser Seite verstehe ich z.B. auch nicht, warum bei "Ihr Verbrauch für Heizung und Warmwasser" aufeinmal 5.326 kWh (grün markiert) stehen. Wo wird dieser Wert hergenommen? Auf der zweiten Seite der Abrechnung wird ja von 3.093 kWh ("Ihre Einheiten") gesprochen ?? (s. dort wo pink markiert ist).

https://ibb.co/NgstxPPC

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#27
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Der Zähler Nr 689598352 ist dein (Funk) Wohnungs Wärmemengenzähler für Heizung und Warmwassererwärmung.
Sitzt vermutlich im Flur unten in einem Kasten oder evtl. vor der Wohnungstür in einem Kasten.
Der Wert 5336 kWh sind die 100% von denen 3093 kWh die 70% sind.
Stimmt aber nur in der Summe weil dü im Verhältnis zu den m² nicht genau 70/30 erreicht hast. So soll es ja auch sein, zum sparen anregen. Ich hatte ja schon geschrieben: die Kosten gehen auf 70/30 nicht die kWH / m².
Es werden 5% Stromkosten pauschal bei Heizung berechnet, weil kein extra Stromzähler, also müssen diese 5% beim Allgemeinstrom abgezogen werden.


-- Editiert von User am 17. Oktober 2025 09:07

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#28
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
Der Zähler Nr 689598352 ist dein (Funk) Wohnungs Wärmemengenzähler für Heizung und Warmwassererwärmung.
Sitzt vermutlich im Flur unten in einem Kasten oder evtl. vor der Wohnungstür in einem Kasten.
Der Wert 5336 kWh sind die 100% von denen 3093 kWh die 70% sind.
Stimmt aber nur in der Summe weil dü im Verhältnis zu den m² nicht genau 70/30 erreicht hast. So soll es ja auch sein, zum sparen anregen. Ich hatte ja schon geschrieben: die Kosten gehen auf 70/30 nicht die kWH / m².


Der Wert 3.093 kWh ist aber der Wert, den ich meinem Zähler entnehmen kann (bzw. eben die Differenz zwischen 31.12.2023 und 31.12.2024). Den Wert 5.336 kWh kann ich nirgends ablesen/herleiten (und auch nirgends prüfen).

Und wenn 100 % 5.336 kWh entsprechen, dann entsprechen aber 3.093 kWh nicht 70 %.
70 % von 5.336 kWh wären 3.735 kWh.

Also das verstehe ich nicht. Es muss doch einen Zähler geben, an dem ich meinen Gesamtverbrauch ablesen kann. Ich muss die Werte, die mir da in Rechnung gestellt werden, irgendwo ablesen und nachprüfen können. Auf den Wert von 5.336 kWh komme ich nicht.

Und ja, die Kosten werden 70/30 aufgeteilt. Aber bei der Aufteilung wird ja auch die Gesamtfläche der Liegenschaft hergekommen also ergo ja auch die Gesamtmenge kWh die ich verbraucht habe, also 3.093 kWh. Woher dann die 5.336 kWh?


Zitat (von Mausheister):
Es werden 5% Stromkosten pauschal bei Heizung berechnet, weil kein extra Stromzähler, also müssen diese 5% beim Allgemeinstrom abgezogen werden.

Sorry, aber das check ich immer noch nicht? :???: :grins: Wie beim Allgemeinstrom abgezogen?
Für Strom allgemein also Hausstrom gibt es nochmal einen extra Posten in Höhe von 1.050,00 € (aufgelistet auf separater Abrechnung) für's ganze Haus, also für die Beleuchtung des Gangs usw. Oder was meinst du damit?

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#29
 Von 
guest-12318.10.2025 05:20:07
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von michi_maus):
Sorry, aber das check ich immer noch nicht? Wie beim Allgemeinstrom abgezogen?
Für Strom allgemein also Hausstrom gibt es nochmal einen extra Posten in Höhe von 1.050,00 € (aufgelistet auf separater Abrechnung) für's ganze Haus, also für die Beleuchtung des Gangs usw. Oder was meinst du damit?

Ja, genau hier müssen die 5% abgezogen sein.
Zitat (von michi_maus):
Also das verstehe ich nicht. Es muss doch einen Zähler geben, an dem ich meinen Gesamtverbrauch ablesen kann. Ich muss die Werte, die mir da in Rechnung gestellt werden, irgendwo ablesen und nachprüfen können. Auf den Wert von 5.336 kWh komme ich nicht.

Den Zähler nicht gefunden?
Flur, Treppenhaus, Keller ?

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#30
 Von 
michi_maus
Status:
Beginner
(50 Beiträge, 1x hilfreich)

Zitat (von Mausheister):
Ja, genau hier müssen die 5% abgezogen sein.


Okay aber wieso? :???:


Zitat (von Mausheister):
Den Zähler nicht gefunden?
Flur, Treppenhaus, Keller ?


Doch, in meiner Abstellkammer sind alle Zähler meiner Wohnung. Ein Kaltwasserzähler und eben der Zähler der Ista für Heizung (Modell ultego smart 3). Und von diesem kann ich eben den Wert 3.093 kWh entnehmen. Den Wert 5.336 kWh aber nicht.


Danke dir & LG

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