Zukünfitge Nachbarn... oder auch "zu was Langeweile treiben kann"

19. Oktober 2005 Thema abonnieren
 Von 
Andara_00
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)
Zukünfitge Nachbarn... oder auch "zu was Langeweile treiben kann"

Das unliebsame Nachbarn einem das Leben zur Hölle machen können ist uns allen bewusst, dass es aber auch Mitmenschen gibt welche eine Berufung gefunden haben "zukünftigen Mietern" das Leben zur Hölle zu machen ist neu... mir jedenfalls!

Seit den letzten zwei Wochen befinde ich mich in der Umzugsphase, sobald meine restlichen Möbel geliefert werden (Anfang nächste Woche) hab mein lieber Nachbar in mir wohl einen Full-Time-Job gefunden!
Man muss dazu sagen, dass es sich um meinen direkten Nachbarn handelt und er schon bei unserer ersten Begegnung einen sehr unfreundlichen Eindruck machte und nicht mal richtig Grüßen konnte... gut ich machte mir nicht wirklich meine Gedanken da ich bei sowas eher auf Durchzug schalte....
Dummerweise machte er sich einen Spaß daraus zu meinen "Umzugszeiten" mit seinem PKW genau da zu parken wo der ideale Platz zum ausladen wäre... (stimmt könnte ja Zufall sein, nur das er direkt vor meiner Nase sein Auto umparkte.. man will sich ja nicht gleich unbeliebt machen also blieb ich erst einmal ruhig), sodass ich meine Kisten erst mal 20 Meter durch die Gegend schleppen durfte...!

Irdendwann rief mich meine Vermieterin an und teilte mir mit das der besagte Herr sich gemeldet hat und eine Beschwerde eingelegt hätte! Achtung.... ich würde meinen Briefkasten nicht leeren und dieser würde kurz vorm Suizid durch platzen stehen.... Punkt 1 ich leere diesen verdammten Kasten täglich, da ich aber im Moment im Bewerbungsablauf stecke, ist das Ding eben schon voll wenn eine der Bewerbungsmappen zurück kommt. Punkt 2 was geht den Verrückten überhaupt MEIN Briefkasten an???!!!
Die zweite Sache ist dass ich das Treppenhaus nicht putze.... gut im Grunde hat er Recht der Mietvertrag läuft, nur erstens wohne ich noch nicht dort und zweitens beseitige ich entstandene Verunreinigungen sofort!! Der nette Herr hätte mich ja auch einfach persönlich ansprechen können aber das wäre dann wohl nicht befriedigend genug. Morgen werde ich mich dann wohl in die Höhle des Löwen begeben und lieb nachfragen welcher Treppenhausrhytmus gewünscht wird.

All das sind wohl Anzeichen für eine glückliche Mietbeziehung... ich hoffe nur das ihr in Zukunft nicht mehr viel von mir zu hören bekommt und ich hier ein wenig meinen Frust ablassen konnte.

Liebe Grüße

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
K.G.
Status:
Frischling
(31 Beiträge, 15x hilfreich)

Hallo,

ja solche "Scheriffs" gibt es wohl überall. Bei dir aber auf ner ganz fiesen Art.

Ich hatte mal den Ärger mit meinem gekündigten Mietparkplatz gehabt:

Wir haben auf dem Innenhof einen beschrankten Parkplatz. Ich habe diesen gekündigt, weil "zu teuer".
Soweit so gut... Ich habe dannach noch 2 mal unrechtens darauf geparkt weil 1. Es Rosenmontag war und ich mein Auto nicht an der Straßen stehen lassen wollte und 2. zum Entladen. Natürlich haben das meine "Scheriffs" gesehen und direkt den Vermieter angerufen.

Dieser teilte mir dann schriftlich mit ich solle die Karte für die beschrankte Einfahrt abgeben, oder sie wird gesperrt und ich müsse die Kosten tragen.

Nachdem ich daraufhin gefragt habe, warum ich als Mieter nicht die Karte zu Be- und Entladen behalten darf und die anderen etwas älteren Herrschaften alle eine haben, hab ich die Anwort gekriegt: Die sind ja alt und wenn die Besuch kriegen, dürfen die Gäste halt rein, damit die älteren Mitbewohner nicht evtl. zu weit zum Auto laufen müssen.

Das aber der Parkplatz von anderen Leuten missbraucht wird, weil diese Besucher etc. mit Ihrer Karte reinlassen, war ihr egal.

Ich habe halt nicht gezahlt, und darf dann halt die eine Straße weiterlaufen.

Gruß

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#2
 Von 
karamel
Status:
Lehrling
(1774 Beiträge, 293x hilfreich)

Wehret den Anfängen! Frag den Mann nicht, welchen Reinigungsrhythmus er wünscht, sondern stell ihn zur Rede, warum er nicht direkt auf dich zu geht. Solche Typen haben vor nichts mehr Angst als vor der direkten Konfrontation. Ich würde ihm auch sagen, dass du seine Fiesheiten mit dem Parkplatz durchaus zur Kenntnis genommen hast und er sich bitte merken solle, dass du dir keinerlei Schikanen von ihm gefallen lässt. Das ganze natürlich in einem zuckersüßen Ton. Vielleicht hast du ja auch einen großen, breitschultrigen (gefährlich aussehenden) Bekannten, der dir mal ab und zu helfen kann und sich im Treppenhaus sehen lässt. Solche Menschen suchen sich immer vermeintlich Schwächere aus und sind dann oft richtig feige.

Gruß karamel

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#3
 Von 
Mell111
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja genau zeig ihm wo der Hammer hängt.
So ein Breitschultriger Mann flöst schon ein wenig respeckt einKICHER
ich kenne das Problem was du hast nur zu gut.
ich hatte aber Glück und mein ach so liebenswerter Nachbar kotz
Ist vor 2 wochen ausgezogen.
Davor hatte ich 6 Monate dauerzoff, ettliche Besuche beim Tierarzt, weil er sich an meinen Katzen vergriffen hat, einen völlig verängstigten Sohn, weil der Kerl ihm eine Laschen wollte, weil mein Sohn vor dem Haus rad gefahren ist etc etc etc.
Erst als es mir gereicht hat und ich ihm mal fett die Meinung geblasen habe hat er mich in Ruhe gelassen und 4 wochen später war er weg.
50 Km liegen nun zwischen uns und ich bin nicht die einzige die fast ein Fest gefeiert hätte als er ausgezogen ist.
Nein es war die halbe strasse, das Bauamt, das Ordnungsamt etc etc etc.

Lass dir NIX gefallen.

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#4
 Von 
Thomasovic
Status:
Praktikant
(760 Beiträge, 172x hilfreich)

Jo auf keinen Fall was gefallen lassen !
Wenn solche Typen merken das sie damit durchkommen wirds nur noch schlimmer. Ich hab auch so einen Nachbarn und hab den Fehler gemacht jahrelang die Ruhe zu bewahren. Seitdem ich volle Kanne in die Offensive gehe gehts auf einmal.

Ich würde ihm vorher noch 1x deutlichst zu verstehen geben das du keinen Wert auf Streitigkeiten legst und er aufhören soll dich zu mobben weil er es sonst bereuen wird.

Wenns dann genauso weiter geht am besten sofort auf jede Gemeinheit mit einer Gegengemeinheit antworten, bei der kleinsten strafbaren Handlung sofort Anzeige erstatten usw.

Die Frage ist nur ob es jemand ist der sich dadurch beeindrucken lässt. Falls sich auf längere Zeit nichts ändert ist es besser auszuziehen als täglichen Terror zu ertragen.

-----------------
"ego lavo meum manus endo innocentia"

-- Editiert von thomasovic am 20.10.2005 15:21:45

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#5
 Von 
Eirene113
Status:
Master
(4098 Beiträge, 627x hilfreich)

man kann das aber auch anders regeln.
"Mache deinen Feind zum Freund". Lade diesen
"netten" Herrn doch mal auf ein Glas Bier ein. Vielleicht ist er nur einsam und gelangweilt. Bei einem netten Plausch kommt man sich bestimmt näher und ihr werdet die "dicksten Freunde".

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#6
 Von 
Annika263
Status:
Beginner
(136 Beiträge, 72x hilfreich)

Ach, ich kenne solche Geschichten auch. Ich bin eher der Mensch, der für Ruhe und Ordnung ist und den direkten Draht sucht. Aber in meiner alten Wohnung wurde ich täglich von einer alten Dame unter uns terrorisiert. Nicht dass die Hunde schon ab 5 den halben Tag jaulten, weil Madame Schichtdienst hatte, nein, dann wurde Tagsüber noch Musik laufen gelassen, in der Mittagszeit wenn mein Baby geschlafen hat wurden Türrahmen geschliffen und renoviert und gehämmert. Wir haben den kürzeren gezogen und sind ausgezogen.
Hier erlaube ich mir einen Spaß mit einer lieben Nachbarin. Diese wohnt auf der anderen Staßenseite. Wir haben Parkplätze vor dem Wohnhaus und fast direkt vor meiner Eingangstür und im anschluss daran Parkplätze eines anderen Wohnblocks. Weil diese besagte Frau und deren Tochter (DHH) aber DIREKT vor dem Haus parken müssen tun diese so, als ob das deren Parkplatz wäre. Und sobald da frei ist stelle ich mich doch gern mal dahin, nur aus trotz, ist ja klar. Nun sprach mich neulich ein guter Freund von ihr, aus meinem Wohnhaus, an, dass das doch Privatparkplätze wären und ich mich doch nicht wundern solle wenn ich mal abgeschleppt werden würde. Ich habe darüber nur gelacht und gesagt ihm müsse doch wirklich langweilig sein, wenn er Zeit hätte SOWAS zu beobachten. Dann dürften diese beiden Damen dort auch nicht parken, wenn das doch die Privatparkplätze von dem anderen Wohnblock sind. Zudem bin ich ganz stark der Meinung, dass Privatparkplätze auch als solche gekennzeichnet werden müssten (Kennzeichen, Ketten, Balken mit Schlüssel usw)

Naja, vielleicht hat hier noch wer einige Geschichten auf Lager.

Aber ich würde mir die Masche des Nachbarn dort auch nicht gefallen lassen. Versuch es auf die direkte Art und wenn dass nichts wird - auf in den Kampf.

LG

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Andara_00
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Na da kommt Freude auf :-), ich fürchte ja fast ich kann mich warm anziehen. Nur beruhigend dass ich wohl nicht auf das einzige Exemplar dieser Aushilfsaufseher getroffen bin!!!

Hatte auch heute eine weitere Begegnung mit Mister Mir-entgeht-nichts!
Habe mich doch noch aufgemacht den "geplagten Nachbarn" persönlich aufzusuchen.... und ehrlich mich hat doch fast der Schlag getroffen.. der Mann wirkt echt wie ein pensionierter Bund-Feldwebel... habe es aber erst mal auf die freundliche Art probiert und ihn einfach nach dem gewohnten Wochenplan gefragt. Ob ihr es mir glaubt oder nicht dem Fiesling ist fast innerlich der Kragen geplatzt als er merkte dass unser Gespräch nicht in seine gewünschte Richtung läuft und er nicht noch mehr Gift spritzen kann. (wenigstens ein Teilerfolg) Bei der Gelegenheit habe ich mich auch bedankt dass er liebenswerter Weise so große Sorge um meinen Posteingang hegt ich mich um meine privaten Dinge aber lieber persönlich kümmere. Feldwebel war kurz vorm explodieren und ich hab geschaut dass ich die Kurve bekomm. :-)
Ich denke auf die liebenswerte Art wird das wohl nichts, kann ja heiter werden.

Meiner Meinung nach sollten bei Wohnungsbesichtigungen auch gleich die "lieben Nachbarn" vorgestellt werden, da würde einiger Ärger eventuell erspart bleiben, bzw. man hätte schon eine leichte Ahnung was auf einen zukommt!
Erstaunlich wie sich manche Mitmenschen ihre Befriedigung in der Überwachung und Anschwärzung fremder Menschen holen können. Es sollte extra Wohnblöcke für diese Spezies geben, damit würde man ihnen und dem Rest der Welt einen großen Gefallen tun :-)

Vielen Dank für eure lieben Beiträge und noch einen schönen Abend

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Andara_00
Status:
Frischling
(5 Beiträge, 0x hilfreich)

Hi Annika 263, kann dich beruhigen Privatparkplätze müssen auch als solche gekennzeichnet sein, soviel ich weiß auch abgespert bzw. abgegrenzt werden.

Vor drei Jahren hatten wir das Problem dass ein geh-fauler Autofahrer geschlagene 9 Stunden! auf unserem Privatparkplatz stand. (Wir wohnten damals in einem Reihenhaus mit je einem Parkplatz vor der Tür, nur für eure Vorstellung) Wir hatten auch ein Schild mit der Aufschrift "Privatparkplatz", im Normalfall bin ich bei solchen Fällen auch nicht pingelig aber nachdem das Auto am Abend immer noch stand und auch zu keinem unserer Nachbarn gehörte, was ja noch in Ordnung wäre da wir sehr nette Nachbarn hatten, rief ich aus Trotz die "Abschlepper". Nun zum eigentlichen der nette Herr vom A.-Dienst macht mich dann darauf aufmerksam dass wir die Kosten für die Fahrzeugentfernung selbst tragen müssten das unsere Parkplatz nicht entsprechend abgespert wäre (z.B. Kette), also musste ich mein geplagtes Ego damit entschädigen den Falschparker zuzuparken und erst mal gemütlich zu einer Nachbarin Kaffee trinken gehen. Als ich heim kam stand auch schon ein ziemlich ärgerlicher Falschparker vor dem Haus!! :)

Also keine Panik und beruhigt weiter parken ;-)

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Annika263
Status:
Beginner
(136 Beiträge, 72x hilfreich)

Wow, hier kommen ja echt nette Storys an den Tag.

Also mit dem Herrn Feldwebel scheint ja wohl gar nicht zu reden sein. Ihm passt es wohl nicht, dass "junge" Menschen (für ihn ist wahrscheinlich alles unter 55 jung) in die Wohnung gezogen sind. Dabei hat er sich doch mit der 87 jährigen Erna vorher so gut verstanden. Und junge Menschen machen ja sowieso nur Lärm und Dreck. Und er wusste das sowieso schon alles vorher!

So eine Geschichte mit Privatparkplatz usw kenne ich. Mein Vater hat ein Carport. Das diese generell freigehalten werden müssen ist ja allgemein bekannt. Dazu noch ein großes, fettes Kreuz auf dem Platz davor. Aber nein, es musste sich jemand draufstellen. Mein Vater sich auch davor gestellt und er ist dann über den Gehweg entwischt.

Ich überlege grade, was man denn mit Herrn Feldwebel so machen könnte. Vielleicht hilft da nur der gleiche Ton. Und nach jedesm Satz "Jawohl Sir!" *lach* Ich kann da nur den Kopf schütteln. Diese Menschen haben einfach zu viel Zeit. Und die schlafen ja nicht mal aus, obwohl sie fast nichts zu tun haben. Um 6 Uhr in der Früh sind die Blumenbeete schon gemacht, im Winter ist der Schnee schon beseitigt... oder deren Tag hat einfach 48 Stunden?!

Und ich werde mich beruhigt weiter auf den Platz stellen. Den Spaß gönne ich mir. Die gute Frau spricht meine Schwiegermutter auch immer drauf an: "Ach, ist ihre Schwiegertochter grade weggefahren" - Nein, ich hab das Auto weggezaubert. Ausserdem habe ich Ihren Kopf doch zwischen den Blumen im Wohnzimmer gesehen, wie sie mich beobachtet hat.

LG Annika


-- Editiert von Annika263 am 21.10.2005 09:13:47

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