Rückforderung Mietzahlung wg. Verstoß Mietpreisbremse

6. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
PuniPu
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)
Rückforderung Mietzahlung wg. Verstoß Mietpreisbremse

Liebe Leute, folgende hypothetischer Fall:
Herr X stellt nach drei Jahren in der Mietwohnung fest, dass gegen die mietpreisbremse verstoßen wird und eine zu hohe Kaltmiete angesetzt wurde.
Kann in diesem Fall die zu viel gezahlte Miete zurückgefordert werden oder gibt es hier eine Frist, nach der diese Forderung verjährt.
Falls es eine Frist gibt, zählt hier die Unterschrift des Mietvertrages oder Datum Einzug in die Wohnung?
Vielen Dank für die Antwort!

-- Editiert von User am 6. Oktober 2023 14:05

Fragen zur Miete?

Fragen zur Miete?

Ein erfahrener Anwalt im Mietrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Mietrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6376 Beiträge, 2309x hilfreich)

in § 556g Abs. 2 BGB steht:

Zitat:
Rügt der Mieter den Verstoß mehr als 30 Monate nach Beginn des Mietverhältnisses oder war das Mietverhältnis bei Zugang der Rüge bereits beendet, kann er nur die nach Zugang der Rüge fällig gewordene Miete zurückverlangen.

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
PuniPu
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Es ist also nicht der Zeitpunkt der Unterschrift des Mietvertrages entscheidend, sondern der konkrete Beginn der Miete mit Einzug in die Wohnung? Danke.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
PuniPu
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 0x hilfreich)

Es ist also nicht der Zeitpunkt der Unterschrift des Mietvertrages entscheidend, sondern der konkrete Beginn der Miete mit Einzug in die Wohnung? Danke.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4322 Beiträge, 511x hilfreich)

Zitat (von PuniPu):
Es ist also nicht der Zeitpunkt der Unterschrift des Mietvertrages entscheidend, sondern der konkrete Beginn der Miete mit Einzug in die Wohnung?


Da wäre man in diesem Beispiel bei 36 Monaten und könnte man nur ab dato (wenn ich die Vorschrift jetzt richtig interpretiere) rügen.

Auf der anderen Seite gibt es Ausnahmen:

Hat der Vormieterin bereits eine hohe Miete gezahlt, bleibt es dabei, auch wenn das mehr ist, als nach der Mietpreisbremse erlaubt. (§ 556e Abs. 1 BGB). Über diesen Umstand musst du aber Kenntnis haben.

Neubauten sind von der Regel ausgeschlossen. Gleiches gilt für umfangreich sanierte Wohnungen.

Auch möblierte Wohnungen sind ausgeschlossen, ist ja eigentlich klar.



0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 264.854 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
107.140 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen