Hallo zusammen,
vor knapp zwei Monaten sind wir in unsere neu gekaufte Wohnung gezogen. Sie ist in einem 4-Familien-Haus Bj. 2003 und die ersten beiden Wochen war alles perfekt.
Dann kamen die Nachbarn, welche immer sehr nett und freundlich sind, in der Wohnung neben uns auf die Idee, ihr Schlafzimmer mit dem Kinderzimmer zu tauschen, so dass nun zwei der drei Kinder direkt an unser Schlafzimmer angrenzen. Da das eine der beiden ein Kleinkind (ca. 1 Jahr), das andere Kind (ca. 2-3 Jahre) ein extrem schreiendes, nicht sprechendes Kind ist, welches sich anscheinend nur mittels quietschen, kreischen und Schreilauten verständigt, fiel uns nun leider auf, dass die Dämmung zwischen den beiden Räumen sehr schlecht ist. Sie ist nicht 'doppelt', wie in einem Doppelhaus oder zwischen zwei angrenzenden Wohnung üblich, sondern lediglich eine einfache Wand. Die Kinder schreien unaufhörlich, tagsüber, mitten in der Nacht, wie früh am morgen. Unsere Nachtruhe ist seit knapp 6 Wochen nicht mehr gewährleistet und ich sehe mich gezwungen, dagegen was zu unternehmen. Selbst Anwohner aus Häusern in einer Entfernung von ca. 200-300 Meter (Luftlinie!) hören die Kinder im Sommer noch schreien...
Bevor ich mit den Eltern und/oder deren Vermieter spreche, wollte ich mal nachfragen, wer denn für die Kosten einer nachträglichen Schallschutzdämmung aufkommen muss?
Gibt es denn Möglichkeiten, dieses Problem 'friedlich' aus der Welt zu schaffen, ohne einen Streit vom Zaun
zu brechen?
Ich habe in einem anderen Thread hier gelesen, dass deren Vermieter für eine 'geeignete' Wohnung zu sorgen und die Dämmung einzubauen hatte. Dies wäre natürlich auch der Idealfall für uns, denn unsere Probleme wären damit sofort aus der Welt geschafft...
Vielen Dank für Eure Hilfe!
Und bitte: Kommentare wie 'gegen Kinderlärm kann man nichts machen' sind hier nicht hilfreich; Hauptproblem ist die fehlende Dämmung!
Extrem schreiende Kinder, schlechte Dämmung
Habt ihr schon mal den Nachbarn gefragt, warum das Kinderzimmer verlegt worden ist, und ob es langfristig so bleiben soll?
Die unzureichende Schalldämmung zwischen den Wohnungen ist weder eure Schuld noch die Schuld des Nachbarn, sondern ein Baumangel. Da die Gewährleistung inzwischen abgelaufen ist, würde ich an eurer Stelle selbst für eine zusätzliche Dämmung der Wand sorgen. Das hat den Vorteil, das dies am Schnellsten umzusetzen ist, und ihr das bisher gute Verhältnis zu den Nachbarn sowie zum Eigentümer der Nachbarwohnung nicht belastet.
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Eine fehlende Dämmung erklärt aber nicht, dass der Lärm angeblich noch in 200-300m Entfernung zu hören ist und nur mit der Verlegung der Räume zu tun hat, denn scheinbar war ja vorher nichts zu hören.
Schreibt erst mal ein Lärmprotokoll ob tatsächlich durchgehend geschrieen wird oder ob nur zu den für euch unpassenden Zeiten ab und zu geschrieen wird.
Kinder in dem Alter haben leider das Pech öfter einmal krank zu sein, ich kann mich an nächtelanges Tragen durch die Wohnung erinnern, verursacht durch Mittelohrentzündungen u.ä. Das gehört zu den natürlichen Lebensäußerungen.
Eine andere Möglichkeit ist eine Krankheit der Kinder - und auch die wäre unabhängig von den Räumen.
Habt ihr denn den Voreigentümer gefragt, warum er verkauft?
Und noch eine Möglichkeit - könnt ihr eure Zimmer auch tauschen?
Unser Haus ist z.B. so hellhörig, dass wir nachts den Wasserhahn aus der Nachbarwohnung über uns hören können - natürlich nur, wenn dann keine anderen Geräte an sind (Fernsehen, Radio usw.).
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Vielen Dank für die beiden Antworten!
Ich denke wir werden vorerst dem Vorschlag von gaga92 folgen und zusätzlich mal mit dem Eigentümer sprechen, ob wir uns nicht die Kosten einer Schallisolierung teilen wollen.
Hintergrund: da wir beide sehr kinderfreundlich orientiert und bezüglich 'herkömmlichem' Kinderlärm m.E. nach sehr tolerant sind, will ich mit der Entfernung von 200-300m die Intensität des Lärms verdeutlichen. Ich habe leider vergessen zu erwähnen, dass dies im Sommer und bei offenen/gekippten Fenstern der Fall gewesen ist. Auch beklagen sich andere Anwohner unserer kleinen Strasse.
Die Kinder sind tagsüber nicht leiser, im Gegenteil! Jedoch haben wir kein Problem mit dem Geräuschpegel, solange wir nicht schlafen. Und nachdem es sich hierbei um überdurchschnittlichen Lärm handelt, hege ich einen Funken Hoffnung, dass wir uns evtl. mit dem Eigentümer einigen können...
Über weitere Vorschläge freuen wir uns allemal!
Vielen Dank für Eure Beteiligung...
quote:
Ich habe leider vergessen zu erwähnen, dass dies im Sommer und bei offenen/gekippten Fenstern der Fall gewesen ist.
Im Sommer läuft doch bestimmt die Klimaanlage im Haus. Da würde ich die Fenster nie geöffnet oder angekippt lassen.
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Welche Klimaanlage
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Und jetzt?
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