Hallo!
Ich wohne in einem 10 Parteien Haus mit 2 eingängen. In unserem Eingang wohnen 6 Parteien und wir leben sehr friedlich und freundschaftlich miteinander. Im hinteren Eingang sind 4 Parteien von denen insbesondere eine sehr auf Krawall aus ist. Seit ihrem Einzug vor 4 Jahren macht sie ärger wo es nur geht. Ich werde mittlerweile auch telefonisch so terrorisiert, dass ich Polizei und Anwalt einschalten musste.
Jetzt kam besagte Dame auf glorreiche Idee im Sommer ein Hoffest mit allen (!) Parteien machen zu wollen. Unser Eingang hat daran null interesse, dafür ist zuviel vorgefallen und fällt aktuell vor (man bekommt den Terror mit mir natürlich mit).
Für dieses fest würde sie die Garagen der Leute aus unserem eingang blockieren. Dafür müsste sie sich deren Einverständnis holen oder? Oder würde das Einverständnis der Vermieterin reichen? Sie feiert eh regelmäßig laut auf ihrem Balkon weshalb andere Nachbarn auch schon die Polizei eingeschaltet haben, deshalb ist unser Haus von dieser hoffest-idee nicht begeistert. Es würde auf uns alle zurück fallen. Ihre balkon-parties sind ihr bier.
Hoffest in gemeinschaftlichem hof
Eure Garage, also bedarf es auch eurer Erlaubnis.
Wenn die nicht erteilt wird, dann wars da mit dem Hoffest in der Form.
Wenn die Nachbarn das dann dennoch machen, muss man überlegen, ob man dagegen vorgeht.
Jede Medallie hat 2 Seiten...
So ganz versteh ich das nicht. Nach ihrer Schilderung hat die Dame doch mit allen Streit. Dann feiert doch eh keiner mit und die Idee hat sich erledigt?
Aber - ich weiß ja nicht, was alles schon vorgefallen ist - grundsätzlich würde ich die Idee, mit allen Nachbarn mal zu feiern als ne Art Friedensangebot werten, wo man sich mal kennenlernen kann und evtl. Streitigkeiten aus der Welt schaffen.
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Man wohnt seit 4 Jahren zusammen und kennt sich. Es würde auch keiner mitfeiern und was sie damit bezweckt ,nachdem sie mich seit tagen wieder terrorisiert und beschimpft ist mir auch schleierhaft. Auf der einen Seite macht sie uns hier das leben zur Hölle und dann möchte sie eine grillparty veranstalten. Diese Spielchen wechseln immer zwischen den Nachbarn,daher will keiner Kontakt zu ihr.
Ich sehe noch zwei ganz andere Probleme. Einmal: wer soll das finanzieren? Die Frau will/kann das ja wohl kaum alleine, oder? Und: häufig lädt man ja die anderen Mieter nur deshalb mit ein, damit sich niemand über den Krach beschweren kann, weil ja alle anderen "mit im Boot" sitzen. Da sind dann in der Regel auch noch viele Fremde. Wie ist die Lage mit WCs z.B.? Und - last but not least - Krach und Musik bis zum frühen Morgen ist auch nicht.
wirdwerden
Hallo,
Da gibt es wohl mindestens noch eine weitere Partei die auf Krawall aus ist ...Zitat:Im hinteren Eingang sind 4 Parteien von denen insbesondere eine sehr auf Krawall aus ist.
Stefan
Hallo!
Um das nochmal deutlich zu sagen, ich bin nicht auf Krawall aus. Ich habe aber auch nicht das Bedürfnis mich mit einer Frau an einen Tisch zu setzen, die mich seit ihrem Einzug terrorisiert. Und jetzt auch seit einigen Tagen bei mir, meiner Familie und Freunden solch einen Terror macht, dass die Polizei eingeschaltet werden musste. Es ist von ihr sehr seltsam mich einerseits so zu terrorisieren, andererseits aber zu wollen, dass ich an so einem fest teil nehme!
Natürlich sollen sich alle an den Kosten beteiligen. Und sie wäre auch was den Lärm angeht fein raus. Ihre Balkon Partys brachten ihr bisher mit anderen Nachbarn viel ärger.
Wir haben uns nun besprochen und es wären wohl nur sie und noch eine Partei von uns zehn, die teil nehmen würden. Wir werden das mit der Vermieterin absprechen , dass sie ihre Partys weiterhin zu hause feiern kann, wo es auch auf sie zurück fällt.
Na das ist doch eine sehr vernünftige Einstellung. Zumal, ich hatte ja darauf hingewiesen, diese Feierlichkeiten in der Regel genutzt werden, um gratis noch Freunde mitfeiern zu lassen. Und dann noch die Frage der Toiletten. Bringt auch das dem Vermieter rüber. Anders ausgedrückt: die Nachbarn wollen keine Nachbarschaftsfest und ein Fest mit sich alleine kann sie auch auf ihrem Balkon veranstalten.
wirdwerden
Die zweite Partei ist ihre beste Freundin und man kann stark von ausgehen dass auch andere Freunde von ihr kommen würden.
Ich denke auch ihr geht es mehr darum günstig eine große Party zu veranstalten. Sowas hatten wir kurz nach ihrem Einzug schonmal. Da War man auf das Motto "nachbarschaftsfest" noch rein gefallen und dann haben sich ihre Freunde auf unsere Kosten nen schönen abend gemacht.
Sie darf gerne feiern um Gottes willen. Davon hat sie bisher keiner abgehalten. Die Lautstärke und die uhrzeit hat sie bisher auch nicht interessiert. Daran hat man sich im Laufe der Jahre gewöhnt. Aber sie soll dafür doch dann bitte nicht unsere Garagen blockieren und unter unseren Fenstern sitzen, die im Sommer natürlich offen sind.Sondern soll das auf ihrem Balkon machen.
Na ja, war mein Gefühl doch richtig. Ich würde dem Vermieter schriftlich mitteilen, dass es kein Nachbarfest gibt, sondern lediglich ein Fest einer Bewohnerin. Dass Ihr nicht damit einverstanden seid, deswegen nicht in die Garage fahren zu können und dass Ihr gegebenenfalls die Miete mindern würdet. Wenn Ihr dann noch auf die Hygieneprobleme hinweist, dann dürfte der Drops gelutscht sein.
Erzähl mal, wie es weitergeht.
wirdwerden
Ich vermute sie wollte es auch noch als gemeinschaftliches fest ausgeben, weil sie mit der neuen Vermieterin (seit januar) schon ärger hat. Uns allen wurden Briefe zugestellt die Treppenhäuser leer zu räumen und mietrückstände auszugleichen.das War ein standardschreiben und ging an alle bewohner. Der letzte Vermieter War sehr alt /krank und hat vieles schleifen lassen. Meine Nachbarin War gegenüber unserer Vermieterin sehr frech statt die Verstöße gegen den Mietvertrag einzusehen. Ich spreche mich da auch nicht frei, aber ich habe meine Fehler eingesehen und korrigiert.
Vll möchte sie auch gegenüber der Hausverwaltung etwas beweisen? Ich weiß es nicht. Aber ihre Spiele kann sie allein spielen.
Es ist auch eine Frage der eigenen Psychohygiene, mit wem man verkehrt. Das "piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb" gilt doch nur für den Kindergarten. Wir Erwachsenen müssen uns nicht alle lieb haben. Und wir können uns die Freiheit raus nehmen, auch mal deutlich "nein" zu sagen. Ich denke, Deine Haltung ist konsequent und nachvollziehbar. Und wenn die anderen Mieter diese Ansicht teilen, ist das doch prima. Macht die Vermieterin zu Eurer Verbündeten und gut ist. Die scheint ja vernünftig zu sein und auf das Haus sehr zu achten. Die hat bestimmt keine Freude an vollgepinkelten Wänden und ähnlichem.
wirdwerden
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