Meine Eltern wohnen in einer guten Wohngegend, in der älterere, gutsituierte Nachbarn in einer bisher friedlichen und ruhigen Nachbarschaft sehr gut miteinander ausgekommen sind. Durch einen Hausverkauf an die Stadt ist vor ca. 1.5 Jahren eine Großfamilie dort eingezogen. Diese besteht aus 7 Kindern (Alter von 2-15 Jahren) und 3 Erwachsenen. Tatbestand ist, dass die Familie sozialbedürftig ist und 2 Personen wg. Körperverletzung vorbestraft sind. In den letzten Wochen ist es vermehrt zu Problemen gekommen, wobei Unrat auf der Straße, Geschrei bis nach 22 Uhr, Trinkgelage, größere Lack-, Haus- und Gartenschäden durch Kinder noch die kleineren Übel sind. In mehreren Gesprächen mit dem Nachbarn wurde versucht, ihm und der Familie klar zu machen, dass das nicht weiter gebilligt wird/werden würde. Dieser hat nicht reagiert. Seine Kinder laufen bis Nachts auf der Straße rum und demolieren Gegenstände. Nachdem vor 2 Wochen die Situation eskaliert ist - Entwurzelung von Bäumen!, Gartenzaun niedergerissen - wurde nochmals versucht ein Gespräch mit dem Nachbarn zu führen. Bei diesem Gespräch sprach der Nachbar verbale Drohungen (verstärkt gegen 2 ältere Personen) und warf mit Steinen nach den Personen. Die Polizei wurde verständigt und nahm den Fall auf. Aber da noch keine körperliche Gewalt angewandt wurde (soweit muß es wohl erst kommen), hat diese den Nachbarn "nur" abgemahnt. Zudem wurde ein Gespräch mit dem Vermieter geführt. Dieser gab an, dass er ein Schreiben aller Nachbarn vorliegen haben muß, um den Mieter aus dem Haus zu kündigen (da es sich um einen Sozialfall handelt). Meine Frage: Kann mir jemand zur Formulierung eines solchen Schreibens Infos gegeben oder sogar § nennen? Bilder, Notizen mit Datumsangaben etc. liegen vor. Vielen Dank im Voraus
Massive Bedrohung durch Nachbarn
28. Oktober 2004
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Frage vom 28. Oktober 2004 | 09:46
Von
Status: Frischling (1 Beiträge, 0x hilfreich)
Massive Bedrohung durch Nachbarn
#1
Antwort vom 28. Oktober 2004 | 11:37
Von
Status: Schüler (345 Beiträge, 90x hilfreich)
Hier werden Sie IMO *nur* durch ein eindringliches Gespräch mit dem Bürgermeister etwas erreichen. Lassen Sie nicht locker und schalten Sie, falls es sich um eine Stadt bis ca. 20000 Einwohnern handelt, die Presse ein. Allerdings sollten Sie sehr darauf achten nicht in die Ecke "kinderfeindliche Rentner" zu geraten. Ansonsten: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Viel Glück!
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