Nebenkosten in WG einfordern

2. April 2009 Thema abonnieren
 Von 
n0ne
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Nebenkosten in WG einfordern

Hallo Forum,

vielleicht könnt ihr mir bei folgendem Problem helfen: M. wohnt in einer WG ohne Hauptmietvertrag, d.h. jeder ist gleichgestellt und hat einen direkten Vertrag mit dem Vermieter.
M. hat aber den Vertrag mit den Stadtwerken für Strom und Gas (Herd) und Telefon und Internet.
Diese Kosten werden durch Anzahl der Personen geteilt und umgelegt, da Strom natürlich nicht getrennt für jedes Zimmer erfasst wird und Telefon & Internet ohnehin ein Pauschaltarif ist. Lediglich Gespräche zu Sondernummer, Ausland... die nicht durch den Pauschaltarif gedeckt werden, werden für jeden einzeln abgerechnet.
Soweit so gut, hat immer funktioniert.

Nun ist eine Mitbewohnerin (B.) nach einem relative kurzen Intermezzo ausgezogen und M. hat ihr ca. 2 Monate nach Auszug die Abrechnung geschickt, Höhe etwa 300,- Euro. Nun behauptet B. sie habe von nichts gewusst, hätte ja Internet und Telefon kaum benutzt und wäre nicht oft dagewesen und verweigert die Zahlung.
M. hat ihr daraufhin nochmal per Email eine Frist gesetzt die verstrich, dann ein Einschreiben (Unterschrift) mit einer weiteren Frist um B. in Verzug zu setzen.
Weiterhin keine Zahlung.

Über die Kosten hat M. sie bei Besichtigung des Zimmer hingewiesen und nochmals als sie eingezogen ist. Es gibt einen Aushang in der gemeinschaftlichen Küche mit den Kosten, außerdem steht auch im Mietvertrag das die Miete nur die Heizkosten deckt (also nicht Strom/Gas, Internet/Telefon).
Es existiert kein schriftlicher, nur der mündliche Vertrag zwischen M. und B..

Wie kann M. noch zu seinem Geld kommen?
M.E. kann M. die 300,- Euro nun auch mit 4% Verzugszinsen verzinsen.

Lohnt es für M. Anwalt einzuschalten bei einem relativ geringen Betrag von 300,-? Muss B. die Kosten dafür tragen?

Bin über jeden Rat dankbar!

-- Editiert am 02.04.2009 00:55

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest-12321.12.2010 11:06:01
Status:
Lehrling
(1893 Beiträge, 176x hilfreich)

"Muss B. die Kosten dafür tragen?"
Wer immer letztlich verliert, zahlt. Du solltest also alles durch neutrale Zeugen belegen können. Falls dies der Fall ist => Mahnbescheid => Anwalt => Gericht.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
guest-12324.08.2009 16:50:38
Status:
Bachelor
(3432 Beiträge, 2542x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
n0ne
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

>Du solltest also alles durch neutrale Zeugen belegen können.

Die Unterredung erfolgte immer ohne 3.

Die Vermieter fragen aber beim Unterzeichnen des Mietvertrags immer ob der Mieter mit M. die weiteren Nebenkosten besprochen hat.

Außerdem wurde jeder der anderen Mieter oder Wohnungsbesichtiger von M. auf die gleiche weise unterrichtet.

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#4
 Von 
kortez86
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Um mal kurz und knapp auf deine Frage zu antworten: Anwalt lohnt sich bestimmt wohl! Vielleicht wird sie schon nervös, wenn ein Anwaltsbrief bei ihr liegt....
Versuch macht klug ;)

0x Hilfreiche Antwort

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