Nicht angenehme Ärgernisse mit den Nachbarn

15. November 2022 Thema abonnieren
 Von 
Maline
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 6x hilfreich)
Nicht angenehme Ärgernisse mit den Nachbarn

Liebe Forenteilnehmer.

Eine Familie hatte vor Monaten ein Haus mit winzigem Grundstücksanteil gekauft. Es gibt eine gemeinsame Einfahrt mit Tor, da das Nachbarshaus und das riesen Grundstück dazu einmal 2 Schwestern gehörte und das getrennt verkauft wurde.

Diese Einfahrt wird durch ein Tor, was auf Geheiss der Nachbarn nie geschlossen werden darf und aufzubkeiben hat von der öffentlichen Strasse getrennt. Der zugehörige Zaun umfriedet komplett das Grundstück am Haus der Familie um die es geht in der gesamten Seitenlänge der Immobilie.

Als die Familie einzog, stellte sie sich allen Nachbarn vor, gerade auch denen mit der sie sich quasi die Einfahrt teilt, wobei die Grundstücksgrenze dieser Einfahrt genau in der Mitte verläuft. Jeder hat quasi eine Hälfte dieser Einfahrt im Eigentum. Man versteht sich mit den restlichen Nachbarn gut, zu denen mit denen man sich diese Einfahrt ( Hof ) teilt sagte man, wenn was sein sollte, einfach ansprechen und mit einem reden. Einige Monate lang klappte dies auch prima, plötzlich seit geraumer Zeit reden diese Nachbarn kein Wort mehr mit der Familie und ignorieren diese wenn sie freundlich grüßen. Die Familie ist sichtlich irritiert aber gut.

Einige Wochen nach Einzug stand das Umweltamt vor der Tür der Familie und konfrontierte diese mit Anschuldigungen, die diese aber zu 100% widerlegen konnte. In den folgenden Monaten wiederholte sich das mehrfach. Dauernd an den Haaren beigezogene Anzeigen gegen die Familie, die sich jedes Mal als haltlos und unwahr rausstellten. Beim letzten Mal hat der Mitarbeiter des Amtes der Familie gesagt, dass es von den Nachbarn ausgeht und das es jetzt auch Mal genug ist, weil sich die Familie nichts zu Schulden gekommen lassen hat. Die Familie erwägtevkurz die Nachbarn ihrerseits anzuzeigen oder einen Anwalt zu Rate zu ziehen, aber um des lieben Frieden Willen sahen sie bisher davon ab.

Nun bekam die Familie Besuch eines Freundes, der ordnungsgemäß an der Strasse parkte. Ein angeheiratetes Familienmitglied der besagten Nachbarn der dort nicht wohnt, aber sehr oft vor Ort ist, befand sich einmal.meh in dieser Hofeinfahrt und drohte dem Besuch mit Anzeige. Selbiger hatte dem Familienvater einige Wochen vorher schon eine Anzeige anheim gestellt. Dieser ist berufsbedingt die komplette Woche weg und die Ehefrau mit den Kindern alleine daheim. Die Ehefrau wurde letztens auch spätabends von jenem mit derben Schimpfworten belegt, beleidigt und beschimpft. Diese war total schockiert und wie paralysiert

Der Familienvater fragte das angeheiratete Familienmitglied freundlich was dieser für ein Problem habe und warum er nicht einfach Mal mit einem rede? Dieser entgegnete darauf, die Familie sei sein Problem und er wolle diese hier weg haben. Auf die Frage, ob dieser für alle Anzeigen verantwortlich sei, meinte er ja, er würde es der Familie 'zeigen" und er bekäme diese "auch" raus. ( Vorbesitzer wurden bereits rausgeekelt )
Der Besuch fragte seinerseits höflich ruhig und freundlich, warum dieser ihn anzeigen wolle und jener meinte weil er es könne. Besuch und Familienvater gingen vors Haus der Familie um ein bisschen zu babbeln was der andere mit einem Kopfschütteln und unflätiger Hand-Geste in Richtung der beide begleitete. Die Familienmutter befragte darauf ihrerseits den Mann in freundlichem Ton warum er den Kopf schüttele und diese obszöne Handbewegung gemacht hat und dieser teilte ihr in einem herablassenden arroganten Ton mit, das er bei solchen allerletzten Assis den Kopf schütteln müsse. Die Ehefrau entgegnete ihm dann in einem etwas schärferen Tonfall und um endlich Mal Grenzen zu setzen: "Knecht, so redest du nicht mit und über uns und diese Schikanen sind wohl das allerletzte" worauf dieser meinte er zeige nun die Frau wegen Beleidigung an. Diese meinte dann resigniert er solle sich keinen Zwang antun, er habe ja Übung darin. Dem hinzukommenden Ehemann drohte er dann vor dem Besuch als Zeuge, er bekäme die Familie hier raus, sie würde schon sehen was passieren wird und dass er dafür sorge, dass der Ehemann seinen Job verliere, da er die Nummer seines Cheffes habe und vwenn er dann arbeitslos sei er Haus und Hof verlöre. Die Frau fragte ob er drohen wolle und er sagte es sei keine Drohung sondern Tatsache, die sie schon merken würden. Der Ehemann ließ den wortlos stehen und ging mit Ehefrau und Besuch ins Haus.


Heute standen wieder 2 Behördenmitarbeiter da und klingelten an der Haustür Sturm. Die verängstigte Ehefrau öffnete darauf hin nicht. Am Haus und am Zaun hängen "Privatgrundstück betreten verboten "Schilder, die der Ehemann angebracht hat und eine nach außen an die Toreinfahrt angebrachte Klingel ( auf dem Eigentum der Familie ) mit dem Hinweisschild bitte hier klingeln und warten bis jemand kommt.


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Fragen:

muss sich die Familie das bieten lassen?

Ist das Wort "Knecht" eine Beleidigung? Der so bezeichnete hat gegenüber der Familie vorher viel schlimmere Beleidigungen angebracht, bevor sich die Frau endlich Mal wehrte.

Darf das angeheiratete Familienmitglied der Eigentümer nebenan einfach den Grundstücksteil der Familie betreten, dort rumschnüffeln, Sachen zur Seite tun und Fotos machen?

Dürfen die Behördenmitarbeiter trotz der Hinweisschilder und Aussenklingel den Hof betreten, sich da umschauen oder müssen die vor dem Zaun warten bis die Familie rauskommt. Da die Haustüre nur durch die Hofeinfahrt zugänglich ist.

Kann man all diesen Personen untersagen diesen Teil des eigenen Grundstückes zu betreten?

Was kann die Familie gehen diese haltlosen Anzeigen und dadurch immer wieder unangekündigten Besuche tun?

Die Ehefrau ist durch eine schwere Krankheit sehr verängstigt und verunsichert

Ist das was der Mensch da macht Verleumdung, üble Nachrede ect, da dieser auch versucht, erfolglos immerhin, die anderen Nachbarn aufzuhetzen indem er falsche Tatsachen in die Welt setzt, dauernd unberechtigt anzeigt und nun auch mit der Entziehung der Existenz der Familie droht, seinerseits übel beleidigt? Ist das eine Form der Denunziation, Schikane oder Mobbing?

Laut Nachbarn will derjenige das Haus und habe schon die Vorbesitzer schikaniert, aber das mag die Familie nicht unterstellen. Bzw sich nicht vorstellen.

Die Familie ist nun so eingeschüchtert, dass sie wohl doch zum Anwalt geht. Oder ist das verlorene Liebesmüh?

Ärgert der Nachbar?

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107618 Beiträge, 38050x hilfreich)

Zitat (von Maline):
dass sie wohl doch zum Anwalt geht.

Angesichts der Naivität und des fehlenden Selbstbewusstseins der Familie, braucht man wohl nicht nur einen Anwalt.
Aber mit dem Anwalt anzufangen dürfte mal ein guter Weg sein.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2464 Beiträge, 1176x hilfreich)

Zitat (von Maline):
zum Anwalt geht. Oder ist das verlorene Liebesmüh?
Wenn die Umstände so wie geschildert sind, wenn man sich seiner Haut nicht mit eigenen Mitteln wehren kann, wenn Illegale Aktionen löblicherweise ausscheinden, ist das Beschreiten des Rechtsweges wohl die verbleibende Option.

Vorher sollte man zusammentragen, wie die tatsächllichen Nutzungs- und Eigentumsverhältnisse sind. Besonders in Bezug auf diesen Weg. Wem gehört was und, was darf seitens der jeweiligen Anrainer auf dem Weg gemacht werden - oder halt nicht.

Ein Anwalt wird solche Informationen benötigen um die Strategie oder die Umsetzbarkeit der Mandantenwünsche einschätzen zu können.


VG
Roland

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Maline
Status:
Schüler
(177 Beiträge, 6x hilfreich)

Vielen Dank Harry und Roland für Eure bisherigen Antworten. Super, dass Ihr helft und Denkanstöße habt.
Das ist sehr viel wert.

Es ist in der Tat wie beschrieben. Illegale Methoden möchte die Familie nicht Mal annähernd anwenden. Das Verhalten des Menschen geht ihnen sehr an die Substanz, zumal alle diese Anschuldigungen und Anzeigen absolut haltlos sind und bisher jedes Mal widerlegt wurden.. es werden Behauptungen aufgestellt, die unwahr sind und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen der Familie immer und immer wieder das Amt auf den Hals gehetzt. Es zermürbt sie zusehends. Zum Beispiel im Sommer waren für weniger als 3 Tage possierliche Maden in der grünen Tonne, gegen die die Familie gleich erfolgreich was unternahm. Davor und danach waren da keine mehr aufgetaucht. Grüne Tonne bis auf diese unseligen 3 Tage madenfrei. Der Mensch, der die Familie nicht in Ruhe lässt verbreitete überall das ganze Grundstück sei voller Maden, überall seien diese zu finden, weil überall auf dem Grundstück Lebensmittel verteilt seien und diese von Maden übersät. Dr.Mark Beneke light? Das hinzu zitierte Umweltamt welches 2 Wochen später am Tag der Leerung der grünen Tonne kam, konnte keine Maden finden. Weder in der Tonne, noch auf dem Grundstück und fuhr wieder.
Die Familie besitzt einen Oldtimer, der abgemeldet im Hof auf eigenem Grund steht. Alle Betriebsstoffe abgelassen.. Wurde angezeigt, dass dieses massiv Öl verlieren würde. Könnte nachgewiesen werden, dass besagtes KFZ pupetrocken ist und keinerlei Öl ect verliert. Umweltamt zog wieder ab um eine Woche später wieder zu kommen, da nun angebliche das Auto der Ehefrau massivst Öl verlöre. Der Wagen wird am Straßenrand geparkt wo gerade Platz ist und auch andere PKW stehen, auch an der Stelle wo sie zuweilen steht. Sie konnte dem Amt beweisen, dass dem nicht so ist. Und dergleichen Geschichten mehr.

Der Besucher ist ein Kollege des Ehemannes, und mein Neffe. Ich kenne die Familie durch meinen Neffen und weiss, dass diese sehr ruhig und bescheiden sind. Die Familie ist auch Kunde in der Firma wo ich arbeite.

Ist Knecht wirklich eine Beleidigung die schlimmer ist als die unflatigen Beleidigungen die jener Kerl bislang an die Familie richtete, abgesehen von den unwahren Behauptungen der Behörde gegenüber, die deshalb jedes Mal gefahren kommt und aber auch nichts von dem Vorgeworfenen feststellen und als wahr verifizieren konnte.

Die Familie möchte dem Menschen da via Anwalt eine Unterlassungserklärung zukommen lassen und sich gegen all das verwahren um im Notfall auch Strafanzeige stellen. Dem Amt müsste das auch langsam zu bunt werden. Der Mitarbeiter äußerte sich diesbezüglich schon vage, und das sie eben leider jedesmal kommen müssen, wenn die Anzeige eingeht auch wenn jetzt jedes Mal definitiv nichts von dem was angezeigt wurde den Tatsachen entspricht.

Signatur:

Ich danke von Herzen Mepeisen, DStein, Albarion, Harry von Sell und Anami für ihre mega tolle Hilfe

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2464 Beiträge, 1176x hilfreich)

Zitat (von Maline):
Ist Knecht wirklich eine Beleidigung
Nach meinem Dafürhalten nicht. Jedoch sollte man sich von solchem Menschen nicht dazu provizieren lassen, jedwelche Ausdrücke zu gebrauchen.


Zitat (von Maline):
schlimmer ist als die unflatigen Beleidigungen die jener Kerl bislang an die Familie richtete
Wenn die Familie das wissen will, wird ein Richter die Auskunft geben.


Zitat (von Maline):
von den unwahren Behauptungen der Behörde gegenüber, die deshalb jedes Mal gefahren kommt und aber auch nichts von dem Vorgeworfenen feststellen und als wahr verifizieren konnte.
Die Vorgänge wurden und werden hoffentlich von der Familie protokolliert - am Besten mit den Namen der jeweiligen Mitarbeiter des Ordnngsamts. Das wird im Streitfall gute Dienste bei einer rechtlichen Auseinandersetzung leisten.


Zitat (von Maline):
Der Mitarbeiter äußerte sich diesbezüglich schon vage, und das sie eben leider jedesmal kommen müssen, wenn die Anzeige eingeht auch wenn jetzt jedes Mal definitiv nichts von dem was angezeigt wurde den Tatsachen entspricht.
st doch gut für die Familie. Sie sollte die Mitarbeiter des OA freundlich empfangen und guter Dinge sein. Irgendwann läuft auch beim Amt das Fass über.


Zitat (von Maline):
Die Familie möchte dem Menschen da via Anwalt eine Unterlassungserklärung zukommen lassen
Eine solche erfolgreich zu formulieren stelle ich mir nicht einfach vor. Bin aber auch kein Anwalt.


Zitat (von Maline):
Notfall auch Strafanzeige stellen
Auch hierzu wird der Anwalt beraten. Die Familie wird nur aufpassen müssen, dass sie sich nicht in eine teure aber nicht wirklich hilfreiche Anwalstsschreiberei verwickeln lässt.

Bei solchen Zeitgenossen, wie dem Nachbarn, hilft IMO korrektes Verhalten und ignorieren der ganzen lästigen Drohungen. Dazu ist es erforderlich, dass man sich über die eigenen Rechte und Pflichten im Klaren ist. Dann soll der Nachbar doch klagen.

Schießt man selbst gegen solche Leute, sollte das auch richtigl treffen. Wie beim Schiffe versenken - Treffer > VERSENKT. IMO natürlich


VG
Roland

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107618 Beiträge, 38050x hilfreich)

Zitat (von Maline):
Ist Knecht wirklich eine Beleidigung die schlimmer ist als die unflatigen die jener Kerl bislang an die Familie richtete,

Das können wir in Ermangelung der Auflistung der anderen Beleidigungen nicht mal ansatzweise beurteilen.
Im übrigen ist es irrelevant, da es da nicht wie im Fußball zugeht.

Knecht ist zwar ein anstrengender und ehrbarer Beruf gewesen (was wären die Landwirte ohne ihre Knechte gewesen?), war aber nicht wirklich angesehen.

Und wer heute jemanden mit "Knecht" anredet, macht das in der Regel in beleidigendem Kontext - so wie hier in dem Falle auch.
Mit etwas Glück könnte man daraus
Zitat (von Maline):
dieser teilte ihr in einem herablassenden arroganten Ton mit, das er bei solchen allerletzten Assis den Kopf schütteln müsse.

eine folgenlose "Gegenbeleidigung" machen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Eisenhart
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 7x hilfreich)

Und warum will er euch überhaupt raus aus dem Haus haben?
Verstehe ich nicht.
Danach hat er ja dann wieder neue störende Nachbarn.

(Aufforderung zu Straftaten editiert)

-- Editiert von Moderator am 25. Januar 2023 12:06

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Gerd61
Status:
Schüler
(293 Beiträge, 25x hilfreich)

Zitat (von Maline):
Der Besucher ist ein Kollege des Ehemannes, und mein Neffe. Ich kenne die Familie durch meinen Neffen und weiss, dass diese sehr ruhig und bescheiden sind. Die Familie ist auch Kunde in der Firma wo ich arbeite.


Allgemeiner Hinweis: Ich habe den Eindruck die TE verliert sich ich Emotionen und versperrt sich dadurch den Blick auf die relevanten Aspekte. Ein erster Schritt wäre die Beschreibnung auf die relevanten Teile zu reduzieren und nicht auf Nebenschauplätze die den unerwünschten Zutritt durch das Umweltamt auszuweichen.

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
cirius32832
Status:
Junior-Partner
(5113 Beiträge, 1197x hilfreich)

Zitat (von Gerd61):
Allgemeiner Hinweis: Ich habe den Eindruck die TE verliert sich ich Emotionen und versperrt sich dadurch den Blick auf die relevanten Aspekte.


Das haben wir leider immer häufiger hier

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
-Laie-
Status:
Wissender
(15083 Beiträge, 5593x hilfreich)

Ganz ehrlich? Wenn die natürliche biologische Lösung nicht in greifbarer Nähe ist, dann lasst den Nachbarn gewinnen und zieht dort weg. Das ist so doch kein Leben. Ruhe wird da nicht einkehren, denn anzeigen ist ein legales Mittel solange dies nicht rechtsmissbräuchlich in Anspruch genommen werden würde. Dies würde man dann allerdings auch nachweisen müssen. Daran scheitert es oft.

Signatur:

Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
spatenklopper
Status:
Unparteiischer
(9788 Beiträge, 4011x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Sie sollte die Mitarbeiter des OA freundlich empfangen und guter Dinge sein. Irgendwann läuft auch beim Amt das Fass über.


So und nicht anders.
Der Dame ist anzuraten, mit dem Amt zusammen zuarbeiten, anstatt sich ängstlich hinter der Türe zu verstecken, oder den Mitarbeitern den Zutritt zum Grundstück verbieten zu wollen.

Zitat (von -Laie-):
Ruhe wird da nicht einkehren, denn anzeigen ist ein legales Mittel solange dies nicht rechtsmissbräuchlich in Anspruch genommen werden würde. Dies würde man dann allerdings auch nachweisen müssen. Daran scheitert es oft.


Wenn die dreißigzigste haltlose Anzeige beim Amt eingeht, kann es durchaus passieren, dass dieses "von Amtswegen" aus selbst tätig wird.
Ich habe dieses Spielchen vor Jahren mal mitmachen dürfen, am Ende waren wir per Du und ich hab den Mitarbeitern gesagt, sie mögen vorher anrufen, dann mach ich Kaffee.

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Eisenhart
Status:
Beginner
(68 Beiträge, 7x hilfreich)

Zitat:
(Aufforderung zu Straftaten editiert)


Wenn es eine Straftat wäre, jemanden in dem Wissen bei den Behörden anzuschwärzen, dass das Gesagte nicht der Wahrheit entspricht, dann könnte sie den Nachbarn doch ganz einfach wegen falscher Verdächtigung oder Ähnlichem anzeigen und er würde dann dafür verurteilt?
Die Nachweise, dass die Behauptungen des unbequemen Nachbarn nicht der Wahrheit entsprechen haben die Behörden doch selbst bei jeder Prüfung des Sachverhalts amtlich festgestellt.
So einfach scheint es anscheinend aber wohl doch nicht zu sein.

Oder wird hier unterschieden zwischen Anschwärzen und Anzeigen unterschieden und nur Letzteres ist strafbar, wenn wissentlich falsche Aussagen gemacht werden?

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