Mieterhöhung bei Pauschal- bzw. Inklusivmiete

17. Februar 2024 Thema abonnieren
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)
Mieterhöhung bei Pauschal- bzw. Inklusivmiete

Hallo, ich habe Mitte Januar schriftlich eine Mieterhöhung seitens des Vermieters mitgeteilt bekommen. Die Mieterhöhung soll zum 01. März aufgrund gestiegener Unterhaltskosten um ca. 8 Prozent stattfinden der ich bis zu diesem Datum zustimmen soll. Bis jetzt gab es keine Mieterhöhung. Der Vermieter hat das Haus zum Jahreswechsel 2021/2022 übernommen. Es handelt sich um eine Inklusivmiete. Was soll ich jetzt machen? Nicht reagieren wegen Formfehler/Fristen usw.?

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29 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Sicher, dass es eine Mieterhöhung und nicht eine Anhebung der NK-Vorauszahlung ist?

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#2
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, ich bezahle eine Pauschalmiete mit dem alle Kosten abgegolten sind. D.h. auch Neben- und Betriebskosten, Strom, Heizung. Eigene Verbrauchszähler existieren nicht.

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#3
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
o, ich bezahle eine Pauschalmiete mit dem alle Kosten abgegolten sind. D.h. auch Neben- und Betriebskosten, Strom, Heizung.


Eigentlich ist das rechtlich nicht möglich, spätestens bei den Heizkosten ist der Vermieter verpflichtet eine Abrechnug zu erteilen.

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#4
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Ausgehend von einem normalen Mietverhältnis (Wohnung):

Rechne für dich aus, was günstiger ist. Spätestens bei Nichtzahlung wird der VM sich einen Anwalt nehmen, der wird dich dann im ungünstigsten Fall auf Zustimmung zur Exklusion der Heizkosten verklagen, das wird er gewinnen, und wenn es ein guter Anwalt ist, dann hämmert er noch die Mieterhöhung mit anschließender Klage bei Nichtzustimmung, hinterher. Mal abgesehen von den ganzen Kosten (Anwalt/Gericht), rechne durch, was für dich die günstigere Lösung ist. Ohne Kenntnis der Mietesache, 8 % halte ich jetzt erst mal für akzeptabel.

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#5
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja, ich hatte das inzwischen auch schon erfahren. Heizkostenverordnung, oder? Im ganzen Haus, bis auf eine Wohnung gibt es keine eigenständigen Zähler. Was mache ich denn jetzt? Es gibt nämlich noch ganz viele andere Dinge, die eine Mietminderung rechtfertigen würden.
Kann ich mich entspannt zurücklehnen, und nichts tun? Ist nicht die Frist auch viel zu kurz? Tausend Fragen.

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#6
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
Kann ich mich entspannt zurücklehnen, und nichts tun? I


Woher sollen wir das wissen? Deine Entscheidung.

Zitat (von Spoken):
Im ganzen Haus, bis auf eine Wohnung gibt es keine eigenständigen Zähler.


Zähler für was? Was hat das mit deiner Frage zu tun?

Zitat (von Spoken):
Es gibt nämlich noch ganz viele andere Dinge, die eine Mietminderung rechtfertigen würden.


Und was hat das mit deiner ursprünglichen Frage zu tun?

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#7
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Zustimmung zur Exklusion der Heizkosten? Hört sich ja gefährlich an. Ich habe doch nichts falsch gemacht. Es handelt sich um eine möblierte und vollständig eingerichtete Wohnung. Der Vermieter kassiert bei allen anderen auch eine Pauschalmiete.

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#8
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
Zustimmung zur Exklusion der Heizkosten?


Exklusion der Heizkosten heißt, dass diese von dem Pauschalmietbetrag "abgekoppelt" werden und separat zu sehen sind, und somit auch abgerechnet werden können.

Zitat (von Spoken):
Der Vermieter kassiert bei allen anderen auch eine Pauschalmiete.


Dadurch wird es ja nicht besser oder richtiger.

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#9
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich verstehe dass doch auch. Aber ich verstoße doch nicht gegen entsprechende Verordnungen.
Meine Ausgangfrage war eigentlich auch
1) Muss die Mieterhöhung nicht grundsätzlich drei Monate vorher ankündigt werden? Zustellung Mitte Januar, Mieterhöhung ab März?
2) Reicht eine pauschale Aussage: wegen "gestiegener Unterhaltskosten" aus? Handelt es sich eigentlich um eine klassische Mieterhöhung? Müssen dabei nicht auch ortsübliche Miete, Mietspiegel berücksichtigt werden? Ist meine Mieterhöhung überhaupt zustimmungspflichtig?

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#10
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
Aber ich verstoße doch nicht gegen entsprechende Verordnungen


Natürlich tust du das, und den VM auch.

Zitat (von Spoken):
1) Muss die Mieterhöhung nicht grundsätzlich drei Monate vorher ankündigt werden? Zustellung Mitte Januar, Mieterhöhung ab März?


558 b BGB:
Soweit der Mieter der Mieterhöhung zustimmt, schuldet er die erhöhte Miete mit Beginn des dritten Kalendermonats nach dem Zugang des Erhöhungsverlangens.

Kommt auf den Zugang des Schriftstücks an.

Zitat (von Spoken):
2) Reicht eine pauschale Aussage: wegen "gestiegener Unterhaltskosten" aus?


Definitiv nicht!

Ich rate dir trotzdem mal durchzurechnen, was für dich mehr Sinn macht und wirtschaftlicher ist.

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#11
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32978 Beiträge, 5764x hilfreich)

Vielleicht hilft wie so oft auch hier--- der Wortlaut des Schreibens---? und das genaue Eingangsdatum bei dir.

Zitat (von Spoken):
Es handelt sich um eine möblierte und vollständig eingerichtete Wohnung. Der Vermieter kassiert bei allen anderen auch eine Pauschalmiete.
Ist das ein Wohnheim?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#12
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Nein, es ist kein Wohnheim. Ein Mehrfamilienhaus, insgesamt 5 Parteien. Der Vermieter bewohnt das Haus nicht selbst. Ich weiß immer noch nicht was ich dem Vermieter antworten soll. Den Zugang des Schreibens und den Wortlaut habe ich doch bereits im ersten Beitrag erwähnt.

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#13
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121978 Beiträge, 40085x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
Den Zugang des Schreibens und den Wortlaut habe ich doch bereits im ersten Beitrag erwähnt.

In den 7 Sätzen findet sich nur die Erwählung der Mieterhöhung und genau 0,0 Wortlaut.



Zitat (von Solan196):
der wird dich dann im ungünstigsten Fall auf Zustimmung zur Exklusion der Heizkosten verklagen, das wird er gewinnen

Mit einem guten Anwalt kann der Mieter das zu einem Pyrrhussieg werden lassen ...



Zitat (von Spoken):
Aber ich verstoße doch nicht gegen entsprechende Verordnungen.

Richtig, das macht nur der Vermieter.



Zitat (von Spoken):
Ich weiß immer noch nicht was ich dem Vermieter antworten soll

Das muss man selber entscheiden.
Mit "ja" oder "nein" ist die Auswahl ja nicht so komplex


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#14
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Mit einem guten Anwalt kann der Mieter das zu einem Pyrrhussieg werden lassen ...


Käme auf die Kalkulation des VM an. Bei den von uns durchgeführten Exklusionen war es kein Pyrrhussieg, eher ausgleichende Gerichtigkeit.

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#15
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121978 Beiträge, 40085x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Bei den von uns durchgeführten Exklusionen war es kein Pyrrhussieg, eher ausgleichende Gerichtigkeit.

Kommt halt auf die Anwälte an.

Mir ist en Fall bekannt, wo die Klage auf Abrechnung erfolgreich war, Nachzahlungen aber wegen Rechtsmissbräuchlichkeit untersagt wurde.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Mir ist en Fall bekannt,


Da kann ich mit den mir bekannten erfolgreichen 30 Fällen gegenhalten, keine der nach der Exklusion erstellten Abrechnungen wurden für rechtsmissbräulich befunden.

-- Editiert von User am 18. Februar 2024 22:02

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#17
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich habe noch eine Frage bezüglich der Zustimmungsfristen.
Das Schreiben ist Mitte Januar zugegangen. Ich soll bis zum 01.03 zustimmen. Die Mieterhöhung soll ab dem 01.03 gelten. Bisher gab es keine Mieterhöhung. Im Netz finde ich unterschiedliche Informationen zwischen zwei Monate und drei Monate.

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#18
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6508 Beiträge, 2324x hilfreich)

Zitat:
Die Mieterhöhung soll zum 01. März aufgrund gestiegener Unterhaltskosten um ca. 8 Prozent stattfinden d

Ist das etwa eine mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnung und die Kostensteigerung ist mit einer Wirtschaftslichkeitsberechnung begründet ?

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

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#19
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32978 Beiträge, 5764x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
Im Netz finde ich unterschiedliche Informationen zwischen zwei Monate und drei Monate.
Findet sich dort auch, für welche Fälle 2 Monate gelten könnten?

Zitat (von Spoken):
Den Zugang des Schreibens und den Wortlaut habe ich doch bereits im ersten Beitrag erwähnt.
Nö, nur so ungefähr... das ist kein Wortlaut.

Meine Empfehlung:
Zahl im März nicht 8% mehr, sondern warte, was dein Vermieter dir---mitteilt---, hoffentlich mit Wortlaut.
Kündigung käme mE noch nicht in Frage. Und ob er gleich zum Anwalt rennt, bezweifle ich mal (allein wegen des Wortlauts)
Zitat (von Spoken):
Ist meine Mieterhöhung überhaupt zustimmungspflichtig?
Du musst nicht zustimmen.
Hat dein Vermieter denn wenigstens auf dein Sonderkündigungsrecht nach §561 BGB hingewiesen? Findet sich das im üppigen Wortlaut des Schreibens?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#20
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, ihr habt ja jede menge Fragen.
Also: Der Wortlaut ist: aufgrund gestiegender Unterhaltskosten entschieden die Pauschalmiete zu erhöhen. Von Betrag x um y Euro auf Betrag z. Ich soll der Mieterhöhung bis 01.03. zustimmen. Angefügt separat eine Zustimmungserklärung auf Blatt 2. Mein Name ist dort falsch geschrieben. Dort steht sonst nichts weiteres: Ich erkläre hiermit die Miete mit Nebenkosten ab 01.03 zu zahlen. Keine weiteren Angaben. Ich habe mir den Mietvertrag noch einmal angeschaut. Dort sind keine Regelungen zu Nebenkostenerhöhungen getroffen.
Es handelt sich um regulären, privaten Wohnraum. Appartement.

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32978 Beiträge, 5764x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
aufgrund gestiegender Unterhaltskosten entschieden die Pauschalmiete zu erhöhen. Von Betrag x um y Euro auf Betrag z. Ich soll der Mieterhöhung bis 01.03. zustimmen.
Auf solch ein Mieterhöhungsverlangen würde ICH gar nicht reagieren. Das sind ja nicht mal vollständige Sätze. Unterhaltskosten sollen gestiegen sein? Welche und wann und um wieviel?

Der Vermieter könnte sich gern selbst mal schlau machen, wie er trotz Pauschalmietvertrag eine korrekte Mieterhöhung durchsetzen kann. Es gibt Stellen, die ihm das erklären können.

Und nochmal: Nein, du musst nicht auf diesem Extrablatt deine Zustimmung geben.
FALLS du dich doch entscheidest, die höhere Miete zu zahlen, genügt es, sie zu überweisen. Das wäre dann deine Zustimmung.



Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#22
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121978 Beiträge, 40085x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
aufgrund gestiegender Unterhaltskosten entschieden die Pauschalmiete zu erhöhen

Das ist kein Mieterhöhungsverlangen, das ist ein Bettelbrief.

Ich würde neigen ihn zu ignorieren.
Sollte er ohne Zustellnachweis zugegangen sein, würde ich auch erst man ahnungslos spielen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#23
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich bin gerade das Antwortschreiben am entwerfen, in dem ich weder zustimme noch widerspreche sondern ihr dem Vermieter die Gelegenheit gebe vorgerichtlich eine Einigung zu erzielen. Da werde ich dann im gleichen Zuge die ganzen Mängel mit aufführen. Ich glaube das wäre der goldene Mittelweg.
Wäre es klug den Vermieter gleich über seinen Verstoß gegen die Heizkostenverordnung (Inklusivmiete, keine verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizkosten ) aufzuklären oder wäre das ein Eigentor?

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#24
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
Ich bin gerade das Antwortschreiben am entwerfen


Lass es einfach.

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#25
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32978 Beiträge, 5764x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
Ich bin gerade das Antwortschreiben am entwerfen,
Warum willst du das tun? Dein Vermieter hat sowas nicht verlangt. Setz dich möglichst nicht mit seltsamen Entwürfen/Schreiben in die Nesseln. Alles, was du vorhast, kann zum Eigentor werden.

Mängel an der Mietsache sind eine *andere Baustelle*. Die haben nichts mit Mieterhöhung oder HeizkostenV zu tun.

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

Ihr habt Recht. Dabei fand ich das Schreiben nicht schlecht. Sogar sehr gut. Ich dachte ich haue da gleich mal vor dem Koffer um endgültig klare Verhältnisse zu schaffen. Damit dem Vermieter klar ist, auf was er sich da einlässt und ob ihm das wert ist. Dann hätte ich auch gleich die ganzen anderen Sachen ein einem Abwasch mit regeln können. Mir ist wirklich murmelig bei diesem Thema. Auch weil ich so unterschiedliche Informationen im Netz finde. Ich werde wohl besser noch einmal eine Nacht drüber schlafen. ;-) Vielen Dank. Auch wenn es hier keine qualifizierte Rechtsauskunft ist, so kann es doch helfen auf die richtige Schiene zu kommen.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4997 Beiträge, 594x hilfreich)

Zitat (von Spoken):
Damit dem Vermieter klar ist, auf was er sich da einlässt und ob ihm das wert ist.


Nun, sowas kommt meist als Bumerang zurückk und dann wirst du sehen, wo beim Frosch die Locken hängen. Egal, viel Erfolg.

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
guest-12304.03.2024 12:35:39
Status:
Frischling
(28 Beiträge, 0x hilfreich)

I did it. Ich habe dem Vermieter schriftlich geantwortet. In dem Schreiben habe ich dem Vermieter mitgeteilt, dass ich zunächst widerspreche noch zustimme und ihm angeboten das persönliche Gespräch mit mir zu suchen wo ich ihm ein Angebot machen werde. Dann habe ich ihn auf darauf verwiesen dass es um eine Inklusivmiete handelt in dem sind pauschal sämtliche (Miet-)Nebenkosten einschließlich Strom und Heizung (Wärme) und Möblierungszuschlag enthalten und endgültig abgegolten sind. Auf die Heizkostenverordnung bin ich nicht eingegangen. Dann habe ich darauf verwiesen dass es im Mietvertrag keine Aufschlüsselung darüber gibt wie sich die Gesamtmiete zusammensetzt. Es besteht somit Unklarheit wie hoch die Kaltmiete, die Betriebs- bzw. Nebenkosten und auch wie die Abnutzung der Möbelstücke veranschlagt ist. Zudem beinhaltet der Mietvertrag keine zusätzlichen Vereinbarungen die zur Erhöhung der Miete getroffen wurden. Ich habe dann auf den §558 BGB verwiesen. Gleichzeitig habe ich einige Mängel aufgezählt und eine Frist gesetzt. Mal sehen was zurückkommt . Der Ball liegt jetzt beim Vermieter.

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
Karl-Heinz1234
Status:
Beginner
(117 Beiträge, 46x hilfreich)

Zitat (von guest-12304.03.2024 12:35:39):
die Abnutzung der Möbelstücke veranschlagt ist.

Hallo
Soweit mir bekannt ist,sind bei einer möblierten Wohnung lockerere und leichtere Kündigungsfristen.
Gruß

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