Mieterhöhung - Miete zweimal innerhalb von drei Jahren erhöht

6. November 2009 Thema abonnieren
 Von 
kahili
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)
Mieterhöhung - Miete zweimal innerhalb von drei Jahren erhöht

Hallo,

mein Vermieter, die Nassauische Heimstätte, hat 2007 die Miete um 40 Euro erhöht und möchte jetzt zum 1.1.2010 die Miete nochmal um 50 Euro erhöhen. Es geht da um die Ortsübliche Vergleichsmiete. Ist das zulässig??

Danke im voraus

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54 Antworten
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#1
 Von 
LEGION
Status:
Praktikant
(610 Beiträge, 64x hilfreich)

quote:
Es geht da um die Ortsübliche Vergleichsmiete


Und wie hoch ist die ?



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#2
 Von 
Die_Schulz
Status:
Praktikant
(935 Beiträge, 318x hilfreich)

quote:
Ist das zulässig?


Es wäre jedenfalls schon nicht deswegen unzulässig, weil zwischen den beiden Mieterhöhungen zu wenig Zeit gelegen hätte.

Wie LEGION schon sagt, hängt eine vollständige Prüfung auch an der Frage, wie hoch die prozentuale Erhöhung ist und wie hoch die Miete im Vergleich zur ortsüblichen Vergleichsmiete wäre.



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#3
 Von 
Spreeperle
Status:
Praktikant
(573 Beiträge, 167x hilfreich)

In kurzen, knappen Worten: Sofern keine Staffel-, Fest- oder Indexmiete vereinbart wurde und es sich nicht um Wohnraum im Sozialen Wohnungsbau handelt, darf der Vermieter dem Mieter ein Mieterhöhungsverlangen überreichen, sofern sich die Miete innerhalb der letzten 15 Monate nicht geändert hat. Die Kappung (maximale Mieterhöhung) darf sowohl 20 % als auch die ortsübliche Miete nicht überschreiten. Der Mieter hat nach Zugang des Erhöhungsverlangens eine angemessene Prüffrist. Eine einseitige Erhöhung der Miete durch den Vermieter ist nicht möglich, sondern der Mieter muß zustimmen.
Verweigert der Mieter die Zustimmung, so kann der Vermieter auf Erteilung der Zustimmung klagen.
Meine Empfehlung wäre daher, daß Sie sich anhand des aktuellen Mietenspiegels, den es auch bei Ihnen gibt, sachkundig machen, wie hoch die Mieten in vergleichbaren Wohnungen sind.

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-- Editiert am 06.11.2009 16:25

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#4
 Von 
kahili
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Also, die Grundmiete betrug 298,31 + 141,00 Betriebskosten bei 75,15 m². Ab Januar dann 348,31.
Der Quadratmeterpreis in der Vergleichswohnung liegt bei 5,25 Euro. Bei mir nach der Erhöhung dann 4,64. Ich weiß, das ist immer noch günstig, aber gleich 50 Euro komplett. Das könnte man auch auf 2 Jahre staffeln, oder?
Dann kann ich wohl davon ausgehen, das die Miete in 3 Jahren wieder steigt.

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#5
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#6
 Von 
guest-12307.01.2010 12:19:01
Status:
Praktikant
(764 Beiträge, 113x hilfreich)

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#7
 Von 
guest-12311.06.2010 13:11:34
Status:
Lehrling
(1365 Beiträge, 114x hilfreich)

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#8
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#9
 Von 
LEGION
Status:
Praktikant
(610 Beiträge, 64x hilfreich)

quote:
über die sich meine Mandanten freuen


bis ihnen das Haus unter dem Arsch zusammenfällt.



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#10
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#11
 Von 
LEGION
Status:
Praktikant
(610 Beiträge, 64x hilfreich)

Selbst das ist noch zu wenig.



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#12
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#13
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9575 Beiträge, 2359x hilfreich)

Ein Anwalt der es offensichtlich nötig hat, hier mit irgendwelchen geschichten zu prahlen, ist von vorne herein suspekt.

Und ohne die genauen umstände der jeweiligen Verfahren zu kennen, lässt sich auch nichts dazu sagen.



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"justice"

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#14
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#15
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9575 Beiträge, 2359x hilfreich)

Warum ???

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"justice"

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#16
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#17
 Von 
guest-12316.11.2009 09:23:59
Status:
Schüler
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#18
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
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#19
 Von 
LEGION
Status:
Praktikant
(610 Beiträge, 64x hilfreich)

Hat er doch.

Bernie, m.E. näherst Du Dich den Dingen von der falschen Seite.

Naturgemäß ist der Anwalt die Hure, für die nur das Glück des augenblicklichen Freiers zählt. Ich habe auch schon an der Abwehr eigentlich gerechtfertigter Mieterhöhungen oder dergleichen mitgewirkt. Da kommt es nur darauf an, "für wen Dein Herz ist" (welcher Film ?).
Hinzu kommt natürlich sportlicher Ehrgeiz. Einen Unschuldigen freizubekommen gilt ja wohl als Minimum. Einen definitv Schuldigen rauszuhauen ist dann eher die Königsklasse.
Wenn Du also die Meinung vertrittst, daß die Mieterhöhungen schon objektiv nicht gerechtfertigt waren, schmälerst Du damit nur Deine eigene Leistung.



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#20
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
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#21
 Von 
guest-12307.01.2010 12:19:01
Status:
Praktikant
(764 Beiträge, 113x hilfreich)

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0x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
guest-12311.06.2010 13:11:34
Status:
Lehrling
(1365 Beiträge, 114x hilfreich)

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#23
 Von 
guest-12307.01.2010 12:19:01
Status:
Praktikant
(764 Beiträge, 113x hilfreich)

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#24
 Von 
guest-12311.06.2010 13:11:34
Status:
Lehrling
(1365 Beiträge, 114x hilfreich)

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0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#26
 Von 
kahili
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die vielen Antworten, ich gehe dann am Montag mal auf´s Wohnungsamt.

Gruß

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#27
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#28
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9575 Beiträge, 2359x hilfreich)

*lach* faszienerend, was so alles über einen geredet wird, wenn man offline ist... :grins:




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"justice"

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#29
 Von 
guest-12316.11.2009 09:22:40
Status:
Schüler
(277 Beiträge, 90x hilfreich)

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#30
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9575 Beiträge, 2359x hilfreich)

Ich bleibe aber trotzdem bei dem, was ich heute morgen gesagt habe. Ein Anwalt ist ein Organ der Rechtspflege und dementsprechend hat er sich zu verhalten. Und Anwälte, die sich wie der wilde watz aufführen, schaden der Seriösit des Berufsstands.

Das gilt nicht nur dann, wenn der Anwalt offen zum Rechtsbruch aufruft oder verfassungsfeindlichen Ideologien nachhängt, sondern das gilt bereits dann, wenn er prahlerisch große Töne spukt. Das ist dem Berufsstand schlichtweg nicht angemessen und insoweit ein Verstoß gegen § 43 Satz 2 BRAO .

Eigentlich schlimm genug, dass man für eigentlich selbstverständliche Verhaltensweisen Vorschriften braucht, aber RA Müller beweist, dass die Vorschrift nötig ist.



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"justice"



-- Editiert am 07.11.2009 20:57

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