Renovierung der Wohnung auf Kosten vom Mieter

22. September 2020 Thema abonnieren
 Von 
R.P.123
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 6x hilfreich)
Renovierung der Wohnung auf Kosten vom Mieter

Hallo Zusammen,
mein amerikanischer Freund hat vom 01.04.2018 bis zum 30.04.2020 eine Altbauwohnung gemietet.

Gestern hat er eine Schreiben vom Rechtsanwalt des Vermieters bekommen, in dem die Kaution und Rückzahlung der Nebenkosten einbehalten wird. In Summe ca.2400€
Mein Freund S. hat auf seine Kosten Laminat in der Wohnung verlegt.
Die Altbauwohnung hatte nur teilweise Sockelleisten.
"Nach Rückgabe der Wohnung musste festgestellt werden, dass durch Sie sämtliche Sockelleisten entfernt waren"

S. hatte das Laminat einfach auf den vorhandenen Ur-Alt-Dielenboden verlegt.
In Rechnung gestellt wird ihm jetzt, die Renovierung, durchgeführt durch eine Firma, Sockelleisten in der ganzen Wohnung sowie Alu-Schwellen an den Türen und weiteres.

Desweiteren hätte S. lt.Mietvertrag den wirklich sehr alten, teilweise rostigen, Warmwasserboiler einmal im Jahr warten lassen müssen ---- was er leider vergessen hat.
Jetzt wurde ihm ein neuer Warmwasserboiler kpl. in Rechnung gestellt (930€) zuzüglich Montage usw.
In der Summe ca.2500€

Begründung hier:
"Ferner hatten Sie es, entgegen Ihren mietvertraglichen Pflichten, unterlassen, den Wasserboiler regelmäßig einmal jährlich entkalken zu lassen. Hierdurch....nicht mehr funktionfähig...."

Bei Auszug hatte alles funktioniert!

Mein Freund S. wurde zu keinem Zeitpunkt, über das Vorhaben und die Durchführung, dieser oben beschriebenen Renovierungsarbeiten informiert.
Ein Abnahmeprotokol wurde nicht gemacht, der Vermieter hatte keine Zeit.


Aus meiner Sicht alles in allem ein unglaublicher Vorgang.

Wie könnten wir ihm helfen?

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29 Antworten
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#1
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9809 Beiträge, 4456x hilfreich)

Zitat (von R.P.123):
Ferner hatten Sie es, entgegen Ihren mietvertraglichen Pflichten, unterlassen, den Wasserboiler regelmäßig einmal jährlich entkalken zu lassen. Hierdurch....nicht mehr funktionfähig...."
Da reicht eine kurze Antwort, dass eine Verpflichtung zur Vornahme bzw. Beauftragung von Wartungsarbeiten durch den Mieter in Mietverträgen regelmäßig unwirksam ist. Man möge sich die zugehörige Rechtsprechung des BGH anschauen. Die Diskussion darüber, ob das Ding wirklich kaputt war und welchen Wert das Ding dann wirklich hatte (den Neuwert muss der Mieter selbst bei Verschulden nicht ersetzen), kann man sich damit sparen.

Bezüglich der Renovierungsarbeiten ist so in einem Forum wenig zu sagen. Aufgrund der anderen Geschichte wage ich zu vermuten, dass auch hier die Schadenshöhe mindestens sehr überhöht ist. Gibt es denn ein Protokoll vom Einzug oder zumindest Zeugen, Bilder oder dergleichen, wo der Zustand bei Einzug dokumentiert wurde?

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
R.P.123
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 6x hilfreich)

Danke für Ihre Nachricht,
Es gibt Fotos vom Einzug in die Wohnung. Auf denen ist ersichtlich, dass nur teilweise Sockelleisten vorhanden waren. Der Boden war ein Ur-Alt-Dielenboden und sehr marode. Mein freund S. hat mit dem Vermieter das verlegen von Laminat vereinbart und dafür die 1. Kaltmiete gespart. Die teilweise vorhandenen Sockelleisten waren teilweise kaputt und wurden von S. - eben zum Teil - weggeworfen.
Aber, hätte der Vermieter oder dessen Anwalt nicht S. informieren müssen, ihm die Möglichkeit geben fehlende (obwohl schon teilweise gefehlt) Sockelleisten anzubringen?
Stattdessen gibt der Vermieter einer Firma den Auftrag, ohne S. zu informieren, und läst Heizungsabdeckungen, Alu TürSchweller Sockelleisten.....
und wie gesagt behält jetzt einfach 2400€ ein!

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47271 Beiträge, 16743x hilfreich)

Dann sollte Dein amerikanischer Freund zu einem Mieterverein oder gleich zu einem Anwalt gehen und die Forderungen zurückweisen lassen.

Bei so einem Vorgehen des Vermieters halte ich es für wahrscheinlich, dass Dein Freund auf Herausgabe der Kaution klagen muss. Dabei halte ich die Aussicht auf ein für ihn positives Urteil für hoch.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
R.P.123
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 6x hilfreich)

Danke für die Antwort!
Kann mir jemand die Frage beantworten?
Muss der Vermieter nicht, bevor er eine Firma (z.B. für neue Sockelleisten anbringen), beauftragt den Mieter Informieren und ihm die Möglichkeit geben die "fehlenden" Leisten selbst anzubringen. Es wäre ein leichtes gewesen....
Hinzu würde auch noch kommen, falls der Mieter zu Schadenersatz verpflichtet wäre, "Neu für Alt" das kann doch nicht rechtens sein, den uralten Boiler sowie die nur teilweise vorhanden gewesenen schäbigen Sockelleisten kpl. dem Mieter in Rechnung zu stellen?! ---- zum Neupreis mit allen Handwerkerkosten!

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9326 Beiträge, 2996x hilfreich)

Zitat (von R.P.123):
Mein freund S. hat mit dem Vermieter das verlegen von Laminat vereinbart und dafür die 1. Kaltmiete gespart.


Ich übersetzte mal: Dein Freund hat als Gegenleistung für eine fachgerechte Laminatverlegung die erste Miete nicht zahlen müssen.

Richtig?

Dann schuldet er allerdings auch eine Arbeitsleistung mittler Art und Güte, wozu m.M.n. auch Sockelleisten gehören.

Und nicht nur dass;
Zitat (von R.P.123):
S. hatte das Laminat einfach auf den vorhandenen Ur-Alt-Dielenboden verlegt.
das entspricht nicht der geforderten Arbeitsleistung s.o., denn bei Dielenboden gehört eine Trittschalldämmung dazu.

Zitat (von R.P.123):
Es wäre ein leichtes gewesen..
Wohl kaum, denn dann hätte er es doch in den zwei Jahren gemacht.
Hat er aber nicht, im Gegenteil, er hat sogar vorhandene Sockelleisten entfernt, damit das Eigentum des Vermieters in nicht abgesprochener Weise (vermute ich) verändert.

Nach meiner Einschätzung wird er sich diesen Schuh anziehen müssen.

Boiler: hier sind die getroffenen Vereinbarungen nicht eindeutig beschrieben. Denn anders als als cauchy weiter oben beschreibt, lassen sich Wartungsarbeiten durch Vereinbarung sehr wohl verlagern.

Falls es eine wirksame Vereinbarung gab und der Freund hat sich nicht daran gehalten und es ist dadurch zu einem Schaden gekommen, wäre Schadenersatz angesagt.
Ja nach Alter des Boilers sollte dieser aber deutlich niedriger sein, denn ersetzt werden muss nur der Zeitwert.

Ich halte das Ganze für sehr unglücklich abgelaufen, da es weder ein Übergabe- noch ein Rückgabeprotokoll gibt.
Und keine Erklärung, wie die Wohnung zurückgegeben wurde. Die Beweissituation ist daher nicht wirklich gut.

Berry

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6376 Beiträge, 2309x hilfreich)

Bezgl. des Boilers ist die Frage beantwortet und alles gesagt.
Zu den übrigen Fragen ist die Beschreibung des Sachverhalts unvollständig.
Was steht zu Schönheitsreparaturen im Vertrag ?
Grundsätzlich muss der Mieter die Wohnung in einem vertragsgemäßen Zustand zurückgeben. Der Vermieter muss dies nicht extra anmahnen. Da es kein Abnahnmeprotokoll gibt, kann der Vermieter die Ansprüche welche er hat, auch danach geltend machen.
Die Hinzuziehung eines Mietervereins oder Anwaltes wurde schon empfohlen.

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9809 Beiträge, 4456x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Boiler: hier sind die getroffenen Vereinbarungen nicht eindeutig beschrieben. Denn anders als als cauchy weiter oben beschreibt, lassen sich Wartungsarbeiten durch Vereinbarung sehr wohl verlagern.
Das wäre mir neu. Meines Wissens nach kann der Vermieter die Umlage der Kosten einer Wartung im Mietvertrag vereinbaren. In einer AGB-Klausel ist es jedoch nicht möglich, dem Mieter die Beauftragung der Arbeiten zu übertragen. Den Grund dafür kann man hier sehr einfach sehen: Der Mieter darf nicht in die Haftung für solche Geräte gelangen. Die Beauftragung solcher Arbeiten muss immer durch den Vermieter erfolgen. Genau damit Vermieter und Mieter nachher nicht streiten müsssen, ob eine Wartung ordnungsgemäß durchgeführt wurde oder nicht.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Yogi1
Status:
Student
(2030 Beiträge, 934x hilfreich)

2400 Euro halte ich für Abzocke.

ABER: Es wurde 1 Miete eingespart, dafür sollte Laminat verlegt werden. Dazu gehören für mich: Trittschalldämmung, Sockelleisten und Türschwellenleisten.
Dass der Vermieter jetzt da am Boden jede Menge nacharbeiten lassen musste, find ich schon nachvollziehbar. So wie Dein amerikanischer Freund da "gehaust" hat, kann man den Boden schließlich nicht lassen.
Man kann doch Laminat nicht einfach "pur" auf die Dielen legen.
Und ohne Sockel- und Türschwellenleisten muss das doch auch verheerend aussehen.

Signatur:

"Man möchte manchmal Kannibale sein, nicht um den oder jenen aufzufressen, sondern um ihn auszukotze

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
R.P.123
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 6x hilfreich)

Danke für alle Antworten.
Meines Wissens nach ist unter dem Laminat eine Trittschalldämmung. Die Sockelleisten waren, zum Teil, beim Einzug nicht vorhanden. Leider richtig ist, dass S. die restlichen entfernt und nicht ersetzt hat.
Ich weiß nicht, ob man für 650.-€ eine total fachmänische Verlegung, mit Sockel und Türschwellern usw. erwarten kann?
Mit Verlaub, hier nochmal die Frage:
Hätte der Vermieter meinen Freund S. nicht vor der Beauftragung einer Firma, die Möglichkeit der Nachbesserung geben müssen? Er wusste von nichts und wurde einfach vor vollendeten Tatsachen gestellt --- 2400€ weg!

Ich zitiere aus dem Mietvertrag:
Die Vertragsparteien vereinbaren, dass der Mieter die Wohnung in einem nicht renovierten Zustand übernimmt und auf eigene Kosten (für Material und Lohn) die Wohnung instand setzten wird.
1. ... Wände und Decken kpl. frisch streichen.
2. nach eigenem Bedarf (Wunsch) den Holzdielenboden in der gesamten Wohnung abschleifen und unter Umständen frisch versiegeln wird.
Als Gegenleistung verzichtet der Vermieter auf die Zahlung der Kaltmiete i.H.v. 650€
Bei einem späteren Auszug .... in einem nicht renovierten Zustand....
Zitat Ende.

Zum Warmwasserboiler:
Ich bin da im Netz auf den Begriff der "Individualvereinbarung" gestoßen.
Ist das hier eine Individualvereinbarung?
Zitat aus dem Mietvertrag:
§17 Zusatzvereinbarungen zum Mietvertrag
Der Mieter verpflichtet sich mind. 1x jährlich den in der Wohnung vorhandenen Durchlauferhitzer (Anmerkung: ist eigentlich ein Warmwssser-Elektro-Speicher) durch einen Fachbetrieb für Heizung und Sanitär, warten und reinigen zu lassen. Die Kosten trägt der Mieter. Der entsprechende Nachweis ist dem Vermieter jährlich ohne nochmalige Aufforderung vorzulegen.
Zitat Ende

Zitat von cauchy:
"Da reicht eine kurze Antwort, dass eine Verpflichtung zur Vornahme bzw. Beauftragung von Wartungsarbeiten durch den Mieter in Mietverträgen regelmäßig unwirksam ist. Man möge sich die zugehörige Rechtsprechung des BGH anschauen."

Leider spricht S. sehr wenig deutsch und wusste gar nichts von dieser "Individualvereinbarung"
Ist diese Individualvereinbarung rechtens?

So wie ich das sehe, wurde S. hier, vertragsmäßig, ganz schön über den Tisch gezogen. Vor zwei Jahren kannten wir uns noch nicht, sonst wäre dies alles nicht passiert.

Danke für Eure Beiträge!

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
philosoph32
Status:
Lehrling
(1341 Beiträge, 153x hilfreich)

Zitat (von R.P.123):
Ich weiß nicht, ob man für 650.-€ eine total fachmänische Verlegung, mit Sockel und Türschwellern usw. erwarten kann?
Mit Verlaub, hier nochmal die Frage:
Hätte der Vermieter meinen Freund S. nicht vor der Beauftragung einer Firma, die Möglichkeit der Nachbesserung geben müssen? Er wusste von nichts und wurde einfach vor vollendeten Tatsachen gestellt --- 2400€ weg!

Ich zitiere aus dem Mietvertrag:
Die Vertragsparteien vereinbaren, dass der Mieter die Wohnung in einem nicht renovierten Zustand übernimmt und auf eigene Kosten (für Material und Lohn) die Wohnung instand setzten wird.
1. ... Wände und Decken kpl. frisch streichen.
2. nach eigenem Bedarf (Wunsch) den Holzdielenboden in der gesamten Wohnung abschleifen und unter Umständen frisch versiegeln wird.
Als Gegenleistung verzichtet der Vermieter auf die Zahlung der Kaltmiete i.H.v. 650€
Bei einem späteren Auszug .... in einem nicht renovierten Zustand....
Zitat Ende.


Ist etwas schwer zu beurteilen.

Grundsätzlich kann der Vermieter mit dem Mieter so etwas vereinbaren, das muss sich aber in etwa die Waage halten. D.h. 650 EUR Kaltmiete erlassen und dafür einen Gegenwert von mehreren tausend EUR erwarten ist sicherlich nicht zulässig.

650 EUR, dafür Wohnung streichen und Laminat verlegen ist irgendwo noch im Rahmen für mich. Wenn der Mieter nun das falsch verlegt, dann können die Kosten um das wieder zu berichtigen durchaus höher sein als die 650 EUR Kaltmiete.

Auf der anderen Seite ist bei Abgabe wohl keine renovierte Wohnung geschuldet..... Ob man hier dann den Boden so unfachmännisch liegen lassen kann, kann ich jetzt nicht beurteilen....

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47271 Beiträge, 16743x hilfreich)

Zitat:
Hätte der Vermieter meinen Freund S. nicht vor der Beauftragung einer Firma, die Möglichkeit der Nachbesserung geben müssen?


Bei der Beseitigung eines Schadens muss die Möglichkeit nicht gegeben werden.

Wenn jedoch eine vereinbarte Leistung nicht erbracht wurde, dann muss dem Mieter die Gelegenheit zur Nachbesserung gegeben werden.

Was jetzt in diesem Fall für die Sockelleisten gilt, darüber kann man sich streiten.

Zitat:
Ist diese Individualvereinbarung rechtens?


Bezüglich der Wartungsarbeiten für den Warmwasserboiler handelt es sich nicht um eine Individualvereinbarung. Es bleibt dabei, dass diese Klausel unwirksam ist.

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4322 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Ich übersetzte mal: Dein Freund hat als Gegenleistung für eine fachgerechte Laminatverlegung die erste Miete nicht zahlen müssen.

Richtig?

Dann schuldet er allerdings auch eine Arbeitsleistung mittler Art und Güte, wozu m.M.n. auch Sockelleisten gehören.


So einfach ist das nicht. Das stimmt nur, wenn diese Arbeiten auch durch die Miete abgedeckt wären. Ich wage mal zu bezweifeln, dass eine Miete (gleich ob kalt oder warm) hier ausreichend sind. Das reine Verlegen der Böden (ohne Material, hier Laminat) dürfte mal schnell in den mittleren tausender Bereich gehen, das sprengt dann wohl den Rahmen einer Mietzahlung, es sei denn es wurde eine Villa gemietet, aber dann wären wir auch beim Verlegen im höheren Bereich.

Der Vermieter ist ein Fuchs, wird Zeit, dass der Fuchs den jäger trifft. :devil:

2x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
philosoph32
Status:
Lehrling
(1341 Beiträge, 153x hilfreich)

Zitat (von R.P.123):
2. nach eigenem Bedarf (Wunsch) den Holzdielenboden in der gesamten Wohnung abschleifen und unter Umständen frisch versiegeln wird.


Zitat (von Solan196):
Das reine Verlegen der Böden (ohne Material, hier Laminat) dürfte mal schnell in den mittleren tausender Bereich gehen, das sprengt dann wohl den Rahmen einer Mietzahlung,


Für mich liest sich das nicht als er muss den Boden machen, er kann. Lediglich das Streichen war verbindlich gegen die 650 EUR Kaltmiete vereinbart.....

Die grundsätzliche Frage wäre eigentlich, ob das so verlegte Laminat unter die Bezeichnung "unrenovierte Wohnung" fallen würde. Denke eher, dass dann der "Schaden" aus dem Entfernen des Laminats bestehen könnte, dann hat man der Urzustand bei Anmietung wieder hergestellt.

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4322 Beiträge, 511x hilfreich)

Dein Freund soll sich einen Anwalt nehmen, oder aber den Mieterverein beauftragen und das würde ich jetzt mal ziemlich zügig in die Wege leiten.

Zitat (von R.P.123):
Hätte der Vermieter meinen Freund S. nicht vor der Beauftragung einer Firma, die Möglichkeit der Nachbesserung geben müssen? Er wusste von nichts und wurde einfach vor vollendeten Tatsachen gestellt --- 2400€ weg!


Nein hätte er nicht.

Renovieren hätte er gar nicht müssen, da er unrenoviert eingezogen ist. Die Sache mit dem Boiler ist auch geklärt, da hat der Vermieter eben Pech mit der dämlichen Formulierung, das geht zu seinen Lasten.

Das Geld ist nicht "weg", er muss es halt einfordern. Das geht nicht hier über ein Forum, er sollte sich fachmännische Hilfe holen und ich sehe da sehr gute Chancen ... wenn das, was du schreibst, alles so stimmt.

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6376 Beiträge, 2309x hilfreich)

Die Klausel zur wartung des Boilers ist eindeutig eine unzulässige "Vornahmeklausel" wie vom BGH entschieden. siehe: https://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/vornahmeklausel/

und wenn die Wohnung lt.Vertrag #10 "unrenoviert" übergeben wurde, kann auch nicht verlangt werden dass eine renovierte Wohnung zurückgegeben wird. Das MV begann am 1.4.2018. Wenn jetzt schon wieder eine Renovierung nötig war, müßte es eine übermäßige Abnutzung oder extreme Farben/Tapeten gegeben haben.

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1897 Beiträge, 278x hilfreich)

Zitat (von Spezi-2):
und wenn die Wohnung lt.Vertrag #10 "unrenoviert" übergeben wurde, kann auch nicht verlangt werden dass eine renovierte Wohnung zurückgegeben wird. Das MV begann am 1.4.2018. Wenn jetzt schon wieder eine Renovierung nötig war, müßte es eine übermäßige Abnutzung oder extreme Farben/Tapeten gegeben haben.
Darum geht es hier doch überhaupt nicht. Hier werden die fehlenden Sockelleisten und die nicht erfolgte Warten des Duchlauferhitzers bemängelt.

Zitat (von R.P.123):
Mein freund S. hat mit dem Vermieter das verlegen von Laminat vereinbart und dafür die 1. Kaltmiete gespart.
Das liest sich im Mietvertrag aber anders.
Zitat (von R.P.123):
Die Vertragsparteien vereinbaren, dass der Mieter die Wohnung in einem nicht renovierten Zustand übernimmt und auf eigene Kosten (für Material und Lohn) die Wohnung instand setzten wird.
1. ... Wände und Decken kpl. frisch streichen.
2. nach eigenem Bedarf (Wunsch) den Holzdielenboden in der gesamten Wohnung abschleifen und unter Umständen frisch versiegeln wird.
Als Gegenleistung verzichtet der Vermieter auf die Zahlung der Kaltmiete i.H.v. 650€
Nirgendwo steht da was von "Sockelleisten entfernen, wegwerfen, Laminat drauf legen".

1x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4322 Beiträge, 511x hilfreich)

Und mal nebenbei, 650€ für die Komplettrenovierung einer Wohnung, das ist definitiv zu wenig und dürfte vor Gericht auch keinen Bestand haben,

Zitat (von user08154711):
Nirgendwo steht da was von "Sockelleisten entfernen, wegwerfen, Laminat drauf legen".


Steht aber auch nirgendwo, fehlende Sockelleisten ersetzen.

Lt. BGH ist die

die formularvertragliche Überwälzung der nach der gesetzlichen Regelung (§ 535 Abs. 1 Satz 2 BGB) den Vermieter treffenden Verpflichtung zur Vornahme laufender Schönheitsreparaturen im Fall einer dem Mieter unrenoviert oder renovierungsbedürftig überlassenen Wohnung der Inhaltskontrolle am Maßstab des § 307 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Nr. 1 BGB nicht standhalte, sofern der Vermieter dem Mieter keinen angemessenen Ausgleich gewähre, der ihn so stelle, als habe der Vermieter ihm eine renovierte Wohnung überlassen. Denn eine solche Vornahmeklausel verpflichte den Mieter zur Beseitigung sämtlicher Gebrauchsspuren des Vormieters und führe dazu, dass der Mieter die Wohnung vorzeitig renovieren oder gegebenenfalls in einem besseren Zustand zurückgeben müsste, als er sie selbst vom Vermieter erhalten habe.

BGH VIII ZR 277/16 vom 22.08.2018


Das dürfte mit dem Betrag von 650€ nicht erreicht sein.

-- Editiert von Solan196 am 23.09.2020 10:54

1x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1897 Beiträge, 278x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Steht aber auch nirgendwo, fehlende Sockelleisten ersetzen.
Mal richtig lesen! Der TE hat die noch vorhandenen Sockelleisten entsorgt.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
R.P.123
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 6x hilfreich)

Wirklich viele Antworten....ihr seid Klasse!

Wie ich eben erfahren habe, dass der Markler ihm die Wahl zwischen abschleifen und Laminat, mündlich, gegeben hatte.
Termin heute abend beim Mieterverein.
Auf den Rechnungen, die dem Vorderungsschreiben beigefügt sind, ist ersichtlich, dass noch einiges Andere renoviert wurde. Wie neue Toilette, Becken, Wasserhahn..... hier fand eindeutig eine größere oder mittlere Renovierung statt, bei der jetzt S. mit bezahlen soll.
Wir haben Fotos, auf denen ersichtlich ist, dass bei Einzug auf einer Flurseite und große Bereiche der Küche ohne Sockelleisten waren. Ok nicht desto trotz hat er vorhandene entfernt....
Der Termin für die Wohnungsübernahme wurde vom Vermieter einfach nicht wahrgenommen.
Wenn ihr mich fragt --- eindeutig mit der Abzocke absicht....

Der Wasserboiler funktionierte bei Auszug einwandfrei --- ok - die Wartungen wurden nicht durchgeführt....
Auch hier das Ding war so alt und rostig - leider haben wir keine Aufnahmen von dem Teil - dass es einfach der Renovierung und nicht einem defekt zum Opfer gefallen ist.
Sind auf die Beratung heute abend gespannt.
Grüsse

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47271 Beiträge, 16743x hilfreich)

Um das mal zusammen zu fassen:

Dass hier direkt so ein Schreiben vom Anwalt kommt ist für mich einfach ein Einschüchterungsversuch. Das Ziel des Vermieter ist es dabei, den Mieter zum Nachgeben zu bringen und so die Kaution einzukassieren. Tatsächlich funktioniert so ein Vorgehen häufig, da viele Menschen lieber nachgeben um damit Rechtstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen.

Dabei unterstelle ich sowohl dem Vermieter als auch dem Anwalt, dass beiden bekannt, dass ihre Forderungen bestenfalls in geringem Umfang durchsetzbar sind. Dennoch ist dem Mieter dringend zu empfehlen, "Waffengleichheit" herzustellen und somit seinerseits ebenfalls einen Anwalt oder mindestens den Mieterbund einzuschalten.

2x Hilfreiche Antwort

#21
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4322 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von hh):
Dabei unterstelle ich sowohl dem Vermieter als auch dem Anwalt, dass beiden bekannt, dass ihre Forderungen bestenfalls in geringem Umfang durchsetzbar sind. Dennoch ist dem Mieter dringend zu empfehlen, "Waffengleichheit" herzustellen und somit seinerseits ebenfalls einen Anwalt oder mindestens den Mieterbund einzuschalten


Volle Zustimmung

Zitat (von user08154711):
Zitat (von Solan196):
Steht aber auch nirgendwo, fehlende Sockelleisten ersetzen.

Mal richtig lesen! Der TE hat die noch vorhandenen Sockelleisten entsorgt.


Und? Hätte er die Stückelkunst stehen lassen müssen? Wir hatten mal in der Bekanntschaft einen ähnlichen Fall, das ist für den Vermieter nicht gut ausgegangen, er hat den - von ihm selber - in die Wege geleieten Prozess voll verloren, Auch hier waren Beweisfotos vom Einzug vorhanden.

1x Hilfreiche Antwort

#22
 Von 
R.P.123
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 6x hilfreich)

Zitat (von hh):
Um das mal zusammen zu fassen:

Dass hier direkt so ein Schreiben vom Anwalt kommt ist für mich einfach ein Einschüchterungsversuch. Das Ziel des Vermieter ist es dabei, den Mieter zum Nachgeben zu bringen und so die Kaution einzukassieren. Tatsächlich funktioniert so ein Vorgehen häufig, da viele Menschen lieber nachgeben um damit Rechtstreitigkeiten aus dem Weg zu gehen.

Dabei unterstelle ich sowohl dem Vermieter als auch dem Anwalt, dass beiden bekannt, dass ihre Forderungen bestenfalls in geringem Umfang durchsetzbar sind. Dennoch ist dem Mieter dringend zu empfehlen, "Waffengleichheit" herzustellen und somit seinerseits ebenfalls einen Anwalt oder mindestens den Mieterbund einzuschalten.


Sehe ich mitlerweile auch so - wie gesagt Mieterbund heute abend.

Danke an ALLE !!!

0x Hilfreiche Antwort

#23
 Von 
Ryan
Status:
Schüler
(184 Beiträge, 35x hilfreich)

2400 Euro für neue Sockelleisten? Sind die wenigstens vergoldet?

0x Hilfreiche Antwort

#24
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9326 Beiträge, 2996x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Hätte er die Stückelkunst stehen lassen müssen?


Nein, aber bei Auszug wieder anbringen.

Zitat (von Solan196):
Und mal nebenbei, 650€ für die Komplettrenovierung einer Wohnung, das ist definitiv zu wenig und dürfte vor Gericht auch keinen Bestand haben,


Bist Du Hellseher?
Bei uns in Do gibt es das günstigste Laminat derzeit für 4,99 € incl. 2 Meter Sockelleiste und dünner Trittschalldämmung. Qualität mal außen vor.
Und den Eimer Wandfarbe für 12,99 € - Qualität mal außen vor.

Zitat (von R.P.123):
Wie ich eben erfahren habe, dass der Markler ihm die Wahl zwischen abschleifen und Laminat, mündlich, gegeben hatte.
Also beschränken wir uns bei der Beurteilung auf das, was vertraglich schriftlich vereinbart wurde.

Zitat (von hh):
Bezüglich der Wartungsarbeiten für den Warmwasserboiler handelt es sich nicht um eine Individualvereinbarung. Es bleibt dabei, dass diese Klausel unwirksam ist.

Sehe ich nicht so, weil garnicht klar ist ob es sich um eine Individualvereinbarung handelt.
Aber gut, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein.

Berry

0x Hilfreiche Antwort

#25
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4322 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Zitat (von Solan196):
Und mal nebenbei, 650€ für die Komplettrenovierung einer Wohnung, das ist definitiv zu wenig und dürfte vor Gericht auch keinen Bestand haben,

Bist Du Hellseher?


Noch nicht, aber ich arbeite definitiv dran :)

Altbau unrenoviert für 650€ renovieren inkl. Böden ..., wenn du das kannst, dann melde dich bei mir, ich wohne in einem MIttelaltbau (also keine hohen Decken, keine Holzfenster) und Renovierungsarbeiten sind nächstes Jahr fällig. Wenn du alle Arbeiten inkl. Material für 650 € erledigen kannst, bist du engagiert, Essen bekommste von mir gestellt.

-- Editiert von Solan196 am 23.09.2020 13:52

0x Hilfreiche Antwort

#26
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47271 Beiträge, 16743x hilfreich)

Zitat:
Sehe ich nicht so, weil garnicht klar ist ob es sich um eine Individualvereinbarung handelt.
Aber gut, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein.


Da Gerichte zu so einer Klausel eine ganz klare Meinung haben ist es rechtlich nicht relevant, wenn z.B. ein Vermieter dazu eine andere Meinung hat.

Es handelt sich ganz eindeutig nicht um eine Individualvereinbarung.

0x Hilfreiche Antwort

#27
 Von 
cauchy
Status:
Unparteiischer
(9809 Beiträge, 4456x hilfreich)

Ich glaube, Sir Berry hat irgendwie eine andere Vorstellung von dem, was dort passiert ist. Der Vermieter will 2400 Euro. Das bekommt man niemals mit irgendwelchen uralten Sockelleisten argumentiert. Selbst wenn der Mieter diese unberechtigt entsorgt hat, haben die vermutlich einen Wert von nahe 0 Euro gehabt, weil in der Wohnung eh nur noch teilweise solche Leisten lagen.

Zur Wirksamkeit der Boiler-Klausel kann man - wie bei allem - natürlich mehrere Meinungen haben. Das BGH-Urteil dazu wurde genannt. Eine Individualvereinbarung ist das mit Sicherheit nicht. Der Vermieter könnte einzig versuchen zu argumentieren, dass der Mieter ihm hätte mitteilen müssen, dass die Vereinbarung unwirksam ist und er deswegen keine Wartung durchführen lässt. Solch eine Argumentation geht aber meiner Meinung nach fehl. Ich kann eine solche Informationspflicht nicht erkennen. Abgesehen davon enthält die unwirksame Klause die Verpflichtung zur Vorlage der Wartungsunterlagen. Der Vermieter hätte selber erkennen können, dass er solche Unterlagen nicht bekommen hat und dann entsprechend seine Schlüsse ziehen müssen.

Mal abgesehen davon, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass ein vollkommen funktionstüchtiger, frisch gewarteter und quasi fabrikneuer Boiler durch 2 Jahre Nicht-Wartung so kaputt geht, dass er komplett ausgetauscht werden soll. Nur dann würde überhaupt eine Chance existieren, vom Mieter die vollen Kosten ersetzt zu verlangen. Und um es nicht zu vergessen: Der Vermieter ist voll beweispflichtig. Auf die Beweisführung wäre ich wirklich gespannt.

1x Hilfreiche Antwort

#28
 Von 
R.P.123
Status:
Beginner
(55 Beiträge, 6x hilfreich)

S. war heute beim RA im Mieterverein.
Ich war leider nicht dabei. Mit meinen Worten: mein Freund ist in allen Punkten im Recht. Er würde seine einbehaltene Kaution und Nebenkostenabrechnung in vollem Umfang zurückbekommen.
Er wird, nachdem die letzte Nebenkostenabrechnung (Auszug 30.04.2020) getätigt ist, den Gesamtbetrag einklagen.
Die Angabe der Wartungsdurchführung, veranzulassen vom Mieter, ist wie schon mehrfach hier erwähnt völlig unrechtens.
Erst jetzt habe ich Bilder vom Auszug aus der Wohnung gesehen, lediglich im Wohnzimmer haben die Sockelleisten gefehlt. Neue Sockelleisten in allen Räumen, Alu Türschweller, das Einstellen von Fenstern und Türen, Anfertigung von Holzabdeckungen Heizung usw. all dies wurde meinem Freund in Rechnung gestellt.

Ganz eindeutig - hier wurde umfanreich saniert - und S. sollte mit 2400€ dabei sein.
Was ich jetzt nicht verstehe, dass man ca. 10 Monate (bis zur nächsten und letzten Nebenkostenabrechnung warten soll, bis man die "vor den Kadi" zieht.

Wie schon erwähnt, der alte Boiler war ohne Übertreibung sehr alt und sehr rostig......

Also, ich kann es kaum abwarten wie es weiter geht. Werde mich aber gedulden müssen.

Grüsse und Danke an ALLE!

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#29
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4322 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von R.P.123):
Was ich jetzt nicht verstehe, dass man ca. 10 Monate (bis zur nächsten und letzten Nebenkostenabrechnung warten soll, bis man die "vor den Kadi" zieht.


Weil der VM ein Recht hat (haben könnte) einen Teil der Kaution einzubehalten wegen evtl. zu erwartender Nachzahlung. Das erledigt der Anwalt dann lieber mit einen WIsch. Es sind auch keine 10 Monate. Wenn der Abrechnungszeitraum vom 01.01.-31.12. geht, dann sind es mehr als 10 Monate, da die Abrechnung für 2020 erst fällig wäre zum 31.12.21 ... da sollte dein Freund doch lieber nochmal mit dem Anwalt reden. Ich denke er wird die Abrechnung für 2019 gemeint haben, die wäre dann bis zum 31.12.2020 vorzulegen.



-- Editiert von Solan196 am 23.09.2020 21:37

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