Kaution - gesamte Kautionsbetrag innerhalb von 3 Monatsraten zu zahlen

16. Juni 2005 Thema abonnieren
 Von 
Nindjo2k
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)
Kaution - gesamte Kautionsbetrag innerhalb von 3 Monatsraten zu zahlen

Hallo,
habe einen Mieter der die Kaution für die Wohnung die ich ihm vermiete nicht zahlen kann!(ist arbeitslos geworden).Habe mit ihm dann vereinbart die Kaution in Raten zu zahlen.Dies kann er aber leider auch nicht! Nun sagt er aber dass er wohl die Kaution nicht zahlen brauche weil ihm ja beim Mietgespräch ganz zu Anfang nicht mitgeteilt (mündlich) worden ist das er eine zu zahlen hat! Im Mietvertrag steht aber der gesamte Kautionsbetrag mit dem Hinweis diesen innerhalb von 3 Monatsraten zu zahlen und die erste Rate mit der ersten Miete fällig ist (Rate hat er ja natürlich nicht bezahlt,Miete zahlt ja das Arbeitsamt)

was zählt denn nun? das schriftliche oder hat er recht das mit dem "mündliches"
danke

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fix
Status:
Praktikant
(977 Beiträge, 334x hilfreich)

Die Pflicht zur Stellung einer Kaution (in drei Monatsraten) ergibt sich bereits aus dem Mietvertrag. Darauf muß der Vermieter nicht noch extra mündlich hinweisen.

Etwas anderes wäre es lediglich, wenn der Vermieter mündlich ausdrücklich auf die Stellung einer Kaution verzichtet hätte, was dann in der Tat im Widerspruch zum Mietvertrag stünde. Das ist hier aber offenbar nicht gemeint.

Interessant würde es auch, wenn der Vermieter die Kaution tatsächlich für längere Zeit nicht einfordert. Darin könnte man uU einen schlüssigen Verzicht auf die Kautionsstellung sehen.

Die Nichtbezahlung einer vereinbarten Kaution ist ein Vertragsverstoß und kann damit ein Grund zu einer ordentlichen Kündigung sein (nach Abmahnung, die man schriftlich vornehmen sollte).

-- Editiert von fix am 16.06.2005 12:34:19

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#2
 Von 
Knuba
Status:
Praktikant
(847 Beiträge, 211x hilfreich)

Es stimmt, dass das Amt heute keine Kautionen mehr bezahlt. Die Frage ist dann, ob er in seine vorherige Wohnung vor seiner Arbeitslosigkeit eingezogen ist. Wenn ja, dann gab es eine Kaution und er hat sie verprasselt oder abgewohnt.

Da seine Miete vom Amt bezahlt wird, würde ich versuchen herauszufinden, wer sein Sachbearbeiter ist und ihn mal anrufen. Das Amt gibt nämlich die Kaution auf Darlehnsbasis. Das bedeutet, dass er die Kaution vom Amt bekommen kann, sie aber in monatlichen Raten ans Amt zurückbezahlen muss.

Wie gesagt, rufe seinen Sachbearbeiter, der Deine Wohnung und die verlangte Miete ja genehmigen musste und sage ihm das. Mache ihm auch klar, dass bei nicht gezahlter Kaution, der Mieter gegen den Vertrag verstoßt. Nur eins darfst Du nicht vergessen, oft juckt es die Ämter nicht. Es gibt sogar Sachbearbeiter, die überhöhte Mieten mindern und dem Arbeitslosen raten, die gekürzte Miete zu bezahlen und auf die Räumungsklage zu warten. Immerhin, was willst Du bei einem Arbeitslosen noch holen? Erkundige Dich auch, ob das Amt gegebenfalls noch eine Kautionsbürgschaft anbietet.

Viel Glück!

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#3
 Von 
Nindjo2k
Status:
Frischling
(24 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Dank für die hilfreichen Tipps und Ratschläge!

Bin nun um einiges schlauer!

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Thomasovic
Status:
Praktikant
(760 Beiträge, 172x hilfreich)

Hallo,

bei dem Kameraden würde ich mir evtl. überlegen ob Sie da nicht irgendwie aus dem Vetrag wieder rauskommen ( z.B. weil er die vertragliche Kaution nicht vor dem vereinbarten Einzugstermin bezahlen kann ).und lieber an jemand anderen vermieten wenn es möglich ist.
Ich diskriminiere niemanden weil er arbeitslos wird aber wenn es schon so anfängt bevor er überhaupt eingezogen ist würde ich mir Gedanken machen.

Gruss,
Tom

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"ego lavo meum manus endo innocentia"

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#5
 Von 
lucia1987
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 60x hilfreich)

Also ich hab mal neh farge wenn das arbeitsamt einmal die kaution bezahlt hat bezahlt es sie nochmal?

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