Hohe Nebenkostennachzahlung durch Ölverbrauch

7. August 2003 Thema abonnieren
 Von 
BM
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Hohe Nebenkostennachzahlung durch Ölverbrauch

Hallo,

folgender Sachverhalt:

Wir zogen zum 01.01.2002 in ein EFH mit Ölheizung. Für die Beschaffung des Heizöls waren wir selbst zuständig. Anfangsstand war gem. Übergabeprotokoll 1.800 Liter (was wir aber nicht genau nachkontollieren konnten). Wir hatten im April/2002 2.000 Liter Heizöl geordert und im April/2003 nochmal 1.000 Liter, da die Ölheizung noch in diesem Jahr gegen eine Gasheizung ausgetauscht werden soll. Nun sind wir zum 30.06.2003, also nach 1,5 Jahren, aus diesem Haus ausgezogen. Nach der nun vorliegenden, abschliessenden, Nebenkostenabrechnung (Zeitraum: 01.01.02-30.06.03) sollen wir rund 600 Euro nachzahlen, da lt. Vermieter der Endstand rd. 200 Liter beträgt und er die 1.600 Liter bezahlt haben möchte. Derzeit wird auch die Ölheizung ausgetauscht, von daher hätte es auch gar keinen Sinn gemacht die Ölheizung auf den alten Stand zu betanken. Zusammengefasst machen mich folgende Punkte stutzig:

1. Bezweifle ich inzwischen den Anfangsstand von 1.800 Liter.
2. Bezweifle ich den Endstand von 200 Liter, da wir demnach im Zeitraum 04/2003 - 06/2003 sage und schreibe 800 Liter verbraucht hätten, nachdem wir im Jahr zuvor mit 2.000 Liter ein ganzes Jahr gut auskamen.

Sieht hier jemand eine relistische Möglichkeit die Nebenkostenabrechnung und damit die geforderte Nachzahlung anzufechten?

Vielen Dank und Grüsse
BM

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Bernd70
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 4x hilfreich)

strittig sind ja wohl die 1800 liter, die jetzt keiner mehr überprüfen kann. Im Übergabeprotokoll haben Sie den Öl-Stand ja akzeptiert, wenn jetzt noch 200liter (nachmessen!) drin sind müssen sie die Differenz bezahlen. Sie könnten aber die Heizkostenabrechnung durch einen Gutachter überprüfen lassen, habe im Internet dazu mal eine Seite entdeckt: www.dekron.de aber ob es was bringt weiss ich nicht

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