Mieterhöhung nach Einbau Fussbodenheizung

21. Juli 2016 Thema abonnieren
 Von 
Anfrage Heizung
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Mieterhöhung nach Einbau Fussbodenheizung

Hallo, im Jahr 2012 habe ich ein EFH angemietet, im Exposé wurden 80 Euro Strom für die Wärmepumpenheizung angegeben. Diese Angabe war jedoch seitens des Vermieters geschönt, um Interessenten zu finden. Die tatsächlichen Kosten belaufen sich auf monatlich 150,00 Euro und Tendenz steigend. Nachdem im Jahr 2012 ein Verbrauch von 13.000,0 kWh (beheizbare Fläche ca. 200,00 m²) angefallen ist, habe ich meinem Vermieter erklärt, dass dies zu viel ist und das unmöglich ist, bei den steigenden Energiekosten zu bezahlen. Um auch meinen Vermieter zu "schonen" hatte ich vorgeschlagen, im Wohnzimmer einen wasserführenden Pelletskamin einzubauen. Der Anschluss an die vorhandenen Heizungsanlage wäre möglich gewesen und es hätte neben dem Kamin ein Außenrohr angebaut werden müssen. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt mit der Begründung, die Investitionskosten (Kamin, Außenrohr, Anschluss an die Heizungsanlage) wären zu hoch . Es wurde im Wohnzimmer, Büro, den drei Kinderzimmern und im Schlafzimmer Fußbodenheizung (Fußbodenheizung, Laminat verlegt) verbaut. Küche, Bad und Flur waren schon mit Fußbodenheizung. Mir wurde gesagt, dass dadurch Einsparungen von 20 % drin seinen und aufgrund der durchgeführten Baumaßnahme eine Mieterhöhung auferlegt. Der Verbrauch liegt aktuell bei 11.000,0 kWh. Was für mich immer noch deutlich zu hoch ist, was aber der Bauweise des Hauses geschuldet ist. Der Vermieter hat die Heizungsanlage komplett auf Fußbodenheizung umgerüstet, obwohl nur das Erd- und Obergeschoss wärmegedämmt ist. Die Kellerdecke ist nicht gedämmt, das Bad liegt im ungedämmten Keller, welcher Teilweise ebenerdig ist. Aufgrund der fehlenden Dämmungen, ist die Fußbodenheizung nach wie vor unwirtschaftlich. Ist der Einbau von Fußbodenheizung in eine bestehende Heizungsanlage mit Fußboden- und Flächenheizung eine Modernisierung?




2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
asd1971
Status:
Student
(2594 Beiträge, 997x hilfreich)

Wenn ihr schon so viele Probleme habt, dann zieht um. Das ist meist das beste. Sofern ich auch Zeit habt und nicht unter Zeitdruck seid.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Seb_Weniger
Status:
Lehrling
(1158 Beiträge, 663x hilfreich)

Zitat (von Anfrage Heizung):
Nachdem im Jahr 2012 ein Verbrauch von 13.000,0 kWh

Bei 200 qm² zu beizende Fläche sind 13000 kWh nicht zu viel!

Zitat (von Anfrage Heizung):
Der Verbrauch liegt aktuell bei 11.000,0 kWh

Das sind immerhin Einsparungen von über 15%.
Zudem war der Winter recht lang (bis Ende April) und recht frisch.

Sind Sie bei Ihrem Versorger im richtigen Tarif?
Manchmal soll es vorkommen, dass die Tarifierung falsch läuft und man nicht in einem - speziell vom Grundversorger angebotenen - Wärmepumpentarif ist.
Das wäre noch zu klären, um noch mehr Einsparpotenzial zu erzielen.

Zitat (von Anfrage Heizung):
Ist der Einbau von Fußbodenheizung in eine bestehende Heizungsanlage mit Fußboden- und Flächenheizung eine Modernisierung?

Klar. Die Modernisierung brachte ja erhebliches Einsparpotential beim Heizen.

Ich empfehle mich.

0x Hilfreiche Antwort

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