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Unterlassungsklage erhalten wegen angeblicher Ruhestörung - was nun?

 Von 
go575493-46
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)
Unterlassungsklage erhalten wegen angeblicher Ruhestörung - was nun?

Wir haben eine Unterlassungsklage erhalten weil wir angeblich Nachts zu laut sind.

Die Unterlassungsklage bezieht sich auf die lauteren Gehgeräusche durch die Wohnung, die aufgrund von fehlender Trittschalldämmung (Baujahr 1954) unumgänglich sind.

Zudem auf unsere Katze, die Nachts manchmal gegen die Wand springt. Jeder Raum grenzt an irgendwelche Nachbarn an, sodass dies unvermeidlich ist, außerdem haben wir nur eine 2 Zimmer Wohnung (Küche, Wohnzimmer, Bad und Schlafzimmer), da gibt es nicht viel ausweichmöglichkeiten.
Da die Katze aufgrund einer Erkrankung eine reine Hauskatze ist können wir sie auch Nachts nicht rauslassen. Der Vermieter hat uns eine Erlaubnis für diese Katze erteilt.

Was sollen wir jetzt machen? Wenn wir das unterschreiben dann werden die in spät. 1 Woche behaupten das wir wieder Nachts zu laut waren, weil wir durch unsere Wohnung laufen und die Katze viellicht mal wieder Nachts aufgedreht war und gegen die Wand gesprungen ist, oder versehentlich irgendetwas runterwirft.

Aber wenn wir nicht Unterschreiben und das geht vor Gericht, wie stehen da unsere Chancen dass das zu unseren gunsten ausgeht?

Es haben sich keine weiteren Nachbarn beschwert.

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Wohnung Katze stehen


22 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87343 Beiträge, 35017x hilfreich)

Zitat (von go575493-46):
Was sollen wir jetzt machen?

Nichts. vor allem nicht so einen Schwachsinn unterschreiben.



Zitat (von go575493-46):
wie stehen da unsere Chancen dass das zu unseren gunsten ausgeht?

Tja, nicht wirklich schlecht würde ich sagen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
go575493-46
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Nichts. vor allem nicht so einen Schwachsinn unterschreiben.

D.h. die können uns da nichts? Mach mir nämlich ziemlich Kopf deswegen :(

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87343 Beiträge, 35017x hilfreich)

Zitat (von go575493-46):
D.h. die können uns da nichts?

Es liest sich so, als wären das übliche Geräusche die sich durch die normale Nutzung der Mietwohnung ergeben würden. Wenn dem so ist (sollte man durch Dritte mal begutachten lassen), dann geht die Unterlassungsforderung ins Leere.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2156 Beiträge, 1135x hilfreich)

Zitat (von go575493-46):
Wir haben eine Unterlassungsklage erhalten
Das glaub‘ ich nicht. Ich gehe vielmehr davon aus, dass es sich, wenn es unterschrieben werden soll, um eine Unterlassungserklärung handelt. Das wiederum sollte man (unter fast) gar keinen Umständen machen! Zumal, wenn es wie hier geschildert, nichts zu unterlassen gibt. Aus reiner Neugier würde mich das Schriftstück interessieren, was da unterschrieben werden soll. Magst Du es anonymisiert hochladen?


Zitat (von go575493-46):
Aber wenn wir nicht Unterschreiben und das geht vor Gericht, wie stehen da unsere Chancen dass das zu unseren gunsten ausgeht?
"Normales" Laufen in der Wohnung kann man euch nicht verbieten. Und die Katze wird hoffentlich auch zur Nachtzeit nicht so randalieren, dass man sie abschaffen muss?

Ergo ist, bei dieser Sachlage, eine erfolgreiche Klageerhebung nicht wahrscheinlich.

Falls in der nächtlichen Rücksichtnahme eurerseits noch Luft nach oben wäre, dürft (solltet) ihr das gerne umsetzen. Ganz außergerichtlich und ohne Unterschrift...!

VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32291 Beiträge, 12692x hilfreich)

Erst einmal würde mich der Stand der Sache interessieren. Da wird getitelt, es sei eine Klage da, dann ist der Fall bereits bei Gericht, später wird dann gefragt, was geschehe, wenn die Angelegenheit zu Gericht gehe.

Wenn die Sache bereits bei Gericht ist, dann muss man was tun, dringend. Fristen sind dem Anschreiben des Gerichts zu entnehmen. Diese Fristen sind unbedingt einzuhalten. Wenn der Fall noch nicht bei Gericht ist, dann würde ich im Augenblick nichts tun, da es sich nur um Alltagsgeräusche des täglichen Lebens handelt. Und die sind immer zulässig.

wirdwerden

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#6
 Von 
Loni12
Status:
Lehrling
(1181 Beiträge, 219x hilfreich)

Manche Antworten finde ich sehr salopp.

Es kommt schon auf die Gehgeräusche an. Laminat und Schuhe welche selber durch die Besohlung viele Geräusche erzeugen können nachts sehr störend sein.
Erlebte ich in einer Reha. Da hatte ich eine Patientin über mir, da war an Schlaf nicht zu denken. Das Personal machte ihr dann klar, dass es so nicht geht, nachdem es sich in meinem Zimmer die Geräusche anhörte.
Leisere Schuhe oder ein Teppich dämpfen die Geräusche.

Und eine an die Wand springende Katze , kann einen ebenfalls um den Schlaf bringen. Die Katze in einem Zimmer unterbringen, welches nicht an das Schlafzimmer anderer grenzt.

Etwas Rücksichtnahme wäre da angebracht.

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#7
 Von 
go575493-46
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Leisere Schuhe oder ein Teppich dämpfen die Geräusche.

Und eine an die Wand springende Katze , kann einen ebenfalls um den Schlaf bringen. Die Katze in einem Zimmer unterbringen, welches nicht an das Schlafzimmer anderer grenzt.

Etwas Rücksichtnahme wäre da angebracht.


Es gibt kein Zimmer in unserer Wohnung welches nicht an ein Schlafzimmer der Nachbarn angrenzt, es sei denn unser Badezimmer, aber das ist für die Katze zu klein.
Wir nehmen bereits Rücksicht so viel wir können aber die Forderungen der Nachbarn werden immer schlimmer, zumal diese keinerlei Rücksicht nehmen.

Zitat (von wirdwerden):
Erst einmal würde mich der Stand der Sache interessieren. Da wird getitelt, es sei eine Klage da, dann ist der Fall bereits bei Gericht, später wird dann gefragt, was geschehe, wenn die Angelegenheit zu Gericht gehe.

Das habe ich wohl falsch gedeutet. Das was ich für eine Unterlassungsklage hielt ist bislang wohl eine Unterlassungserklärung.

Zitat (von Roland-S):
"Normales" Laufen in der Wohnung kann man euch nicht verbieten. Und die Katze wird hoffentlich auch zur Nachtzeit nicht so randalieren, dass man sie abschaffen muss?

Also wir stampfen nicht durch die Wohnung o.ä., tragen auch keine Stöckelschuhe in der Wohnung.
Wir selbst bekommen von der Katze Nachts nichts mit, andere Nachbarn ebenfalls nicht.

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#8
 Von 
Loni12
Status:
Lehrling
(1181 Beiträge, 219x hilfreich)

Nicht nur Stöckelschuhe machen Lärm. Mal andere Schuhe als bisher anziehen, ist einen Versuch wert.

Und der an die Wand springenden Katze, Baldrian auf dem Schlafplatz geben, dann schläft sie vielleicht nachts.
Wenn Baldrian nicht erwünscht ist, von Bachblüten gibt es einiges für Katzen.

Andere Nachbarn haben vielleicht anders möbliert und hören es dadurch weniger oder nicht.

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#9
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(17681 Beiträge, 2903x hilfreich)

Zitat (von go575493-46):
Das was ich für eine Unterlassungsklage hielt ist bislang wohl eine Unterlassungserklärung.
Die braucht ihr nicht unterschreiben. Ihr dürft euch weiterhin im Rahmen des normalen Lebens bewegen, auch euer Haustier darf leben, sogar manchmal nachts. Ist ja immer noch ne Katze, nachtaktiv...
Zitat (von go575493-46):
Zudem auf unsere Katze, die Nachts manchmal gegen die Wand springt.

Was ist denn neu/aktuell seit deinem Beitrag vom 16.3. ?

https://www.123recht.de/forum/nachbarschaftsrecht/Nachbarschaftsrecht-__f585392.html
dort:
...Den Vermieter haben wir bereits mehrfach deswegen kontaktiert, er hat den beiden auch bereits die Kündigung ausgesprochen, diese sind jedoch nicht ausgezogen und eine Klage wollte der Vermieter nicht, da es auf seine Kosten gehen würde.

Falls noch nicht geschehen, könnte man das aktuelle anwaltliche Schreiben dem Vermieter senden, ihn nochmals auffordern, entspr. gegen die gestörten Nachbarn vorzugehen...
mehr ist vermutlich derzeit nicht...

Zitat (von go575493-46):
Es haben sich keine weiteren Nachbarn beschwert.
Gut merken. Evtl. trotzdem mal fragen, ob und was stört...

Frage: Wieso führt ihr ein Lärmprotokoll?

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87343 Beiträge, 35017x hilfreich)

Zitat (von go575493-46):
Wir nehmen bereits Rücksicht so viel wir können aber die Forderungen der Nachbarn werden immer schlimmer,

Das dürfte eines der Probleme sein, man gibt aus Gutmütigkeit / Höflichkeit (mehrmals) nach und die Forderungen werden in Folge immer unverschämter.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32291 Beiträge, 12692x hilfreich)

.... und eine Katze, die so gegen die Wände donnert, dass die Nachbarn es hören, irgendwie fehlt selbst mir als erfahrene Katzenmutti dafür die Vorstellungskraft. Könnte es sein, dass es gar nicht die Katze ist, sondern vielleicht die Heizrohre sind?

wirdwerden

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#12
 Von 
go575493-46
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Nicht nur Stöckelschuhe machen Lärm. Mal andere Schuhe als bisher anziehen, ist einen Versuch wert.

Ich hab Hausschuhe aus so nem Fließ-Stoff, ich wüsste nicht was leiser sein sollte.

Zitat (von Anami):
Falls noch nicht geschehen, könnte man das aktuelle anwaltliche Schreiben dem Vermieter senden, ihn nochmals auffordern, entspr. gegen die gestörten Nachbarn vorzugehen...
mehr ist vermutlich derzeit nicht...

Hat der Vermieter bereits, hat aber nichts weiter unternommen. Zumindest nichts wovon wir wissen, der Vermieter sagt nur Ihm sind die Hände gebunden.

Zitat (von Anami):
Frage: Wieso führt ihr ein Lärmprotokoll?

Weil unsere Nachbarn seit 4 Jahren bei fast jedem geräusch was aus unserer Wohnung kommt und deren Meinung nach zu Laut ist (wie z.b. Zimmertüren schließen nachts, durch die Wohnung laufen, eine Flasche die mal umfällt) und dann jedesmal entweder rumschreien oder gegen die Wände klopfen.

Zitat (von wirdwerden):
Könnte es sein, dass es gar nicht die Katze ist, sondern vielleicht die Heizrohre sind?

Heizrohre verlaufen meines wissens nach nur an den Innenwänden, nicht aber an denen die zu den Nachbarn angrenzen. Aber da würde ich mich jetzt nicht festlegen.

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#13
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32291 Beiträge, 12692x hilfreich)

Es gibt auch andere Wände/Rohre, die Krach machen. Mir fällt es einfach schwer, mir vorzustellen, dass eine Katze in der Art Krach macht, dass Ihr das nicht merkt, wohl aber der Nachbar. Und vor allen Dingen, wie sollte das rein technisch geschehen? Es gibt Katzen, die sind Krawallschachteln. Klar, wenn ich meine Katze zwecks Besuch zum Tierarzt einfangen wollte, dann hörte man ihre Hilfeschreie die ganze Gass hoch. Aber, wie sollen so starke Klopfgeräusche zustande kommen? Ich kann es nicht nachvollziehen, und das nach ca. 40 Jahren Katzenhaltung.

Das hat andere Gründe. Außerdem, auch das sind normale Lebensgeräusche.

Ich würde außergerichtlich einfach schweigen. Und wenn es zum Gerichtsverfahren kommen sollte (was ich mir nicht vorstellen kann), dann sieht man weiter.

wirdwerden

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#14
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(17681 Beiträge, 2903x hilfreich)

Zitat (von go575493-46):
Weil unsere Nachbarn
Dann ist aber das Führen eines Lärmprotokolls durch euch unsinnig. Denn ihr werdet doch wegen Lärm angegangen. Oder soll das eure Gegenwehr gegen den Nachbarlärm sein??
Zitat (von go575493-46):
Die Nachbarn würden ebenfalls ein Lärmprotokoll führen hieß es zudem in dem Schreiben.
Das hattet du vor 3 Wochen geschrieben. Das können die machen. Evtl. hat der Anwalt den Nachbarn das sogar empfohlen.

Ob sie das tun, ob sie es richtig können und ob dann irgendwann dabei herauskommt, dass *euer Lärm* mit entspr. unzulässiger Lautstärke bei denen ankommt--- dürft ihr ganz gelassen abwarten.

Ihr braucht nicht nach Ursachen suchen --- denn diese Nachbarn fühlen sich gestört, die sind diejenigen, die hier *zu laut* nachweisen müssen.

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#15
 Von 
go575493-46
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Dann ist aber das Führen eines Lärmprotokolls durch euch unsinnig. Denn ihr werdet doch wegen Lärm angegangen. Oder soll das eure Gegenwehr gegen den Nachbarlärm sein??

Nein wir hatten das Lärmprotokoll geschrieben, da wir unter dem dauernden geklopfe der Nachbarn sehr leiden. Wir währen desegen jedoch nicht zum Anwalt gegangen. Aber wenn wir jetzt selbst wegen denen zum Anwalt müssen war die überlegung, auch gegen deren Lärmbelästigung vorzugehen.

Zitat (von wirdwerden):
Ich würde außergerichtlich einfach schweigen. Und wenn es zum Gerichtsverfahren kommen sollte (was ich mir nicht vorstellen kann), dann sieht man weiter.

Ich habe etwas Angst das die eine Unterlassungsklage erwirken könnten und wir dann jedesmal am Ende 1500€ oder mehr bezahlen müssen, wenn die sich gestört fühlen.

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#16
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(32291 Beiträge, 12692x hilfreich)

Gegen eine Klage wehrt man sich auch, das ist doch klar. Dann würde ich schon unter dem Gesichtspunkt der Waffengleichheit auch einen Anwalt mandatieren. Nur im Augenblick haben wir keine Klage.

wirdwerden

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#17
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(17681 Beiträge, 2903x hilfreich)

Zitat (von go575493-46):
Nein wir hatten das Lärmprotokoll geschrieben, da wir unter dem dauernden geklopfe der Nachbarn sehr leiden.
Ein Lärmprotokoll soll aber dann doch zu irgendeiner Abhilfe des Lärms/Leidens genutzt werden.
Frage: Was habt ihr denn gemessen als Lärm? Und WIE habt ihr gemessen?

Ihr hättet also genau umgekehrt auch das Recht, den Nachbarn eine Unterlassungserklärung zu schicken. (dazu braucht man keinen Anwalt, dazu könnte man das abschreiben, was ihr bekommen habt). Dazu braucht man noch nicht einmal ein Lärmprotokoll.

Ihr müsst *wegen denen* NICHT zu einem Anwalt.
Ihr müsst diese Erklärung NICHT unterschreiben.
Ihr könnt diese Erklärung aufheben.
Ihr könnt andere Nachbarn fragen, ob irgendwas von euch stört.
Mehr müsst ihr NICHT machen.

Zitat (von go575493-46):
Ich habe etwas Angst das die eine Unterlassungsklage erwirken könnten und wir dann jedesmal am Ende 1500€ oder mehr bezahlen müssen, wenn die sich gestört fühlen.
Wenn ihr die jetzige ERKLÄRUNG nicht unterschreibt--- kommt so schnell und deswegen keine Klage.

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#18
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87343 Beiträge, 35017x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Dann ist aber das Führen eines Lärmprotokolls durch euch unsinnig.

Nö, im Gegenteil
Zum einen kann man da den Lärm protokollieren, den die Gegner machen.
Zum anderen kann man auch die eigenen Tätigkeiten protokollieren.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#19
 Von 
Solan196
Status:
Student
(2092 Beiträge, 206x hilfreich)

Zitat (von go575493-46):
Wir haben eine Unterlassungsklage erhalten weil wir angeblich Nachts zu laut sind.

Nein, das habt ihr nicht. Sondern wohl eher einen Anwaltsschrieb.

Zitat (von go575493-46):
Die Unterlassungsklage bezieht sich auf die lauteren Gehgeräusche durch die Wohnung, die aufgrund von fehlender Trittschalldämmung (Baujahr 1954) unumgänglich sind.

Es liegen noch die Originalböden ... Holz?

Zitat (von go575493-46):
Zudem auf unsere Katze, die Nachts manchmal gegen die Wand springt

Wie kann eine 3-5 kg Katze denn laute Geräusche beim "gegen die Wand springen" machen?

Zitat (von go575493-46):
Was sollen wir jetzt machen?

Löchern, abheften und weiter nix.

Zitat (von go575493-46):
Aber wenn wir nicht Unterschreiben und das geht vor Gericht, wie stehen da unsere Chancen dass das zu unseren gunsten ausgeht?

Das ist das Prozessrisiko der Gegenseite.

ICH würde allerdings mal mit jedem der Nachbarn noch mal sprechen und fragen, ob die wirklich nichts hören von euch, wenn es ginge, würde ich das die Nachbarn noch unterschreiben lassen.

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#20
 Von 
AxelK
Status:
Philosoph
(12432 Beiträge, 4208x hilfreich)

@Loni:

Ein wenig Off Topic:

Zitat:
Und der an die Wand springenden Katze, Baldrian auf dem Schlafplatz geben, dann schläft sie vielleicht nachts.

Baldrian hat auf Katzen so ziemlich die gegenteilige Wirkung wie auf Menschen. Das als "Beruhigungsmittel" verabreichen zu wollen, ist eine ganz schlechte Idee.

Gruß,

Axel

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#21
 Von 
Loni12
Status:
Lehrling
(1181 Beiträge, 219x hilfreich)

@ Axel, meiner dementen Katze half es. Ich schrieb auch von Bachblüten welche hilfreich sein können, auch Rosmarin beruhigt Katzen.
Man muss halt durchprobieren, mit was diese Katze nachts schläft.

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#22
 Von 
go575493-46
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Solan196):
Nein, das habt ihr nicht. Sondern wohl eher einen Anwaltsschrieb.

D.h. Klage könnte folgen?


Zitat (von Solan196):
Es liegen noch die Originalböden ... Holz?

So komischer Plastikboden ist hier drin, weiß leider nicht wie man den nennt.


Zitat (von Solan196):
Wie kann eine 3-5 kg Katze denn laute Geräusche beim "gegen die Wand springen" machen?

Also die Behauptung ist ja das wir an der Wand kratzen würden. Da ich ausschließen kann das weder meine Freundin noch ich an der Wand kratzen, währe das die einzigst logischer Erklärung für mich, das es eben die Katze war.
Aber unsere Wände sind nicht groß verkratzt, sicher hüpft der mal gegen die Wand, wenn er z.b. Fliegen jagt.

Zitat (von Solan196):
Löchern, abheften und weiter nix.

Ich hab nur so ein Bauchgrummeln das da noch mehr kommt...

Zitat (von Solan196):
Das ist das Prozessrisiko der Gegenseite.

Wie würdest du denn das RIsiko für die beurteilen? Vorallem, wie können wir uns wehren wenn wir der Ansicht sind, nicht zu laut zu sein. Ich kann ja nicht permanent alles aufzeichen was wir tun um nen Beweis zu haben. Außer die NSA schickt mir meine Unterlagen zu :P


Zitat (von AxelK):
Ein wenig Off Topic:

Zitat:
Und der an die Wand springenden Katze, Baldrian auf dem Schlafplatz geben, dann schläft sie vielleicht nachts.

Baldrian hat auf Katzen so ziemlich die gegenteilige Wirkung wie auf Menschen. Das als "Beruhigungsmittel" verabreichen zu wollen, ist eine ganz schlechte Idee.

Also ich muss sagen das egal ob das nun die Katze ruhig stellen würde oder nicht, ich sowas nicht bei unserer Katze anwenden würde. Weil er macht ja nichts, er ist ja nur Katze und hats schon schwer genug im Leben gehabt. Und dann würde ich mich so fühlen als würde ich ihn nachts mit Tabletten oder Drogen ruhigstellen. Natürlich ist es nicht so krass, aber vom Gefühl her.

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