Zwangskündigung der Wohnung

12. Februar 2024 Thema abonnieren
 Von 
mller99
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Zwangskündigung der Wohnung

Sehr geehrte Helfende,

da der Sachverhalt meiner Situation telefonisch nicht einfach zu erklären ist
sende ich Ihnen es erstmal per Mail.
Hier der folgende Sachverhalt:
im Jahr 2002 habe ich ein Hinterhaus (Werkstatt) in ***************** angemietet und renoviert.
Zu erreichen nur durch Keller des Vorderhauses in der Hoffnung evtl durch einen Mauerdurchbruch vom
Nachbarn zu erreichen. Ok, hat nicht geklappt.
Dann kam im Dezember 2022 Post von der Stadt Herne:
Untersagung es zum wohnen zu nutzen wegen einen fehlenden 2ten Rettungsweg.
Inzwischen kam hinzu, es durfte überhaupt nicht zu Wohnzwecken vermietet werden da gewerblich.
Und das nach 20 Jahren.
Ein ganzes Jahr keine Lösung und ich schaute mich nach einer anderen Wohnung um die ich dann auch fand.
Ich wollte ja in keine Notunterkunft landen.
Musste dort aber schon ab September Miete bezahlen, also 2 Mieten.
Ich musste lange auf Hilfe der Pflegekasse warten wegen Umzugshilfe.
Also sah ich nicht ein die letzten 2 Monate die Miete für die alte Wohnung zu zahlen,
da so wie ich es sehe es ja nicht meine Schuld ist dort ausziehen zu müssen.
Doch will die Vermieterin die letzten 2 Monatsmieten haben.
Kann Sie es verlangen???, ist es rechtens ?.

danke für Hilfe
mfG



-- Editiert von Moderator topic am 12. Februar 2024 17:40

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4267 Beiträge, 505x hilfreich)

Zitat (von mller99):
Kann Sie es verlangen???, ist es rechtens ?.


Klar kann sie das verlangen, die Frage dürfte sein, ob das rechtlich durchsetzbar ist. Ich denke schon, wenn du eine Werkstatt angemietet hast.

Zitat (von mller99):
im Jahr 2002 habe ich ein Hinterhaus (Werkstatt) in Herne angemietet und renoviert.


Du hast also eine Werkstatt angemietet (mach mal die Adresse weg), und sie nach deinem Gusto in eine Wohnung umgebaut? Oder hast du eine Wohnung angemietet und dann auf eigene Kosten renoviert?

-- Editiert von User am 12. Februar 2024 17:11

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#2
 Von 
TobiM78
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 14x hilfreich)

Zitat (von mller99):
im Jahr 2002 habe ich ein Hinterhaus (Werkstatt) angemietet und renoviert.
[...] Dann kam im Dezember 2022 Post von der Stadt: Untersagung es zum wohnen zu nutzen


Hätte man sich VOR der Renovierung um den Antrag auf Nutzungsänderung gekümmert, hätte man gar nicht renovieren können oder aber die Nutzungsänderung wäre durchgeführt worden und man könnte nun weiter drin wohnen.

Dies wäre aber Aufgabe des Vermieters gewesen, dieser hätte die Lokation gar nicht als Wohnung vermieten dürfen.

-- Editiert von User am 12. Februar 2024 21:13

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118358 Beiträge, 39556x hilfreich)

Zitat (von TobiM78):
Hätte man sich VOR der Renovierung um den Antrag auf Nutzungsänderung gekümmert, hätte man gar nicht renovieren können

Selbstverständlich hätte man renovieren können ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47181 Beiträge, 16720x hilfreich)

Zitat (von mller99):
ist es rechtens ?


Das hängt davon ab, als was Du das Hinterhaus gemietet hast.

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#5
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6826 Beiträge, 1447x hilfreich)

Zitat (von mller99):
Doch will die Vermieterin die letzten 2 Monatsmieten haben.


Verständlich. Hat man denn den Mietvertrag evtl. auch als Gewerbetreibender unterzeichnet damals?

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#6
 Von 
mller99
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Sorry an Alle für späte Meldung.
Es wurde mir damals als Haus im Grünen vermietet und ich habe es renoviert.
Von gewerblich war nie die Rede, normaler Mietvertrag bis nach 20 Jahren die Stadt ankam.
Gewerblich, ich hätte damals einen Bauantrag stellen müssen usw.

Aber danke schon für Hilfe

-- Editiert von User am 13. Februar 2024 19:47

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47181 Beiträge, 16720x hilfreich)

Dann hat die Vermieterin nicht nur keinen Anspruch auf die beiden Mieten. Vielmehr hast Du einen Schadenersatzanspruch bezüglich Deiner Umzugskosten und eventueller Mehrkosten für die neue Wohnung.

1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Solan196
Status:
Master
(4267 Beiträge, 505x hilfreich)

Zitat (von hh):
Dann hat die Vermieterin nicht nur keinen Anspruch auf die beiden Mieten. Vielmehr hast Du einen Schadenersatzanspruch bezüglich Deiner Umzugskosten und eventueller Mehrkosten für die neue Wohnung.


Sehe ich tatsächlich genauso.

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Spezi-2
Status:
Senior-Partner
(6354 Beiträge, 2301x hilfreich)

Zitat:
Es wurde mir damals als Haus im Grünen vermietet und ich habe es renoviert.
Von gewerblich war nie die Rede, normaler Mietvertrag

Die letzten Antworten hängen davon ab ob die obige Schilderung in #6 den Mietvertrag wirklich richtig beschreibt.
Was steht darin als Nutzungszweck ?

Signatur:

Meine Beiträge sind keine juristischen Ratschläge, sondern sollen dem Erfahrungsaustausch dienen.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
mller99
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Spezi-2):
Die letzten Antworten hängen davon ab ob die obige Schilderung in #6 den Mietvertrag wirklich richtig beschreibt.
Was steht darin als Nutzungszweck ?


Im Mietvertrag steht nichts von gewerblich, 3 Personen, Küche usw.
Total als Wohnung. Unter 6 steht: Staffelmiete

-- Editiert von User am 14. Februar 2024 19:34

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