Zigarettengeruch in der neuen Wohnung

28. Februar 2024 Thema abonnieren
 Von 
go340627-84
Status:
Frischling
(30 Beiträge, 0x hilfreich)
Zigarettengeruch in der neuen Wohnung

Hallo, ich bin heute in eine neute Wohnung umgezogen. Leider ist mir erst jetzt aufgefallen, dass die Wohnung extrem nach Zigaretten stinkt. Bei der Besichtigung ist mir das komischerweise nicht aufgefallen, aber es ist so stark, dass es extrem unangenehm ist.
Was kann ich denn jetzt tun? Bleibt nur der Auszug und geht das nur mit der gesetzlich festgelegten Frist?

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20 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4883 Beiträge, 587x hilfreich)

Zitat (von go340627-84):
Was kann ich denn jetzt tun?


Hinsetzen, Brief schreiben an den Vermieter, da den Mangel melden und auffordern dieses abzustellen, Frist setzen, würde mal sagen 4-6 Wochen. Alternativ die einvernehmliche Aufhebung des Mietvertrages anbieten. Per Einwurf/Einschreiben an den Vermieter schicken und abwarten was passiert. In dieser Zeit entweder schon mal einen Anwalt suchen, oder aber einem Mieterverein beitreten.

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#2
 Von 
go340627-84
Status:
Frischling
(30 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Hinsetzen, Brief schreiben an den Vermieter, da den Mangel melden und auffordern dieses abzustellen, Frist setzen, würde mal sagen 4-6 Wochen.


Danke für die Antwort. Also ist es trotz der Besichtigung als Mangel zu deklarieren? Warum auch immer ich es da nicht gerochen habe, aber ich bekomme da jetzt tatsächlich Kopfschmerzen. Ich werde ihn morgen erstmal anrufen, er scheint ja recht umgänglich zu sein. Wenn er sich stur stellt, gehe ich den genannten Weg.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Mybe2
Status:
Schüler
(275 Beiträge, 47x hilfreich)

Zitat (von go340627-84):
aber es ist so stark, dass es extrem unangenehm ist.
Da die Geruchsbelästigung bereits bei Vertragsschluss vorhanden war und so stark ist, ist ein Mangel an der Mietsache iSd § 535 f. annehmbar. Soweit keine positive Kenntnis über den Mangel bei Vertragsschluss § 536b vorhanden ist, wie von dir bestätigt, kannst du:

Zitat (von go340627-84):
Was kann ich denn jetzt tun?
Dem Vermieter den Mangel anzeigen und diesen frist- u. gerichtsfest auffordern, den Mangel zu beheben. Eine Entbehrlichkeit der Fristsetzung kommt bei Zigarettengeruch meiner Meinung nach nicht in Betracht.

Im Anschluss bieten sich die Möglichkeiten:
a. Vom Vermieter die Mangelbeseitigung konsequent fordern, ggf. gerichtlich,
b. Die Miete für die Dauer des Mangels nach § 536 I Satz 2 mindern,
c. Nach Verzug, Selbstvornahme durchführen, die Zahlung vom Vermieter einfordern und/oder mit der Mietzahlung verrechnen § 556b II,
d. möglicherweise fristlos kündigen .. (dazu mehr unten)

Zitat (von go340627-84):
(..) geht das nur mit der gesetzlich festgelegten Frist?
Grundsätzlich beträgt die Kündigungsfrist bei einer ordentlichen Kündigung drei Monate § 573c Abs. 1.
Die Frist kann bei einer außerordentlichen Kündigung iSd § 543 Abs. 1 entfallen. Dazu müsste ein wichtiger Grund vorliegen. Ein solcher liegt gem. § 569 I etwa vor, wenn aufgrund eines Mangel an der Sache eine Gesundheitsgefährdung eintreten kann, etwa bei Schimmelbefall. Oder auch, wenn um Mangelbehebung mit einer angemessenen Frist gefordert wurde, und dem nicht abgeholfen worden ist. Im letzteren Fall muss der Mangel ebenfalls nicht gänzlich unerheblich sein.

Ob der Zigarettengeruch ein solch wichtiger Grund bzw. nicht gänzlich unerheblich ist, müsste festgestellt werden. Ausgeschlossen halte ich es nicht.

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
GefährlichesHalbwissen
Status:
Beginner
(136 Beiträge, 49x hilfreich)

Zitat (von go340627-84):
Hallo, ich bin heute in eine neute Wohnung umgezogen. Leider ist mir erst jetzt aufgefallen, dass die Wohnung extrem nach Zigaretten stinkt. Bei der Besichtigung ist mir das komischerweise nicht aufgefallen, aber es ist so stark, dass es extrem unangenehm ist.

Zitat (von go340627-84):
aber ich bekomme da jetzt tatsächlich Kopfschmerzen.


Es kann durchaus sein, dass direkt vor Deiner Besichtigung die Wohnung durchgelüftet wurde, vielleicht auch mit Raumspray nachgeholfen, etc. Aber wenn der Geruch so extrem ist, dass Du davon bereits nach einem Tag in der Wohnung Kopfschmerzen bekommst, dann kann man das eigentlich nicht "rauslüften". Das hätte Dir also durchaus auffallen können, vielleicht sogar müssen. In dem Fall könntest Du jetzt nur sehr schwer nachträgliche Forderungen stellen. Aber versuchen kannst Du es natürlich schon.

Rauchgeruch kann ein Mietmangel sein, muss es aber eben auch nicht. Das kommt ganz auf den Einzelfall drauf an. Was hierzu ggf. interessant wäre, unter welchen Umständen hast Du die Wohnung denn besichtigt? Hat da der Vormieter noch drin gewohnt, oder stand die schon leer und war gerade frisch renoviert? Wenn nämlich erst ein paar Tage vor der Besichtigung alles frisch gestrichen wurde, dann kann das Rauchgeruch tatsächlich für eine kurze Zeit ziemlich überdecken. Danach kommt das Nikotin, was sich ggf. in den Tapeten oder auch dem Putz eingelagert hatte, allerdings wieder durch und das deutet darauf hin, dass es ein "tiefergehendes" Problem sein könnte und würde eher Richtung Mietmangel weisen. Wenn allerdings der Vormieter noch drin gewohnt hat und z.B. auf dem Küchentisch ein voller Aschenbecher stand und Du die Wohnung zusätzlich unrenoviert übernommen hast, würde das Deine Position eher schwächen.

Zitat (von go340627-84):
Ich werde ihn morgen erstmal anrufen, er scheint ja recht umgänglich zu sein.


Damit würde ich auch anfangen. Scharf schießen darf gerne erst der zweite Schritt sein.

Zitat (von Mybe2):
Da die Geruchsbelästigung bereits bei Vertragsschluss vorhanden war und so stark ist, ist ein Mangel an der Mietsache iSd § 535 f. annehmbar. Soweit keine positive Kenntnis über den Mangel bei Vertragsschluss § 536b vorhanden ist, wie von dir bestätigt


Würde ich nicht so sehen. Rauchgeruch in der beschriebenen Stärke ist fast nicht zu verschleiern, bestenfalls etwas abzumildern. Es gab eine Besichtigung, man kann also durchaus der Meinung sein, dass der Mieter positive Kenntnis hatte oder hätte haben müssen. "Keine Ahnung, warum ich das nicht bemerkt habe", ist kein ausreichendes Argument, um "gemietet wie gesehen (oder hier gerochen ;-)" komplett auszuhebeln.

Je nach den genauen Umständen kann es also sein, dass Du absolut keine rechtliche Handhabe hast, irgendwas vom Vermieter zu fordern und ggf. nur fristgerecht kündigen kannst, oder dass Du sogar berechtigt bist, nach einer erfolglosen Fristsetzung zur Mangelbehebung, fristlos zu kündigen und ggf. Schadenersatz wegen doppelter Umzugskosten zu fordern.

2x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Nana71
Status:
Lehrling
(1158 Beiträge, 126x hilfreich)

Zitat (von go340627-84):
Was kann ich denn jetzt tun? Bleibt nur der Auszug und geht das nur mit der gesetzlich festgelegten Frist?


Bevor ich an einen Umzug denke, würde ich zunächst mal mit Hausmitteln (Google ist dein Freund) versuchen, den Geruch aus der Wohnung zu bekommen.

Zitat (von Mybe2):
Da die Geruchsbelästigung bereits bei Vertragsschluss vorhanden war und so stark ist, ist ein Mangel an der Mietsache iSd § 535 f. annehmbar.


Wie stark die Geruchsbelästigung ist, können wir letztendlich nicht beurteilen.

Es gibt auch einfach sehr geruchsempfindliche Menschen.

Ob das auf den/die TE zutrifft, weiß ich natürlich nicht.

Seltsam finde ich allerdings, dass der angeblich so extreme Geruch bei der Besichtigung nicht wahrgenommen wurde.

Signatur:

Ich gebe lediglich meine Meinung wieder - Rechtsberatung gibt es gegen Bezahlung beim Anwalt.

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3617 Beiträge, 575x hilfreich)

Zitat (von GefährlichesHalbwissen):
e nach den genauen Umständen kann es also sein, dass Du absolut keine rechtliche Handhabe hast, irgendwas vom Vermieter zu fordern und ggf. nur fristgerecht kündigen kannst, oder dass Du sogar berechtigt bist, nach einer erfolglosen Fristsetzung zur Mangelbehebung, fristlos zu kündigen und ggf. Schadenersatz wegen doppelter Umzugskosten zu fordern.

So sehe ich es auch. Und bevor mal etwas in Gang setzt, sollte man entsprechend lüften, die Fenster ganz aufmachen, damit es Durchzug gibt.
Wäre es eine möblierte Wohnung, wäre es evtl. ein Mangel weil Möbel, Teppiche usw. den Rauchgeruch annahmen.
Besichtigt man eine verrauchte Wohnung, so kann man den Rauch auch nicht durch Spray oder lüften kurzfristig entfernen, ein Geruch bleibt vorhanden. Nur langes lüften, entfernt den Geruch. Ich spreche da aus Erfahrung.

1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4883 Beiträge, 587x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Nur langes lüften, entfernt den Geruch. Ich spreche da aus Erfahrung.


Lüften wird nicht viel helfen, wenn das Nikotin im Putz und den Tapeten hängt. Ozonbehandlung wäre eine Option.

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
GefährlichesHalbwissen
Status:
Beginner
(136 Beiträge, 49x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Lüften wird nicht viel helfen, wenn das Nikotin im Putz und den Tapeten hängt. Ozonbehandlung wäre eine Option.


Das befürchte ich allerdings auch. Im schlimmsten Fall (20 Jahre Kettenraucher) hilft nicht mal Ozon, da muss der Putz von den Wänden geschlagen, alle Türen, Fenster, Fußleisten und Böden getauscht werden. Also eine Totalsanierung. Das hatte meine Mutter gerade bei ihrem Ferienhaus, auch noch mit überall Holzvertäfelung. Boah, war das furchtbar :kotz:

Ich bin selbst Raucher (und dementsprechend unempfindlich für den Geruch), aber auch mich ekelt es vor diesem kalten, alten Gestank, der sich einfach überall festsetzt und dann auch noch dieser widerliche Film, der überall drauf ist. Deswegen wird bei uns im Haus nicht geraucht. Auch wenn es in Strömen gießt, wir gehen auf die Terrasse, zur Not mit Schirm. Nur 2-3x pro Jahr erlaube ich da eine Ausnahme, wenn wir mit 1-2 Besuchern gemütlich oben in der Man Cave sitzen und Musik hören. Aber auch da nur direkt am sperrangelweit geöffnetem Fenster und nur ganz, ganz wenig.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3617 Beiträge, 575x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Lüften wird nicht viel helfen, wenn das Nikotin im Putz und den Tapeten hängt. Ozonbehandlung wäre eine Option.

Wenn Rauch im Verputz oder auf den Tapeten wäre, dann wären selbige gelb und schon beim Einzug erkennbar gewesen.
Als mein Mann aus ges. Gründen mit dem Rauchen aufhörte, war Lüften wichtig und innerhalb kurzer Zeit roch man keinen Rauch mehr. Mein Mann war Kettenraucher, was waschbar wurde gewaschen.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
go340627-84
Status:
Frischling
(30 Beiträge, 0x hilfreich)

Erstmal vielen Dank für die vielen Antworten.

Ich habe dem Vermieter geschrieben und er hat mir angeboten, nach Belieben ohne die Einhaltung einer Kündigungsfrist auszuziehen. Mehr wollte ich am Ende auch nicht, der Vermieter ist zum Glück sehr unkompliziert.

Zum Thema selbst: Die Wohnung war leer und befand sich in der Sanierung. Die Wände wurden tapeziert, daher waren sie nicht gelb, die Heizungen hingegen schon. Die Fenster standen offen.
Dass Lüften nachhaltig hilft, ist Unsinn - für den Moment hat es offenbar geholfen. Wir andere bereits schrieben, frisst sich der Geruch in die Wände rein, teilweise hilft sogar tapezieren nach starkem Tabakkonsum nicht. Möbel befanden sich keine mehr in der Wohnung. Ich habe aus dem Gespräch mit dem Vermieter auch rausgehört, dass der Vermieter offenbar wüst drin gehaust hat.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4883 Beiträge, 587x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Wenn Rauch im Verputz oder auf den Tapeten wäre, dann wären selbige gelb und schon beim Einzug erkennbar gewesen.


Schon mal was von Farbe gehört? Soll temporär helfen, habe ich mal gelesen, aber wer bin ich schon :augenroll:

Zitat (von go340627-84):
Ich habe dem Vermieter geschrieben und er hat mir angeboten, nach Belieben ohne die Einhaltung einer Kündigungsfrist auszuziehen.


Das ist ein gutes Ergebnis. Viel Erfolg weiterhin

1x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121517 Beiträge, 40034x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Soll temporär helfen, habe ich mal gelesen

Ja, aber das Problem ist ja, das etwas dauerhaftes gesucht wird.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4883 Beiträge, 587x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Ja, aber das Problem ist ja, das etwas dauerhaftes gesucht wird.


Nein, hier war das Problem:

Zitat (von Loni12):
Wenn Rauch im Verputz oder auf den Tapeten wäre, dann wären selbige gelb und schon beim Einzug erkennbar gewesen.


(Nebenschauplatz zur ursprünglichen Frage)

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
GefährlichesHalbwissen
Status:
Beginner
(136 Beiträge, 49x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Als mein Mann aus ges. Gründen mit dem Rauchen aufhörte, war Lüften wichtig und innerhalb kurzer Zeit roch man keinen Rauch mehr. Mein Mann war Kettenraucher, was waschbar wurde gewaschen.


Ich glaube Dir sehr gerne, dass ihr schon nach ein paar Wochen nichts mehr gerochen habt. Aber wenn man jahrelang in einer starken Raucherwohnung lebt, dann stumpft der Geruchsinn entsprechend ab. Es ist leider ein Fakt, dass Nikotin bis in die tiefsten Schichten von allem eindringt, wenn es nur genug Zeit hatte und in ausreichender Menge "aufgebracht" wurde, und sich dann auch nicht durch Lüften entfernen lässt. Wenn etwas waschbar ist, auch nur bis zu einem gewissen Grad. Selbst frisch gewaschene Wäsche riecht aber immer noch nach Rauch, wenn sie jahrelang in einer verqualmten Bude gelagert wird. Und Wände, Decken, Türen, etc. lassen sich überhaupt nicht waschen.

Zitat (von Loni12):
Wenn Rauch im Verputz oder auf den Tapeten wäre, dann wären selbige gelb und schon beim Einzug erkennbar gewesen.


Auch das ist nicht korrekt. Wenn man mit Nikotin "angereicherten" Putz einfach tapeziert und streicht, dann dauert es ein paar Wochen, bis das Nikotin wieder aus aus dem Putz durch die frische Tapete und Farbe dringt. Aber es passiert. Und dann stinkt es wieder und man hat gelbe Flecken. In nicht ganz so schlimmen Fällen kann eine Nikotinsperre direkt auf dem Putz das unterbinden, aber das weiß man vorher leider nie so genau, ob es klappt.

Zitat (von Solan196):
Schon mal was von Farbe gehört? Soll temporär helfen, habe ich mal gelesen, aber wer bin ich schon


Will man vielleicht alle 4 Wochen neu streichen, um eine temporäre Abhilfe zu haben, oder was? Das ist doch albern.

Zitat (von go340627-84):
Ich habe dem Vermieter geschrieben und er hat mir angeboten, nach Belieben ohne die Einhaltung einer Kündigungsfrist auszuziehen.


Herzlichen Glückwunsch, das ist wirklich ein optimales Ergebnis! Aber ich bin von Natur aus misstrauisch - gibt er Dir das auch schriftlich? Ansonsten hättest Du im Zweifelsfall ein Beweisproblem, wenn Du tatsächlich ganz kurzfristig was Neues findest und ohne Frist kündigst, der Vermieter das aber nicht akzeptiert und auf der normalen Kündigungsfrist von 3 Monaten besteht. Natürlich sind auch mündliche Vereinbarungen genauso gültig wie schriftliche - aber das steht dann oft Aussage gegen Aussage...

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
go340627-84
Status:
Frischling
(30 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von GefährlichesHalbwissen):
Natürlich sind auch mündliche Vereinbarungen genauso gültig wie schriftliche - aber das steht dann oft Aussage gegen Aussage...


Schriftlich haben wir es nicht direkt festgehalten, die Kommunikation lief aber über WhatsApp. Reicht das aus?

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4883 Beiträge, 587x hilfreich)

Zitat (von go340627-84):
Reicht das aus?


Schwierig, einfach den WhatsApp verlauf auf Papier bringen unterschreiben lassen, fertig.

0x Hilfreiche Antwort

#17
 Von 
GefährlichesHalbwissen
Status:
Beginner
(136 Beiträge, 49x hilfreich)

Zitat (von go340627-84):
die Kommunikation lief aber über WhatsApp. Reicht das aus?


Es gibt laut Gesetz für solche Vereinbarungen keine vorgeschriebene Form. Das geht mündlich, per Mail, Telefon, WhatsApp, aber zur Not auch in Waldorfmanier getanzt oder mit Rauchzeichen ;-). Man muss es halt im Zweifelsfall nur nachweisen können. Ich kann nicht beurteilen, in wie Weit WhatsApp manipuliert werden kann, das könnte ggf. ein Fallstrick sein. Aber ganz so misstrauisch muss man vielleicht auch nicht sein.

0x Hilfreiche Antwort

#18
 Von 
go340627-84
Status:
Frischling
(30 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich denke auch. Mein Vermieter wirkt auch absolut nicht so, als könne man ihm nicht vertrauen. Nach seinen Erzählungen war er immer eher zu gutgläubig.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4883 Beiträge, 587x hilfreich)

Zitat (von GefährlichesHalbwissen):
Es gibt laut Gesetz für solche Vereinbarungen keine vorgeschriebene Form.


Da gibt es einen Mietvertrag, und ich müsste schon sehr daneben liegen, wenn dieser keine salvatorische Klausel beinhalten würde, welche in 150 % der Fälle auch auf die Schriftform von Änderungen verweist, damit diese gültig sind.

0x Hilfreiche Antwort

#20
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(121517 Beiträge, 40034x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
ich müsste schon sehr daneben liegen, wenn dieser keine salvatorische Klausel beinhalten würde, welche in 150 % der Fälle auch auf die Schriftform von Änderungen verweist, damit diese gültig sind.

Nur da diese "salvatorische Klausel" dann schlicht nichtig wäre.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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