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Mieterhöhung ortsübliche Vergleichsmiete bei Pauschalmiete

11.7.2019 Thema abonnieren
 Von 
lax123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Mieterhöhung ortsübliche Vergleichsmiete bei Pauschalmiete

Hallo liebe Community,

ich habe folgeden Fall:
mein Vermieter hat mir soeben schriftlich mitgeteilt, dass er ab 01.10.19 eine Mietereröhung für meine Wohnung möchte. Er begründet es mit der ortsübliche Vergleichsmiete und rechnet dabei mit einer Nettokaltmiete von 350€ und den Quadratmeter meiner Wohnung 31m².
In meinem Mietvertrag steht lediglich eine Pauschalmiete von 440€. Dies beinhaltet Wasser, Heizkosten und Internet.

Auf welcher Grundlage kommt er zu der Annahme, dass die Nettokaltmiete 350 € ist?

Vielen Dank für eure Hilfe!

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(70561 Beiträge, 32268x hilfreich)

Zitat (von lax123):
Auf welcher Grundlage kommt er zu der Annahme, dass die Nettokaltmiete 350 € ist?

Eine gute frage die man dem Vermieter stellen sollte.



Im übrigen sollte man mal den Wortlaut des Schreibens hier einstellen, denn das Erhöhungsverlangen scheint mir irgendwie nicht ganz rechtskonform zu sein ...




Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
lax123
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort, ich werde den Vermieter demnächst fragen. Möchte nur vorher etwas Informationen einholen.

Er wird für den Mietpreis irgendwo auf einem Schmierzettel für sich aufgestellt haben
Nettokaltmiete + Nebenkostenpauschale = 440 € Pauschalmietpreis.
Wenn er mir jetzt auf Nachfrage seinen Schmierzettel mit dieser Aufschlüsselung vorlegt,
reicht es dann um auf der Basis mit der ortsüblichen Vergleichsmiete zu argumentieren und meine Miete zu erhöhen?

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#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(34925 Beiträge, 12505x hilfreich)

Nein, die ortsübliche Vergleichsmiete ist eine vergleichbare Pauschalmiete. Da Mietspiegel (fast?) nie Angaben zu Pauschalmieten enthalten, kann der Vermieter nur mit Vergleichswohnungen oder mit einem Gutachten argumentieren.

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#4
 Von 
cauchy
Status:
Senior-Partner
(6578 Beiträge, 3439x hilfreich)

Zitat (von hh):
Nein, die ortsübliche Vergleichsmiete ist eine vergleichbare Pauschalmiete. Da Mietspiegel (fast?) nie Angaben zu Pauschalmieten enthalten, kann der Vermieter nur mit Vergleichswohnungen oder mit einem Gutachten argumentieren.
Das sehe ich nicht ganz so eng. Der Vermieter könnte auch eine korrekte Betriebskostenabrechnung erstellen, so die aktuelle Nettomiete bestimmen und diese dann nach Mietspiegel anpassen.

Problematisch wäre es möglicherweise, wenn eine Veränderung der Betriebskostenpauschale nicht im Mietvertrag ermöglicht wird.

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