Neue Nebenkosten - wann müssen diese angekündigt werden?

10. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
LailaHA
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Neue Nebenkosten - wann müssen diese angekündigt werden?

Hallo! Unser Vermieter hat einer Nachbarin gerüchteweise angekündigt, dass demnächst die Treppenhausreinigung und die Gartenarbeiten (beides wurde bisher von den Mietern gemacht) von Fremdfirmen durchgeführt werden soll, weil er mit der Leistung nicht zufrieden war. Diese Kosten werden dann natürlich auf die Nebenkosten umgelegt. Offiziell weiß ich davon bisher nichts.
Meine Frage ist jetzt nur, wie lange im Voraus er dies ankündigen/mitteilen muss.

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6365 Beiträge, 2307x hilfreich)

Ist diese Änderung denn überhaupt vertraglich vorgesehen ?
Dann müßte dazu ja auch was festgelegt worden sein.

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

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#2
 Von 
LailaHA
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Spezi-2):
Ist diese Änderung denn überhaupt vertraglich vorgesehen ?
Dann müßte dazu ja auch was festgelegt worden sein.


Zumindest was die Gartenarbeit betrifft, ist es im MV als Option vereinbart.

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#3
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9807 Beiträge, 4455x hilfreich)

Nebenkosten müssen wirtschaftlich sinnvoll sein, damit sie umgelegt werden können. In den meisten Fällen ist es wirtschaftlich unsinnig, wenn sowohl die Mieter als auch eine Fremdfirma die gleiche Arbeit machen. Daher ist es wichtig genau in den Mietvertrag zu schauen.

Wenn dort steht, dass die Mieter die Gartenarbeit und die Treppenhausreinigung selber durchführen sollen, dann kann der Vermieter diese Vereinbarung auch nicht einseitig aufkündigen. Dann haben die Mieter auch das Recht dazu. Die Kosten einer zusätzlich beauftragten Firma für die gleichen Arbeiten werden in der Regel dann nicht auf den Mieter umlegtbar sein.

Zitat (von LailaHA):
weil er mit der Leistung nicht zufrieden war.
Dann kann er die jeweiligen Mieter abmahnen, wobei er jeweils ein individuelles Verschulden nachweisen muss. Im Extremfall kann er sogar kündigen bzw. die Aufgaben der jeweiligen Mieter durch Fremdfirmen durchführen lassen und dies den schuldigen Mietern in Rechnung stellen. Rein praktisch wird das aber sicherlich nicht passieren, weil dem Vermieter vermutlich der individuelle Nachweis nicht gelingen wird und weil der Aufwand für den Vermieter erheblich ist.

Unabhängig davon würde ich Mietern empfehlen, einen freundlich vorgetragenen Vorschlag des Vermieters sauber zu prüfen und abzuwägen. Vielleicht findet sich ja eine einvernehmliche Lösung.

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118428 Beiträge, 39571x hilfreich)

Zitat (von LailaHA):
wie lange im Voraus er dies ankündigen/mitteilen muss.

Eventuell gar nicht - je nach vertraglich wirksamer Vereinbarung.

Im übrigen stimme ich dem Vorposter zu.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31482 Beiträge, 5569x hilfreich)

Zitat (von LailaHA):
Offiziell weiß ich davon bisher nichts.
ICH würde deshalb abwarten, bis der Vermieter etwas offizielles in Schriftform mitteilt.
Zitat (von LailaHA):
Zumindest was die Gartenarbeit betrifft, ist es im MV als Option vereinbart.
Und was steht dort ---genau---?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Leo4
Status:
Lehrling
(1712 Beiträge, 272x hilfreich)

Zitat (von LailaHA):
Zumindest was die Gartenarbeit betrifft, ist es im MV als Option vereinbart.

Sozusagen nach Lust und Laune; wenn einer im Moment sonst nicht zu tun hat geht er in den Garten und guckt sich mal um? Oder reißt ein paar Blumen aus, die er als Unkraut hält. Auch eine Option.

Signatur:

Meine persönliche Meinung.

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