Recht ohne Mietvertrag??

3. August 2004 Thema abonnieren
 Von 
Sil_fide
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Recht ohne Mietvertrag??

Ende August ziehe ich bei meinem Freund, was aber nicht als Lebengemeinschaft sondern als Wohngemeinschaft geführt werden soll, wegen finanzellen Dingen. Der Freund lebt in dem zwei-Haus seiner Eltern ohne Mietvertrag und mir wollen sie keinen geben, wegen ihrer Rente - Kürzungen etc. - ! So da aber trotzdem Nebenkosten anfallen, die durch zwei gehen und ich meinen Anteil eigentlich vom Sozialamt bekommen würde ist, jetzt natürlich sie Frage, wie am besten mit dem Vertrag regeln, weil will auch nicht das er auf einmal sagt: Ich will dich nicht mehr morgen muss du draussen sein, oder ähnliches.... glaube ich zwar nicht, aber sicherheit geht vor!! Hat da irgendjemand vieleicht ne Plan was man tun könnte??

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
alida
Status:
Student
(2695 Beiträge, 629x hilfreich)

Untermietvertrag mit dem Freund abschließen.
Die steuerlichen Lasten bei Vermietung werden meist überschätzt.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(44573 Beiträge, 15878x hilfreich)

Wenn Du nur Nebenkosten zahlst, dann hat das keinerlei steuerliche Folgen für die Eltern und auch keine Auswirkungen auf deren Rente. Es wäre also problemlos möglich, einen schriftlichen Mietvertrag abzuschließen. Wenn es sich um eine normale Altersrente der Eltern Deines Freundes handelt, dann wird diese selbst dann nicht gekürzt, wenn sie hohe Mieteinnahmen haben.

In einem Zweifamilienhaus, von dem eine Wohnung vom Vermieter bewohnt wird, gilt ohnehin kein Kündigungsschutz. Der Vermieter kann nach § 573a BGB jederzeit mit gesetzlicher Kündigungsfrist kündigen. Einen Grund braucht er dafür nicht.

Wenn Du nur ein möbliertes Zimmer als Untermieterin Deines Freundin hast, dann ist eine Kündigung sogar noch einfacher.

Ob der Mietvertrag nun schriftlich oder mündlich abgeschlossen wird, ist für die Fragen des Mietrechtes, des Steuerrechtes, sowie für Rentenfragen völlig egal. Schon der Umstand, dass Du einziehen darfst, führt juristisch gesehen dazu, dass ein Mietvertrag existiert.
Nur für die Geltendmachung der Kosten gegenüber dem Sozialamt brauchst Du den Mietvertrag in schriftlicher Form.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Sil_fide
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Mmmmhh, naja, mit dem Freund ist kein Mietvertrag abzuschließen, da er als Haushaltsgemeinschaft gilt und nicht der Eigentümer ist.
Es ist kein Zweifamilienhaus, es sind zwei Häuser auf einem Grundstück und da die Eltern von Ihm noch unter 65 sind, liegt das dazu verdienen auf einer maximal Basis von 325 Euro im Monat und da die Mutti von Ihm noch hinzuverdient 75 Euro ist sie da einfach skeptisch. Und mein Problem besteht nicht darin mit Kündigungsfrist gekündigt zu werden, sonderen ehr das mein Freund es von heute auf morgen tun könnte, weil wie soll man beweisen das ich einen mündlichen Mietvertrag habe??
Und mit Mietvertrag wäre es leichter, weil dann könnte die Beziehung mit meinem Freund auf Wohngemeinschaft laufen, weil schon wegen der LSK, da ich ja nur ohne Lebengefährte alleinerziehend bin und somit LSK 2 habe.
Also etwas schlauer habe ich mich schon gemacht, bloß meine Sorge ist nur noch wie überzeuge ich die Eltern??
Weil mit mündlichen Vertrag laufen die Nebenkosten von meinem Konto, aber Sozialhilfe bekomme ich dann nicht weil Lebensgefährte, der nur 600 Euro verdient als Selbstständiger - wie soll der den noch ne Frau und ne Kind unterhalten und so, mit schriftlichen Vertrag, würde ich Sozialhilfe, Wohngeld etc. bekommen und das soll ja auch nicht für ewig sein, nur bis die Kleine, ein dreiviertel Jahr alt ist, was aber erst August nächsten Jahres soweit ist, weil sie noch im Bauch schlafen darf...
So lange genug euer Nerven strapaziert, erbitte Antwort, wie man am besten Eltern von Ihm überzeugt (rechtlich gesehen)

Sil_fide

0x Hilfreiche Antwort

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