Mobbing durch Nachbarn inkl. Bürgermeister

7. November 2012 Thema abonnieren
 Von 
thomsch76
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Mobbing durch Nachbarn inkl. Bürgermeister

Guten Morgen,

Familie A wohnt seit einem Jahr in einem Dorf/Ortsteil mit ca. 3500 Einwohnern. Der Ortsbürgermeister O wohnt nur eine Straße weit entfernt. Ein altes Ehepaar B wohnt direkt neben A.

Von Anfang an wurde Familie A von Familie B gemobbt. Es wurde lauthals auf der Straße darüber gelästert, was für ein hässliches Haus Familie A doch gekauft hätte. Das wäre ja so furchtbar und alle Nachbarn finden es grauenvoll. Außerdem wäre es bei Familie A immer dreckig. Dazu sei gesagt, dass Familie A ein sehr altes Haus von Grund auf saniert hat und auf eigenem Grundstück etwa 6 Monate lang altes Holz bzw. Material gelagert hat. Selbstverständlich war es auf dem Grundstück dreckig, da es sich dort um eine Baustelle gehandelt hatte. Neuerdings kommen auch persönliche Beleidigungen mitten auf der Straße (also vor Zeugen der Familie A) wie "Sie blöde Kuh". Desweiteren wird keine Situation ausgelassen, Familie A vor anderen Nachbarn als "frech", "unverschämt", "bescheuert", "dumm" und "asozial" zu benennen.

Die lästernde Familie B ist hier sehr lange im Dorf wohnhaft. Jeder hat Angst, dass sie auch mal über ihn lästern könnte und niemand mischt sich ein. Niemand hilft Familie A. Alle verstecken sich hinter ihren Gardinen. Und wenn sie dann Familie B auf der Straße begegnen, sind sie freundlich zu ihr, so dass sie immer das Gefühl hat, alle sind auf ihrer Seite. Niemand gibt ihr Kontra, außer zwei jüngere Familien, die auch neu hinzu gezogen sind.

Nun kommt auch noch der Ortsbürgermeister ins Spiel. Er ist mit Familie B seit Jahren befreundet. Das Mobbing seinerseits sieht so aus, dass er überall dort, wo A sein Auto zu parken pflegt, nach gewisser Zeit Parkverbot einrichtet. A hatte immer vor eigenem Haus geparkt und eines Tages waren Grenzmarkierungen an der Stelle. Einige Monate später waren Grenzmarkierungen an dem neuen üblichen Parkplatz von A. Das Ganze geschieht ohne Vorankündigung und wenn sich Familie B mal verquatscht, dann kommt auch schon mal raus, dass sie das mit dem Oberbürgermeister "augeklüngelt" haben.

Nun ist auch der O gegen den Außenspiegel von A gefahren und hat wohl Fahrerflucht begangen. Familie B hat ihn "leider" verraten als sie mal wieder gelästert hat. Obwohl er deren Freund ist, hat sie einer anderen Nachbarin berichtet, dass er dagegen gefahren ist und einfach abgehauen ist. Mein Mann hat gestern nachgeschaut und tatsächlich einen Lackschaden entdeckt. Heute wird O von A bei der Polizei angezeigt und als Zeugin wird B angegeben.

Die Frage ist, was A noch unternehmen kann, um diesem Mobbing ein Ende zu setzen. Wie sieht es mit den Beleidigungen aus? Anzeige? A will ein klares Signal setzen, dass nämlich die Freizeitbeschäftigung von B (also das Lästern und Beleidigen) bestraft wird. Wie kann man das Mitmobbing des Ortsbürgermeisters unterbinden? Sollte man es öffentlich machen oder zumindest irgendwo melden?

Mit freundlichen Grüßen

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3 Antworten
Sortierung:

#2
 Von 
CBW
Status:
Lehrling
(1635 Beiträge, 1002x hilfreich)

Hallo,

oh verflucht! Ich und andere User hier können dies natürlich nicht Bewerten! Das ist aber auch kein rechtliches Problem!

Das Recht bringt euch hier keinen Deut weiter!

In ein Dorf zu ziehen ist bisweilen sehr schwierig! Es gelten andere Regeln als in der Stadt! Ich VERMUTE mal, ihr seid völlig falsch gelandet und verstanden worden - und schon geht's los!!! Die Kommunikation fehlte von Anfang an!

Die Lösung ist das Gespräch - wobei ihr unheimlich Kompromissbereit sein müsst!

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