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Vermieterin gestorben

20. Februar 2006 Thema abonnieren
 Von 
eneub78
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 3x hilfreich)
Vermieterin gestorben

Hallo,
meine Vermieterin ist vor ca. einem halben Jahr gestorben. Der Mietvertrag war mit Ihr geschlossen. Ich gehe mal davon aus dass er weiterhin gültig ist und die Erben nun "nachrücken", oder?

Habe eine möbilierte Wohnung, und im MIetvertrag aber steht drin, dass ich sie bei Auszug renovieren muss. Sie war nicht renoviert als ich eingezogen bin....was nun?

Grüße

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
KristijanM
Status:
Lehrling
(1137 Beiträge, 264x hilfreich)

wollen sie den ausziehen?
was stehet genau in ihrem mietvertrag zu schönheitsreparaturen und renovierung bei auszug?
gruss,
kristijan

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
eneub78
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 3x hilfreich)

ja. ich möchte auf Ende Juni ausziehen.
Es ist ein STandardmietvertrag der die sogenannten "Schnönheitsreparaturen" beinhaltet und diese vor dem Auszug auch gemacht werden müssen . Ferner steht als Zusatz drin, dass die "Wohnung möbliert und tapeziert und gestrichen" übergeben wurde. Allerdings steht nix davon da, dass die Tapete und die Farbe neu war, was sie ja auch nicht war. Deshalb fand ich die Klausel ja net schlimm. Nun wohne ich seit fast 7 jahren drin, der Vormieter 3 Jahre und die Wohung wurde das letzt mal renoviert, bevor er eingezogen ist...und ausserdem ist es eine Kunsttapete,d.h. nicht Rauhfaser, die nichtmal gestrichen werden kann...nun ist guter Rat teuer? Ich hab ja auch die ersten zwei Jahre ohne Mietvertrag drin gelebt. Einzug war 1.10.1999, MIetvertrag ist vom 18.10.01, allerdings mit der Mutter vom jetzigen Vermieter, die aber mittlerweile gestorben ist.

Ach ja, den Teppich soll ich auch reinigen, wobei ich ja das nur machen muss wenn der Vermieter nachweisen kann ,dass er auch vor meienm Einzug gereinigt wurde...

Eigentlich muss die Wohnung komplett von oben bis unten neu gemacht werden....die Küche habe ich vor zwei jahren selber mal gemacht...

Grüße und Danke

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
KristijanM
Status:
Lehrling
(1137 Beiträge, 264x hilfreich)
0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
eneub78
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 3x hilfreich)

danke. komm aber damit net viel weiter...
und zum Thema tote Vermieterin, was lässt sich da sagen?

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
KristijanM
Status:
Lehrling
(1137 Beiträge, 264x hilfreich)

naja, ihren vermietern kann man nicht merh zum leben erwecken. ihr mietvertrag bleibt weiterhin gültig, nur das ihr vermieter jetzt die erbengemeinschaft ist. ich dachte ihnen geht es mehr um die schönheitsreparaturen und endrenovierungsklausel?
gruss,
kristijan

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
eneub78
Status:
Frischling
(7 Beiträge, 3x hilfreich)

ging mir eher um beides...mal sehen was sich so ergibt...

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
sammy1
Status:
Praktikant
(751 Beiträge, 179x hilfreich)

Hallo!

Normal üblich ist:Habe ich beim Einzug
renoviert ,brauche ich beim Auszug nur besenrein zu übergeben.Habe ich beim Einzug nicht renoviert,ist eine Renovierung beim Auszug fällig.Wenn ich mit dem Vermieter
keine andere Regelung getroffen habe!!!

Gruss SAMMY1

-----------------
"TUE Recht und scheue NIEMAND "

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7944 Beiträge, 2879x hilfreich)

Wenn eneub78 aber 7 Jahre dadrinnen wohnt, hätte er normalerweise irgendwann mal in dieser Zeit renovieren müssen. Ich glaube die Fristen (in den Standardmietverträgen) lauten: 2-3 Jahre Bad, Küche, Flur, Wohnzimmer 5 Jahre, Rest ?.
Wenn du natürlich die Unrichtigkeit mit deiner Unterschrift bestätigt hast (Wohnung wird renoviert übergeben), denke ich, du wirst um eine Renovierung nicht drum herumkommen (so wie bisher;))

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
KristijanM
Status:
Lehrling
(1137 Beiträge, 264x hilfreich)

quote:<hr size=1 noshade>
Karlsruhe (dpa) - Vermieter dürfen ihre Mieter nicht gleichzeitig zur regelmäßigen Instandsetzung und zur Endrenovierung bei Auszug verpflichten. Entsprechende Klauseln in einem Formularvertrag benachteiligen den Mieter unangemessen und sind deshalb unwirksam. Das ergibt sich aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs. (Aktenzeichen: VIII ZR 308/02 ) Danach ist es zulässig, dem Mieter die Endrenovierung aufzubürden. Auch gegen die Pflicht, die Räume im Abstand einiger Jahre in Stand setzen zu lassen, hat das Karlsruher Gericht nichts einzuwenden. In ihrer Summe seien die Klauseln aber derart nachteilig für den Mieter, dass beide wegen Verstoßes gegen das Gesetz über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichtig seien. Weil sie als zusammengehörig anzusehen seien, scheide auch eine Aufteilung in einen zulässigen und einen unzulässigen Teil aus. Damit lehnte der VIII. Zivilsenat die Klage eines Vermieters ab. Er hatte seinen Mieter, der nach 20 Jahren ohne jegliche Renovierung aus seiner Wohnung ausgezogen war, auf 16 000 Euro Schadensersatz für die Kosten der umfassenden Instandsetzung und fünf Monate Leerstand verklagt. Nach den Worten des BGH wäre die Pflicht zur Endrenovierung zwar zulässig, wenn sie allein für den Fall vorgesehen sei, dass die vorgesehenen Fristen für die Schönheitsreparatur beim Auszug bereits abgelaufen seien. Eine solche Einschränkung fehle hier jedoch. Bundesgerichtshof (Aktenzeichen: VIII ZR 308/02 ) (Meldung vom 04.07.2003)
<hr size=1 noshade>


und hier noch was
http://www.mieterbund.de/recht/main_recht_schoenheitsrep.html

gruss,
kristijan

0x Hilfreiche Antwort

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