Wir haben einen separaten Mietvertrag für eine 0815 Garage. Für diese zahlen wir 55 €/Monat.
Diese Miete wurde nun auf 70€ erhöht.
Zitat:...Garage ist nicht mehr marktüblich. Daher erhöhen wir den Mietpreis auf eine für vergleichbare Objekte angesetzte Miethöhe....Dies geschieht auch, um weiterhin eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung gewährleisten zu können...
Online finde ich dazu folgendes:
Die ortsübliche Miete für eine Garage in... liegt im Jahr 2026 typischerweise im Bereich von 70 € bis 100 € pro Monat. Die Preise variieren je nach Lage, Bauweise und Verfügbarkeit in der Gemeinde.
Bei uns handelt es sich aber um eine normale Beton Garage für außen. Mehrere rechteckige Blöcke nebeneinander, nah am Wohnhaus.
Das Problem hier:
Es mag zwar im Mietspiegel passen, doch diese Garagen sind alles andere als vergleichbar mit anderen Objekten. Sie sind runtergekommen und gelten eher als "assi". Einige von ihnen besitzen nicht mal ein Schloss. Da ist der Henkel improvisiert. Andere lassen sich nicht abschließen, obwohl ein Schlüsselloch angebracht ist. Keiner hat einen Schlüssel dafür. Sie knirschen, die Federn sind defekt und die Tore müssen teils mit viel Kraft hochgehieft werden. An vielen Seiten sind bereits Risse zu sehen und die Regenrinnen wurden seit über letztes Jahr das erste mal in 10 Jahren gereinigt. Von ordnungsgemäßer Bewirtschaftung sind diese Blöcke weit entfernt. Daher war die Miete auch immer gering. Man wusste wie runtergekommen sie sind.
Nun zu meinen Fragen:
1. Dürfen sie die Miete so hoch ansetzen, obwohl die Objekte alles andere als "ortsüblich" sind?
2. Müssen sie Reparaturen erfüllen, OHNE die Miete unter dem Deckmantel "Modernisierung" NOCH MAL zu erhöhen? Es wäre schließlich keine Modernisierung, sondern Instandhaltung.
3. Was kann ich dagegen tun? Was würdet ihr empfehlen?