Nichtraucher über mir treibt mich in den Wahnsinn

26. Juni 2006 Thema abonnieren
 Von 
murgab123
Status:
Student
(2959 Beiträge, 654x hilfreich)
Nichtraucher über mir treibt mich in den Wahnsinn

Hallo, nun benötige ich einmal einen Rat.

Wir wohnen seit 11/05 in dem Haus. Ich bin Raucherin, mein Mann ist Nichtraucher.
Seit wir eingezogen sind, kommen immer wieder Beschwerden des Mieters über uns, da er Rauch in seiner Wohnung hätte, auch klingelte er schon um 23.30 Uhr mit der Begründung, sein Schlafzimmer stände voller Rauch und wir sollen unser Fenster schließen.

Ich bin so tolerant, dass ich von Anfang an nur und ausschließlich im Wohnbereich rauche, nicht im Schlaf- und Gästezimmer, so dass es unmöglich ist, da die Fenster auf der gegenüberliegenden Seite sind, dass der Rauch in seine Fenster gelangt.

Unabhängig davon, dass ich den ganzen Tag nicht zu Hause bin, nervt es mich nun und die Toleranz hat sich in Luft aufgelöst.

Wie soll ich mich am besten verhalten?

Darum bitten, mich endlich mit dieser Militanz zu verschonen oder mich beim Verwalter über diese Belästigungen beschweren?

Bitte keine Raucher/Nichtraucher-Diskussion

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42 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
lakon40
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo,murgab,
vielleicht gibt es im Haus irgendwelche Be-/Entlüftungsschächte(Bad?),über die der Rauch in die obere Wohnung gelangen kann--schon geprüft?
Mit freundlichen Grüßen
lakon40

-- Editiert von lakon40 am 26.06.2006 14:48:24

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#2
 Von 
zuspät
Status:
Praktikant
(537 Beiträge, 179x hilfreich)

Hallo, murgab.

Ich würde mich auf jeden Fall beim Vermieter über diesen Nachbarn beschweren. Vielleicht kann er ihn ja zur Vernunft bringen.

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#3
 Von 
Frosch941
Status:
Beginner
(132 Beiträge, 56x hilfreich)

Ich bin zwar auch Nichtraucher, aber ich würde mir das Rauchen eh in meiner Wohnung nicht verbieten lassen.
Aber es kann schon sein mit dem Entlüftungsschacht, so was hab ich auch, und ich hatte auch schon das meine klamotten im Flur nach Rauch gerochen haben,aber deswegen nen Aufstand machen, nee, der scheint ja sehr empfindlich zu sein.

Grusss der Frosch

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#4
 Von 
guest123-616
Status:
Lehrling
(1365 Beiträge, 981x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#5
 Von 
ebay-girl
Status:
Schüler
(477 Beiträge, 140x hilfreich)

Ich bin Nichtraucherin und habe das gleiche Problem. Der Nachbar unter mir raucht wie ein Schlot und verstinkt meine Wohnung. Ich werde deshalb umziehen. Vielleicht habe ich dann mehr Glück!
Dass eine Raucherin Toleranz einfordert ist ein schlechter Witz! Raucher riechen ja gar nicht, wie erbärmlich sie stinken. Aber egal! Wir wollten ja keine Grundsatzdiskussion.
Dem Rat von Kater Fredy (Anzeige, Unterlassungsklage etc.) würde ich übrigens nicht folgen. Halte ich für völlig abwegig.
Übrigens hat der nichtrauchende Mieter sehr wohl Möglichkeiten. Unter Umständen kann er die Miete mindern, wenn er durch einen stark rauchenden Nachbar im Gebrauch der Mietsache eingeschränkt ist. Es gibt da auch ein Urteil, das ich meinen Vermietern vorgelegt habe. Danach hatte ich meine Garage umsonst.
Diese vermieten in Zukunft übrigens nur noch an Nichtraucher. Ich fürchte aber, dass man zur Zeit keinem Mieter das Rauchen verbieten kann. Auch wenn dann andere unter dieser albernen Sucht leiden müssen.

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#6
 Von 
guest123-616
Status:
Lehrling
(1365 Beiträge, 981x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#7
 Von 
latte99
Status:
Beginner
(128 Beiträge, 30x hilfreich)

Rein rechtlich gesehen, kann der betroffene
MITraucher nichts machen, das ist allen sicher bekannt.

Aber: Ein Rauchender kann sich nicht vorstellen, wie penetrant, dieser Gestank sich auf vielen Wegen verteilt und sieht die anderen Menschen als Pedanten oder NÖrgler an.

Also: Es wird schon so sein, dass der Rauch auf welchen Wegen auch immer störend wirkt.

Man könnte ja noch einmal ein Gespräch
versuchen und dem Nichtraucher den guten Willen zeigen und Verständnis zeigen, aber auch eben sagen, dass man das Recht hat in der Wohnung zu rauchen.


-- Editiert von latte99 am 26.06.2006 22:40:49

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#8
 Von 
Thomasovic
Status:
Praktikant
(760 Beiträge, 172x hilfreich)

Früher haben sich die Leute ganz offen in der Trambahn etc. eine angesteckt und keinen hats interessiert. Heutzutage kriegen sie die Krise wenn mal n paar Geruchsmoleküle von Tabak den Weg in ihre Wohnung schaffen.

Meine Nachbarin sprüht alle paar Tage aufm Balkon ihre Schuhe mit so einem total chemisch riechenden Spray ein und ab und zu kommt da etwas Geruch durch mein offenes Fenster. Soll ich sie mit riesen Tam Tam verklagen, die Miete mindern usw.? Nee also bei manchen Leuten frag ich mich echt was die am Kopf haben :( .

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#9
 Von 
lisann
Status:
Schüler
(237 Beiträge, 54x hilfreich)

bin selber starker Raucher und habe jedes Verständnis dafür, wenn sich Leute in einem öffentlichen Restaurant darüber beschweren, ich mag beim essen, schlafen etc. auch keinen Aschenbecher riechen müssen. Aber in der Mietwohnung??? Wenn man Mieter ist, sollte man sich auch im Klaren darüber sein, das die Regeln des Besitzers=Vermieter gelten. Wenn der an Raucher vermietet, tja, Pech gehabt. Wenn einem das so wichtig ist, hätte man halt vorher fragen müssen. Wenn der Nachbar keine Nachbarn mit menschlichen und alltäglichen Gewohnheiten, Geräuschen etc. erträgt, mag er doch ins Eigenheim ziehen. Bei wiederholter Klingelei würde ich doch einfach mal die Polizei fragen, ob die ihn nicht mal verwarnen können, schließlich kommen die auch bei zu lauter Musik. Wenn nächtliches Dauerklingeln da keine Lärmbelästigung ist...

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#10
 Von 
murgab123
Status:
Student
(2959 Beiträge, 654x hilfreich)

@Katerchen, jetzt habe ich mich wohl verraten, upps :)

ich gehöre zu den toleranten und rücksichtsvollen Menschen. Ich möchte noch erwähnen, dass mein Mann Nichtraucher ist und er fühlt sich von meinen 4 Zigaretten täglich in keinster Weise gestört. Man achte bitte auf meinen enormen Zigarettenkonsum!

Ich habe alles mögliche versucht, um den Mietern entgegenzukommen, ich habe diese sogar eingeladen um eine einvernehmliche Lösung zu finden, sie erschienen nicht. Heißt für mich, sie wollen einzig und allein ihren Willen durchsetzen.

Ist schon suspekt, dass auch hier wieder (s. ebay-girl) den Rauchern ständig Intoleranz unterstellt wird. Zu dem genannten Urteil: es gibt nur 1 einziges Urteil, dieses bitte noch einmal genau ansehen, und feststellen, dass der Sachverhalt doch etwas sehr different ist.

Wenn einige wenige Nichtraucher so tolerant und rücksichtsvoll wären, wie viele Raucher, wäre das Miteinander viel einfacher.



-----------------
"Eigentlich bin ich ganz lieb, manchmal!"

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#11
 Von 
Michael32
Status:
Schlichter
(7357 Beiträge, 1615x hilfreich)

Hm,

um die ideelle Diskussion zu bereichern muss ich sagen, daß Raucher fast immer (ausser in den eigenen 4 Wänden ;-)) die Nichtraucher stören. Es ist halt nun mal so, daß man als Nichtraucher den Rauch riecht, während man als Raucher das Nichtrauchen gar nicht so mitbekommt.

ironische Grüße

Michael

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#12
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8401 Beiträge, 3761x hilfreich)

Da werden doch schon genug Zugeständnisse seitens der Raucherin gemacht: Sie raucht sogar auf der anderen Hausseite ihre läppischen 4 Zigaretten und trotzdem meint der Nachbar durchdrehen zu müssen!? Einfach platzen lassen!!!! Er kann dir sowieso nichts und deine Rücksichtnahme ist mehr als ausreichend.

Es gibt viele Dinge im Leben, die der eine als tolerierbar einstuft und ein anderer als unerträglich. Ein Gesundheitsfreak kann sich trotz Feinstaub auch nicht gegen Autoverkehr wehren, usw. usw.

Ich persönlich habe eine Abneigung gegen Handys und schnurlose Telefone (wg. der -noch nicht- nachgewiesenen Gesundheitsschädigung durch die Strahlung), trotzdem hat z. B. meine Kollegin den ganzen Tag im Büro ihr Handy aktiv. Ich selbst rauche ca. 5 Zigaretten während unserer gemeinsamen Arbeitszeit. Bestünde sie darauf, dass ich zum Rauchen rausgehe (was sie aber nicht macht, weil sie das nicht stört), würde ich verlangen, dass sie Handy ausmacht. Und schon wären wir wieder beim Punkt - Ohne eine gewisse Toleranz ist ein Zusammenleben nicht möglich. Das hat der Nachbar noch nicht begriffen.

-- Editiert von HeHe am 27.06.2006 13:20:36

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#13
 Von 
anonym_0405
Status:
Praktikant
(800 Beiträge, 253x hilfreich)

Das Raucher riechen, mag einem Nichtraucher unangenehm sein, führt aber zu keiner gesundheitlichen Schädigung. Dann könnte man ja jedem (auch Nichtrauchern) verbieten, Alkohol zu trinken oder Knoblauch zu essen. Diese Gerüche können auch enorm belästigen :)

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#14
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8401 Beiträge, 3761x hilfreich)

......auch schöne Beispiele !!!

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#15
 Von 
ebay-girl
Status:
Schüler
(477 Beiträge, 140x hilfreich)

Lästiger Tabakrauch rechtfertigt Mietminderung

Urteil des Landgerichts Stuttgart (Az. 6 C 1711/97 Amtsgericht / 5 S 421/97 Landgericht)

Wer sich in seiner Mietwohnung durch Tabakrauch von Nachbarn belästigt fühlt, kann die Miete mindern oder sogar den Mietvertrag fristlos kündigen. Auf entsprechende Urteile des Amts- und Landgerichts Stuttgart hat die Nichtraucher-Initiative Deutschland hingewiesen. Eine Familie in Stuttgart hatte eine teuere 4-Zimmer-Wohnung gemietet. Aus der Wohnung unter ihnen stiegen unangenehme Küchen- und vor allem Tabakgerüche durch Decken und Fugen nach oben. Ein Ausspritzen der Fugen brachte nur eine geringfügige Verbesserung. Im folgenden Rechtsstreit bewerteten die Richter des Landgerichts Stuttgart die Geruchsbelästigung als "erhebliche Störung", die die Familie nicht hinnehmen müsse.

Schadensersatzpflicht von Rauchern

Bei Rückgabe der Wohnung wurde festgestellt, dass durch das starke Rauchen eine Verfärbung von Tapeten eingetreten war. Der Tabakgeruch saß wie in einer Gaststätte fest.

Der Kautionsrückzahlungsanspruch des rauchenden Mieters ist durch Aufrechnung mit Schadenersatzansprüchen in gleicher Höhe erloschen. Dem Vermieter stehen Schadensersatzansprüche, die der Höhe nach durch die Teilrechnung des Malergeschäftes nachgewiesen sind hier gegenüber dem Mieter zu. Die durch heftiges Rauchen und in Folge Tabakgeruchs entstandenen Verfärbungen und Geruchsbelästigungen in einer Mietwohnung sind als Schäden anzusehen.

(AG Tuttlingen, Urteil vom 19.05.1999 MDR 1999, 992 = WE 2000, 179; vgl. auch Riecke/Schütt, Schönheitsreparaturen, 2 Aufl. S. 25/26)

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#16
 Von 
sunny249
Status:
Schüler
(260 Beiträge, 123x hilfreich)

...und demnächst werden wohl die konsequenten Vegetarier unter uns ihre Nachbarn verklagen, weil diese es wagen, in der Küche ein Steak zu braten und der Geruch nach oben zieht.....

Wenn die Wohnung von 10 kettenrauchenden Menschen bewohnt würde, könnte ich das wirklich verstehen - aber das schlägt dann doch dem Fass den Boden aus.

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#17
 Von 
ebay-girl
Status:
Schüler
(477 Beiträge, 140x hilfreich)

Vom Duft eines gebratenen Steaks hat auch noch keiner Krebs bekommen....
Ich jedenfalls bin froh, dass das Rauchen lange nicht mehr chic ist, sondern eher zu einem "Unterschichtenproblem" geworden ist (Zitat SZ).

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#18
 Von 
Dreamer66
Status:
Schüler
(378 Beiträge, 128x hilfreich)

[ Der Kautionsrückzahlungsanspruch des rauchenden Mieters ist durch Aufrechnung mit Schadenersatzansprüchen in gleicher Höhe erloschen. Dem Vermieter stehen Schadensersatzansprüche, die der Höhe nach durch die Teilrechnung des Malergeschäftes nachgewiesen sind hier gegenüber dem Mieter zu. Die durch heftiges Rauchen und in Folge Tabakgeruchs entstandenen Verfärbungen und Geruchsbelästigungen in einer Mietwohnung sind als Schäden anzusehen.

(AG Tuttlingen, Urteil vom 19.05.1999 MDR 1999, 992 = WE 2000, 179; vgl. auch Riecke/Schütt, Schönheitsreparaturen, 2 Aufl. S. 25/26)]
und genau heute kam in den Nachrichten, dass ein OLG Schadensersatzansprüche verneint hat
Leider habe ich nur mit halbem Ohr zugehört, aber ich denke das wird auch bald im Web zu finden sein

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#19
 Von 
Dreamer66
Status:
Schüler
(378 Beiträge, 128x hilfreich)

achso, noch was....

[Vom Duft eines gebratenen Steaks hat auch noch keiner Krebs bekommen]

Vom "Duft" einer Zigarette die mein Nachbar unter mir auf seinem Balkon raucht bekomme ich auch keinen Krebs.
Man sollte doch die Kirche im Dorf lassen aber die Kneipe daneben dann auch nicht besuchen, könnte ja einer rauchen

Aber wenn ich solche übertriebenen Ängste hätte, würde ich mir eventuell überlegen auf den Mond auszuwandern. Dort raucht keiner und auch kein Dieselfahrzeug verursacht den so schädlichen Feinstaub

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#20
 Von 
guest123-616
Status:
Lehrling
(1365 Beiträge, 981x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
ebay-girl
Status:
Schüler
(477 Beiträge, 140x hilfreich)

@Dreamer66
Bitte nicht immer Urteile grob verkürzt wiedergeben. Das führt zu Mißverständnissen und zu Legendenbildungen a la Wer auffährt, ist immer schuld..
Im Urteil ging es um einen Fall, in dem im Mietvertrag KEIN Rauchverbot vereinbart war. Es liegt somit kein Verstoß gegen vertragliche Pflichten vor. Anders könnte es aussehen, wenn ein solches Rauchverbot vertraglich vereinbart wurde, so wie es immer wieder gemacht wird.
Zudem spricht es Bände, wenn jemand die Geruchsentwicklung bei der Zubereitung von Lebensmitteln mit Zigaretten assoziiert.

@Kater Freddy
Ich wollte niemanden beleidigen. Es war ein Zitat. Ich bin es nur leid, dass Raucher ständig und überall die Toleranz anderer Leute fordern. Fordert man sie aber im Gegenzug mal auf, die Zigarette auszumachen, löst das in den allermeisten Fälle Empörung aus.
Zum Glück wird das bald anders. Rauchverbote in Kneipen, Restaurants und öffentlichen Gebäuden sind lange überfällig und werden kommen. Der EU sei Dank. Da kann auch die deutsche Tabaklobby hoffentlich nicht mehr viel machen.

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#22
 Von 
anonym_0405
Status:
Praktikant
(800 Beiträge, 253x hilfreich)

Tja, unser Staat ist zur Zeit sehr auf die Tabaksteuer angewiesen.
Da wird es wohl wieder Steuererhöhungen geben, auch für die Nichtraucher. ;)

-- Editiert von anonym_0405 am 29.06.2006 10:19:30

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#23
 Von 
Dreamer66
Status:
Schüler
(378 Beiträge, 128x hilfreich)

Ebay-girl,
ich hatte ausrücklich darauf hingewiesen dass ich die Meldung nur am Rande mitbekommen habe.
Lesen sollte man schon richtig, bevor man antwortet

Und ob nun ein Rauchverbot per Mietvertrag vereinbart wurde oder nicht hat doch mit dem eigentlichen Thema des Threaderstellers überhaupt nichts mehr zu tun.

Das sind die militanten Nichtraucher die ihre Vorstellung auf Teufel komm raus durchsetzen wollen, aber gleichzeitig auf die Toleranz der Raucher pochen.
Hallo gehts noch?

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
ebay-girl
Status:
Schüler
(477 Beiträge, 140x hilfreich)

@Dreamer66
Ich hatte Deinen Thread richtig gelesen. Wollte nur noch einmal dazuposten, um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen.
bin auch keine militante Nichtraucherin. Viele meiner Freunde rauchen, meine Eltern haben jahrelang geraucht bis sie es gesundheitlich gemerkt haben.
Aber mal eine Gegenfrage: Hast Du Kinder?
Die Sichtweise auf viele Dinge im Leben ändert sich dann. Wenn man nirgendwo hingehen kann, ohne dass einem die Kinder zugeraucht werden, kann einen das schon mal wütend machen. Bitte man dann um etwas Rücksicht, dann heißt es: "Lassen Sie ihre Kinder doch zu Hause!". Sehr nett. Wirklich! Ich wäre ja schon zufrieden damit, wenn es in allen Restaurants Nichtraucherplätze in ausreichender Zahl geben würde und sich alle daran halten würden. Das ist leider nicht immer der Fall!

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#25
 Von 
Dreamer66
Status:
Schüler
(378 Beiträge, 128x hilfreich)

damit keine Mißverständisse aufkommen, ich bin Nichtraucher (Exraucher). Meine Kinder sind erwachsen und auch gesund ;)
obwohl zu deren Kinderzeit noch kein so Tamtam gemacht wurde um das Rauchen und um das Gift Nikotin.
Aber, ich mag es einfach nicht wenn auf Teufel komm raus alle Raucher immer über einen Kamm geschoren werden,
wenn Raucher immer wieder verteufelt werden, mag es nicht wenn dann so Sätze fallen:
Alle Raucher sind intolerant, rücksichtslos usw. usf.
Sowas hatten wir doch schon mal, oder nicht? grübel

Oder sollen wir wie im Mittelalter die Hexenverbrennung, nun eine Raucherverbrennung einführen?

Mit Rauchern kann man durchaus reden, aber der Ton macht die Musik.
Und das Verhalten des Mitmieters von Murgab finde ich einfach nur daneben.
Mir würde nie einfallen zu irgendeinem Nachbarn zu gehen und ihm das Rauchen in seiner Wohnung
oder auf seinem Balkon zu verbieten.
Leben und leben lassen!
Er wird schon selber wissen ob und wie er seine Gesundheit ruinieren will, ist ja seine und nicht meine :)

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
murgab123
Status:
Student
(2959 Beiträge, 654x hilfreich)

Na da habe ich wieder was ausgelöst.

Erst einmal herzlichen Dank allen für die konstruktiven Beiträgen.

ZU ebay-girl kann ich nur sagen: hier genau liegt der Punkt. Die Reaktion von Nichtrauchern wie Ihnen wird nie irgendwelche Toleranz von rauchern ´nach sich ziehen.

Ich kann mich als sehr tolerant bezeichnen, hätten Sie mein Posting erst einmal gelesen, bevor Sie diese verbalen Attacken auswerfen, wäre Ihnen das auch aufgefallen. Ich war zu jedem Kompromiss bereit, meine Mitmieter jedoch meinen, ihren Willen durchsetzen zu können.

Da hört meine Toleranz auf. Und das was Sie von sich geben, wäre dafür auch nicht förderlich.

Hier sei noch angemerkt, Raucher sind "unterste Schicht", bedauerlich ist, dass der Teil der Nichtraucher, welche derart "militante" Verhaltensweisen an den Tag legen, diejenigen sind, welche nicht aus Überzeugung oder freiem Willen aufgehört haben zu rauchen, sondern diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer dazu gezwungen waren (z.B. Kosten).

@Kater Fredy: ist doch kein "qualmender" Kater, oder :)

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
ebay-girl
Status:
Schüler
(477 Beiträge, 140x hilfreich)

@murgab
Würde sich nicht jeder selber als "tolerant" bezeichnen?
Es ist mit Sicherheit auch nicht "militant", wenn man etwas mehr Rücksicht fordert. Das entspricht nur (noch) nicht der allgemeinen Kultur, weil es hierzulande üblich war, sich im Restaurant nach dem Essen erstmal eine Kippe anzuzünden. Ohne Rücksicht darauf, ob am Nebentisch oder im schlimmsten Fall am eigenen Tisch noch Leute essen.
Es kann ja sein, dass der Nachbar in Ihrem Fall überempfindlich ist. Geschenkt! Sollte dem so sein, dann haben Sie ja auch nichts zu befürchten. Querulanten gibt es überall. Meistens wohnt in jedem Mehrfamilienhaus einer....
Sollte ich wirklich völlig falsch liegen mit meinen Ansichten, dann wäre Rauchverbote wie es sie in der EU und den USA teilweise schon gibt unnötig. Fakt ist doch aber, dass ständig und überall rücksichtslos gequalmt wird. Ansonsten hätte man so etwas niemals durchsetzen können.
Und nochmals: Das mit der Unterschicht war ein Zitat und auch als solches gekennzeichnet.

Sollte der letzte Absatz in ihrem Posting persönlich gemeint sein, so gehe ich darüber hinweg, weil ich mich nicht streiten möchte. Ich bin aber durchaus in der Lage selber für meinen Lebensunterhalt zu sorgen und könnte mir auch den nutzlosen "Luxus" rauchen leisten.

0x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
sunny249
Status:
Schüler
(260 Beiträge, 123x hilfreich)

@ebay-girl: ein Unterschichtenproblem? Sag mal - was hast denn Du für Vostellungen? Mit anderen Worten - wer raucht, gehört automatisch der Unterschicht an - Nichtraucher sind sozuasgen *gehobene Klasse* - also was Besseres, oder was?

Ich hab wirklich kein Problem damit, in Lokalen, Restaurants oder wenn Nichtraucher im Raum sind, auf die Zigarette zu verzichten - obwohl meine nichtrauchenden Eltern mir mehrmals erlaubt haben, dort in der Wohnung zu rauchen, tu ich das nicht. In meiner eigenen Wohnung aber möchte ich mir das wirklich nicht verbieten lassen! Sollen wir Raucher jetzt in Ghettos wohnen oder *Rauchertreffs* abhalten, weil es uns nicht mal mehr erlaubt ist, in den eigenen 4 Wänden unserem Laster zu fröhnen?

Wie gesagt - Kettenraucher, die von morgens bis abends die Bude vollqualmen - da könnt ich noch Verständnis haben. Aber so????

Und bei solchen Sprüchen wie den Deinen - da geht mir wirklich die Galle über!



-- Editiert von sunny249 am 29.06.2006 15:10:04

0x Hilfreiche Antwort

#29
 Von 
ebay-girl
Status:
Schüler
(477 Beiträge, 140x hilfreich)

Es ist ein ZITAT!!!!!!!

0x Hilfreiche Antwort

#30
 Von 
sunny249
Status:
Schüler
(260 Beiträge, 123x hilfreich)

Ach? Und warum stellst Du ein solches Zitat hier ein, wenn Du anderer Meinung bist? GEschenkt!

0x Hilfreiche Antwort

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