Hallo seit einigen Tagen beschäftigt mich da was..
Ich fang am besten mal an was vorgefallen ist..
Ich lebe zusammen mit meiner Frau und 3 Kindern in einer Mietwohnung, vor Weihnachten schellte es.. der Nachbars junge.. bin also zu Tür und er fing auch direkt schon recht aggressiv an.. Grund seiner Beschwerde.. meine 2 großen hatten sich gestritten.. aufgrund der Tatsache das er recht agressiv an der Tür war, war ich ebenfalls nicht freundlich.. und sagte Wort wörtlich " wenn es dich stört ruf die Polizei, und geh mir nicht auf den sack " machte die Tür zu und er beleidigte mich als Lutscher, Tage danach sind wir meine Frau ich und unsere 3 Jährige Tochter zu meinen Eltern gefahren , besagter Nachbar kam das Treppenhaus hoch und beleidigte mich ebenfalls wieder auf seiner Heimat Sprache.. gut kann ich mit leben..
Der nächste Grund ist nun das es vor Weihnachten bei uns klingelte.. mein Sohn hat den Tür Drücker gedrückt das die " Personen " ins Haus kamen , er guckte am Spion .. lies die Türe aber zu weil er keinen Kontakt zu besagten Personen pflegen möchte aufgrund Bedrohungen und Beleidigungen.. kurze Zeit später sp am frühen Abend schellte die Mutter des Nachbar jungen , und meinte es würden Schuhe fehlen .. ob ich den was wüsste.. sagte zu ihr das es hier geschellt hat und mehrere Heranwachsende im Hausflur waren das es sein " könnte ich mir aber nicht sicher bin " das diese die Schuhe mit genommen haben.. da endete für mich auch das Gespräch schon.. einen Tag später klingelte die Mutter wieder.. und fragte mich wie wir dieses Problem nun lösen wollen.. ich sagte zu ihr, ich werde da gar nichts lösen , ich kann meinen Sohn fragen ob er an die Telefon nummer kommt und dir den Namen von Instagram geben kann , sie sagte ok und das Gespräch war wieder beendet.. 2 Tage später kamen wir nach Hause die Mutter fing uns im Hausflur ab " wohnen direkt nebeneinander" und meinte die Telefonnummer sei falsch, und das sie es nicht ok finden würde.. und fing mit ihren reden über friedliche Nachbarn etc an.. musste ihr leider wieder sagen das mein Sohn ihr die Nummer sowieso Namen gegeben hat.. und sie sich bitte dahin wenden soll.. sie entschied sich für einen anderen Weg und drohte promt mit einer Anzeige gegen meinen Sohn weil dieser die Tür unten geöffnet hat..
Gleichzeitig fing dann auch ihr Sohn wieder an Terror zu machen, und fing meinen Sohn draußen ab um ihn was dazu zu sagen was genau gesagt wurde kann ich nicht sagen.. aber er sagte wohl auch zu meinem Sohn er möchte Name Adresse usw haben damit er es alleine klären kann.
Nun ist es aber so das der Nachbars junge meinem Sohn per Instagram schrieb und druck machte was nun mit den Schuhen ist.. und das wenn nicht bald was passiert er sich das von "UNS" wiederholt was ihm gehört..
Mein Sohn antwortete ihm normal und freundlich das er dagegen nichts tun kann und wird da es nicht seine Schuld sei , der Nachbars junge scheint dies nicht zu verstehen und schrieb daraufhin wortwörtlich einem 15 jährigen.. " ich werde euch alle f....en"
Ich muss dazu sagen das ich eine 3 Jährige Tochter habe, der junge polizeilich bekannt ist.. mit Drogen handelt und konsumiert.
Dazu muss ich sagen der Nachbar ist alt genug zu wissen was er da geschrieben hat.. und droht explizit damit mir meiner Frau und meinen 3 Kindern was anzutun..
Wie kann ich in dieser Sache nun rechtlich vorgehen? Mein Plan wäre es auszudrucken Anzeige zu erstatten und Kopien davon an die Hausverwaltung zu schicken.
Danke für die Mühe diesen Text zu lesen.
Beste Grüße und frohes gesundes neues Jahr.
Bedrohung durch Nachbar.
Zitat :Wie kann ich in dieser Sache nun rechtlich vorgehen?
Sinnvoll / realistisch: Gar nicht.
Freundlichkeit und gutes Benehmen kann man nicht erzwingen.
Die Grenze zur strafrechtlichen Relevanz ist - zumindest nach der bisherigen Schilderung - nicht überschritten.
Nicht alles was man das Bedrohung empfindet, ist auch eine Bedrohung im juristischen Sinne.
Das gleiche gilt für Beleidigungen.
Zitat:Mein Plan wäre es auszudrucken Anzeige zu erstatten und Kopien davon an die Hausverwaltung zu schicken.
Schlechte Idee. Eine Anzeige wird zu 99,9% im Sande verlaufen, wodurch sich die Nachbarn erst recht in ihrem Verhalten bestärkt sehen werden. Und die Hausverwaltung wird sich in dem Fall hinter der Polizei verstecken ("Die Polizei hat nichts gemacht, also müssen wir auch nichts tun ...").
Zitat:Dazu muss ich sagen der Nachbar ist alt genug zu wissen was er da geschrieben hat..
Wie alt genau?
Kennen Sie den Vermieter der Nachbarn? Wenn ja, könnte es sinnvoll sein, den zu kontaktieren.
Wenn ich dies richtig verstehe , kann es nicht als Drohung aufgefasst werden , wenn der Nachbar Wort wörtlich per Instagram geschrieben hat ?
" ich werde mir das von euch wiederholen was mir gehört, ich werde euch alle f...en "
Das Mietshaus gehört zur Wohnungsgesellschaft , wir haben alle denselben Vermieter.
Wir haben schon oft Beschwerde wegen ihm eingereicht , bislang wurde nichts unternommen , selbst der Hausmeister fand in dessen Keller Drogen.. passierte dennoch nichts.
Der Nachbar ist ca 18-20 Jahre alt.
Durch die Aufregung und da es mich beschäftigt hatte ich vergessen zu erwähnen das meine Frau ihm angeboten hat anzuschellen das man sich unterhalten kann , dies vernrinte er jedoch mit der Aussage, ich werde nicht schnellen wir sehen uns im Hausflur.
Falls es noch relevant für die Drohung ist.
Wurde ebenfalls per Instagram geschrieben und gibt Belege drüber.
Beste Grüße
-- Editiert von User am 4. Januar 2023 11:58
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Zitat :Wenn ich dies richtig verstehe , kann es nicht als Drohung aufgefasst werden , wenn der Nachbar Wort wörtlich per Instagram geschrieben hat ?
" ich werde mir das von euch wiederholen was mir gehört, ich werde euch alle f...en "
Als Drohung schon. Aber Drohungen sind nicht pauschal strafbar, sondern erst wenn die Kriterien des §241 StGB erfüllt sind. Und das scheint mir hier (noch) nicht der Fall zu sein, da ja nicht ernsthaft eine Massenvergewaltigung ("euch alle f...en") geplant ist.
Zitat:selbst der Hausmeister fand in dessen Keller Drogen.. passierte dennoch nichts.
Das wurde der Polizei zur Kenntnis gebracht?
Wenn sich der Drogenhandel auf andere Mieter auswirkt (z.B. Drogen im Gemeinschaftskeller) und womöglich sogar ihr 3jähriges Kind dadurch gefährdet wird, dann wäre es ein Kündigungsgrund. Da müsste man beim Vermieter Druck machen.
Wenn(!) man beweisen könnte, dass die Nachbarn die Miete aus den Erlösen des Drogenhandels finanzieren, könnte man den Vermieter darauf hinweisen, dass sich ein Vermieter wegen Geldwäsche strafbar machen kann, wenn er Miete kassiert, von der er weiß, dass diese aus kriminellen Geschäften erwirtschaftet wurde.
Ich möchte nicht rassistisch klingen , es handelt sich um eine nicht deutsche Familie die länger hier wohnt als wir es tun.
Der junge bestreitet zwar nicht mit Drogen zudealen.. er hätte es wohl nicht nötig.. aber der Konsum von Drogen wurde bejaht vom ihm..
Nein der Drogen fund wurde von unserer Seite nicht zur Anzeige gebracht, was die Verwaltung oder Hausmeister mit der Kenntnis angestellt haben entzieht sich meines Wissens.
Zu der Sache mit den drogendeals kann ich keinerlei Beweise erbringen und behandel dieses Thema eher vorsichtig.
Dennoch können wir sagen das wir eigentlich alle samt in dem Haus ein eher normal gepflegten Umgang haben , man unterhält sich sagt freundlich hallo hält die Tür auf etc..
Es änderte sich halt von einen auf den anderen Tag mit unserem Nachbar nebenan.
Wir haben nie ihrgend etwas gesagt, oder gefordert geschweige sich beschwert wegen Lärmbelästigung egal bei welchem Mieter.
Trotzdem ist es an der Zeit zu zeigen das er sich nicht alles erlauben kann.. und es wirklich traurig genug das die einfach so davon kommen werden, was mich in meiner Wut absolut stärkt..
Ich muss nun also permanent mit dem Gedanken leben rt könnte meinen Kindern oder meiner Frau ein Haar krümmen..
Dennoch danke ich für die recht schnellen Antworten, und mich werde mich dies bezüglich nochmals mit meiner Frau unterhalten und eventuell bei der örtlichen Wache mal anrufen und informieren.
Ps ich entschuldige mich falls einiges nicht verständlich oder falsch geschrieben wurde.. das liegt halt an dem Schlafmangel und der brodelnden Wut.
Beste Grüße
Diese Aussage würde ich an Deiner Stelle sofort unterlassen ...Zitat :Ich muss dazu sagen das ich eine 3 Jährige Tochter habe, der junge polizeilich bekannt ist.. mit Drogen handelt und konsumiert.
Zitat :Zu der Sache mit den drogendeals kann ich keinerlei Beweise erbringen und behandel dieses Thema eher vorsichtig.
Was hat ein Hausmeister im Keller eines Mieters zu suchen?Zitat :Wir haben schon oft Beschwerde wegen ihm eingereicht , bislang wurde nichts unternommen , selbst der Hausmeister fand in dessen Keller Drogen.. passierte dennoch nichts.
Wenns dich beruhigt und die Polizei oder Ermittelnde mit weiteren im Sande verlaufenden Anzeigen von dir und anderen beschäftigt werden soll--- dann tus halt. Erstatte Anzeige.
Apropos: Es wäre wirklich hochgradig albern, wegen eines solchen Nachbars nun ständig in Angst zu leben. Ich meine, das stört euer familiäres Miteinander, bewirkt nichts bei diesem Nachbarn und ändert an dessen Sprache und Verhalten auch nichts. Und: Auch Deutsche benehmen sich häufig so.
Zitat:Wenns dich beruhigt und die Polizei oder Ermittelnde mit weiteren im Sande verlaufenden Anzeigen von dir und anderen beschäftigt werden soll--- dann tus halt. Erstatte Anzeige.
Ich rate in solchen Fällen klar von eine Anzeige ab. Denn wenn Anzeige erstattet wird, die dann aber eingestellt wird, dann hat der Angezeigte eine Siegestrophähe ("Seht her, sogar die Polizei findet es OK, was ich mache - jetzt kann ich weitermachen und niemand kann das verhindern, weil sogar die Polizei auf meiner Seite ist, ätsch ..."). Eine erfolglose Anzeige macht es daher potenziell noch schlimmer.
Man kann sich seine Nachbarn leider in der Regel nicht aussuchen. Was also tun? Ignorieren. Und verstehen, dass nicht jede Unflätigkeit strafbar ist. Und auch der Vermieter hat keine Zauberfee, die Nachbarn "in Spur" bringt. Und, selbst ein dickeres Fell zulegen. Es lohnt sich nicht, sich schlaflose Nächte zu bereiten.
wirdwerden
OK, deine Begründung ist nachvollziehbar.Zitat :Ich rate in solchen Fällen klar von eine Anzeige ab.
Dann lebt der TE eben mit der Angst, die evtl. auch etwas übertrieben ist.
Vielleicht gibt es im Familienrat eine Einigung, wie man dem Nachbar zukünftig begegnet.
Und jetzt?
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