In unserem täglichen Leben müssen wir uns mit unseren Nachbarn und Nachbarinnen auseinandersetzen. Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass es schön wäre, ohne irgendwelche Probleme zu leben. Probleme zwischen Nachbarn sind anderen nur schwer mitzuteilen, und es gibt viele Menschen, die isoliert und verzweifelt sind. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um Ihnen von den Schäden in meinem eigenen Haus zu berichten. Ich hoffe, Sie können sich in jemanden hineinversetzen, der in seinem eigenen Haus einen solchen Schaden erlitten hat.
Die Haustür unseres Hauses liegt gegenüber dem Garten unseres Nachbarn, der durch eine Stufe und eine Thuja Hecke geteilt ist. Sie steht dort schon seit 20 Jahren. Die ersten ca. 10 Jahre war alles in bester Ordnung, unser Nachbar im nördlich gelegenen Haus war ein netter älterer Herr, mit dem wir uns gut verstanden haben. Dann ist eine neue Familie mit einer kleinen Tochter in das genannte Haus eingezogen, wir nennen ihn nun „Nachbar S.", nach 2 Jahren kam dann noch ein kleiner Junge dazu. Am Anfang war noch alles in bester Ordnung. Im Allgemeinen kaufen viele Familien Spielgeräte für 0- bis 3-Jährige, wenn sie geboren werden, und lassen sie im Garten spielen. Ich habe Verständnis für diese Altersgruppe, denn es ist schwierig für sie, nach draußen zu gehen, und sie sind noch sehr jung, also ist es kein Problem, wenn sie im Garten spielen. Wir waren immer verständnisvoll und offen für spielende Kinder. Dann wurden aber weitere Spielgeräte in Nachbars Garten aufgebaut, wie Sandkasten Turm mit Rutsche kleines Trampolin Wasserrutsche großes Trampolin, bei dem immer mit vielen Bällen Groß und Klein hantiert wurden, teilweise > 10 Stk. Alle diese Geräte sind immer schön an der Grenze zu unserem Grundstück, nur noch durch die Thuja Hecke getrennt platziert worden. Es könnte fast den Anschein haben, als ob sie bewusst dort platziert werden, um den eigenen Kinderlärm nicht im eigenen Haus zu Haben. Zuletzt ist dann noch ein großer Framepool für mehrere Kinder / Personen, ausnahmsweise mehr an Ihrem eignen Haus, aufgebaut worden, gottseidank. Vermutlich war es ihnen selbst zu laut, dieser wurde dann innerhalb 2 Jahren wieder abgebaut.
Das Trampolin blieb aber, ist jetzt schon mehr als 8 Jahre, stört ja Nachbar S. selber nicht, da sie viel weiter davon entfernt wohnen als wir. Das Trampolin und die Wasserrutsche sind, waren extrem laut, im Trampolin wird dann nie alleine, sondern immer mit 2-3 Kinder mit Bällen gespielt. 3 Meter nebenan ist unsere Küche, dort kann man förmlich die kleinen Erdbeben, Luftschwingungen, Vibrationen spüren. Auch das schrille Gebrüll, das teilweise den ganzen Tag zu vernehmen ist, macht einem nach ein paar Jahren wahnsinnig. Dies ist durch das ganze Haus zu hören, es ging dann 7 Jahre lang immer abwechselnd.: der Sprung auf dem Trampolin „Kotong, Kotong, Kotong, Kotong", dann das quietschende Geräusch der Federn „iiiija, iiiija, iiiija", dann kommt das schrille Gebrüll der Kinder „Gjia, Gjia, Gjia, Gjia" dann die kleinen Erdbebebn „grrr, grrr, grrr" dann noch das Geräusch wenn auf den Gymnastikball geschlagen wird „Paschi, Paschi, Paschi, Paschi" danach dann alles wieder von vorne Trampolin „Kotong, Kotong, Kotong, Kotong",……. Und das dann durchschnittlich 5 Stunden am Stück 5 Tage die Woche, Samstags, Sonntags Feiertags, morgens die Mutter, dann nach der Schule die Kinder, Montags und Dienstags war aus irgendwelchen Gründen meist ruhe. Manchmal ging es schon 10:00 morgens los, bis abends so gegen 20:00. Wenn in Nachbar S. Haus Ruhe ist, ist es in der ganzen Straße ruhig. Wir fragen uns, warum ist es nur eine Familie, die solche Probleme verursacht. Im Umfeld wohnen viele Familien, manche mit Kindern, manche ohne Kinder, aber es ist immer nur in eine und dasselbe Haus, dass solche Probleme verursacht.
Zu den Bällen. Diese sind die ersten 2-3 Jahre oft auf die Straße geflogen, und auf dieser dann weit den Berg heruntergerollt. Die Kinder sind dann hinterhergerannt, und haben sie wiedergeholt. Aus Versehen ist dann in unseren Garten ein Ball geflogen, dies war sehr praktisch für Nachbar S. dieser konnte einfach abgeholt werden, man muss nicht mehr auf der Straße hinterherrennen und sich der Gefährdung der Autos aussetzten. Seitdem der erste Ball in unserem Garten gefallen sind dann ständig Ballangriffe auf unser Grundstück verübt worden, kleine Bälle wie Fußbälle, und auch große Gymnastik Bälle. Auf die Straße ist merkwürdigerweise dann kein Ball mehr geflogen, warum auch immer. Ist die Absicht?.
Wir haben dann den Nachbarn darauf hingewiesen, dass wir das Haus streichen, und wir die neu gestrichene Wand nicht gleich wieder mit Bällen beschmutzt haben wollen. Endlich bekamen wir den gewünschten Anstrich im späten Herbst, danach hat es gerade mal den Winter überlebt, die Wand wurde gleich wieder durch wahnsinniges Verhalten verunstaltet. Es sind wieder Bälle in unseren Garten, Fenster, frisch gestrichene Wand, Tür, Postkasten,… geflogen, 7 Jahre lang. Für was haben wir die Wand gestrichen? Nicht nur Bälle sind zu uns geflogen, es sind auch schon mehrere Pflastersteine zu uns über die Grenze geflogen, dies hat man auch deutlich gehört. Als wir dann die Familie angesprochen haben sie von nichts gewusst. Wenigstens haben sie diese dann auch von unserem Grundstück entfernt. Meist scheint es so zu sein, dass die Eltern nicht wissen, was die Kinder im Garten treiben, die Kinder sind aus dem Haus, stören nicht mehr, dann ist gut für sie. Es ist nicht schön, wenn Dinge herumfliegen!
Nachbar S. möchten, dass der Lärm, den die Kinder Produzieren immer zum Nachbar geht. Beim Ansprechen, ob sie das Trampolin nicht näher an Ihr Haus Platzieren, kommt immer nur die Antwort Kein Platz. Dies ist aber nicht so, für seinen Framepool war auch genügend Platz vorhanden, wo ein Wille ist, ist auch Platz vorhanden. Nachbar S. sagt immer, dass für sie der Kinderlärm kein Problem ist, aber selbst platzieren sie die Spielgeräte immer an die Grenz zum Nachbar? Warum ist dies so? Die ersten paar Jahre haben wir dies immer erduldet, und haben uns gesagt, die Kinder sind bald älter, danach wird automatisch nicht mehr gespielt, aber dem war nicht so, auch nach 7 Jahren sind die Kinder immer noch im gleichen Spielstadium.
Ein Mitbewohner von dem Haus gegenüber auf der anderen Straßenseite, wir nennen ihn Nachbar B, ist ebenfalls mit dem Lärm von S. genervt. Nach einer Weile hat er bei Kinderlärm dann die Musik lauter gedreht, um diesem zu entgehen. Dies hat aber Hr. S. sehr gestört, er hat gleich eine Liste mit einem Lärmprotokoll angefertigt, und die Anwohner im Umfeld angesprochen, ob sie die Musik ebenfalls stört, aber selbst nicht bemerkt, dass er selbst der Verursacher war. Es war viele mal so, die Kinder haben angefangen zu spielen, lärm gemacht, bei Nachbar B. ist die Musik aufgedreht worden, Hr. S. hat dies dann gestört! Der Mitbewohner ist jetzt umgezogen, somit hat Hr. S. nun ruhe von den sekundären Musikstörungen, seine eigene Ruhestörung der Kinder ist aber geblieben.
Wir haben auch schon vielfach die Musik im Zimmer lauter gemacht, um den Nachbarlichen Kindergeschrei zu entgehen, möchten aber die Musik nicht zu stark nach Draußen lassen, um die restlichen Nachbarn nicht zu stören, dies würde dann ja vermutlich auf uns zurückfallen, und nicht auf den primären Verursacher. Auch wenn man Musik mit Zimmerlautstärke hört, ist das Geschrei nicht zu überdecken. Wir haben mit dem Nachbar einige male über diese Probleme gesprochen, sie waren immer nur der Meinung Kinder muss Spaß haben, gegrinst und „Smile" gesagt, alles andere ist, und scheint ihnen egal zu sein. Auch bei Regen haben die Kinder Draußen gespielt, laut Vater ist dies ebenfalls Spaß. Ihnen ist egal ob sie zu Nachbar Probleme machen, solang sie selbst diese nicht haben, lieber Trampolin in die Nähe der Grenze zu dem Nachbar stellen, als an das eigene Haus.
In unserem Dorf sind genügend Angebote für Beschäftigungen aller Art wie Spielplätze, Vereine oder Clubs,… Warum muss noch der eigene Garten in einen Vergnügungspark umgestaltet werden.
Durch die vielen Angriffe die über mehrere Jahre andauernd auf uns verübt wurden, befinden wir uns schon lange in einer Art Trauma, das dann auch bei jeder Kleinigkeit, die bei unserem Nachbar stattfindet, wieder die schmerzhaften Erinnerungen wachruft. Dies Trauma wird niemals verheilen, und alles, was passiert ist, wird im eigenen Kopf wieder und wieder abgespielt.
Nach unsere Gesetztes Lage in Deutschland ist dies ein Freibrief für Familien die Nachbarschaft ohne Limit zu terrorisieren, bis irgendwann jemand ein Gesundheitlicher Schaden dadurch entsteht, der nicht wieder gut zu machen ist. Selbst dann wird es niemanden interessieren. Seien sie ein Mensch mit gesundem Menschenverstand, und Kooperationsbereitschaft. Ist es richtig Familien grenzenlos in Schutz zu nehmen? muss nicht auch in einem solchen fall irgendwo eine Grenze sein, die nicht überschritten werden sollte? Haben wir kein Recht auf einigermaßen ruhe in den eigenen 4 Wänden?
Niemand hilft wenn solche Probleme entstehen, ebenfalls sind keine Rechtsgrundlagen vorhanden.
Verrückter Nachbar.
Zitat :Wir fragen uns, warum ist es nur eine Familie, die solche Probleme verursacht.
Der Schilderung nach ist es eher nicht diese Familie welche die Probleme verursacht...
Zitat :Ist es richtig Familien grenzenlos in Schutz zu nehmen?
Nö.
Weshalb das auch weder Gesetzgeber noch Rechtsprechung machen.
Zitat :muss nicht auch in einem solchen fall irgendwo eine Grenze sein, die nicht überschritten werden sollte?
Da gibt es diverse Grenzen.
Zitat :Niemand hilft wenn solche Probleme entstehen
Doch, nennen sich "Rechtsanwalt" und "Gericht".
Zitat :ebenfalls sind keine Rechtsgrundlagen vorhanden.
Es gibt diverse Rechtsgrundlagen die möglicherweise anwendbar wären.
Allerdings ist es fraglich, ob nach 7 Jahren die Geltendmachung der Rechte nicht verwirkt wäre.
PS: in der ganzen Schilderung konnte ich nicht ein einziges Wort davon
Zitat :Verrückter Nachbar
lesen.
Was ist denn nun mit dem verrückten Nachbarn?
-- Editiert von User am 1. September 2023 00:13
Wie ihnen ergeht es vielen. Ich weiß wie störend das oft sein kann.
(Polemik editiert)
Die Eltern hören den Lärm wie sie, nur macht es denen nichts aus, weil es die eigenen Kinder nebst Freunden sind.
Das Quietschen des Trampolins könnte man ändern, da sollte halt mal Öl an den Federn angebracht werden. Und stundenlang wird das auch nicht der Fall sein.
Sie werden sich noch einige Zeit gedulden müssen, wenn die Kinder größer sind, bevorzugen die eher Sportplätze, selbige sind auch nicht unbedingt Anlieger freundlich.
Zitat :uns schon lange in einer Art Trauma, das dann auch bei jeder Kleinigkeit, die bei unserem Nachbar stattfindet,
Es gibt Gehörschutz der Lärm ziemlich dämpft, sind kleine Geräte und kosten um die 120 €.
Ansonsten sich selber etwas ausdenken.
Mir hilf häufig, allerdings nicht immer. " Sage zu mir selber - lieber den Lärm, als die Ruhe im Grab".
-- Editiert von Moderator am 1. September 2023 11:09
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Hallo,
wer soll das denn lesen?
Wie wäre es, den Roman auf die eintscheidenden Fragen zu reduzieren?
Stefan
Oder eher... wer ist das denn?Zitat :Was ist denn nun mit dem verrückten Nachbarn?
Ansonsten:
Man könnte ein Taschenbuch herausgeben.
Man könnte jährliche Folgeromane oder Mittelkurzgeschichten herausgeben.
Man gerät niemals in Langeweile, da man stets Protokolle und Tagebuch führt.
Auch diese Kinder... sind unsere Zukunft. Wir brauchen mehr davon, von jeder Art und Lautstärke.
Vermutlich werden diese nun ca 8 und 10 jährigen Wildfänge recht bald zu den Pubis und Phonis gehören.
Das war jetzt vermutlich die falsche Schlussfrage.Zitat :Haben wir kein Recht auf einigermaßen ruhe in den eigenen 4 Wänden?
Türen und Fenster von innen schließen!! Öfter mal ausgehen, die Angebote im Dorf für Ältere öfter nutzen...
Zitat :Ist es richtig Familien grenzenlos in Schutz zu nehmen?
Ja, denn diese Kinder zahlen später Ihre Rente. Meine übrigens auch.
Wie schon erwähnt: Es wird nicht mehr lange dauern, dann interessieren sich die Kinder mehr fürs Smartphone als das Trampolin.
Wer ist denn damit gemeint? Die Eltern der Kinder oder die Nachbarn die nicht ertragen können, dass Kinder spielen?Zitat :Verrückter Nachbar
Natürlich kann Kinderlärm nerven aber sozialadäquater Lärm ist hinzunehmen. Auf dieser Welt gibt es Milliarden von Menschen. Anzunehmen, dass man davon nichts mitbekommt ist schon etwas naiv.
Nicht jeder Lärm muss ertragen werden aber bisher kann ich nichts davon lesen, dass der Lärm nicht sozialadäquat wäre.
Etwas anderes sind die Bälle. Selbstverständlich braucht man es nicht hinzunehmen, das das eigene Eigentum verschmutzt oder beschädigt wird.
Auf der anderen Seite: So wie man in dem Wald hineinruft, so schallt es auch heraus.
Na ja, meine Neffen hoppsen nicht mehr einfach auf dem Trampolin herum, sonder bekämpfen sich dort mit Schaumstoffschwertern (das Trampolin ist wohl als Burgturm zu sehen). Die beid n sind 19 und 21, die "kleinen" Schwestern (8 und 9) sind sehr laute Burgfräulein, die mitkämpfen oder anfeuern, je nach Erschöpfungsgrad (man wechselt sich ab)Zitat :Wie schon erwähnt: Es wird nicht mehr lange dauern, dann interessieren sich die Kinder mehr fürs Smartphone als das Trampolin.
Also allzu früh würde ich das Ende nicht erwarten. Vielleicht ein zweites Trampolin, damit man zwei Burgtürme hat, das ist der Geburtstagswunsch der Mädchen jedenfalls. Dass die häufig auch noch diversen Hofstaat zu Besuch haben, versteht sich von selbst.
Ich bewundere die Gelassenheit der Nachbarn. ..
Zitat :Ich bewundere die Gelassenheit der Nachbarn. ..
Es gibt ja Leute die sich mitunter an die eigenen Kindheit erinnern - und zwar so wie sie wirklich waren.
Zitat :Also allzu früh würde ich das Ende nicht erwarten.
Das schöne ist, dass dann bald die nächste Generation von vorn beginnt
Ja, Kinderlärm kann nervig sein. Spielende, glückliche Kinder sind aber eine hervorragende Entschädigung.
Auch wenn es "nur" die Nachbarskinder sind.
Besten Dank für die vilen Antworten
Ich möchte nur noch einmal meine Situation darstellen.
Ich bin nicht jemand der immer gleich reklamiert, und würde mich als äusserst tolerant bezeichnen, mit einer dicken haut.
Ebenfalls habe ich mir gesagt, abwarten die Kinder werden älter und dann beruhigt sich alles von selbst, aber dem war dann nicht so.
Ich habe noch nie in eine Forum um Hilfe ersucht, das ist das erste mal.
Meiner meinung nach wenn unser Nachbar >10 Bälle, zuzüglich gymnastikball, und die oben erwähnte Anzahl von Spielgeräten im garten hat für 2 Kinder, und diese Lärmbelästigung permanent, schon mehr als 7 jahre, und immer noch nicht endend (ausser Winter und 2-3 Wochen Sommerferien) stattfindet, dann geht dies über das normale verhältnis heraus.
Ebenfalls denke ich dass die Verantwortung dafür bei den Eltern liegt, es ist nicht damit getan, dass die Mutter die Kidner einfach nach draussen schickt, damit sie ihre ruhe im haus hat und ihr egal ist was diese dort den ganzen Tag treiben, und denk sie werden schon zurückkommen wenn sie Hunger haben. Ein bischen mehr kann schon für eine erziehung gemacht werden.
Zitat :Ein bischen mehr kann schon für eine erziehung gemacht werden.
Das ist ja schon das Problem ... die meisten können es doch nicht mehr.
Fürs Kfz fahren braucht es Kompetenznachweise, aber Kinder machen darf jeder mit noch so geringer Kompetenz ...
Zitat :es ist nicht damit getan, dass die Mutter die Kidner einfach nach draussen schickt, damit sie ihre ruhe im haus hat und ihr egal ist was diese dort den ganzen Tag treiben, und denk sie werden schon zurückkommen wenn sie Hunger haben.
Doch, genau das entspricht dem Wesen von Kindern. Sich austoben, die Energie abladen, sich mit Freunden phantasievolle Spielereien an der frischen Luft ausdenken (stärkt das Sozialverhalten). Ist der Ausgleich für die Kids den sie brauchen nach der Schule, in der sie 6 oder mehr Stunden konzentriert sein müssen und viel sitzen. Jedenfalls 100mal besser als den ganzen Tag vor TV, PC, oder Smartphone zu hocken.
Und das mit den Bällen: klar, nicht schön. Und Sachbeschädigung sollte nicht sein. Schonmal mit den Eltern geredet? Eventuell greift ja die Haftpflicht?
Zitat :Ebenfalls denke ich dass die Verantwortung dafür bei den Eltern liegt, es ist nicht damit getan, dass die Mutter die Kidner einfach nach draussen schickt, damit sie ihre ruhe im haus hat und ihr egal ist was diese dort den ganzen Tag treiben, und denk sie werden schon zurückkommen wenn sie Hunger haben. Ein bischen mehr kann schon für eine erziehung gemacht werden.
Mh.
Nein - es ist sowohl evolutionsbiologisch als auch tatsächlich völlig normal, dass sich Kinder in der Freizeit mit sich selbst beschäftigen, ohne von den Eltern ständig beaufsichtigt zu werden.
Die Unsitte (oder auch Fehlentwicklung), dass Kinder ständig von den Eltern überwacht werden, ist ein Phänomen der letzten paar Jahrzehnte ("Hubschrauber-Eltern").
Als meine Eltern klein waren, waren sie den ganzen Tag (an Werktagen zumindest ab Schulende, Sonntags ganztägig) sich selbst überlassen, denn deren Eltern (also meine Großeltern) waren Landarbeiter. Da wurde von morgens bis abends gearbeitet, das Vieh will auch sonntags versorgt werden, da war keine Zeit sich um den Nachwuchs zu kümmern. Es war völlig normal, dass Kinder draußen allein spielten und nur zum Essen rein kamen - allein mangels Alternativen. Weder Fernseher noch Betreuungsangebote gab es damals. Hat es den Kindern geschadet? Nein.
Zitat :Ebenfalls denke ich dass die Verantwortung dafür bei den Eltern liegt, es ist nicht damit getan, dass die Mutter die Kidner einfach nach draussen schickt, damit sie ihre ruhe im haus hat und ihr egal ist was diese dort den ganzen Tag treiben, und denk sie werden schon zurückkommen wenn sie Hunger haben.
Haben sie Beweise dafür? Ist der Garten für sie so einsehbar, dass sie die Mutter nie sehen?
Es genügt doch ein Blick aus dem Fenster, damit hat sie den Überblick.
Ich kann sie verstehen, aber sie können derzeit nichts ändern, bei ständig Bälle in ihrem Garten, würde ich nicht mit schimpfen, sonst macht es den Kinder noch mehr Spass. Sachbeschädigen sollten sachlich den Eltern dargelegt werden.
Mit etwas Gelassenheit erreichen sie vemutlich mehr, als derzeit. Was der verrückte Vater bedeuten soll, da rätsel ich immer noch.
Zitat :dass Kinder ständig von den Eltern überwacht werden, ist ein Phänomen der letzten paar Jahrzehnte ("Hubschrauber-Eltern").
Das ist natürlich das andere, unerwünschte Extrem.
Was zunehmend fehlt, ist das "Mittelding", wo gewisse soziale Grundwerte vermittelt werden, aber den Kindern auch die nötigen Freiheiten bekommen.
ich glaube der verrückte Nachbar ist der Themenersteller. Wtf? Dürfen Kinder nicht mehr spielen, oder was?
Dann kauf dir ein größeres Grundstück ODER du hättest doch auch das Grundstück von Nachbar S kaufen können, bevor er einzug, dann hast du deine Ruhe! Das ist so typisch Deutschland.
Deutschland bekommt keine Kinder mehr, keiner zahlt mehr in die Rentenkassen ein, kein Wunder bei SOLCHEN Nachbarn!
Zitat :ich glaube der verrückte Nachbar ist der Themenersteller. Wtf? Dürfen Kinder nicht mehr spielen, oder was?
Wie kommen sie darauf dass ich der verrückte Nachbar bin ? Wir haben noch nie unseren Nachbarn nur den kleinsten Grund für irgendeine reklamation gebeben. Wir haben nie gesagt, dass die Kinder nicht spielen dürfen. Wir haben lediglich den Nachbar mehrmals den Nachbard daruf angesprochen, dass seine Kinder permanent zu laut sind, und zu viele spielgeräte im Garten sind. Wieso muss unser Nachbar mit so einem kleinen Garten einen Kinderspielplatz dort einrichten ? Ebenfalls bin ich davon überzeugt, dass es den Kindern für die Zukunft einen mehrwert giebt, wenn auch grenzen aufgezeigt werden, und ihnen nicht die Narrenfreihet beigebracht wird, und alles i.o. ist was sie machen, man nennt dies auch Erziehung !
grüsse
Zitat :Wieso muss unser Nachbar mit so einem kleinen Garten einen Kinderspielplatz dort einrichten ?
Es gibt da kein "muss", er macht es freiwillig.
Zitat :man nennt dies auch Erziehung
Das Problem ist, das man Kinder ohne jedweden Nachweis von Kompetenz und Befähigung in die Welt setzen darf.
Haben sie es gern, wenn ständig Bälle oder irgendwelche anderen gegenstände au ihr grundstück fliegen, auf die Hauswand, Postkasten, Blumern, Pflanzen,.....
vielleicht ist nichts beswchädigt, aber dennoch schmutzig.
Möchten sie dies gern so viele Jahre ( jetzt schon 8) haben ?
Zitat :Haben sie es gern,
Mich würde mal, abseits vom Thema, interessieren, wie viele Kinder sie gezeugt/geboren und groß gezogen haben.
Zitat :Haben sie es gern, wenn ständig Bälle oder irgendwelche anderen gegenstände au ihr grundstück fliegen, auf die Hauswand, Postkasten, Blumern, Pflanzen,.....
vielleicht ist nichts beswchädigt, aber dennoch schmutzig.
Das möchte ich auch nicht, allerdings nehme ich an, dass ihre Nachbarn sauer sind, weil sie sich nicht nur wg. der Bälle auf ihr Grundstück, sondern auch gegen die Spielgeräte und die Lautstärke auf deren Grundstück beschwert haben und das steht ihnen nicht zu.
Zitat :Möchten sie dies gern so viele Jahre ( jetzt schon 8) haben ?
Nö.
Aber nach 8 Jahren Untätigkeit wird man alle Rechte verwirkt haben.
Zitat :Möchten sie dies gern so viele Jahre ( jetzt schon 8) haben ?
War man denn schon mal beim Anwalt deswegen?
Nochmal zu den Bällen:
Es kann ja passieren, dass ein ball 1 - 2 mal in ihren Garten fliegt. Was haben sie denn nach den weiteren malen unternommen? (Ich meine mich in dem langen Text erinnern zu können) dass die Kinder in ihren garten gehen und die Bälle holen? Das würden sie bei mir nicht machen! Und mehr als 2x fliegt bei mir kein Ball in unseren Garten!
Dann sagen sie: Bälle fliegen gegen die frisch gestrichene Hauswand! Was haben sie denn dann mit dem Nachbar gemacht?
Schon mal auf die Idee gekommen, eine Kamera zu kaufen und die Ihren Garten aufnehmen zu lassen? Wären dann Bälle darauf zu sehen gewesen , hätte ich das mal dem Nachbarn gezeigt!
Und würde das nicht helfen, einem Anwalt.
Ich denke, dass das ganze Problem SIE sind, weil sie nichts machen
Es gibt aber viele Lösungen
Nochmals besten dank für Ihre Antworten.
Wenigstens können wir darauf achten, das wir unseren nachbarn keinen Ärger bereiten.
Mit den gegenständen oder Bällen die auf unser Grundstück fliegen haben wir uns jetzt einen Anwalt genommen. Mit dem lärm müssen wir uns wohl weiterhin die Tortur gefallen lassen, da er jetzt gerade ein neues grosses Fussballtor in seinem Garten Plaziert hat.
Und jetzt?
- Keine Terminabsprache
- Antwort vom Anwalt
- Rückfragen möglich
- Serviceorientierter Support
- Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
- mit Empfehlung
- Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
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