Vermieter Verstorben Neuer Mietvertrag Wohnung wird Verkauft

13. Juli 2023 Thema abonnieren
 Von 
___JB___
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)
Vermieter Verstorben Neuer Mietvertrag Wohnung wird Verkauft

Guten Abend,

kennt sich jemand mit den Mietvertragsrecht aus?

Fogender Sachverhalt :

Mein derzeitiger Privatvermieter ist vor einigen Tagen verstorben.

Die Erbverhältnisse wurden Familienintern von den Vermieterangehörigen noch nicht geklärt.

Nun bekam ich die Nachricht, das beabsichtig wird das die Wohnung verkauft werden soll.

Einen neuen Mietvertrag habe ich nicht bekommen , da die Erbverhältnisse noch nicht geklärt wurden.

Wenn die Wohnung "ohne einen neuen Mietvertrag auszustellen" durch die Angehörigen verkauft wird,

sind diese eigentlich aus der Wohnungsgeschichte raus.

Besteht die Pflicht für den Käufer einen neuen Mietvertrag auszustellen?

Eigentlich müsste der Mietvertrag durch die Erben weitergeführt werden .

Wie verhält man sich am besten in dieser Angelegenheit ?

Vielen Dank

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16826 Beiträge, 5864x hilfreich)

Zitat (von ___JB___):
Einen neuen Mietvertrag habe ich nicht bekommen
Wirst du wohl auch nicht, ist nämlich nicht nötig, da die Erben automatisch an die Stelle des Erblassers treten wenn das Erbe angenommen werden wird.

Zitat (von ___JB___):
Besteht die Pflicht für den Käufer einen neuen Mietvertrag auszustellen?
Nein, dieser tritt dann an die Stelle der Erben.

Zitat (von ___JB___):
Wie verhält man sich am besten in dieser Angelegenheit ?
Man lebt weiter wie bisher und macht sich keine Sorgen um geänderte Mietverträge. :wink:

Signatur:

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2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
___JB___
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 0x hilfreich)

Ok das denke ich ebenfalls so.

Das nächste Problem ist, das ich in moment eine Ausbildung mache.

Die Miete wurde die ganze Zeit von der Agentur für Arbeit übernommen. (Wohngeld)

Nun bekam ich eine Mitteilung das ein neuer Mietvertrag benötigt wird und die Mietzahlung solange eingestellt bleibt.

Das kann doch so auch nicht rechtens sein. Ferner sollen nun alle Betriebskostenrechnungen von 2021 eingesendet werden.

Nur gibt es den Vermieter nicht mehr und die Unterlagen habe ich selbst natürlich nicht .

Nur eine Kostenstafellung die ich der Agentur für Arbeit bereits übersandt hatte.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von ___JB___):
Nun bekam ich eine Mitteilung das ein neuer Mietvertrag benötigt wird und die Mietzahlung solange eingestellt bleibt.
Dann kannst du der Stelle, die deine Ausbildung fördert und dir auch die Mietkosten bzw. Wohngeld leistet, doch mitteilen, dass es noch gar keine Entscheidung der Erben gibt.
Es war evtl. etwas vorschnell von dir, dem Leistungsträger gleich vom Tod deines Vermieters zu berichten.
Oder wer hat das gemacht?
Zitat (von ___JB___):
Ferner sollen nun alle Betriebskostenrechnungen von 2021 eingesendet werden.
Da dürfte es nur eine Jahresabrechnung 2021 geben, falls du in 2021 schon dort gewohnt hast.
Wieso hast du die BK-Jahresabrechnung vom Vermieter nicht?

Zitat (von ___JB___):
und die Mietzahlung solange eingestellt bleibt.
Hast du bitte den Wortlaut dieses Schreibens?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Kalanndok
Status:
Student
(2231 Beiträge, 347x hilfreich)

Zitat (von ___JB___):
Nun bekam ich eine Mitteilung das ein neuer Mietvertrag benötigt wird und die Mietzahlung solange eingestellt bleibt.

Dann teil denen mit, dass es keinen neuen Mietvertrag gibt, weil der alte Mietvertrag unverändert von den Erben oder auch den Käufern weitergeführt wird und die Mietzahlung unverzüglich wieder aufzunehmen ist und ansonsten eine Eilentscheidung beim Sozialgericht beantragt wird. Da droht nämlich die fristlose Kündigung.

Zitat (von ___JB___):
Ferner sollen nun alle Betriebskostenrechnungen von 2021 eingesendet werden.

Wenn es keine Betriebskostenabrechnungen gibt, obwohl es die hätte geben sollen, hat das Amt recht.
Da wird man wohl von den Erben die Vorauszahlungen zurückfordern müssen (und diese dann wohl auch an das Amt zurückführen). Wer 1200 EUR Betriebskostenvorschuss jährlich kassiert und am Ende aber 0 EUR jährliche Betriebskosten abgerechnet hat, muss eben 1200 EUR Guthaben zurückzahlen :)

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