Langfristiger Heizungstotal Ausfall - wer zahlt die Stromkosten für Heizlüfter

24. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
50181Calle
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Langfristiger Heizungstotal Ausfall - wer zahlt die Stromkosten für Heizlüfter

Hallo!
Wir wohnen in einem Einfamilienhaus aus den 50er Jahren zur Miete. Das Haus wird mit einer Warmluftheizung mit einem Öl-Heizeinsatz beheizt. Im Erdgeschoss des Hauses befindet sich ein Kachelofen mit Brenner, von dem aus die erwärmte Luft durch Kanäle in die einzelnen Zimmer geleitet wird.
Das Heizöl bestellen und bezahlen wir immer selbst. Der Tank ist aktuell randvoll, da wir im Sommer zu einigermaßen günstigen Preisen zugeschlagen haben. Nur können wir das Öl gar nicht nutzen, denn:
Vor 2 Wochen ist die Heizung nun ausgefallen. Einige Besuche von Installateuren und Technikern später hat sich nun herausgestellt, dass sich im Inneren des Kachelofens Schamott -Steine gelöst haben, wodurch der weitere Betrieb ein großes Sicherheitsrisiko darstellt. Wir haben also im ganzen Haus keine Heizung. Es muss nun ein Kaminbauer gefunden werden, der Zeit und das nötige Material hat, und selbst dann wird der Ausfall mehrere Wochen dauern, bedingt durch Abriss, Wieder-Aufbau und Trocknungszeiten.
Unser Vermieter hat uns nun 3 Ölradiatoren zur Verfügung gestellt, mit denen wir im Wohnzimmer mit Ach und Krach 17 Grad erreichen. Kinderzimmer und Bad lassen sich recht angenehm beheizen, da es sich natürlich um kleinere Räume handelt.
Wir haben damit in den vergangenen Tagen bereits rund 20 Euro an Stromkosten verursacht, um den genauen Verbrauch beurteilen zu können, haben wir die Radiatoren an smarte Steckdosen angeschlossen, die per App den Stromverbrauch anzeigen.
Mir wird wirklich Angst und Bange, wenn ich an die kommende Stromrechnung denke. Wer zahlt denn nun die Stromkosten für die Heizgeräte?
Und weiß möglicherweise jemand, wie es dann im nächsten Abrechnungsjahr mit unserem Stromabschlag aussieht? Durch eine zu erwartende hohe Nachzahlung wird ja dann automatisch der Abschlag erhöht...
Viele frische Grüße!

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118366 Beiträge, 39561x hilfreich)

Zitat (von 50181Calle):
Wer zahlt denn nun die Stromkosten für die Heizgeräte?

Ihr - wer sonst?



Zitat (von 50181Calle):
Und weiß möglicherweise jemand, wie es dann im nächsten Abrechnungsjahr mit unserem Stromabschlag aussieht?

Der wird entsprechend angepasst, es sei denn
A) man weist dem Lieferanten nach, das ein Besonderheit vorlag und der Lieferant akzeptiert das
B) man wechselt den Lieferanten


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31462 Beiträge, 5565x hilfreich)

Zitat (von 50181Calle):
Unser Vermieter hat uns nun 3 Ölradiatoren zur Verfügung gestellt,
Dem ist also das Problem bekannt. Man hat evtl. sogar vereinbart, dass er die Kosten trägt?
Zitat (von 50181Calle):
haben wir die Radiatoren an smarte Steckdosen angeschlossen, die per App den Stromverbrauch anzeigen.
Dann kann man gut dokumentieren und mit dem Vermieter die Erstattung von x€ vereinbaren.
Zitat (von 50181Calle):
Durch eine zu erwartende hohe Nachzahlung
Man könnte dem Versorger erklären, wie/warum die 1x-Nachzahlung entstand. Dann entfällt der Automatismus des höheren Abschlags.
Möglich wäre auch eine Mietminderung, weil die Wohnräume über x Wochen (nachgewiesen) weniger als übliche °C hatten und der Raum mit dem Ofen unbewohnbar war in der Zeit der Reparatur.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

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