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App-Idee/ Beteiligungsanrecht

3.5.2021 Thema abonnieren
 Von 
ip564473-22
Status:
Frischling
(8 Beiträge, 0x hilfreich)
App-Idee/ Beteiligungsanrecht

Hallo zusammen,

an der Uni hatten wir ein Seminar, bei welchem wir eine Geschäftsidee vorstellen sollten. Ich hatte bereits eine Idee und habe mir 3 Kommilitonen gesucht, die mit mir daran arbeiten würden.
Jeder hatte einen Part mit Marketing, Design,...

Ich selbst habe zusätzlich ein paar Screenshots/Designkonzepte erstellt gehabt.

Nun plane ich meine Idee auch umzusetzen und frage mich, ob die anderen nun ein Recht darauf hätten bei Erfolg daran teilzuhaben.

Wir haben damals auch einen bestimmten Appnamen verwendet. Darf ich den noch nutzen oder muss ich mir etwas anderes einfallen lassen?

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87916 Beiträge, 35105x hilfreich)

Zitat (von ip564473-22):
Nun plane ich meine Idee auch umzusetzen und frage mich, ob die anderen nun ein Recht darauf hätten bei Erfolg daran teilzuhaben.

Der Schilderung nach können da durchaus urheberrechtliche und nutzungsrechtliche Probleme auftreten.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
bertram-der-bärtige
Status:
Schüler
(187 Beiträge, 18x hilfreich)

Alle haben was gegeben. Alle bekommen was. Ist anständig. ist fair.
Gesetz sagt das auch. Urheberrechtsgesetz § 32.

Signatur:Ich weis das ich nicht alles weis. Manchmal ist es schön nicht alles zu wissen.
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#3
 Von 
Hans35
Status:
Beginner
(80 Beiträge, 18x hilfreich)

Das UrhG gilt nur für Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst (§ 1 UrhG). Ich sehe nicht dass hier ein solches Werk genutzt werden soll. Ideen als solche sind da nicht geschützt.

PatG und GbrMG gewähren nur Schutz, wenn wenn die Idee (= Erfindung) zum Patent angemeldet wurde. Und auch Geschmacksmuster müssten erst angemeldet werden, um dem Anmelder Rechte gegenüber anderen einzuräumen.

Eine angemeldete Marke liegt ja wohl auch nicht vor.

Was bleibt da noch übrig?

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#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(87916 Beiträge, 35105x hilfreich)

Zitat (von Hans35):
Was bleibt da noch übrig?

Na da wäre z.B. das Designgesetz ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#5
 Von 
Hans35
Status:
Beginner
(80 Beiträge, 18x hilfreich)

Das Geschmacksmuster-Gesetz wurde 2014 in "Design-Gesetz" umbenannt, ohne wesentliche inhaltliche Änderung. Leider hatte ich den veralteten Begriff verwendet.

Nach § 6 DesignG können die "Entwerfer" (die Beteiligten an dem Seminar) innerhalb eines Jahres ihre neuen Designs anmelden. Dafür sollten sie zuvor untereinander geklärt haben, wer da Berechtigter oder Mitberechtigter und damit Mitanmelder ist, damit man sich nicht vor Gericht darüber streiten muss. Ist das Jahr ohne Anmeldung abgelaufen (was wohl der Fall ist), können die Entwürfe aus dem Seminar bezüglich des DesignG frei genutzt werden, weil sie dann nicht mehr als neu gelten.

-- Editiert von Hans35 am 04.05.2021 23:57

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