Schadenersatz nach Umbau

18. Dezember 2007 Thema abonnieren
 Von 
Geldlo(o)ser
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Schadenersatz nach Umbau

Hallo an alle...

Brauche mal Eure Hilfe, und einen Lösungsansatz.

Zum Thema:

Wir, meine Frau; (meine Tochter) und ich haben im März 2006 mit Hilfe der Schwiegereltern (finanziel) angefangen mein Elterhaus zu sanieren (Bj.75).

Zum Aufwand:

Eltern unten:

Wir oben 2 Etagen zusammen 155m²

Entkernen, alle ungedämmten KS- Fenster gegen gedämmte Alu- Fenster getauscht; zus. Fenster im Giebelbereich., Dach gedämmt und winddicht gemacht, Innenausbau inkl. aller Böden neu und Stukturputz, Treppe neu, Glaselement raumhoch als Abtrennung Treppenhaus inkl. Absturzs. Verglasung, Wände entfernt, neue Glastüren überall, das Studio oben komplett neu und ausgebaut,

Aussenanlagen neu, angefangen Carport; Fundamente, Schotterung (35t) und Pflasterung...

Alles mit Segen Bauamt (Antrag läuft auf Vater)

Einzug im September 2006
(Ausbau läuft zeitgleich weiter)

Materialkosten grob 50 TEUR; Stunden ca. 1200 Eigenleistung.

Es wurde ausgemacht, erstmal 5 Jahre mietfrei zum abwohnen, und dann dass Haus gegen Wohnrecht zu überschreiben.

Zum Problem:

Mein Vater sitz im Rollstuhl und geht nie raus, seinen Frust ließ er immer mehr an mir und dann auch an meiner Frau aus.

Bevor die Situation eskalierte baten wir um Klärung, diese brachte nicht, und wir zogen zum 1.12.07 aus in eine Wohnung in die Nachbarstadt. Miete kalt 625 EUR.

Darauf hin kündigten meine Eltern per Anwalt das Mietverhältnis (es gibt keine Verträge).

Die Frage:

Müssen meine Eltern uns entschädigen; entweder den Aufwand + Stunden und eingebrachtes Geld, oder 5 Jahre Mietersatz a 625 EUR + Umzugskosten von ca. 4,5 TEUR.

Wir haben alle Rechnungen, aber schriftlich keinerlei Vereinbarung.

Bitte um Hilfe, und Danke für die Inanspruchnahme...








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"...wenn Dir nach dem dritten Mal hinfallen immer noch keiner aufhilft; willkommen im Leben!!!"

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Geldlo(o)ser
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Ein Nachtrag:

Nach dem zweiten Umzugstag wurden die "Schlösser" getauscht, und wir können der Rest des Inventares nicht mehr abholen.

Und die Polizei wurde gerufen, wg. Hausfríedensbruch...

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"...wenn Dir nach dem dritten Mal hinfallen immer noch keiner aufhilft; willkommen im Leben!!!"

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#2
 Von 
blaubär49
Status:
Schlichter
(7434 Beiträge, 2004x hilfreich)

... ob ihr euer geld wieder einfordern könnt, dürfte wesentlich daran hängen, wie ihr die dinge geregelt habt. insbesondere ob absprachen schriftlich fixiert worden sind. wenn soviel geld im feuer steht, würde ich jedenfalls einen anwalt zu rate ziehen.

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#3
 Von 
Geldlo(o)ser
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

... das mit dem Rechtsbeistand kommt notgedrungen noch, muß mich ja auch gegen die Anzeige wehren...

Wer hat den noch einen Lösungsansatz, welche Kosten vom "Vermieter" zu erstatten sind?

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#4
 Von 
Was weiss ich?
Status:
Student
(2270 Beiträge, 803x hilfreich)

Wenn es tatsächlich zum Rechtsstreit kommen würde, ist es sehr schwierig solche Absprachen zu beweisen, da nichts schriftlich fixiert wurde. Außer ihr habt evtl. andere Personen, die von eurer Absprache wußten - sei es durch euch oder durch die Eltern. Diese könnten dann evtl. als Zeugen für besagte Absprache dienen. Als Ehepaar ist man nämlich nie Zeuge in einer Sache, die beide etwas angeht, sondern immer Partei. Es kommt auch darauf an, wie glaubwürdig ihr vortragen könntet und wie der jeweilige Richter 'drauf' ist. Ob er euch glaubt oder nicht und wie schlüssig ihr eure Handlungen darlegen könnt.

Ich sage euch aber gleich: Wenn ihr die Angelegenheit nicht einvernehmlich regeln könnt (evtl. Mediator), dann wird euch ein Prozess nur unendlich viel Geld kosten, euch Leid bringen und die familiäre Situation total kaputt machen. Ich weiß, wovon ich rede, ich habe das selber alles mit durch gemacht.

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"Scientia potentia est."

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Geldlo(o)ser
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

...wir haben ja alle Rechnungen; lief ja offiziell.

Und wer tätigt eine so hohe Summe, und zieht dann freiwillig wieder aus...

Wie sieht es denn rechtlich aus, wem gehören den die eingebauten Sachen, darf ich zurück rüsten...

Um dass zu vermeiden, müsste ein Ausgleich gezahlt werden...

Und noch immer haben wir unser Inventar nicht.

PS: Mit der Familie haben wir nach dieser Aktion abgeschlossen.

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