Nebenkostennachzahlung Umlage auf Neumieter

9. April 2024 Thema abonnieren
 Von 
go634833-60
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Nebenkostennachzahlung Umlage auf Neumieter

Hallo alles zusammen, folgende Situation:
Der Vermieter einer wohngemeinschaft von 4 Personen hat die Nebenkostennachzahlung zukommen lassen. Diese erstreckt sich über den Zeitraum 1.4.2022-31.03.2023. Zu dieser Zeit haben 2 der 4 Wg-bewohner noch nicht in der Wohnung gewohnt und möchten demnach die Nebenkostennachzahlungen für ihre Vormieter nicht übernehmen. Dies wurde dem Vermieter aktiv mitgeteilt sowie, dass zu den Vormietern kein Kontakt besteht und somit eine Kontaktaufnahme von der WG aus nicht möglich ist. Dem Vermieter ist das egal dann er beruft sich auf eine Klausel, im unterschrieben mieteintrittsverhältnis (nicht mietvertrag) welcher folgendes besagt: Der Vormieter hat die Werte der Heizkostenverteiler gemeinsam mit dem neumieter abzulesen. (Online steht dass die aufgabe immer vom vermieter zu erledigen ist) Der Altmieter trägt dabei die Verantwortung für die Richtigkeit der ablesewerte. Die kosten für den Nutzerwechsel welche beim Heizkosten-dienstleister entstehen tragen Vormieter und Neumieter gemeinsam. Die Nebenkostenabrechnung erfolgt 1x jährlich durch den Vermieter für das gesamte Mietobjekt. Die Abrechnung der Mieter der Wohngemeinschaft untereinander auch bei Ein- und Austritt eines Mieters, erfolgt in deren Eigenregie.
Ist dies eine gültige Klausel, die die Nachmieter dazu verpflichtet die Nebenkostennachzahlung der Vormieter zu begleichen, falls diese dafür nicht aufkommen wollen?
Liebe grüße!

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4830 Beiträge, 578x hilfreich)

Zitat (von go634833-60):
Die Abrechnung der Mieter der Wohngemeinschaft untereinander auch bei Ein- und Austritt eines Mieters, erfolgt in deren Eigenregie.


Wer ist denn Hauptmieter der Wohnung, oder hat jeder einen eigenen Mietvertrag mit dem Vermieter?

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#2
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2346 Beiträge, 365x hilfreich)

Da von "Mieteintrittsverhältnis" die Rede ist, vermute ich mal, dass man keinen neuen Mietvertrag abgeschlossen hat sondern in einen bestehenden Mietvertrag eingetreten ist.

Damit sind die Verpflichtungen der ausscheidenden Mieter auf den eintretenden Mieter übergegangen.
Der eingetretene Mieter ist gegenüber dem Vermieter (gesamtschuldnerisch mit allen anderen Mietern) verantworlich für die Begelichung aller Kosten.
Wie jetzt Altmieter und Neumieter die Kosten aufteilen, geht aus der Vereinbarung hervor, die diese beiden miteinander getroffen haben. Und ohne Vereinbarung keine Kostenaufteilung.

Stell Dir einfach mal die Frage was wäre, wenn da ein Guthaben rausgekommen wäre...
Würdest Du Dich da auch beim Vermieter beschweren, dass ein Teil des Guthabens Dir nicht zustünde?

Gegen die "Mieter in bestehendem Mietvertrag ausgetausch"-Theroie spricht aber, dass es beim Ablesedienst einen Nutzerwechsel geben soll. Beides zusammen geht nicht.
Entweder es gab einen Nutzerwechsel weil die Mietpartei geändert wurde mit klarer Abgrenzung der Kosten (sind übrigens nicht umlagefähig) oder die Mietpartei ist gleich geblieben und es haben sich nur die Mitglieder dieser Gemeinschaft geändert, dann ist aber im Außenverhältnis kein Anlass für einen Nutzerwechsel gegeben.

-- Editiert von User am 9. April 2024 15:43

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#3
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4830 Beiträge, 578x hilfreich)

Zitat (von Kalanndok):
Da von "Mieteintrittsverhältnis" die Rede ist, vermute ich mal, dass man keinen neuen Mietvertrag abgeschlossen hat


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