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Stromrechnung zu hoch - Nachtspeicheröfen veraltet oder defekt?

26.1.2006 Thema abonnieren Zum Thema: 2005 Euro Heizung
 Von 
Diggaz
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)
Stromrechnung zu hoch - Nachtspeicheröfen veraltet oder defekt?

Ein Hallo an Alle!

Auch mich hats diesmal getroffen :-(. Gestern in den Briefkasten geschaut und was sehe ich dort Jahresendabrechnung liegt drin. Bevor ich weiter erzähle etwas vorgeschichte. Ich wohne in einer 3 Zimmer Wohnung mit Frau und 2 Kindern. Wir haben Nachtspeicheröfen genau 4 Stück an der Zahl. Ich wohne seit Mai 2004 in dieser Wohnung. Bei Einzug habe ich knapp 180,-- Euro im 2-Monatsrhytmus für Heizstrom und 150,-- Euro im 2-Monatsrhytmus für Haushaltstrom gezahlt, ich habe 2 Stromzähler. Als ich damals diese Abschlagsbeträge gesehen hatte wurde mir schon schlecht nun ich dachte mir nix dabei da ich vermutet habe das der Vormieter wie verrückt Strom verschwendet hat. Dann Ende 2004 kam die Erlösung Jahresendabrechnung mir wurde von den insgesamt bis dahin gezahlten 990,- Euro ca. 450 wieder gutgeschrieben. Jetzt noch etwas vorgeschichte. In dieser Wohnung bin ich mit meiner Familie nur 5 Tage, am Wochenende pendeln wir zu unserer Hauptwohnung dies ist ein Einfamilienhaus. Jedenfalls wurde anfang 2005 mein Abschlagsbetrag für Heizung auf 80,-- Euro für 2 Monate und auf 62,-- Euro für 2 Monate für Haushalt gekürzt. Nun der Schock Endabrechnung jetzt Ende 2005 soll ich insgesamt 800 Euro für Heizung und 210 Euro Haushalt Strom nachzahlen. Demnach hätte ich einen monatlichen Strom verbrauch von 50 Euro für normalen Haushaltsstrom und 106 Euro Heizkosten monatlich für eine 3 Zimmer Wohnung in der ich über das ganze Jahr nur 5 Tage die Woche bin. Wir sind sehr sparsam bei Heizung sowie normalen Strom ich habe ein Einfamilienhaus und weiss wie mit Strom umzugehen ist demnach verbraucht die Wohnung genausoviel Strom wie mein Haus. Ich vermute nun das entweder die Nachtspeicheröfen veraltet oder defekt sind, dies kommt eher in Frage weil es ein sehr alter bau ist oder Stromzähler funktionieren nicht richtig oder aber jemand zapft den Strom bei mir an. übrigens bei diesen oben genannten Beträgen d.h. 50 Euro Haushaltstrom pro Monat und 106 Euro Heizstrom im Monat ist der Wasserverbrauch nicht mit drin für Wasser bezahle ich noch extra 110 Euro das wären dann 266 Euro Nebenkosten für eine 3 Zimmer Wohnung. Ich hab nix dagegen zu Bezahlen aber das ist irendwie nicht rechtens. Ich habe hier geschrieben weil ich gerne eure Meinung dazu wissen möchte wie sehr ihr dass ist das realistisch bei unserer Situation. Was kann ich tun. Was wäre der nächst beste Schritt.

Danke für alle Antworten!

Gruss
Diggaz

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2005 Euro Heizung


13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Odil
Status:
Student
(2165 Beiträge, 794x hilfreich)

Ganz kurz meine Einschätzung:

Nachtspeicherheizungen stehen nicht gerade im Ruf besonders kostengünstig zu sein.

Eine 5 Tage-woche ist nicht eben wenig. Auch Menschen, die nur eine Wohnung bewohnen, sind unter Umständen nicht 7 Tage durchgehend in der wohnung.

Bei der realitv niedrigen Vorauszahlung für
2005 war ja eine Nachzahlung zu erwarten.
Der Betrag von 110 € für Heizkosten ist vielleicht nicht günstig, (hängt aber sicher auch mit der Nachtspeicherheizung zusammen,) ist aber durchauch im Rahmen bei den heutigen Energiekosten.

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#2
 Von 
KristijanM
Status:
Lehrling
(1137 Beiträge, 260x hilfreich)

ich bin der gleichen ansicht wie Odil. da alles korrekt ist, werden sie wohl zahlen müssen....
gruss,
kristijan

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#3
 Von 
Geparda
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 3x hilfreich)

Man kann doch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Eine Aussage in Euro sagt doch überhaupt nix aus. Wenn der Stromversorger die Preise angehoben hat, dann können die Kosten natürlich um einiges höher sein.
Eine qualifizierte Aussage ist nur aufgrund der verbrauchten Kilowattstunden möglich. Wenn diese stark angestiegen sind, dann würde ich mich auch wundern.
Gruß
Claudia

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#4
 Von 
mariangel
Status:
Praktikant
(604 Beiträge, 172x hilfreich)

Ich denke auch, daß diese Kosten im üblichen Rahmen sind. In unserem Haus gab es beim Kauf auch Nachtspeicheröfen und einen zusätzlichen Kohleofen; die Kosten waren ähnlich. Nur zum Vergleich: die reinen Zählergebühren waren beim Nachtspeicher 120 Euro im Vergleich zum regulären Zähler, 70 Euro. Zudem gab es bei uns in 2005 eine deftige Strompreiserhöhung. Also nicht gleich andere verdächtigen, da zapft sicher niemand.
Grüße
Mariangel

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#5
 Von 
Diggaz
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antworten. Wie gesagt ich habe nix gegen zahlen wenns denn rechtens ist. Hier ein anderer Ansatz.

Ich habe zwei Rechnungen erhalten logisch da 2 Zähler vorhanden sind. Für die Heizkosten haben wir angeblich folgende Kilowattstunden verbraucht:

17.11.2004 - 31.12.2004 2576 kwh
01.01.2005 - 30.04.2005 6164 kwh
01.05.2005 - 30.06.2005 726 kwh
01.07.2005 - 30.09.2005 786 kwh
01.10.2005 - 31.12.2005 4225 kwh
01.01.2006 - 10.01.2006 683 kwh


Jetzt kommt der erste Hammer. Wie man sieht Mai bis Juni 2 Monate im Sommer sollen wir 726 kwh verbraucht haben. Ich war komplett Mai auf Geschäftsreise meine Frau und Kinder waren auch nicht in der Wohnung da sie in unserer Hauptwohnung waren. Nach meiner Reise hatte ich 2 Wochen Urlaub wir waren also nur 2 Wochen im Juni in der Wohnung. Abgesehen davon haben wir die Heizung von Anfang April bis Ende September gar nicht an gehabt ???? Ist das nicht seltsam. Ich frage mich woher, in diesem Zeitraum, diese Kilowattstunden herkommen??????

Hier die Gegenüberstellung des zweiten Zählers sprich für normalen Haushaltsstrom:

17.11.2004 - 31.12.2004 378 kwh
01.01.2005 - 30.04.2005 944 kwh
01.05.2005 - 30.09.2005 920 kwh
01.10.2005 - 31.12.2005 729 kwh
01.01.2006 - 10.01.2006 82 kwh

Bei dem Haushaltsstrom sehe alles ein. Aber mal ehrlich jeder blinde sieht doch das bei der Heizabbrechnung etwas nicht stimmt. Ich weiss nicht was entweder sind die Nachtspeicheröfen defekt (sind sehr sehr alt wahrscheinlich immer noch die ersten die je eingebaut worden sind und wie gesagt das Haus ist auch Steinalt) oder jemand zapft oder Zähler defekt.

Vielleicht könnt Ihr nochmals eure Meinung dazu äussern.

Vielen Dank.

Gruss
Diggaz

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#6
 Von 
Geparda
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 3x hilfreich)

Mal ein einfacher Test: Heizung ausschalten, wie im Sommer letzten Jahres und dann schauen was der Stromzähler dazu sagt. Dann müsste ja kein Verbrauch vorliegen. Ansonsten auf die Suche nach dem Verbraucher gehen.
Und die Heizung nicht zu lange auslassen, sonst wird es kalt. ;)

Gruß
Claudia

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#7
 Von 
Geparda
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 3x hilfreich)

Mal ne andere Vermutung:
Ihr habt doch keinen speziellen Zähler für die Heizung, sondern wahrscheinlich einen Zähler für Tagstrom und einen für Nachtstrom. Dann zählt der Zähler für den Nachtstrom natürlich auch dann, wenn der Kühlschrank über Nacht läuft, das Licht brennt, oder der Computer läuft. Abhängig von der Uhrzeit und nicht von der Heizung.
Wenn dem so ist, dann habt Ihr Euch selber den Strom abgezapft. ;)

Gruß
Claudia

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#8
 Von 
Diggaz
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Doch genauso ist es. Wir haben einen zähler für die Heizung und einen für normalen Haushaltstrom. Auf der Rechnung der Süwag steht dann Haushalt und auf der anderen Heizung. Aber nochmals auf das o.g. Posting zurückzukommen wie kann Heizkosten entstehen im Sommer wenn nicht geheizt wurde...........

Gruss
Diggaz

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#9
 Von 
Mietrechtsexperte
Status:
Schüler
(200 Beiträge, 14x hilfreich)

Da haben wir den Irrtum.

Bei den älteren Anlagen (bis etwa vor 10 Jahren) war es üblich, das Nachts nicht nur die Heizung sondern das gesamte Gebäude von 22-6 Uhr über Nachtstrom lief. Haben damals viele Leute ichre Waschmaschine, Elekroboiler usw. per Zeitschaltuhr möglichst nur Nachts betrieben. trotzdem natürlich 2 Zähler.

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#10
 Von 
Geparda
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 3x hilfreich)

Also ich habe gerade mal bei der Süwag geschaut, die bieten einen Tag und Nacht Tarif an.
Ehrlich gesagt macht eine NSS Heizung ohne Tag-Nacht Tarif auch wenig Sinn. Ich vermute einfach mal, dass die Süwag nur die Rechnungen ungenau bezeichnet hat, indem der Nachtstromzähler einfach als Heizungszähler deklariert wurde.
Das lässt sich aber einfach überprüfen. Der eine Zähler sollte nur tagsüber zählen, der andere nur abends (bei der Süwag ab 21 Uhr) und nachts. Zudem dürften die Stromtarife für die beiden Zähler voneinander abweichen (reduzierter kWh Preis für den Nachtstrom).
Ansonsten mal bei der Süwag direkt anfragen, was über die Zähler geht und zu welcher Tageszeit.

Gruß
Claudia

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#11
 Von 
Diggaz
Status:
Frischling
(10 Beiträge, 0x hilfreich)

Na ja ich habe eben mit der Süwag telefoniert. Der Mann war sehr Nett und hat mich über alles gut informiert. Scheint so als wäre die Rechnung i.O. Er meinte in dem Zeitraum wo ich gar nicht in der Wohnung bzw. wo die Heizung gar nicht betrieben wurde das wäre kein eigentlicher Verbrauch sondern geschätzter Verbrauch weil sie wohl keine andere Möglichkeit hätten den Verbrauch zu ermitteln weil zu der Zeit wohl die Preise gestiegen sind. Keine Ahnung aber ich denke es wird schon stimmen. Es kam mir nur sehr viel vor weil ich davon ausgegangen bin dass wir sehr sparsam mit Strom umgehen.

Trotzdem habe ich noch eine andere Frage:

Ich habe ja geschrieben dass unsere Nachtspeicheröfen sehr alt sind ich denke mal über 20 Jahre, daraus lässt sich natürlich auch schliessen das sie technisch nicht auf den neuesten Stand sind. Ich denke dass die öfen zur heutigen Zeit aufgrund technischer Fortschritte viel günstiger im Verbrauch sind. Hat man da als Mieter irgendeine Chance oder Rechte sowas beim Vermieter durchzubekommen.....?????

Danke für alle Antworten

Gruss
Diggaz

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#12
 Von 
Mietrechtsexperte
Status:
Schüler
(200 Beiträge, 14x hilfreich)

Neue Öfen brauchen kein bischen weniger Strom, soviel vorweg, E-Heizungen haben einen Wirkungsgrad von ~ 99,9... % - egal welches Baujahr.

Was etwas ausmacht ist die Steuerung. Da kann mit neuen Geräten die Aufladung exakter gesteuert werden und damit im Endeffekt Geld gesparrt werden.

Verpflichtet ist der Vermieter auf dem Gebiet aber zu nichts.

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#13
 Von 
Geparda
Status:
Beginner
(82 Beiträge, 3x hilfreich)

Bei alten NSS-Öfen besteht immer auch noch der Verdacht auf Asbest. Ich würde mich mal beim Hersteller der Öfen erkundigen und wenn der sagt, dass dort Asbest verbaut wurde, dann den Vermieter damit konfrontieren und um Abhilfe bitten. Ob die Miete deswegen gekürzt werden kann weiss ich nicht.

Gruß
Claudia

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