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Mietwagen bei Nichtantritt

24. März 2020 Thema abonnieren
 Von 
Piconique
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
Mietwagen bei Nichtantritt

Hallo Forum
Die Fakten:
1.Mietwagenbuchung zum 16.03.2020 für 12 Tage

2.Reisewarnung für Spanien und Grenzschließung folgend.

3. Flug wird aufgrund der Warnung nicht angetreten.
Nach Absprache mit dem Auto-Vermieter sollte ich stornieren, und auf Kulanzregelung hoffen. Gesagt getan.

4. Ich bekam nach wenigen Minuten eine Mail die mir die Stornierung bestätigt und mir eine Rückerstattung von 54% des Mietpreises aufweist.

5. Diese Zahlung habe ich noch nicht entgegen genommen.

Meine Frage ist nun wonach sich diese Zahlung richtet. Den Mietwagen habe ich nicht annehmen können da ein Flugverbot ausgesprochen wurde und ich gar nicht vor Ort sein konnte.
Die Höhe der Erstattung wundert mich etwas, da ich im Netz keinerlei Klauseln finde die mir sagen wann und wie und in welcher Höhe Stornokosten verlangt werden können. Vor allem nach Absprache mit dem Auto-Vermieter...

Ich bin dankbar für jede Info

-- Editiert von Piconique am 24.03.2020 09:44

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12325.03.2020 14:55:28
Status:
Gelehrter
(11824 Beiträge, 3164x hilfreich)

Was wurde vertraglich vereinbart?

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(15024 Beiträge, 5580x hilfreich)

Zitat (von Piconique):
2.Reisewarnung für Spanien und Grenzschließung folgend.
Der Mietwagen wurde direkt mit einem Anbieter in Spanien gebucht? Dann gilt spanisches Recht.
Aktuell gibt es allerdings eine Ausgangssperre in Spanien. Wie hätte der Vermieter dir denn den Wagen übergeben wollen??? Deine Stornierung kam aber wohl vor der Ausgangssperre vermute ich. Richtig?

Zitat (von Piconique):
Die Höhe der Erstattung wundert mich etwas, da ich im Netz keinerlei Klauseln finde die mir sagen wann und wie und in welcher Höhe Stornokosten verlangt werden können
Nach deutschem Recht gilt: Verträge sind einzuhalten, also würdest du den vollen Preis, abzüglich gesparter Aufwendungen, zahlen müssen. 54% Erstattung würde ich, nach deutschem Recht, für sehr kulant halten, wenn nichts anderes vereinbart worden wäre.
Hättest du die Ausgangssperre abgewartet, dann würde ich eine Erstattung von 100% erwarten, aber wer kann das schon voraussehen?

Signatur:

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0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Piconique
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von AltesHaus):
Was wurde vertraglich vereinbart?
vertraglich ist nichts vereinbart
Lediglich die agb des Anbieters zeigen auf bis wann das stornieren kostenlos sei. Und welche Gebühren erhoben werden.
Auf meine Anfrage beim Anbieter den Wagen zu stornieren wurde ich mit "wir schauen was wir für sie tun können" vertröstet.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Piconique
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Zitat (von Piconique):
2.Reisewarnung für Spanien und Grenzschließung folgend.
Der Mietwagen wurde direkt mit einem Anbieter in Spanien gebucht? Dann gilt spanisches Recht.
Aktuell gibt es allerdings eine Ausgangssperre in Spanien. Wie hätte der Vermieter dir denn den Wagen übergeben wollen??? Deine Stornierung kam aber wohl vor der Ausgangssperre vermute ich. Richtig?

Zitat (von Piconique):
Die Höhe der Erstattung wundert mich etwas, da ich im Netz keinerlei Klauseln finde die mir sagen wann und wie und in welcher Höhe Stornokosten verlangt werden können
Nach deutschem Recht gilt: Verträge sind einzuhalten, also würdest du den vollen Preis, abzüglich gesparter Aufwendungen, zahlen müssen. 54% Erstattung würde ich, nach deutschem Recht, für sehr kulant halten, wenn nichts anderes vereinbart worden wäre.
Hättest du die Ausgangssperre abgewartet, dann würde ich eine Erstattung von 100% erwarten, aber wer kann das schon voraussehen?


Ja das stimmt, froh über jegliche Kulanz kann ich sicherlich sein. Allerdings werde ich in Anbetracht dessen das der Gesetzgeber spaniens die Schließung anordnet geizig und versuche jede Möglichkeit wahr zu nehmen. Der Vertrag wurde über check24 mit aurumcars geschlossen.
Da die ausgangssperre ab Montag 16.03. 8Uhr galt welche am 14.03. Bekannt gegeben wurde, haben wir mit Bezug auf diesen Umstand alle reiserelevanten Dienstleistungen kontaktiert, soweit möglich, und gebuchte Leistungen storniert. Kein Flug, daher kein Auto usw

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(106064 Beiträge, 37858x hilfreich)

Zitat (von Piconique):
vertraglich ist nichts vereinbart

Das ist schlicht und ergreifend falsch - auch nach spanischem Recht wurde hier etwas vertraglich vereinbart.



Zitat (von Piconique):
Lediglich die agb des Anbieters

Aha ... die wurden wirksam in die vertraglichen Vereinbarungen mit einbezogen? Also hatte man die Möglichkeit die AGB vor Vertragsschluss anzusehen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

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